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Weiterbildung Heilpädagogik versus Studium

12. Mai 2005 um 17:36

Hi ihr,

Ich überlege zur Zeit eine Weiterbildung zur Heilpädagogin zu machen. Leider hat die Aufnahme in eine Fachakademie nicht so wirklich geklappt (Warteplatz weit hinten!). Nun überlege ich doch noch zu studieren, aber das sind halt doch 1,5 Jahre mehr.

Wer hat von euch eine Weiterbildung als Heilpädagogin gemacht oder studiert, und kann mir über seine Erfahrungen berichten?

Danke
Mogena

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30. Mai 2005 um 11:57

Hallo Mogena,
Ich habe die Weiterbildung zur Heilpädagogin in Köln am Berufskolleg des Erzbistums gemacht und kann eigentlich sagen, dass ich dort sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Ich habe häufig gehört, dass man mit einem Studium viel schlechtere Chancen hat, eine Stelle zu bekommen, weil einfach die Praxis fehlt. Bist du gelernte Erzieherin? An welcher Fachakademie hast du dich denn versucht anzumelden?
Würde mich freuen, wenn du mir antwortest.

Viele Grüsse

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31. Mai 2005 um 17:15
In Antwort auf loewie1980

Hallo Mogena,
Ich habe die Weiterbildung zur Heilpädagogin in Köln am Berufskolleg des Erzbistums gemacht und kann eigentlich sagen, dass ich dort sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Ich habe häufig gehört, dass man mit einem Studium viel schlechtere Chancen hat, eine Stelle zu bekommen, weil einfach die Praxis fehlt. Bist du gelernte Erzieherin? An welcher Fachakademie hast du dich denn versucht anzumelden?
Würde mich freuen, wenn du mir antwortest.

Viele Grüsse

Hi
Ich habe mich für die Weiterbildung in München beworben, leider nur nen Warteplatz bekommen.
Ich bin gelernte Hep, werde mich an anderen Fachakademien bewerben, aber viele bieten nur Teilzeitausbildung an und das ist mir zu lange.
Welche Art von Weiterbildung hast du gemacht? Und welche Erfahrungen hast du aus deiner Weiterbildung mitgenommen?
Musstest du Schulgeld zahlen?

Mogena

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31. Mai 2005 um 18:57
In Antwort auf mogena

Hi
Ich habe mich für die Weiterbildung in München beworben, leider nur nen Warteplatz bekommen.
Ich bin gelernte Hep, werde mich an anderen Fachakademien bewerben, aber viele bieten nur Teilzeitausbildung an und das ist mir zu lange.
Welche Art von Weiterbildung hast du gemacht? Und welche Erfahrungen hast du aus deiner Weiterbildung mitgenommen?
Musstest du Schulgeld zahlen?

Mogena

Ich habe die Vollzeit-Form
besucht, also Mo-Fr von morgens acht bis mittags um drei. Die Ausbildung ging bis 31. Januar diesen Jahres. Wir sind der letzte Durchgang gewesen, mit anderthalb Jahren Schuldauer. Die nachfolgenden Klassen müssen jetzt 2 Jahre zur Schule gehen. Aber ich glaube mal das ist vom Bundesland abhängig, oder?
Eine Freundin von mir hat die Heilpädagogik-Ausbildung auf ner anderen Schule in Teilzeit gemacht, 3 Jahre hat es gedauert und es war sehr anstrengend. Ich würde mir das auch nicht zutrauen. Der Nachteil der Vollzeit-Form ist allerdings, dass man sich am Ende der Ausbildung wieder neu bewerben muss.(Es sei den, man hatte Glück und wurde vom alten Arbeitgeber beurlaubt für diese Ausbildung!) Ich habe übrigens erst heute die freudige Nachricht bekommen, dass ich endlich wieder eine Stelle habe. Das war schon nervig, vier Monate arbeitslos und ständig Bewerbungen schreiben, usw. Arbeitest du denn noch?

Ich habe das sogenannte Meisterbafög beantragt, da muss ich einen Teil in ein paar Jahren zurückbezahlen.

Achja: Die Fachschulen für Heilpädagogik sind sehr sehr unterschiedlich. Ein Schwerpunkt bei uns an der SChule war zum Beispiel die Supervision. Es ist zwar sehr hart, aber es lohnt sich, finde ich.

Wir hatten ausserdem das grosse Glück,viele Methodenlehrer zu haben, das ist auch nicht an allen Schulen üblich. So hatten wir Psychomotorik, Kunsttherapie, Musiktherapie, Spieltherapeutische Verfahren, Sprachheilpädagogik. Natürlich sind anderthalb Jahre viel zu kurz, um alles zu lernen. Aber wie man so schön sagt: Man weiss am Ende der Ausbildung, wo was drin steht!

