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Psychologie-Studium

17. Februar 2009 um 19:47

Ich war fasziniert von Freud, von dem ich auch Bücher gelesen habe, und von der Psychoanalyse und allgemein der Tiefenpsychologie, und ich dachte, ich wollte Psychologie studieren. Ich habe mich darüber informiert und es kam dabei raus, dass Freud im Psychologiestudium keine Rolle spielt und überhaupt nur selten am Rande erwähnt wird, was mich entsetzt hat. Im Psychologiestudium geht es fast nur um das Mathematische und Empirische. Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt hätte. Hier geht es im Prinzip kaum um das Seelenleben des Individuums, von wegen!
Darauf kann ich verzichten. Die Psyche ist etwas abstraktes, mir geht es doch nicht um Statistiken und Wahrscheinlichkeitsrechnungen!

Ich will aber dennoch Psychoanalytiker werden. Das wird man durch eine Ausbildung der psychoanalytischen Verbände.
Ist das auch ohne ein Psychologiestudium möglich?

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22. März 2009 um 12:51

*g
ein Psychoanalytiker ist wahlweise ein Mediziner oder ein Psychologe, welcher nach dem Abschluss eine Ausbildung zum Psychotherapeuten absolviert hat.
Gerade eine analytische Ausbildung ist ziemlich kostspielig ( 30.000 bis 50.000).

Und zum Studium: schön, dass du dich im Vorfeld informiert hast, den meisten Psychostudenen fällt dies erst im Studium auf.
Um überhaupt psychotherapeutisch tätig werden zu können ist vor der Zusatzausbildung ein breites theoretisches Wissen notwendig, eben weil der Mensch so ein komplexes Wesen ist.
Im Grundstudium nahm, zu mindest bei mir, der empirsche Teil viel Platz ein, im Hauptstudium ging es dann eher anwendungsbezogen weiter.

Wie das jetzt mit dem Master ist kann ich nicht beurteilen.

Um es kurz zu machen und die Antwort auf deine Frage:

NEIN, ohne Studium hast du keine Chance

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