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Studium: Nebenbei jobben?!

10. Juni 2003 um 14:18

Hallo ihr Lieben!

Ich würde gerne zum Wintersemester 03 ein BWL-Studium an der Fachhochschule beginnen. Da ich diverse Fixkosten (Wohnung, Auto etc.) habe, muss ich natürlich vorher gut kalkulieren. Ich möchte und muss nebenbei auf jeden Fall arbeiten. Am besten so viel wie möglich. Die Frage ist nur: Wieviel ist realistisch, ohne im Dauerstress zu sein???

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung und könnte u.U. in meinem Betrieb Teilzeit arbeiten. Was wäre denn da erfahrungsgemäß angemessen?! Jeden Tag, dreimal die Woche oder nur zweimal??? Ich habe keine Ahnung. Im Grundstudium ist doch sicher etwas mehr nebenbei machbar, oder?!

Durch meine Ausbildung, mein Fachabitur und meine Weiterbildung zur Fachwirtin habe ich mich mit BWL schon viel beschäftigen müssen... Dadurch fällt mir das Studium vielleicht etwas leichter (hoffentlich...). Ich bin übrigens auch nicht so der Lerntyp. Weniger nebenbei jobben bedeutet bei mir nicht unbedingt "mehr lernen"!

Was habt ihr denn für Erfahrungen gemacht?! Wieviel kann man sich selber zumuten?!

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10. Juni 2003 um 15:52

Wie viel?

Hallo Salah,

ich kenne das Problem von meinem Bruder. Er studiert zwar nicht BWL aber trotzdem.

Ich würde dir raten ersteinmal aufzuschreiben wie viel Geld zu verdienen musst um gut über die Runden zu kommen.
Hast du Anspruch auf Bafög oder bekommst du unterstützung von deinen Eltern?
Wie alt bist du? ÜBer 27 (wg. Kindergeld).

Reichen 400 Euro? Die darst du ja jetzt dazuverdienen ab 01.04.03.
Da hast du keine Kosten, die pauschalen Kosten übernimmt der AG. Es gibt auch keine Stundenbegrenzung mehr und diese Einkünfte brauchen nicht in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.


Teilzeit ist so eine Sache. Du weißt doch noch nicht wie die Vorlesungen gelegt sind etc.
ICh persönlich würde, glaub ich, lieber eine Aushilfskraft vorziehen, sofern du deinen Lebensunterhalt damit bestreiten kannst. Evtl. sonst noch eine zweite.
Hast du schon mit deinem Cheff gesprochen? Was würde er bezahlen und wie viele Stundne musst du dafür arbeiten?

Gruß Kaddy

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10. Juni 2003 um 20:48

Jobben
Hallo Salah!

Ich bin jetzt im 2. Semester an einer FH und gehe auch nebenbei arbeiten. Allerdings finde ich es schon sehr hart, da mein Stundenplan ziemlich voll ist (im Gegensatz zu anderen FH's/Unis, wir haben keine Vorlesungen, die wir frei wählen können und Stundenplan selbst zusammen basteln ist auch nicht). Erkundige dich doch einfach mal an der FH, zB in der Verwaltung oder bei der Fachschaft, wie es stundenplanmäßig ausschaut, ob der dir überhaupt noch Zeit fürs jobben lässt.
Bei mir konkret sieht das so aus: ich hab 33 Semesterwochenstunden und gehe 10 bis 12h nebenher arbeiten. Zum lernen bleibt mir dann unter der Woche keine Zeit mehr und das muss ich auf die Wochenenden schieben. Und es ist ja nicht nur das lernen an für sich, Referate und Hausarbeiten schreiben sich leider auch noch nicht von alleine
An deiner Stelle würde ich erst mal schaun, wie in der 1. Antwort schon erwähnt, ob du nicht noch andere Geldquellen auftun kannst. Bafög, Stipendium, Kindergeld, Unterstützung der Eltern, Bildungskredit... es gibt viele Möglichkeiten. Und mache eine Liste der fixen Ausgaben, die du hast. Wenn du dann Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellst siehst du ja, was dir evtl. noch fehlt. Und dann kannst du sagen: ich gehe 10 oder halt 15h die Woche jobben.
Lieber finaziell einschränken und mehr fürs Studium tun! Ich würde nicht arbeiten gehn, wenn ich es nicht müsste, da mein Studium sehr darunter leidet, dass ich ständig in Hetze vom Hörsaal zum Arbeitsplatz bin und nix richtig machen kann... aber das ist wohl eher ne Illusion, denn ich kenn keinen Studenten, der nicht jobben geht (naja ok, außer ein paar, die noch daheim bei Mami wohnen und mit Mitte 20 noch Taschengeld kriegen ).