Es gibt so viel zu erzählen, also am besten fragst du mich einfach, wenn du noch was wissen möchtest.

Liebe Grüsse,

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31. Mai 2005 um 18:59
In Antwort auf loewie1980

Ich habe die Vollzeit-Form
besucht, also Mo-Fr von morgens acht bis mittags um drei. Die Ausbildung ging bis 31. Januar diesen Jahres. Wir sind der letzte Durchgang gewesen, mit anderthalb Jahren Schuldauer. Die nachfolgenden Klassen müssen jetzt 2 Jahre zur Schule gehen. Aber ich glaube mal das ist vom Bundesland abhängig, oder?
Eine Freundin von mir hat die Heilpädagogik-Ausbildung auf ner anderen Schule in Teilzeit gemacht, 3 Jahre hat es gedauert und es war sehr anstrengend. Ich würde mir das auch nicht zutrauen. Der Nachteil der Vollzeit-Form ist allerdings, dass man sich am Ende der Ausbildung wieder neu bewerben muss.(Es sei den, man hatte Glück und wurde vom alten Arbeitgeber beurlaubt für diese Ausbildung!) Ich habe übrigens erst heute die freudige Nachricht bekommen, dass ich endlich wieder eine Stelle habe. Das war schon nervig, vier Monate arbeitslos und ständig Bewerbungen schreiben, usw. Arbeitest du denn noch?

Ich habe das sogenannte Meisterbafög beantragt, da muss ich einen Teil in ein paar Jahren zurückbezahlen.

Achja: Die Fachschulen für Heilpädagogik sind sehr sehr unterschiedlich. Ein Schwerpunkt bei uns an der SChule war zum Beispiel die Supervision. Es ist zwar sehr hart, aber es lohnt sich, finde ich.

Wir hatten ausserdem das grosse Glück,viele Methodenlehrer zu haben, das ist auch nicht an allen Schulen üblich. So hatten wir Psychomotorik, Kunsttherapie, Musiktherapie, Spieltherapeutische Verfahren, Sprachheilpädagogik. Natürlich sind anderthalb Jahre viel zu kurz, um alles zu lernen. Aber wie man so schön sagt: Man weiss am Ende der Ausbildung, wo was drin steht!

Es gibt so viel zu erzählen, also am besten fragst du mich einfach, wenn du noch was wissen möchtest.

Liebe Grüsse,

Ach ja:
Ich musste kein Schulgeld zahlen, aber in anderen Bundesländern ist das so viel ich weiss üblich. Einige meiner Mitschüler sind deshalb nach Köln zur Schule gegangen.

Bis dann,

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31. Mai 2005 um 20:44
In Antwort auf loewie1980

Ich habe die Vollzeit-Form
besucht, also Mo-Fr von morgens acht bis mittags um drei. Die Ausbildung ging bis 31. Januar diesen Jahres. Wir sind der letzte Durchgang gewesen, mit anderthalb Jahren Schuldauer. Die nachfolgenden Klassen müssen jetzt 2 Jahre zur Schule gehen. Aber ich glaube mal das ist vom Bundesland abhängig, oder?
Eine Freundin von mir hat die Heilpädagogik-Ausbildung auf ner anderen Schule in Teilzeit gemacht, 3 Jahre hat es gedauert und es war sehr anstrengend. Ich würde mir das auch nicht zutrauen. Der Nachteil der Vollzeit-Form ist allerdings, dass man sich am Ende der Ausbildung wieder neu bewerben muss.(Es sei den, man hatte Glück und wurde vom alten Arbeitgeber beurlaubt für diese Ausbildung!) Ich habe übrigens erst heute die freudige Nachricht bekommen, dass ich endlich wieder eine Stelle habe. Das war schon nervig, vier Monate arbeitslos und ständig Bewerbungen schreiben, usw. Arbeitest du denn noch?

Ich habe das sogenannte Meisterbafög beantragt, da muss ich einen Teil in ein paar Jahren zurückbezahlen.

Achja: Die Fachschulen für Heilpädagogik sind sehr sehr unterschiedlich. Ein Schwerpunkt bei uns an der SChule war zum Beispiel die Supervision. Es ist zwar sehr hart, aber es lohnt sich, finde ich.

Wir hatten ausserdem das grosse Glück,viele Methodenlehrer zu haben, das ist auch nicht an allen Schulen üblich. So hatten wir Psychomotorik, Kunsttherapie, Musiktherapie, Spieltherapeutische Verfahren, Sprachheilpädagogik. Natürlich sind anderthalb Jahre viel zu kurz, um alles zu lernen. Aber wie man so schön sagt: Man weiss am Ende der Ausbildung, wo was drin steht!

