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Rechtliche frage

9. August 2004 um 11:23

hm .... hatte heute in der post eine geburtstagkarte an einen kollegen - und hab sie direkt an ihn weiter gegeben.
jetzt hab ich vom chef den anschiss bekommen, weil ich sie (die karte) ihm nicht vorgelegt hab.
mosert er zu recht oder ist das kleinkariert von ihm??

danke

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9. August 2004 um 12:53

Wieso in Gottes Namen sollte man...
denn irgendjemandem eine Karte vorlegen, die an jemand ganz anderen adressiert ist??? Versteh ich ueberhaupt nicht und ich haette den Chef sicher angeschaut wie einen der gerade aus der Klapse entsprungen ist...



n

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9. August 2004 um 13:17

Das wäre jetzt die frage
die karte selbst war privat - kam aber von einem unternehmen, mit dem wir zusammen arbeiten.

h.

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9. August 2004 um 13:23
In Antwort auf nathan

Wieso in Gottes Namen sollte man...
denn irgendjemandem eine Karte vorlegen, die an jemand ganz anderen adressiert ist??? Versteh ich ueberhaupt nicht und ich haette den Chef sicher angeschaut wie einen der gerade aus der Klapse entsprungen ist...



n

Würdest du
meinen chef kennen, würde es dich nicht wundern!
ich kenn ihn nun schon ein paar tage - aber heut noch gibt es situationen, da kann ich innerlich nur mit dem kopf schütteln und frag mich: warum macht er das?
ich hab es inzwischen unter bosheit verbucht und muss damit leben, bis ich - hoffentlich noch in diesem leben! - was neues hab.


h.

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9. August 2004 um 13:27
In Antwort auf herbstzeitlose

Das wäre jetzt die frage
die karte selbst war privat - kam aber von einem unternehmen, mit dem wir zusammen arbeiten.

h.

Nachtrag
keine karte pur, sondern im umschlag (oder erwähnte ich das bereits?)
die firma stand zuerst - sonst hätte ich sie gar nicht erst geöffnet. aber als ich nach dem öffnen sah, was drin ist, war ich der meinung: warum so umständlich? und hab sie an den betreffenden weitergegeben, weil er grad bei mir im büro war.

h.

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9. August 2004 um 13:28
In Antwort auf herbstzeitlose

Das wäre jetzt die frage
die karte selbst war privat - kam aber von einem unternehmen, mit dem wir zusammen arbeiten.

h.

Also mir waer...
... es voellig egal von wem die Karte ist usw., entscheidend ist der Adressat. Wenn ich Soldat waer und einen wahnsinnigen Terroristen zu bewachen haette, und der wuerde eine Karte kriegen von Osama Bin Laden, dann wuerde ich *vielleicht* kurz ueberlegen, ob ich die meinem Vorgesetzten zeigen sollte... Aber tun wuerd ich's doch nicht, denn das Postgeheimnis ist heilig und der Typ wuerde die Karte von Osama direkt von mir kriegen.



n

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9. August 2004 um 13:34
In Antwort auf herbstzeitlose

Nachtrag
keine karte pur, sondern im umschlag (oder erwähnte ich das bereits?)
die firma stand zuerst - sonst hätte ich sie gar nicht erst geöffnet. aber als ich nach dem öffnen sah, was drin ist, war ich der meinung: warum so umständlich? und hab sie an den betreffenden weitergegeben, weil er grad bei mir im büro war.

h.

Voellig...
... okay, alles andere waere totaler Schwachsinn gewesen, dein Chef ist irre... Will der wirklich alle Post an Mitarbeiter haben? Wie soll das gehn, ist der nicht den ganzen Tag nur beschaeftigt, Briefe an seine Leute zu lesen? Seltsam...



n

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9. August 2004 um 13:42
In Antwort auf nathan

Also mir waer...
... es voellig egal von wem die Karte ist usw., entscheidend ist der Adressat. Wenn ich Soldat waer und einen wahnsinnigen Terroristen zu bewachen haette, und der wuerde eine Karte kriegen von Osama Bin Laden, dann wuerde ich *vielleicht* kurz ueberlegen, ob ich die meinem Vorgesetzten zeigen sollte... Aber tun wuerd ich's doch nicht, denn das Postgeheimnis ist heilig und der Typ wuerde die Karte von Osama direkt von mir kriegen.



n

Danke
danke!
ich bin zwar immer noch nicht 100% schlauer, aber wenigstens konnte ich über deine komments lachen ..... schließe mich dieser meinung s. u. vorbehaltlos an!

h.