Grüße von Superbugie

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12. Juni 2003 um 10:21

Na logisch!!!
Klar, mal will sich doch auch was gönnen (finanziell), ausserdem hat man als Studi nun wirklich Zeit ohne Ende!! Mehr als 20 Std. / Woche darfst Du ja auch nicht arbeiten (Krankenkasse) und das ist ja auch ok, oder?

Ich habe immer sehr sehr viel neben meinem BWL-Studium gearbeitet und es hat mir viel "Brufserfahrung" gebracht. Nun - im Berufsleben fest integriert - habe ich die Erfahrung gemacht, dass es auch gern gesehen wird, wenn man neben dem Studium gearbeitet hat. Zeugt von guter Selbstorganisation, Ehrgeiz und Fleiß. Und länger habe ich dadurch auch nicht studiert.
Die Zeit, die man dann fürs Studieren übrig hat, habe ich auch effizienter genutzt, frei nach dem Pareto-Prinzip: mit 20%tigem Aufwand werden 80% der Ergebnisse erzielt
Der Rest ist Perfektion und überflüssig.

Finds raus, aber go for it ...!

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12. Juni 2003 um 10:29
In Antwort auf Superbugie

Jobben
Hallo Salah!

Ich bin jetzt im 2. Semester an einer FH und gehe auch nebenbei arbeiten. Allerdings finde ich es schon sehr hart, da mein Stundenplan ziemlich voll ist (im Gegensatz zu anderen FH's/Unis, wir haben keine Vorlesungen, die wir frei wählen können und Stundenplan selbst zusammen basteln ist auch nicht). Erkundige dich doch einfach mal an der FH, zB in der Verwaltung oder bei der Fachschaft, wie es stundenplanmäßig ausschaut, ob der dir überhaupt noch Zeit fürs jobben lässt.
Bei mir konkret sieht das so aus: ich hab 33 Semesterwochenstunden und gehe 10 bis 12h nebenher arbeiten. Zum lernen bleibt mir dann unter der Woche keine Zeit mehr und das muss ich auf die Wochenenden schieben. Und es ist ja nicht nur das lernen an für sich, Referate und Hausarbeiten schreiben sich leider auch noch nicht von alleine
An deiner Stelle würde ich erst mal schaun, wie in der 1. Antwort schon erwähnt, ob du nicht noch andere Geldquellen auftun kannst. Bafög, Stipendium, Kindergeld, Unterstützung der Eltern, Bildungskredit... es gibt viele Möglichkeiten. Und mache eine Liste der fixen Ausgaben, die du hast. Wenn du dann Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellst siehst du ja, was dir evtl. noch fehlt. Und dann kannst du sagen: ich gehe 10 oder halt 15h die Woche jobben.
Lieber finaziell einschränken und mehr fürs Studium tun! Ich würde nicht arbeiten gehn, wenn ich es nicht müsste, da mein Studium sehr darunter leidet, dass ich ständig in Hetze vom Hörsaal zum Arbeitsplatz bin und nix richtig machen kann... aber das ist wohl eher ne Illusion, denn ich kenn keinen Studenten, der nicht jobben geht (naja ok, außer ein paar, die noch daheim bei Mami wohnen und mit Mitte 20 noch Taschengeld kriegen ).

Grüße von Superbugie

?
Wenn Du 33 SWS hast und 10-12 Std. arbeitest, wieso hast Du dann keine Zeit zum Lernen? Verstehe ich nicht, das sind 43 Wochenstunden, also eine ganz normale Arbeitswoche und dann kann man doch noch ca. 10 Stunden lernen einplanen?? Und dann ist das Wochenende immernoch frei.
Kenne genug Leute, die 50-60 Std. / Woche arbeiten und abends eine Fortbildung / Abendstudium machen. Das geht!
Habt Ihr denn Anwesenheitspflicht?

Leute - klingt vielleicht etwas "altklug" und jeder muß es letztlich für sich entscheiden, aber nehmt das Studium bitte nicht so wichtig!

Es ist nur ein Lebensabschnitt! Kein Hahn kräht nachher nach Noten oder ob man nun ein Semester mehr oder weniger gebraucht hat!

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