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Vorstellungsgespräch...

27. Februar 2005 um 19:08

hey da!

übermorgen habe ich ein vorstellungsgespräch. zwar weiß ich schon einiges, aber jetzt ist mir irgendwie doch noch was eingefallen, was mir nicht ganz klar ist.

nimmt man sowas wie einen notizblock mit? also um eigene fragen und dann die antworten darauf zu notieren?

wirkt das "professionell" oder eher so, als könne man sich nichts merken?

lg sunseeker

p.s. wenn ihr noch von anderen tipps und tricks zu berichten habt, immer her damit

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27. Februar 2005 um 20:24

Für was für eine stelle bewirbst du dich denn?
davon hängt ja vieles ab...

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27. Februar 2005 um 20:52

Schon um
dir selbst einen Überblick zu verschaffen, solltest du deine Fragen in jedem Fall aufschreiben. Manchmal entstehen weitere Fragen erst dann, wenn man sich damit beschäftigt.

Je nach dem wie Umfangreich die Aufgabe ist, wäre es auch legitim einen Zettel mitzunehmen und auch mal durchzulesen. Du wirst sehen, wenn du den Zettel erst einmal geschrieben hast, weist du vieles aus dem Kopf.
Ich hatte immer so etwas ausgedruckt vorbereitet.
Da man an diesem Tag ja doch noch mehr mitnehmen kann fällt das nicht mal unbedingt auf. Ich hatte eben einen Hefter vorbereitet. z.B. den Lebenslauf noch einmal mit und wichtige Kopien. Das sieht übrigends sehr professionell aus.
He, und schön deinem Gegenüber in die blitzeblauen Augen schauen. Händ festhalten. Die sollten nicht mit dem Kugelschreiber spielen.
Sicherheit vorschützen ist immer gut, auch wenn du dir danach in die Hosen machst

Ich wünsch dir vollen Erfolg

LG
Teddy

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28. Februar 2005 um 7:58

Stärken und Schwächen...
noch ein Tipp, oder vielleicht kennst du das schon. Ich wurde bei meinem vorletzten Vorstellungsgespräch aufgefordert: Nennen sie uns drei Ihrer Stärken und drei ihrer Schwächen? Stille. Hab mir nie darüber Gedanken gemacht, ich hab da gesessen, ähm ja äh, voll peinlich. Bei der Firma hat es zwar trotz meiner dummen Antworten geklappt und ich fang morgen an, aber das Fragen die anscheinend sehr oft bei Vorstellungsgesprächen und man sitzt wie ein Ochs vorm Berg. Ich hab mir dann zum nächsten Vorstellungsgespräch (da hatte ich noch kein Bescheid von der ersten Firma) einen kleinen Zettel mitgenommen und die Stärken und Schwächen aufgeschrieben. Ist total blöd, was man selbst von sich als Stärke nennt, ist für andere ne Schwäche. Ich hab beim ersten so Stärken genannt wie Pünktlichkeit, würg. Wenn ich jetzt nochmal ein Gespräch hätte würde ich sagen Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen usw.

lg Michi

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28. Februar 2005 um 10:29

Zettel kommt gut
Also bei mir ist es positiv angekommen, dass ich Zettel und Stift dabei hatte. Da ich nicht wußte, um welchen Job es geht, konnte ich mir gut Notizen machen. Das kam sicherlich besser an als ohne Zettel, da man dann auch nicht überlegen muß, was man mit den Händen macht. Und wenn man jederzeit Notizen machen kann, wirkt das denke ich viel interessierter. Außerdem gibt es auch Pseudopsychologen, die meinen, von der Handhaltung ablesen zu können, ob man schüchtern ist, etc (wenn man z.B. die Arme bzw. Hände verkreuzt)- ich finde, dass ist in gewissem Sinne Ansichtssache.

Ich hatte immer mein Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf mit (einfach zur Sicherheit) und hab mir auf einem extra Zettel Fragen zur Stelle bzw. eventuell zum Unternehmen notiert.

Ich denke, Zettel kommt immer gut.

Ich wünsch dir viel Erfolg
Liebe Grüße
Wonky

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28. Februar 2005 um 17:00

Boah
so viele antworten, danke

also erstmal auf die frage, wo ich mich bewerbe: eine ausbildungsstelle ist es nicht, sondern ersteinmal ein freiwilliges soziales jahr. trotzdem ist es mir wichtig

ok, ich denke, dass ich so etwas wie einen hefter mitnehmen werde, in dem ich meine fragen und die wichtigsten stichpunkte notiere, also ich mache mir halt einen spickzettel. ich denke nämlich auch, dass ich dadurch sicherer werde...

mit den stärken und schwächen, das hab ich schonmal auf so einem seminar machen müssen, aber ich denke, ich sehe mir das gleich nochmal an, damit ich mich erinnere, was meine stärken doch gleich waren

kleidung habe ich mir letztens gekauft, ich hab jetzt eine braune stoffhose, altrosa (wildleder)stiefel (von denen sieht man allerdings nicht viel), ein shirt aus beiden farben und eine jeansjacke. hört sich jetzt vielleicht komisch an, sieht aber zusammen schon passend aus.

