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Wie soll ich mich zu Hause fürs Studium motivieren?

Letzte Nachricht: 24. April um 13:44
23.11.20 um 14:04

Hallo zusammen.
Ich habe große Mühe, mich zu Hause fürs Lernen zu überwinden. Die Online Vorlesungen schaffe ich knapp, danach falle ich in ein Loch. Es fängt bereits damit an, daß ich es morgens kaum aus dem Bett schaffe. Alleine die Vorstellung, mich an meine Seminararbeit zu setzen, lähmt mich. Seit ich nicht mehr aus dem Haus muss, fällt es mir schwer, einen geregelten Tagesablauf zu schaffen.
Darum frag ich mich, wie ihr das handhabt? Ich erstelle stets to do- Listen, die ich dann immer weiter nach hinten verschiebe, sprich, nicht einhalte.

Habt ihr Tipps für mich, wie ich den Alltag bewerkstelligen kann? Was motiviert euch?

Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge.

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23.11.20 um 18:11

Ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Mir hilft es, dass ich mein Kind morgens zur Tagesmutter bringe. Dadurch habe ich immer etwas Bewegung an der frischen Luft, bevor meine Veranstaltungen beginnen. Vielleicht hilft es dir, den Wecker zu stellen und dann nach dem Aufstehen erst mal einen Spaziergang zu machen oder eine Runde Laufen zu gehen?

Womit ich wesentlich besser zurecht komme als mit to-do-Listen, die ich irgendwann abarbeiten möchte, sind konkrete Pläne / Ziele für den nächsten Tag. Statt "Seminararbeit schreiben" könntest du zum Beispiel festlegen, dass du morgen ein bestimmtes Kapitel schreibst oder dich zwei Stunden lang an die Arbeit setzt.

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24.11.20 um 13:39

Hallo! Ich kenne das Problem noch aus meiner Studienzeit.

To-Do-Listen sind ein sehr gutes Tool, um sich zu organisieren. Vielleicht tust du dich schwer mit dem Einhalten dieser Listen, weil die Aufgaben darauf zu groß gedacht sind? Wie ninirose schon schreibt, es hilft, Aufgaben in kleinere Unteraufgaben aufzuteilen.

Ich habs auch so gemacht, dass ich ganz alltägliche Sachen, wie Aufräumen, Rechnung bezahlen oder Wäsche waschen auf meine To-Do-Liste gesetzt habe. Das sind kleine Tätigkeiten, die sich leichter erledigen lassen als zwei Kapitel Seminararbeit schreiben. Und das Abhaken gibt einem ein Gefühl, dass man bereits etwas erreicht hat, und motiviert für andere Tätigkeiten.

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26.11.20 um 13:18

Hallo

Ich kenne das Problem, die Situation ist sehr ungewohnt und wenn man ohnehin kein durch und durch organisierter Mensch ist, fällt es manchmal schwer, sich selbst einen Alltag zu strukturieren.

Meine Erfahrung dabei ist, dass das Ganze Zeit braucht. Heißt: Veränderungen kommen icht von heute auf morgen.

Ich persönlich habe mir einen Wochenplaner geholt (gibts bei amazon oder in jedem größeren Buch- oder Schreibwarenhandel). 
Damit das Ganze nicht direkt überfordernd ist, solltest du erstmal mit einer sehr groben Tageseinteilung starten, heißt nicht bis in die kleinste Minute planen.

zum Beispiel kannst du dir zunächst einen gergeleten Schlaf-Rhytmus angewöhnen, so dass du jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett gehst und auch wieder aufsthest.

Dann solltest du mit keinen Routinen anfangen wie: Jeden Morgen das Bett machen, jeden Morgen einmal kalt am Ende abduschen, jeden Morgen ein großes Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen trinken.

