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Praktikum und arbeitslos???

5. März 2002 um 7:42

Hallo alle zusammen,

ich hoffe, es kennt sich hier jemand mit Arbeitslosigkeit und staatliche Unterstützung während dieser Zeit etc. aus!
Hab meine Anfragen auch schon an das hiesige Arbeitsamt gestellt aber wie das so ist, Behördenmühlen mahlen laaaaaaangsam und vielleicht hab ich hier mehr Glück.
Also: mein Zeitarbeitsvertrag endet zum 15.6. und da ich zum WS 02/03 (ca Ende September) ein Studium der Sozialpädagogik anfange und dafür noch ein Vorpraktikum benötige, werde ich die Zeit dazwischen nutzen.
Die meisten dieser sozialen Praktika werden gar nicht bezahlt oder man erhält nur eine geringe Aufwandsentschädigung, die aber hinten und vorne nicht für den Lebensunterhalt reicht. Kann ich mich für diese Zeit arbeitslos melden und erhalte auch Arbeitslosengeld/unterstützung? Allerdings muss ich doch, wenn ich mich arbeitslos melde, dem Arbeitsamt zur Stellenvermittlung zur Verfügung stehen (dies ist mir aber nicht möglich, da ich ein Vollzeitpraktikum machen möchte) oder?
Ich hoffe, dass mir jemand von euch weiterhelfen kann, vielleicht war ja jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?
Wenn ich kein Arbeitslosengeld bekomme (da ich ja auch eigentlich nicht arbeitslos bin, bekomme halt nur kein Gehalt), hab ich dann Anspruch auf Sozialhilfe/Wohngeld etc??? Wie hoch wäre diese Hilfe?
Schon mal jetzt ein dickes Dankeschön für alle Antworten

LG von Superbugie

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5. März 2002 um 12:59

Unbezahlte Praktika
Hi Superbugie,

das Elend mit den unbezahlten Praktika kenne ich auch, allerdings lagen sie bei mir alle in der Studienzeit. Wenn es aber eine Vorausssetzung für das Studium ist, wie schaut es denn mit Bafög aus?

Aber paß gut auf, daß Du nicht den gleichen Fehler machst wie ich: erst Ausbildung und dann zu kurz gearbeitet - da bekommst Du kein Bafög (bzw. das Elterneinkommen wird angerechnet und eigenes Einkommen abgezogen und den Rest konnte ich vergessen) und hast aber keinen Anspruch auf Unterstützung, Arbeitslosengeld kannst Du vergessen, denn Du bist ja nicht arbeitslos und auf Sozialhilfe hast Du auch keinen Anspruch, Du kannst ja das Studium aufgeben, es zwingt Dich ja keiner. Hart, nicht wahr? Und glaube mir, unter den Umständen sich im Studium durchzuschlagen macht auch nicht immer Spaß, wenn Du hin- und hergerissen bist, eigentlich für Prüfungen lernen müßtest, aber arbeiten mußt, weil sonst das Geld ausgeht... da kommt öfters mal der Frust hoch...

Hast Du Deinen Finanzplan gut durchdacht? Auch für Komplikationen (z.B. Krankheit, die die Dauer verzögert) während dem Studium (die haben mir nämlich finanziell fast das Genick gebrochen und es weiter erschwert)?

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5. März 2002 um 13:05
In Antwort auf Bettwanze

Unbezahlte Praktika
Hi Superbugie,

das Elend mit den unbezahlten Praktika kenne ich auch, allerdings lagen sie bei mir alle in der Studienzeit. Wenn es aber eine Vorausssetzung für das Studium ist, wie schaut es denn mit Bafög aus?

Aber paß gut auf, daß Du nicht den gleichen Fehler machst wie ich: erst Ausbildung und dann zu kurz gearbeitet - da bekommst Du kein Bafög (bzw. das Elterneinkommen wird angerechnet und eigenes Einkommen abgezogen und den Rest konnte ich vergessen) und hast aber keinen Anspruch auf Unterstützung, Arbeitslosengeld kannst Du vergessen, denn Du bist ja nicht arbeitslos und auf Sozialhilfe hast Du auch keinen Anspruch, Du kannst ja das Studium aufgeben, es zwingt Dich ja keiner. Hart, nicht wahr? Und glaube mir, unter den Umständen sich im Studium durchzuschlagen macht auch nicht immer Spaß, wenn Du hin- und hergerissen bist, eigentlich für Prüfungen lernen müßtest, aber arbeiten mußt, weil sonst das Geld ausgeht... da kommt öfters mal der Frust hoch...