na ja, jetzt bin ich mal gespannt.. ich will es schaffen, wenn es jedoch nicht gut läuft, nehm ich es als generalprobe für die nächsten male, immerhin ist es mein allererstes vorstellungsgespräch überhaupt (übrigens gruppen- und einzelgespräch).

na ja, ich meld mich morgen, wenns vorbei ist
danke für die glück-wünsche

lg sunseeker

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28. Februar 2005 um 19:19
In Antwort auf sunseeker

Boah
so viele antworten, danke

also erstmal auf die frage, wo ich mich bewerbe: eine ausbildungsstelle ist es nicht, sondern ersteinmal ein freiwilliges soziales jahr. trotzdem ist es mir wichtig

ok, ich denke, dass ich so etwas wie einen hefter mitnehmen werde, in dem ich meine fragen und die wichtigsten stichpunkte notiere, also ich mache mir halt einen spickzettel. ich denke nämlich auch, dass ich dadurch sicherer werde...

mit den stärken und schwächen, das hab ich schonmal auf so einem seminar machen müssen, aber ich denke, ich sehe mir das gleich nochmal an, damit ich mich erinnere, was meine stärken doch gleich waren

kleidung habe ich mir letztens gekauft, ich hab jetzt eine braune stoffhose, altrosa (wildleder)stiefel (von denen sieht man allerdings nicht viel), ein shirt aus beiden farben und eine jeansjacke. hört sich jetzt vielleicht komisch an, sieht aber zusammen schon passend aus.

na ja, jetzt bin ich mal gespannt.. ich will es schaffen, wenn es jedoch nicht gut läuft, nehm ich es als generalprobe für die nächsten male, immerhin ist es mein allererstes vorstellungsgespräch überhaupt (übrigens gruppen- und einzelgespräch).

na ja, ich meld mich morgen, wenns vorbei ist
danke für die glück-wünsche

lg sunseeker

Naja, die Kleidung klingt ganz gut.
Von wegen die Schuhe sieht man nicht. Irgendwann kommst du ja mal ins Zimmer.
Die ersten Sekunden entscheiden über das Maß der Chancen. Das kann man nur noch weiter auf oder abbauen.
-Eine kleine Weisheit aus dem Vertriebsingeneurwissen.
Nun aber viel Glück.

LG
Teddy

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28. Februar 2005 um 20:30
In Antwort auf teddymen

Naja, die Kleidung klingt ganz gut.
Von wegen die Schuhe sieht man nicht. Irgendwann kommst du ja mal ins Zimmer.
Die ersten Sekunden entscheiden über das Maß der Chancen. Das kann man nur noch weiter auf oder abbauen.
-Eine kleine Weisheit aus dem Vertriebsingeneurwissen.
Nun aber viel Glück.

LG
Teddy

Ja...
ich meinte nur, dass man die schuhe kaum sieht, weil die hose so lang ist also man sieht halt die schuhspitzen (oder so)

joah, den ersten eindruck werd ich schon meistern (falls ich nicht längst ins zimmer reingefallen komm ) wie's dann weitergeht werd ich sehen...

danke fürs glück wünschen
lg sunseeker
...grad noch schnell am haarefärben, weil sich dann irgendwie besser fühlt

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1. März 2005 um 20:30

Bin wieder da
habs überlebt, war gar nicht schlimm, überhaupt nicht formell oder so

und eine stelle hab ich angeboten bekommen, bei der ich jetzt in den nächsten tagen mal anrufen werde und dann da hospitieren gehe

joah, und jetzt bin ich müde
lg sunseeker
...hatte sogar nen schnellhefter mit

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2. März 2005 um 0:37

Auf keinen fall!!!!
also wenn ich leute in bewerbungsgesprächen nach ihren schwächen frage, will ich doch auch sehen, über was für ein maß an fähigkeit zur selbstreflexion der bewerber verfügt.

wenn mir jemand eindeutige stärken als schwächen verkaufen wil, ist der sofort unten durch. das ist doch total unglaubwürdig.

besser: nenne schwächen (aber keine für den job absolut wesentlichen - also z.b. ich kann mit zahlen nix anfangen, wenn ich mich als analyst bei ner bank bewerbe oder blindheit, wenn ich mich als busfahrer bewerbe, analphabetismus als journalist bei der faz... ) und erkläre vor allem, wie du gelernt hast, mit deinen schwächen umzugehen, sodass sie deine arbeit nur allzu sehr belasten.

das ist doch das interessante: die eigenen stärken und schwächen zu erkennen (und JEDER hat auch schwächen), an ihnen zu arbeiten und zu lernen, mit ihnen umzugehen.

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4. März 2005 um 11:28

Bitte ja nicht
diese auswendig gelernten schwächen, die doch stärken sind, kommen bei mir gar nicht an. ivh weiß, das steht in jedem "wie bewerbe ich mich richtig"- buch, ist aber totel veraltert. im moderenen personalmanagement zieht das nimmer...

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