Das klingt banal aber solche Kleinigkeiten schaffen schon Struktur. Für die Self-Care räume ich mir auch jeden Morgen 10 Min ein, um mich ausgiebig zu Strecken oder auch 5 min einfach nur zu sitzen und zu atmen, ohen dabei irgendwas erreichen zu wollen. 
Sei gut zu dir!
Abends kannst du z.B. auch deine Gedanken aufschreiben. Zusätzlich zu den Sachen, die dich belasten, kannst du ein paar Sachen aufschreiben, über die du dich gefreut hast, die gut geklappt haben oder für die du dankbar bist..

Du wirst sehen, dass mit der Zeit Routine einkehrt und dir das helfen wird. Und dann kannst du auch langsam damit anfangen, deinen Alltag zu strukturieren. Trag dir erstmal nur die festen Termine in den Wochenkalender ein und ergänze dann nach und nach andere Sachen.
Am wichtigsten aber auch hier: Trage dir auch bewusste Pausen ein, jeden Tag midnestens eine Sache die dir gut tut/ Spaß macht.

Ich hoffe damit konnte ich dir ein bisschen helfen..

Und, wenn das mal nicht klappt (kenne ich zu gut) ist das Schlimmste was du machen kannst, dir auch noch selbst böse zu sein. Akzeptiere, dass der Tag nicht gut lief und sei liebevoll zu dir.

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29.11.20 um 15:18

Ich klinke ich mich hier mal ein, denn mir geht es genauso. Ich studiere nebenberuflich und habe ein riesen Problem mit dem ganzen zu Hause sein. Home Office, dann alle Kurs online und alles zu Haue "allein" zu machen ohne das Büro- oder Uni-Umfeld.
 

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01.12.20 um 10:16

Mir hilft es wenn ich mir erreichbare Ziele für den Tag festlege. Ein Ziel kann sein mind. 1 Kapitel für meine Arbeit zu schreiben. So hat man nach erfüllen des Ziels ein Erfolgsgefühl was einen motiviert weiter zu machen.

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03.12.20 um 15:53
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Hallo zusammen.
Ich habe große Mühe, mich zu Hause fürs Lernen zu überwinden. Die Online Vorlesungen schaffe ich knapp, danach falle ich in ein Loch. Es fängt bereits damit an, daß ich es morgens kaum aus dem Bett schaffe. Alleine die Vorstellung, mich an meine Seminararbeit zu setzen, lähmt mich. Seit ich nicht mehr aus dem Haus muss, fällt es mir schwer, einen geregelten Tagesablauf zu schaffen.
Darum frag ich mich, wie ihr das handhabt? Ich erstelle stets to do- Listen, die ich dann immer weiter nach hinten verschiebe, sprich, nicht einhalte.

Habt ihr Tipps für mich, wie ich den Alltag bewerkstelligen kann? Was motiviert euch?

Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge.

Also entweder bist du nicht reif genug für ein Studium oder es handelt sich um eines, das dir überhaupt nicht liegt. Ich habe die vorstellung, dass man am richtigen Studium auch Interesse und Freude hat.

Allerdings lässt mich das was du beschreibst auch an eine Depression denken. Dann könnte es schlicht sein, dass du dich komplett überfordert fühlst. Das kann das Studium, bzw Pensum an sich sein, oder auch viele andere Bereiche deines Lebens, die dir die Energie abschöpfen.

Also würde ich mich zuerst fragen: Ist dieses Studium das, was du wirlich willst und überfordert es dich auch nicht?

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23.01.21 um 23:17

Ein Planner und eine To-do Liste sind das A und 0. Wenn du dir deine Arbeit nicht wirklich einteilst dann überhäufen sich deine Deadlines und du fühlst dich gestresst was zu demotivation führen kann.

Dein Zimmer regelmäßig zu lüften kann auch eie große Hilfe sein. Weiters solltest du deinen Arbeitsplatz aufräumen und nur die Sachen auf deinen Tisch liegen haben, die du zum Lernen brauchst. Fernseher, Handy oder weitere Ablenkungen solltest du während der Zeit wegräumen und vermeiden. Hoffe ich konnte dir helfen.