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9. August 2004 um 13:44
In Antwort auf nathan

Voellig...
... okay, alles andere waere totaler Schwachsinn gewesen, dein Chef ist irre... Will der wirklich alle Post an Mitarbeiter haben? Wie soll das gehn, ist der nicht den ganzen Tag nur beschaeftigt, Briefe an seine Leute zu lesen? Seltsam...



n

Ja
das will er tatsächlich!

nach dem motto: vertrauen ist gut, kontrolle ist besser!

h.

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9. August 2004 um 13:50
In Antwort auf herbstzeitlose

Ja
das will er tatsächlich!

nach dem motto: vertrauen ist gut, kontrolle ist besser!

h.

Ah, ok...
... und du wolltest ja eigentlich wissen, ob das rechtlich okay ist? Natuerlich nicht. Chefs duerfen noch nicht einmal die emails ihrer Mitarbeiter lesen, geschweige denn die Briefe und Karten. Jeder hat das Recht, an seinem Arbeitsplatz absolut private Post zu empfangen, natuerlich!

Andererseits kann dein Chef natuerlich verlangen von den Mitarbeitern, dass saemtliche unternehmensrelevante Post auf seinem Schreibtisch landet, aber erst *nachdem* der *Adressat* die Post geoeffnet hat. Der Adressat ist verantwortlich, seine Geburtstagskarte dem Chef vorzulegen, niemals du.

Ich bin kein Jurist, aber obiges halte ich fuer absolut offensichtlich, das mit dem emails weiss ich genau.



n

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9. August 2004 um 13:53

Dann...
... ist aber in jedem Fall derjenige Mitarbeiter, der die Karte bekommen hat (der Adressat also) dafuer verantwortlich, sie dem Chef vorzulegen. Niemals der Ueberbringer, der darf das gar nicht, denn er verletzt so das Postgeheimnis.

n

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9. August 2004 um 13:54
In Antwort auf herbstzeitlose

Ja
das will er tatsächlich!

nach dem motto: vertrauen ist gut, kontrolle ist besser!

h.

Ob nun Schwachsinn oder nicht,
je kleiner die Firma ist, destomehr wird der Chef alles im "Griff" behalten wollen. Es war immerhin in erster Linie ein Firmenbrief.

Wenn von Aussen z.Hd. steht könnte man es noch etwas anders sehen. Aber selbst dann bestimmt der Chef die Verfahren.

Teddy

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9. August 2004 um 13:56
In Antwort auf teddymen

Ob nun Schwachsinn oder nicht,
je kleiner die Firma ist, destomehr wird der Chef alles im "Griff" behalten wollen. Es war immerhin in erster Linie ein Firmenbrief.

Wenn von Aussen z.Hd. steht könnte man es noch etwas anders sehen. Aber selbst dann bestimmt der Chef die Verfahren.

Teddy

Nein,
tut er nicht. Das Postgeheimnis verbietet selbstverstaendlich, Briefe die an A adressiert sind, an B zur Kontrolle zu uebergeben.

Wenn der Chef alle Post lesen will, muss er seine Mitarbeiter anweisen, ihm alle zu bringen, d.h. der Typ, an den die Karte addressiert war, ist verpflichtet, sie dem Chef vorzulegen, aber auch nur *dann*, wenn er meint es sei unternehmensrelevant.

n

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9. August 2004 um 14:02
In Antwort auf nathan

Nein,
tut er nicht. Das Postgeheimnis verbietet selbstverstaendlich, Briefe die an A adressiert sind, an B zur Kontrolle zu uebergeben.

Wenn der Chef alle Post lesen will, muss er seine Mitarbeiter anweisen, ihm alle zu bringen, d.h. der Typ, an den die Karte addressiert war, ist verpflichtet, sie dem Chef vorzulegen, aber auch nur *dann*, wenn er meint es sei unternehmensrelevant.

n

Nix Postgeheimnis
Zitat "keine karte pur, sondern im Umschlag (oder erwähnte ich das bereits?)
die firma stand zuerst " Sie hatte es von aussen nichteinmal erkannt.