Es gibt so viel zu erzählen, also am besten fragst du mich einfach, wenn du noch was wissen möchtest.

Liebe Grüsse,

Hi
Herzlichen Glückwunsch erstmal zu deiner Stelle!
Ja, ich arbeite zur Zeit. Köln ist für mich einfach zu weit weg, aber ich habe mich jetzt über die Fachakademie in Augsburg erkundigt. In Ulm gibt es auch eine Fachakademie, da es vom Bundesland abhängig ist, würde ich in Baden-Würtemberg nur 1,5 Jahre machen müssen. Ist natürlich schon ne Überlegung!
Soweit ich weiß, war die Fachakademie in München die einzigste der genannten ohne Schulgeld. Die war auch ziemlich überlaufen von den Bewerbern.
Insgesamt muß ich wohl oder übel mit ca. 6000 Euro oder mehr rechnen. Mal sehen, ich dachte auch schon an das Meister-Bafög!

Was für eine Stelle hast du jetzt? Was für Aufgaben kommen da auf dich zu? Ich finde das schon sehr aufregend und wünschte, ich hätte auch schon die Ausbildung!

Mogena

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1. Juni 2005 um 10:05
In Antwort auf mogena

Hi
Herzlichen Glückwunsch erstmal zu deiner Stelle!
Ja, ich arbeite zur Zeit. Köln ist für mich einfach zu weit weg, aber ich habe mich jetzt über die Fachakademie in Augsburg erkundigt. In Ulm gibt es auch eine Fachakademie, da es vom Bundesland abhängig ist, würde ich in Baden-Würtemberg nur 1,5 Jahre machen müssen. Ist natürlich schon ne Überlegung!
Soweit ich weiß, war die Fachakademie in München die einzigste der genannten ohne Schulgeld. Die war auch ziemlich überlaufen von den Bewerbern.
Insgesamt muß ich wohl oder übel mit ca. 6000 Euro oder mehr rechnen. Mal sehen, ich dachte auch schon an das Meister-Bafög!

Was für eine Stelle hast du jetzt? Was für Aufgaben kommen da auf dich zu? Ich finde das schon sehr aufregend und wünschte, ich hätte auch schon die Ausbildung!

Mogena

Hallo Mogena,
Ich kenne einige, die auf der Warteliste ziemlich unten standen und dann doch plötzlich viel Glück hatten und noch einspringen konnten. Es ist zwar ziemlich frustrierend wenn man zum Beispiel ein Jahr warten muss, aber vielleicht klappt es ja bei dir auch eher.
Kannst du denn eigentlich von deinem Arbeitgeber beurlaubt werden? Das wäre ja echt gut, dann bräuchtest du dir erstmal keine Sorgen machen, dass du nachher keine Arbeit findest. Ich wusste vor meiner Ausbildung gar nicht, das so was geht und habe mich als ich es erfahren habe, ziemlich geärgert.

Naja, jetzt habe ich ja doch noch was in einer Therapieklinik gefunden. Die Stelle scheint auch wirklich sehr interessant zu sein ( wenn man das nach zwei Hospitationsterminen überhaupt beurteilen kann, naja). Das ist sozusagen eine Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche mit neurologischen Krankheiten. Der Vertrag ist zwar nur befristet für 1,5 Jahre, aber da muss ich mit leben.

Wo arbeitest du denn zur Zeit?

Liebe Grüsse

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5. Juni 2005 um 22:57
In Antwort auf loewie1980

Hallo Mogena,
Ich kenne einige, die auf der Warteliste ziemlich unten standen und dann doch plötzlich viel Glück hatten und noch einspringen konnten. Es ist zwar ziemlich frustrierend wenn man zum Beispiel ein Jahr warten muss, aber vielleicht klappt es ja bei dir auch eher.
Kannst du denn eigentlich von deinem Arbeitgeber beurlaubt werden? Das wäre ja echt gut, dann bräuchtest du dir erstmal keine Sorgen machen, dass du nachher keine Arbeit findest. Ich wusste vor meiner Ausbildung gar nicht, das so was geht und habe mich als ich es erfahren habe, ziemlich geärgert.

Naja, jetzt habe ich ja doch noch was in einer Therapieklinik gefunden. Die Stelle scheint auch wirklich sehr interessant zu sein ( wenn man das nach zwei Hospitationsterminen überhaupt beurteilen kann, naja). Das ist sozusagen eine Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche mit neurologischen Krankheiten. Der Vertrag ist zwar nur befristet für 1,5 Jahre, aber da muss ich mit leben.