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24.01.21 um 9:58

Hallo Zusammen!

Ich bin mittlerweile auch schon seit fast einem Jahr zu Hause mit meinem Studium. Was mir wirklich hilft, ist es einen geregelten Tagesablauf zu haben. Ich mache mich in der Früh ganz normal fertig, als würde ich das Haus verlassen. Ich mache eine ganz normale Mittagspause und habe auch abends dann eine Zeit wo ich die Sachen zur Seite lege. So gelingt es mir, dass ich auch Abstand zum Studium schaffe und dass ich die Motivation nicht verliere.

Liebe Grüße

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25.01.21 um 16:36

Hallo!

Ich weiß genau was du meinst, ich finde es zuhause auch viel schwerer, die Motivation zum Arbeiten und Lernen aufzubringen. Mir hilft es, wenn ich mir feste Zeitfenster vornehme, in denen ich arbeiten möchte. Dann stehe ich morgens automatisch früher auf und starte disziplinierter in den Tag. Versuche, deine Aufgaben direkt morgens anzugehen, damit du idealerweise nachmittags fertig mit allem bist und abschalten kannst ohne schlechtes Gewissen. Wenn man nämlich alles den ganzen Tag vor sich herschiebt und sich dann erst abends irgendwann dransetzt, fällt das Abschalten schwer.
Setze dir außerdem kleine Ziele und nimm dir nicht zu viel vor, was du nicht schaffen kannst. Dann bist du nur noch demotivierter, wenn es nicht klappt.
Ein schöner und aufgeräumter Arbeitsplatz sowie ein paar Snacks und was leckeres zu trinken hilft auch, das Ganze erträglicher zu machen

Ich wünsche dir Alles Gute!

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27.01.21 um 13:32

Bei mir war auch immer das Problem das die Motivation weg war, sobald eine Routine gefehlt hat. Deshalb habe ich irgendwann angefangen eine Morgenroutine zu entwickeln, so kann mein Körper langsam wach werden und der Kopf kann sich nach und nach aufs Arbeiten einstellen. Mir hat auch immer geholfen mich trotzdem zu schminken und meine Haare zu machen, auch wenn ich den ganzen Zuhause bleibe. Das gibt gleich ein anderes Gefühl als wenn man nur Zuhause auf dem Sofa liegt. 
Ein andere Sache die ich empfehlen kann, ist die To-Do Liste runterzubrechen. Das heisst konkret aufschreiben was du tun möchtest, so wirken  die Aufgaben nicht so überwältigend.  

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31.01.21 um 10:59
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Hallo zusammen.
Ich habe große Mühe, mich zu Hause fürs Lernen zu überwinden. Die Online Vorlesungen schaffe ich knapp, danach falle ich in ein Loch. Es fängt bereits damit an, daß ich es morgens kaum aus dem Bett schaffe. Alleine die Vorstellung, mich an meine Seminararbeit zu setzen, lähmt mich. Seit ich nicht mehr aus dem Haus muss, fällt es mir schwer, einen geregelten Tagesablauf zu schaffen.
Darum frag ich mich, wie ihr das handhabt? Ich erstelle stets to do- Listen, die ich dann immer weiter nach hinten verschiebe, sprich, nicht einhalte.

Habt ihr Tipps für mich, wie ich den Alltag bewerkstelligen kann? Was motiviert euch?

Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge.

Hallo,

zeig dir jeden Tag auf, wofür du das ganze überhaupt machst. Fokussiere dich auf deine Zukunft, auf das, was du mit deinem Studium erreichen möchtest. 

Hoffe, dass dir das hilft!