Ob ein Chef Privatbriefe zulassen MUß, wage ich zu bezweifeln.

Teddy

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9. August 2004 um 14:14
In Antwort auf teddymen

Nix Postgeheimnis
Zitat "keine karte pur, sondern im Umschlag (oder erwähnte ich das bereits?)
die firma stand zuerst " Sie hatte es von aussen nichteinmal erkannt.

Ob ein Chef Privatbriefe zulassen MUß, wage ich zu bezweifeln.

Teddy

Natuerlich...
... muss er. Und natuerlich ist das in jedem legalen Unternehmen so, frag mich echt wo du arbeitest.

Ansonsten wird's jetzt kompliziert, aber gut. Auf dem Umschlag stand die Firma, richtig. Offenbar ist es ueblich, dass die herbstzeitlose diese unspezifische Firmenpost oeffnet, sonst haette sie ja den Umschlag gleich dem Chef gegeben, was voellig ok gewesen waere.

Jetzt macht sie das Ding aber auf, wie ueblich offenbar, und sieht, dass da eine Geburtstagskarte drin ist an einen Kollegen. Sie gibt sie ihm. Absolut korrekt. Wenn der Kollege seine Geburtstagskarte fuer sich behaelt, und der Chef deshalb wahnsinnigerweise sauer wird, liegt der Fehler beim Kollegen!

*Falls* der Chef nur deshalb sauer war, weil die herbstzeitlose den Umschlag ueberhaupt erst geoeffnet hat, weil das z.B. gar nicht ihre Aufgabe ist - *dann* hat der Chef recht, dann hat uns die herbstzeitlose aber auch nicht die Wahrheit erzaehlt...



n

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9. August 2004 um 14:39
In Antwort auf nathan

Natuerlich...
... muss er. Und natuerlich ist das in jedem legalen Unternehmen so, frag mich echt wo du arbeitest.

Ansonsten wird's jetzt kompliziert, aber gut. Auf dem Umschlag stand die Firma, richtig. Offenbar ist es ueblich, dass die herbstzeitlose diese unspezifische Firmenpost oeffnet, sonst haette sie ja den Umschlag gleich dem Chef gegeben, was voellig ok gewesen waere.

Jetzt macht sie das Ding aber auf, wie ueblich offenbar, und sieht, dass da eine Geburtstagskarte drin ist an einen Kollegen. Sie gibt sie ihm. Absolut korrekt. Wenn der Kollege seine Geburtstagskarte fuer sich behaelt, und der Chef deshalb wahnsinnigerweise sauer wird, liegt der Fehler beim Kollegen!

*Falls* der Chef nur deshalb sauer war, weil die herbstzeitlose den Umschlag ueberhaupt erst geoeffnet hat, weil das z.B. gar nicht ihre Aufgabe ist - *dann* hat der Chef recht, dann hat uns die herbstzeitlose aber auch nicht die Wahrheit erzaehlt...



n

Leider AD
aus gesundheitlichen Gründen. Ich konnte aber (nach 1989) verschiedene kleine Vertriebsfirmen kennenlernen.
Dort währe es garnicht möglich gewesen private Dinge zu bearbeiten oder Post privat zu bekommen.
Es ist üblich, ja. Sogar der Account den man für dienstliche Zwecke bekommt, wird privat zweckentfremdet benutzt. Es entsteht aber der Firma dabei hohe Verlußte, die muß der Chef nicht zulassen. Vielmehr, es währe ein Kündigungsgrund nach entsprechender Abmahnung.

nochmal ich
T.

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9. August 2004 um 14:39

Natuerlich...
... gibt es das Postgeheimnis, immer. Der Fall hier ist etwas verworren, weil der Umschlag an die Firma adressiert war.

Ein ganz normaler Brief (egal von wem), ist an eine *Person* gerichtet, deshalb steht der Name auch oben, kann auch eine juristische Person sein.

Durch die Adresse wird der Post nur ein Hilfsmittel an die Hand gegeben, diese *Person* aufzufinden, nichts weiter. Wenn die Person an ihrer Arbeitsstelle leichter aufzufinden ist, und der Absender deshalb diese Adresse waehlte, stellt die Post dieser Person den Brief eben an der Arbeitsstelle zu. Der Arbeitgeber hat damit nichts, aber auch gar *nichts* zu schaffen.

