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Rüffel vom Chef

15. Juni 2005 um 19:30

Hallo,

mein Chef teilte mir mit einige Kollegen hätten sich bei ihm über meine Arbeitsausübung beschwert. Da ich persönlich bisher nur positives Feedback bekam, saß ich da und wußte gar nicht so recht, wie ich dazu Stellung nehmen sollte. Auf meine Bitte um konkrete Beispiele konnte er mir keine Antwort geben und verwies darauf, dass er die Personen nicht namentlich nennen wolle.
Außerdem sprach er auch noch meinen Kollegen an, der allgemein als unzuverlässig und unwillig seine Arbeit zu machen gilt und sagte (natürlich nicht in diesen Worten ), dass er sich nicht noch so ein Kuckucksei einhandeln wolle und ich sei ja eher ein ruhiger Mensch - andere hätten das schon hinbekommen und dem ihre Meinung gehörig gegeigt.
Zum ersten Punkt habe ich mein Erstaunen auch geäußert und wir sind übereingekommen, dass er wenn soetwas wieder vorkommen sollte er mit diesem Kollegen, dann zu mir kommen wird, um das Problem direkt zu klären.
Zum zweiten Punkt viel mir eigentlich überhaupt nichts gescheites ein. Diesen Kollegen habe ich als menschlich sehr nett u. hilfsbereit erlebt und da ich neu dort bin, bin ich auch etwas abhängig davon, in ab und an mal um Rat zu fragen. Nun wurde mir schon zu Anfang nahegelegt, sofort zum Chef zu gehen, wenn es o.g. Probleme mit ihm gibt und mir arbeitstechnisch nichts gefallen zu lassen. Tatsächlich habe ich mit dem Kollegen selten Konflikte, da es mir nicht viel ausmacht, einige Aufgaben mehr zu erledigen, besonders da es mir die Gelegenheit gibt, die Gebiete kennenzulernen und ich habe mich wohl schon ein paar mal mit ihm gestritten, wovon der Chef aber nichts mitbekommen hat. Leider habe ich in dem Gespräch nur vor mich hingestottert, das ich gut mit dem Kollegen klar komme.
Falls sich diese Probleme nicht in Nichts auflösen ist eine Festanstellung lt. Aussage nicht drin. Bin also ziemlich bedeppert aus dem Büro gegangen und auch sehr unzufrieden mit mir, da ich nicht wußte wie ich besonders den zweiten Punkt lösen soll und auch das ich die Lage überhaupt nicht richtig eingeschätzt habe.

Nun habe ich das Gespräch ein bischen sacken lassen und ärgere mich noch mehr, dass ich mich nicht besser darstellen kann. Aber das einzige was mir noch zu sagen einfällt ist, das ich mich vielleicht zu oft auf die Aussagen meines Kollegen bzgl. einiger Arbeiten und Arbeitsauffassungen verlassen habe. Das scheint wohl tatsächlich ein Fehler gewesen zu sein. Wo mein Fehlverhalten sonst gelegen haben soll ist mir schleierhaft.
Sollte mein "ruhiger" Charakter das Problem sein, was soll ich tun??Nun überlege ich ich selber um ein Gespräch zu bitten um genau dieses meine Chef mitzuteilen.

Ist das eine gute Idee? Wie würdet ihr reagieren? Wie geht man mit sowas am Besten um??

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15. Juni 2005 um 20:56

Leider musste ich auch
schon die Erfahrung machen, das aufgeschlossene und offene Menschen schon beliebter sind gerade auch im Berufsleben. Die ruhigeren werden doch mehr unterbuttert und sind nicht so interessant, als die die mit jedem über Gott und die Welt reden. Obwohl man das natürlich nicht verallgemeinern kann. Ich denke, du kannst da schon auf deinen Chef zugehen und ihm sagen, was du denkst. Solltest es halt gut "verpacken" und dann kann es doch eigentlich nur positiv für die Arbeitsatmosphäre sein.

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