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Unmotiviert aufgrund schlechten Noten

27. Januar 2015 um 21:42

Hi!
Ich werde dieses Jahr mein Abitur machen, doch leider sind meine Noten gar nicht gut obwohl ich mir so viel Mühe gebe. Heute haben wir unsere Seminararbeit rausbekommen, in der ich 3 Punkte (5+) bekommen habe obwohl ich für die Mühe, die ich mir gegeben habe, mit einer zweistelligen Note gerechnet hätte. Das hat mich total unmotiviert, ich hab gar keine Kraft mehr überhaupt noch irgendwas für Schule zu machen. Ich merke selbst, dass es sich in mir Komplexe entwickeln und mir ist ebenfalls bewusst, dass ich es beseitigen muss, sonst krieg ich gar nichts mehr hin und bin nur noch depri. Aber wie mache ich das? Ich versuche mich zusammenzureißen aber dann besiegt mich dieses Gefühl trotzdem und ich krieg wieder Tränen in die Augen..
War/ ist jemand in so einer Situation? Wie ist es ausgegangen, habt ihr euer Abitur bestanden? Wie seid ihr immer aus den Depriphasen raus und habt euch zum Weitermachen motiviert?
Es ist sehr wichtig für mich das Abitur zu bekommen, da ich einen Ausbildungsplatz zu meinem Traumjob hab, welches ohne Abitur gestrichen wird. Natürlich hätte ich die Chance mich das Jahr danach noch einmal zu bewerben, aber ob sie mich wieder nehmen ist für mich fraglich.
Ich freue mich über jede Antwort und hoffe hier ein bisschen Hoffnung zu finden. Und bedanke mich herzlich im Voraus.

Liebe Grüße

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18. Februar 2015 um 12:56

Kopf hoch!
Hallo!

Bei mir ging alles Phasenweise: Mal war ich sehr gut und sehr motiviert zum Arbeiten, mal habe ich gar nichts erledigt!
Ich will dir nur sagen, dass es vorkommt ab und zu etwas nicht klappt, obwohl man sich Mühe gegeben hat.

Ich hatte einmal eine Präsentation, in der ich kurz den Faden verloren hab, danach ging nichts mehr. Diese Präsentation war so schrecklich, dass die darauf folgenden Präsentationen genau so schrecklich verliefen, sodass ich eine sogar abgebrochen hab. Das war ein Tiefpunkt für mich, weil Präsentieren eine Stärke von mir ist.

Ich hatte danach ein Gespräch mit einer Lehrerin, sie war sehr verständnisvoll und sagte mir, dass es vorkommen kann.

Nach diesem Gespräch habe ich mir gesagt: Reiss dich endlich zusammen.. so kann es nicht weiter gehen!!
Eigentlich wars das. Danach kamen die Prüfungen und ich hab ziemlich gut bestanden!

Das Gespräch mit meiner Lehrerin hat mir damals sehr geholfen! Vielleicht solltest du das mal ausprobieren.

Und lass dich nicht von Niederlagen entmutigen, das kommt vor, ich hatte genug Niederlagen aber jetzt Studiere ich erfolgreich.

Liebe Grüsse

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26. März 2015 um 23:20

Durchhänge-Phasen
Hi,

@ anderesachen:
Was Du beschreibst ist die typische "Durchhängephase" und Du solltest Dich wie ich finde nicht unterkriegen lassen, denn Du schaffst das bestimmt....!
Das mit den schlechten Noten trotz viel,viel Vorarbeit das kenne ich durchaus... ich hatte es bei meinem Schulabschluss leider in einer bestimmten Zeit auch immer wieder. Aber: Lass dich auch von einer schlechten Note nicht runterkriegen. Wichtig ist in so einem Fall immer der Kommentar der Lehrerin oder des Lehrers warum es diese Note gab und wie Du dich ihrer oder seiner Meinung nach verbessern könntest. Sprich Deine/n Fachlehrer/in an mache dadurch deutlich dass Du es ernst meinst und frage genau nach Fehlern und verbesserungsmöglichkeiten und immer auch danach, wie Du es besser machen könntest.
Werden eure Arbeiten noch "berichtigt"? Die Situation würde ich zur Verbesserung nutzen.
Wenns geht dann lass Dir doch mal von Deinen Mitschülerinnen und Mitschülern mit besseren Noten zeigen wie die gearbeitet haben und was sie anders gemacht haben, und vor allem : Die Fachlehrer fragen, fragen, fragen was Du anders oder besser machen könntest.
Das ist viel arbeit.

