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Woher weiß ich, ob ich für einen Job gemacht bin?

17. Juli um 10:01 Letzte Antwort: 18. August um 14:31

Hey, ich muss mich jetzt in den nächsten Wochen entscheiden, welchen Beruf ich in meinem Leben ausführen möchte. Schon seit Jahren habe ich den Wunsch in Richtung Medizin und Gesundheit zu gehen, aber ich möchte dennoch auf keinen Fall Arzt werden, da dies zu viel Verantwortung ist, ich moralisch damit wahrscheinlich nicht umgehen könnte und meine Noten erst gar nicht gut genug sind. Deswegen dachte ich an ein duales Studium als Gesundheits und Krankenpfleger, was sowas wie eine "höher qualifizierte Krankenschwester" sei. Doch habe ich eine Angst vor Spritzen. Vor paar Wochen habe ich selbst eine Spritze bekommen und mir wurde so schwindelig, dass ich Angst hatte umzukippen, wenn ich aufstehe.
Meine Frage ist hier, ob man das lernen kann, damit umzugehen. Eine sogenannte Schocktherapie? Oder ob ich wirklich ungeeignet für diesen Job bin und mir eher einen anderen Beruf suchen sollte? 

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17. Juli um 14:55

Ich finde prinzipiell, dass ein Praktikum immer ein guter Weg ist, in einen Beruf zu schnuppern. Am besten mehrere Wochen, damit man wirklich in den Alltag blicken kann.
Da merkst du vielleicht auch, ob es auch im Arbeitskontext mit Spritzen schwierig ist. In einem Praktikum kannst du bestimmt dabei sein, wenn Spritzen verabreicht werden. Und ja, man kann eine Spritzenphobie behandeln (wenn es denn eine ist). 

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18. Juli um 16:16

Naja, ich denke man ist für einen Beruf geeignet, wenn man gerne zur Arbeit geht, die Arbeit Freude macht, man die Arbeit gut macht, mit sich zufrieden ist, und auch die Chefs und Kunden zufrieden sind.

Spritzen sind auch so gar nicht meins. Aber ich denke schon, dass man sich daran gewöhnt.
Ich hab z.B. in letzter Zeit oft beim Insulin-Spritzen zugesehen. Anfangs haben sich mir immer die Nackenhaare hochgestellt. Ich hab kin Problem mit Wunden oder den meisten Gerüchen, aber das fand ich gruselig. Mittlerweile macht es mir nichts mehr aus, behaupte ich.

Bei jeder Arbeit gibt es auch Bereiche, die einem weniger liegen. Normalerweise findet man seinen Weg damit. Der Mensch gewöhnt sich tatsächlich an fast alles.

LG

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18. Juli um 23:15
In Antwort auf katlin_18736546

Hey, ich muss mich jetzt in den nächsten Wochen entscheiden, welchen Beruf ich in meinem Leben ausführen möchte. Schon seit Jahren habe ich den Wunsch in Richtung Medizin und Gesundheit zu gehen, aber ich möchte dennoch auf keinen Fall Arzt werden, da dies zu viel Verantwortung ist, ich moralisch damit wahrscheinlich nicht umgehen könnte und meine Noten erst gar nicht gut genug sind. Deswegen dachte ich an ein duales Studium als Gesundheits und Krankenpfleger, was sowas wie eine "höher qualifizierte Krankenschwester" sei. Doch habe ich eine Angst vor Spritzen. Vor paar Wochen habe ich selbst eine Spritze bekommen und mir wurde so schwindelig, dass ich Angst hatte umzukippen, wenn ich aufstehe.
Meine Frage ist hier, ob man das lernen kann, damit umzugehen. Eine sogenannte Schocktherapie? Oder ob ich wirklich ungeeignet für diesen Job bin und mir eher einen anderen Beruf suchen sollte? 

Du musst ein Praktikum machen, dass über Monate geht. Wochen sind zu wenig.

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18. August um 14:31

Ich schließe mich den anderen an. Ein Praktiukum ist ein guter weg, um zu sehen ob es dir gefällt. Die Angst vor Spritzen ist natürlich etwas schwierig, kann sich aber auch während der Arbeit verlieren, wenn es dir gefällt. Dann denkst du vlt. nicht daran. Je nach dem wie groß deine Angst ist.

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