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Studium beginnen nach Berufstätigkeit?

Letzte Nachricht: 3. August um 18:40
C
cara12345
31.07.21 um 18:04

Hallo zusammen,

.. ich bin hier weil ich gerne vielleicht auch Erfahrungen von Menschen, die in der selben Situation sind/waren erhalten würde.

Ich bin 25 Jahre alt und arbeite seit zwei Jahren in dem Beruf, welchen ich erlernt hatte. Mittlerweile merke ich, dass ich mit mehr für mein Leben wünsche und ich mich gefühlt in einer Sackgasse beruflich als auch privat befinde. Ich habe mich für einen Studiengang beworben, welcher auf meinem jetzigen Beruf aufbauen würde und tatsächlich eine Zusage erhalten. Nur wird mir langsam, je näher das auf mich zukommt ganz anders zumute.. ich würde wirklich noch gerne Neues lernen, neue Leute kennenlernen, aus meiner "Komfortzone" heraustreten.. nur mittlerweile macht mich der Gedanke, alles was ich mir bisher aufgebaut habe aufzugeben, fertig. Von einer schönen Wohnung in eine WG zu ziehen,  was ist, wenn es einem nicht gefällt und man zurück möchte.. dann hat man alles aufgegeben. Das sind meine Gedanken dazu. Es fühlt sich für mich an wie ein Sprung ins kalte Wasser und ich würde mich über Erfahrungen von Menschen freuen, die ähnliche Situationen erlebt haben.

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B
bruichladdich
03.08.21 um 18:40

Es ist schwer, einen Rat zu geben. Wie etwas im Leben verlaufen ist, wissen wir immer nur hinterher. Wie es verlaufen wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten, das erfahren wir nie!

Ich habe eine Lehre gemacht und ein etliche Jahre gearbeitet, bis ich einen Studienplatz bekommen habe. Da wollte ich eigentlich schon nicht mehr und war ganz zufrieden mit meinem Job. Letztendlich habe ich mich dann doch ins Studium drängen lassen. Es wurde eine Zeit, an die ich nicht gerne zurück denke und ich träume heute noch manchmal davon, dass ich noch keinen Abschluß habe und noch Prüfungen schreiben muß usw.

Andererseits waren es auch ein paar schöne Erfahrungen.

Hinterher habe ich wieder in meinem alten Beruf gearbeitet. Von daher war das Studium eigentlich relativ sinnlos. Finanziell war es auch ein Verlust, wenn ich denke, was ich in diesen Jahren verdient hätte.

Es kam später auch noch zu gewissen Schwierigkeiten, die nicht mit dem Studium an sich zusammen hängen, die aber auf dem anderen Weg in der Form nicht gekommen wären. Vielleicht wäre der Weg ohne Studium auch noch schlechter verlaufen, ich weiß es nicht und werde es nie erfahren.


Versuch einfach mal in dich zu gehen. Zufriedenheit ist das Wichtigste!
Kannst du dir vorstellen in deinem Berug weiter zu arbeiten und damit zufrieden zu sein?
Oder denkst du es könnte dir irgendwann der Gedanke kommen, hätte ich es damals mal versucht?

Wenn du studierst, dann wird es tatsächlich erst mal ein gewisser Rückschritt sein. Aber auch eine Chance für viele neue Erfahrungen und danach andere Möglichkeiten bei Berufswahl und Verdienst.

Wenn du es gerne machst, dann glaube ich die Nachteile wirst du überwinden und die Vorteile werden überwiegen.


 

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