Wie gesagt, kann er natuerlich verlangen (wenn er so doof ist), dass firmenrelevante Post auf seinem Schreibtisch landet. Dafuer kann aber nur der Empfaenger verantwortlich sein, nicht die Post selbst oder Mitarbeiter, die die Post bearbeiten. Alles andere ist illegal - wie z.B. auch das Lesen von emails von Mitarbeitern oder das Abhoeren von Telefongespraechen usw.

In einer vernuenftigen Firma ist das alles sowieso kein Problem und kann sehr locker gehandhabt werden. Wuerde z.B. jemand in unserm department einen an mich adressierten Brief aus meinem Postfach nehmen und dem Boss vorlegen, waer ich zwar ganz schoen verwirrt, wuerde aber auch keinen verklagen... Kommt aber natuerlich sowieso nicht vor.

n

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9. August 2004 um 14:58
In Antwort auf nathan

Natuerlich...
... muss er. Und natuerlich ist das in jedem legalen Unternehmen so, frag mich echt wo du arbeitest.

Ansonsten wird's jetzt kompliziert, aber gut. Auf dem Umschlag stand die Firma, richtig. Offenbar ist es ueblich, dass die herbstzeitlose diese unspezifische Firmenpost oeffnet, sonst haette sie ja den Umschlag gleich dem Chef gegeben, was voellig ok gewesen waere.

Jetzt macht sie das Ding aber auf, wie ueblich offenbar, und sieht, dass da eine Geburtstagskarte drin ist an einen Kollegen. Sie gibt sie ihm. Absolut korrekt. Wenn der Kollege seine Geburtstagskarte fuer sich behaelt, und der Chef deshalb wahnsinnigerweise sauer wird, liegt der Fehler beim Kollegen!

*Falls* der Chef nur deshalb sauer war, weil die herbstzeitlose den Umschlag ueberhaupt erst geoeffnet hat, weil das z.B. gar nicht ihre Aufgabe ist - *dann* hat der Chef recht, dann hat uns die herbstzeitlose aber auch nicht die Wahrheit erzaehlt...



n

Mooooment
klar hab ich.
ich kenne es halt so: wenn der firmenname oben steht, kein thema; geht an firma.
wenn der name eines kollegen oben steht und danach erst die firma, ist der brief privater natur und darf - zumindest von mir - nicht geöffnet werden.

aber nett, wie ihr über die herbstzeitlose redet *nichtexistent*

h.

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9. August 2004 um 15:45
In Antwort auf herbstzeitlose

Mooooment
klar hab ich.
ich kenne es halt so: wenn der firmenname oben steht, kein thema; geht an firma.
wenn der name eines kollegen oben steht und danach erst die firma, ist der brief privater natur und darf - zumindest von mir - nicht geöffnet werden.

aber nett, wie ihr über die herbstzeitlose redet *nichtexistent*

h.

Hallo herbstzeitlose,
wir hatten uns ja ersteinmal wegen Prinzipfragen im Pelz.
Es geht ja völlig in Ordnung, wenn man so verfährt, wie du. Natürlich, sofern es keine andere Anweisung in der Firma gibt.
Jetzt gibts die aber - was nun?
Immerhin zweifeln kleineente und ich an, ob der Chef überhaupt privates auf Arbeit zulassen MUSS.
Meine Firmen, in denen ich beschäftigt war, waren in München, Nürnberg, Mönchen-Gladbach und Kehl. Alles Vertriebsbüros von großen Firmen. Da hatte überall nur einer das Sagen.

für herbstzeitlose, die selbverständlich existent ist

LG

Teddy

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9. August 2004 um 15:48

Unabhängig vom rehtlichen Standpunkt...
hat dein Chef glaube ichein Problem. Ein normaler chef ist froh über jeden Brief, der ihm abgenommen wird...

Bei uns werden briefe, die die Firma betreffen, durchaus auch mal von einem Kollegen geöffnet, egal wer da als Adressat steht. Scjließlich arbeiten wir im Team und oft ist klar, was drin ist, von daher störts auch keinen. Offensichtlich private Briefe bleiben natürlich zu. Und Geburtstagskarten? Herrgott, was geht das denn den Chef an? UNd beim besten Willen kann ich da auch keinen Vorteil für die Geschäftsbeziehungen o. ä. erkennen.

LG, Nindscha

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