Liebe Grüe

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05.02.21 um 5:14
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Hallo zusammen.
Ich habe große Mühe, mich zu Hause fürs Lernen zu überwinden. Die Online Vorlesungen schaffe ich knapp, danach falle ich in ein Loch. Es fängt bereits damit an, daß ich es morgens kaum aus dem Bett schaffe. Alleine die Vorstellung, mich an meine Seminararbeit zu setzen, lähmt mich. Seit ich nicht mehr aus dem Haus muss, fällt es mir schwer, einen geregelten Tagesablauf zu schaffen.
Darum frag ich mich, wie ihr das handhabt? Ich erstelle stets to do- Listen, die ich dann immer weiter nach hinten verschiebe, sprich, nicht einhalte.

Habt ihr Tipps für mich, wie ich den Alltag bewerkstelligen kann? Was motiviert euch?

Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge.

Das geht mir ähnlich und grade jetzt haben wir die nächsten Tage Klausuren. Ich Mache das aber so, dass ich mein Handy weg lege, so dass ich da nicht drauf gucke und dann gehts los. Keine Ablenkung denn wenn ich einmal was anderes mache, Netflix etc, dann komme ich nicht mehr rein. Für das lernen nehme ich mir ca 6-8 Stunden pro Tag und sogar am Stück. 

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12.02.21 um 11:16

Am besten ist es du beginnst den Tag so als würdest du zur Uni gehen. So startest du schon mal etwas wacher.
Mach dir To-Do-Listen mit erreichbaren Zielen.
Und verhindere jede Ablenkung.

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12.02.21 um 13:10

Ja das stimmt, oft ist das zur Zeit nicht so einfach.Ich habe mir da jetzt einen Plann gemacht und habe trotzdem einen festen Tagesablauf.
 

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23.02.21 um 18:06

Mir fiel das auch echt schwer, bis ich meinen Tag sozusagen umstrukturiert habe. Normalerweise bin ich immer abends zum Sport gegangen, jetzt mache ich gleich morgens als erstes ein Workout, eine live Yogaklasse oder gehe laufen. Dann gehe ich duschen usw. und starte den Uni- oder Arbeitstag. Dadurch kommt man erst mal in Fahrt und beginnt aktiv, ähnlich wie durch den Arbeitsweg normal. Mir hat das auf jeden Fall sehr geholfen. Man muss ja auch nicht unbedingt Sport machen jeden Tag, vielleicht kannst du einfach als allererstes eine kleine Runde um den Block laufen nach dem Aufstehen, dadurch wirst du auch wach. Und dann To-Do-Listen für die Woche und für die einzelnen Tage schreiben und nicht zu viel große Sachen drauf setzen, das demotiviert auch. Ich schreibe aber beispielsweise auch Dinge wie Einkaufen oder irgendwo anrufen auf, weil es mich motiviert die Sachen abzuhaken

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10.03.21 um 10:45

mir geht es auch ähnlich und ich schaffe es nicht, meine To-Do-Listen abzuarbeiten - ich habe mal gelesen, dass man sich pro Tag 6 schaffbare Dinge aufschreiben soll und diese nach Wichtigkeit sortiert abarbeiten soll... wenn etwas übrig bleibt, einfach auf den nächsten Tag umschichten, aber es sollen immer nur 6 verschiedene Dinge sein. Leider habe ich das noch nicht ausprobiert, weil manchmal einfach wirklich mehr als 6 Dinge anfallen. Dann kann ich auch nicht weniger machen...

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24.04.21 um 13:44

Hallo zusammen, 

was ich wirklich sehr wichtig finde ist, dass ich mir meinen Tagesablauf selber strukturiere und ich mir Tagesziele setze, die ich an dem Tag auf jeden Fall abarbeiten möchte. Dies hilft mir, da ich durch die Tagesziele immer kleine Erfolgserlebnisse habe, die mir helfen mich besser zu motivieren. Außerdem spielt Sport und auch Ernährung aktuell eine wichtige Rolle in meinem Alltag. Mir fehlen allerdings auch die sozialen Kontakte in der Uni sehr. Bin sehr aufgeschlossen und redewillig in meinen Lerngruppen und führe viele Gespräche mit unterschiedlichen Leuten, die eigentlich alle dieselben Probleme durchleben! Reden hilft tatsächlich 

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