Wo arbeitest du denn zur Zeit?

Liebe Grüsse

Hi
Deine Stelle wirkt sehr interessant, auch wenn der Vertrag nur befristet ist, ist das besser als nichts. Bist du auf Elternzeit eingestellt?
Ich arbeite zur Zeit in einer Förderstätte, bin dort aber nicht so glücklich. Mein Vertrag ist auch nur befristet, daher werd ich wohl auch nicht beurlaubt werden.
Wenn es dieses Jahr nicht klappt, bewerbe ich mich einfach nächstes Jahr wieder!
Wann fängst du an zu Arbeiten?

Mogena

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6. Juni 2005 um 17:44
In Antwort auf mogena

Hi
Deine Stelle wirkt sehr interessant, auch wenn der Vertrag nur befristet ist, ist das besser als nichts. Bist du auf Elternzeit eingestellt?
Ich arbeite zur Zeit in einer Förderstätte, bin dort aber nicht so glücklich. Mein Vertrag ist auch nur befristet, daher werd ich wohl auch nicht beurlaubt werden.
Wenn es dieses Jahr nicht klappt, bewerbe ich mich einfach nächstes Jahr wieder!
Wann fängst du an zu Arbeiten?

Mogena

Hallo,
Ich habe heute erfahren, dass ich schon am 15. Juni meinen ersten Arbeitstag habe und bin schon ganz aufgeregt.
Ich hoffe für dich, dass es dieses Jahr klappt! Was ist denn eine Förderstätte? Ist das so eine Art Werkstatt für Geistig Behinderte Menschen?
Gruss,

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1. Februar 2007 um 12:49
In Antwort auf loewie1980

Ich habe die Vollzeit-Form
besucht, also Mo-Fr von morgens acht bis mittags um drei. Die Ausbildung ging bis 31. Januar diesen Jahres. Wir sind der letzte Durchgang gewesen, mit anderthalb Jahren Schuldauer. Die nachfolgenden Klassen müssen jetzt 2 Jahre zur Schule gehen. Aber ich glaube mal das ist vom Bundesland abhängig, oder?
Eine Freundin von mir hat die Heilpädagogik-Ausbildung auf ner anderen Schule in Teilzeit gemacht, 3 Jahre hat es gedauert und es war sehr anstrengend. Ich würde mir das auch nicht zutrauen. Der Nachteil der Vollzeit-Form ist allerdings, dass man sich am Ende der Ausbildung wieder neu bewerben muss.(Es sei den, man hatte Glück und wurde vom alten Arbeitgeber beurlaubt für diese Ausbildung!) Ich habe übrigens erst heute die freudige Nachricht bekommen, dass ich endlich wieder eine Stelle habe. Das war schon nervig, vier Monate arbeitslos und ständig Bewerbungen schreiben, usw. Arbeitest du denn noch?

Ich habe das sogenannte Meisterbafög beantragt, da muss ich einen Teil in ein paar Jahren zurückbezahlen.

Achja: Die Fachschulen für Heilpädagogik sind sehr sehr unterschiedlich. Ein Schwerpunkt bei uns an der SChule war zum Beispiel die Supervision. Es ist zwar sehr hart, aber es lohnt sich, finde ich.

Wir hatten ausserdem das grosse Glück,viele Methodenlehrer zu haben, das ist auch nicht an allen Schulen üblich. So hatten wir Psychomotorik, Kunsttherapie, Musiktherapie, Spieltherapeutische Verfahren, Sprachheilpädagogik. Natürlich sind anderthalb Jahre viel zu kurz, um alles zu lernen. Aber wie man so schön sagt: Man weiss am Ende der Ausbildung, wo was drin steht!

Es gibt so viel zu erzählen, also am besten fragst du mich einfach, wenn du noch was wissen möchtest.

Liebe Grüsse,

Hilfe, hilfe...wie ist das mit Halbwaisenrente bzw. BAFÖG
Hallo ihr lieben,

ich strebe im Sommer die Teilzeitform an und heute hat mich der Schlag getroggen. Mir steht HAlbwaisenrente zu, aber da es eine Teilzeitform ist, machen wir ca. 15 bis 18 Stunden pro Woche und laut diesem Rentenversicherunmgsträger müssen es mindestens 20 sein, damit ich die "Förderung" erhalte. Habt ihr irgendwas zu diesem Thema gehört ob es stimmt oder ob es dort ausnahme Regelungen gibt, gerade bei der teilzeitausbildung zur Helpädagogin???
Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
LG Nicole

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