Auch ich habe bei meinem Hauptschulabschluss vor über zwanzig Jahren so eine Phase durchgemacht, da war mein Zeugnis dann in der neunten in einigen Fächern schon ziemlich schlecht - meine Versetzung war gefährdet.
Ich habe mich dann aber sehr schnell wieder "gefangen", auch mit Hilfe der Beratung meiner Klassenlehrerin, die mich verstanden hat und der Meinung war, dass ich einen guten Abschluss schaffen könnte. Ich habe aus meiner Sicht mich auch von zuviel Mißerfolg ablenken und mich durch andere Sachen, die nichts mit meinen Schulleistungen zu tun hatten ablenken lassen - so sehe ich das heute - und am Ende der neunten soooo gerade noch die Kurve gekriegt mit Unterstützung von Lehrern und Freunden und auch meiner Familie damals.
Ich habe dann trotz Versetzung nach der neunten, diese Schuljahr freiwillig wiederholt und bin so in ein anderes Lernumfeld / eine andere Klasse gekommen, da war ich dann die etwas "Ältere" und wußte auch schon bescheid was so auf mich zukommt.... das hat "Wunder gewirkt".... Ich habe die Schule als eine Möglichkeit der Selbstdarstellung gesehen und die Noten als Belohnung dafür, wie gut das gelungen ist.
Und : Selbstdarstellung hat auch gaaaanz viel mit Außenwirkung auf andere zu tun - und dafür mußt Du so wie ich auch damals und nach später oft während meiner Ausbildung- ganz viel machen. Es war hat aber es hat auch viel Spaß gemacht all das zu lernen und dann richtig zu können und einzusetzen - von den englischen Vokabeln und einem reichen Wortschatz und einem großen Wissensüberblick pber vieles bis hin zu praktischen Sachen wie z.B. Nähen und Handarbeit ( ich habe mir ein Jeanskostüm aus Jeansröhre und Jeanshemd im Stil der 80 er selber nähen können das passte und mir sehr gut stand ) als Erfolgserlebnisse gehabt und meine Persönlichkeit hat sich dadurch sehr aber auch sehr gut verändert - ich habe dann dann nach der 10. den Hauptschulabschluss mit sehr guten Noten gemacht und bin direkt zur Ausbildung in meinem Traumberuf genommen worden. Ich denke gerne daran und würde es heute wieder so machen. Ich "Hängephasen" habe ich so eigentlich für eine Kehrtwende genutzt.
Das würde ich an Deiner Stelle auch machen, auch wenns bei Dir hier um das Abitur geht...
Verstehst Du wie ich das meine?
Also Kopf hoch und weitermachen... lass es nicht schleifen, ist Deine Chance...

Grüße und viel Erfolg beim Abi,

Silvia

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26. März 2015 um 23:34
In Antwort auf cornelya5

Kopf hoch!
Hallo!

Bei mir ging alles Phasenweise: Mal war ich sehr gut und sehr motiviert zum Arbeiten, mal habe ich gar nichts erledigt!
Ich will dir nur sagen, dass es vorkommt ab und zu etwas nicht klappt, obwohl man sich Mühe gegeben hat.

Ich hatte einmal eine Präsentation, in der ich kurz den Faden verloren hab, danach ging nichts mehr. Diese Präsentation war so schrecklich, dass die darauf folgenden Präsentationen genau so schrecklich verliefen, sodass ich eine sogar abgebrochen hab. Das war ein Tiefpunkt für mich, weil Präsentieren eine Stärke von mir ist.

Ich hatte danach ein Gespräch mit einer Lehrerin, sie war sehr verständnisvoll und sagte mir, dass es vorkommen kann.

Nach diesem Gespräch habe ich mir gesagt: Reiss dich endlich zusammen.. so kann es nicht weiter gehen!!
Eigentlich wars das. Danach kamen die Prüfungen und ich hab ziemlich gut bestanden!

Das Gespräch mit meiner Lehrerin hat mir damals sehr geholfen! Vielleicht solltest du das mal ausprobieren.

Und lass dich nicht von Niederlagen entmutigen, das kommt vor, ich hatte genug Niederlagen aber jetzt Studiere ich erfolgreich.

Liebe Grüsse

Stärke im Präsentieren

wenn Präsentieren so Deine Stärke war / ist : Warum hat es dann nicht so geklappt wie Du es wolltest...
Das hast Du Dich bestimmt doch mal gefragt - oder?
Ich schreibe nicht wegen einer Antwort darauf, sondern um anzumerken, dass Fehler der erste Weg zur Umkehr / Abkehr sind und der Beginn es anders zu machen und "Neuland" in Deinem Verhalten, Deinem Wissen und wie Du Dinge zu angehst zu betreten ... oder?
Das ist für schulischen und Ausbildungserfolg sehr, sehr wichtig, die Veränderung der Persönlichkeit und des Verhaltens- und die Anzeige dieser Veränderungen in der Bearbeitung der gestellten Aufgaben und Deinem dabei gezeigten Verhalten. Und vor allem: Der Veränderung auch Deines Äußeren und Deiner Selbstdarstellung.
So wird "Bildung" und "Ausbildung" inhaltlich verwirklicht und für die Ausbilder auch äußerlich sichtbar... nach einer Hangephase o.ä. ist die äußerliche Veränderung sehr sehr wichtig, weil auch durch Frisur und Kleidung, persönliches Auftreten zeigst Du dass bei Dir etwas vorgeht was manchmal nicht sofort auf der inhaltlichen Ebene erkennbar ist.
Das gilt überall, mehr denn je... jedenfalls meine ich das...oder?

Silvia

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