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Vorschläge für Ausbildung im sozialen Bereich

29. Mai 2007 um 13:08

Hallo ihr Lieben,

ich habe da mal ein kleines Problem. Momentan besuche ich die 12. Klasse des Gymnasiums und mache mir natürlich langsam Gedanken über mein zukünftiges Leben. Nun mein Traumberuf war es schon immer Psychologin zu werden, habe bereits in einer solchen Einrichtung ein Praktikum absolviert und konnte auch schon vielen Menschen in meinem Bekanntenkreis mit meiner sozialen Ader und den daraus resultierenden Ratschlägen helfen. Nun klingt ja alles ganz gut, doch jetzt komm ich zu meinem Problem, mein Notendurchschnitt würde leider nicht ausreichen, um Psychologie zu studieren. Darum habe ich mir überlegt, mich bei einer Universität auf die Warteliste setzen zu lassen, damit ich vielleicht in ein paar Jahren die Möglichkeit habe, Psychologie zu studieren. In der Zwischenzeit, wo ich auf meinen Studienplatz warte, möchte ich natürlich nicht in der Luft hängen. Deswegen wollte ich fragen, ob einer von euch mir vielleicht einen Ausbildungsberuf vorschlagen könnte, der sich auch in die Richtung therapeutische Behandlung oder soziale Betreuung bewegt, um sich schon einmal in der Branche zu festigen. Ich wäre sehr erfreut über Vorschläge. Ich sage schon einmal im Voraus, danke!

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30. Mai 2007 um 17:41

Hi!
Therapeutisch auf Ausbildung!?
Ne, da gibt es neben einer Ausbildung zur Heilerzieherin nicht viel - und selbt das geht auch eher in die Ecke "Betreuung" a la Kindergärtnerin, aber halt nicht für kleine brave, sondern für große freche. Wenn Du damit leben kannst nicht viel zu verdienen, wäre die Kiga-Ausbildung aber vielleicht trotzdem spannend, die lernen in der Schule sehr viel Grundlagen.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Studienfachschwenk auf Sozialpädagogik. Wenn Du ins Coaching oder in eine Beratungsstelle gehst, kannst Du "richtig klassich helfen" - meiner Meinung nach bist Du da viel dichter und direkter am Klienten als die Psychs es sind, insofern würd ich an Deiner Stelle einen Blick in diese Nachbardisziplin werfen.
Die Grundlagen der Psychologie lernst Du dabei trotzdem (Pflichtfach), sparst Dir aber auch die teure Ausbildung, ohne die Du als Psychologe nicht therapieren kannst und bist variabler im Einsatz.

Ein kleines ehrliches PS: jeder im Sozialen lacht sich kringelig oder rollt entnervt die Augen, wenn er Sätze wie diesen [konnte auch schon vielen Menschen in meinem Bekanntenkreis mit meiner sozialen Ader und den daraus resultierenden Ratschlägen helfen] hört. Sorry, das ist Küchentischpsychologie und hat mit dem Job Psychologe und der dahinter stehenden Professionalisiserung nix zu tun! Ein verantwortungsvoller Psych lässt die Finger von Therapeutisierung und Lebenshilfe im Freundeskreis, denn das beißt sich. Wenn Dir einer Böses will, unterstellt er Dir ein Helfersyndrom und Du kannst den erhofften Ausbildungsplatz oder Studienplatz vergessen. Erwähn das also bitte lieber nicht, wenn Du Dich wo vorstellst!

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30. Mai 2007 um 21:05
In Antwort auf selters

Hi!
Therapeutisch auf Ausbildung!?
Ne, da gibt es neben einer Ausbildung zur Heilerzieherin nicht viel - und selbt das geht auch eher in die Ecke "Betreuung" a la Kindergärtnerin, aber halt nicht für kleine brave, sondern für große freche. Wenn Du damit leben kannst nicht viel zu verdienen, wäre die Kiga-Ausbildung aber vielleicht trotzdem spannend, die lernen in der Schule sehr viel Grundlagen.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Studienfachschwenk auf Sozialpädagogik. Wenn Du ins Coaching oder in eine Beratungsstelle gehst, kannst Du "richtig klassich helfen" - meiner Meinung nach bist Du da viel dichter und direkter am Klienten als die Psychs es sind, insofern würd ich an Deiner Stelle einen Blick in diese Nachbardisziplin werfen.
Die Grundlagen der Psychologie lernst Du dabei trotzdem (Pflichtfach), sparst Dir aber auch die teure Ausbildung, ohne die Du als Psychologe nicht therapieren kannst und bist variabler im Einsatz.

Ein kleines ehrliches PS: jeder im Sozialen lacht sich kringelig oder rollt entnervt die Augen, wenn er Sätze wie diesen [konnte auch schon vielen Menschen in meinem Bekanntenkreis mit meiner sozialen Ader und den daraus resultierenden Ratschlägen helfen] hört. Sorry, das ist Küchentischpsychologie und hat mit dem Job Psychologe und der dahinter stehenden Professionalisiserung nix zu tun! Ein verantwortungsvoller Psych lässt die Finger von Therapeutisierung und Lebenshilfe im Freundeskreis, denn das beißt sich. Wenn Dir einer Böses will, unterstellt er Dir ein Helfersyndrom und Du kannst den erhofften Ausbildungsplatz oder Studienplatz vergessen. Erwähn das also bitte lieber nicht, wenn Du Dich wo vorstellst!

Danke!
Vielen lieben Dank für deine Anmerkungen und Ratschläge. Ich versuche selbstverständlich nur Leuten Ratschläge zu geben, die auch einen von mir hören wollen und dränge niemanden meine Hilfe auf, danke aber trotzdem für die Info.

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31. Mai 2007 um 16:03

Danke
Danke für deinen Tipp. Ja habe bereits bei der AA nachgeschaut, bin dort auch auf solche Sachen wie Heilerzieherin oder ähnliches gestoßen. Kenne mich jedoch überhaupt nicht mit diesen Berufsgruppen aus, deswegen dachte ich mir, dass es vielleicht sinnvoll wäre einen Eintrag zu posten, um Leute nach Ratschlägen zu fragen, die mehr Ahnung davon haben, als ich.

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6. Juni 2007 um 14:17
In Antwort auf mellylein1

Danke!
Vielen lieben Dank für deine Anmerkungen und Ratschläge. Ich versuche selbstverständlich nur Leuten Ratschläge zu geben, die auch einen von mir hören wollen und dränge niemanden meine Hilfe auf, danke aber trotzdem für die Info.

...
Selbst das wirst Du nach solch einer Ausbildung wohl lassen!

Noch ein Vorschlag: Wenn Du Behindertenheime, Sozialstationen oder eine Psych-Klinik in der Nähe hast, versuch, an ein Praktium zu kommen. Da merkst Du sehr schnell, ob es das ist was Du willst und ob es zu Dir passt.

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7. Juni 2007 um 18:59
In Antwort auf selters

...
Selbst das wirst Du nach solch einer Ausbildung wohl lassen!

Noch ein Vorschlag: Wenn Du Behindertenheime, Sozialstationen oder eine Psych-Klinik in der Nähe hast, versuch, an ein Praktium zu kommen. Da merkst Du sehr schnell, ob es das ist was Du willst und ob es zu Dir passt.

Hi
Vielen Dank für den Tipp, habe bereits Praktikas in solchen Einrichtungen absolviert und habe dort eine sehr positive Resonanz von den Patienten erhalten. Was mich natürlich noch in meinem Berufswunsch bestärkt hat. Außerdem haben mir dort die Gespräche, Ergotherapien,... sehr viel Spaß gemacht.

LG

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