Hast Du Deinen Finanzplan gut durchdacht? Auch für Komplikationen (z.B. Krankheit, die die Dauer verzögert) während dem Studium (die haben mir nämlich finanziell fast das Genick gebrochen und es weiter erschwert)?

Hi Bettwanze
Hm, deine Ausführung macht mich schon nachdenklich, denn Zweifel hab ich natürlich genug. Aber vielleicht sollte ich dir erstmal meine genaue Situation aufzeigen, damit du dir ein genaues Bild machen kannst:
Abi 98, Ausbildung 98 bis Sommer 00, Arbeit 00 bis Juni 02.
Soweit erstma zu den Daten. Mein Papa ist Rentner, meine Mama Hausfrau ohne Einkommen, also hab ich schon mal auf jeden Fall BAFöG-Anspruch, denk ich ma.
Ein Freund von mir hat sich direkt nach der Ausbildung auch arbeitslos gemeldet, weil er erst 1 Monat später studiert und er bekommt auch Geld. Finde ich also komisch, dass es bei dir nicht so war.
Es interessiert mich halt jetzt, ob es rechtlich möglich ist, Arbeitslosengeld für die Praktikazeit zu beziehen. Oder welche Hilfe ich noch vom Staat kriege.
Denn einfach ein "dann gibts halt kein Geld" gibts hier ja wohl nicht, dafür leben wir ja thanx heaven in einem Sozialstaat und ich hab jahrelang eingezahlt in die Arbeitlosenkasse. Da will ich jetzt auch mal was sehen!
Und soweit ich weiß, steht jedem, der unter einer gewissen Einkommensgrenze liegt, Wohngeld zu. Wie die Sozialhilfe berechnet wird, weiß ich nich, aber ähnlich schätz ich ma!?
Über die schwierige Situation bin ich mir übrigens voll und ganz bewusst. Aber ich bin nicht die erste und auch nicht die letzte, die sich unter den Voraussetzungen weiterbildet. Ich pack das schon!!!
LG von Superbugie

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5. März 2002 um 16:09

Hallole...
melde Dich auf jeden Fall erstmal beim Arbeitsamt, damit Du keine Frist verstreichen läßt. Das mit dem Praktikum behälst Du aber für Dich, geht die nichts an. Am besten so vier Wochen bevor Dein Vertrag ausläuft.

Über mögliche Unterstützung durch das Sozialamt, da hat Temptress in irgendeinem Thread eine Internetadresse genannt.

So wie ich Deine Daten verstehe, bist Du unter 27, hast mit Lehre mehr als drei Jahre gearbeitet und so Anspruch auf Unterstützung durch Bafög. Ist allerdings in den alten Bundesländern um die 525 € Höchstfördersatz (Abhängig auch davon, ob Du eine eigene Wohnung besitzt). Infos gibs bei den Studentenwerken.

Wohngeld zubeantragen, wäre auch noch möglich. Bei der Krankenkasse bist Du als Studentin ein Härtefall (bei der Krankenkasse beantragen) das erspart Dir die Zuzahlungen bei Medikamenten.

Vorpraktikum wäre auch über die Mitarbeit bei einer Stadtranderholung sicherlich möglich, wo Du den Sommer über Geldverdienen und Praktikum verbinden könnzest. Oder Du versuchst als Aushilfskraft in einem Altenheim zu arbeiten. In der Pflege, um Geld zu verdienen und machst den Betreibern das Angebot, für die alten Leute ein Gruppenangebot zu machen, Lieder singen, Basteln, Kochen ... Dann bekommst Du von denen sicherlich auch eine Bescheinigung, die als Vorpraktikum zählt.

Mehr fällt mir gerade nicht ein

Griaßle Malledetto, Ex-SozArbStudent, und BafögBezieher jetzt Dipl.Soz.Arb.FH (baförRückzahlung kommt auch noch!!!)

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5. März 2002 um 16:31
In Antwort auf Superbugie

Hi Bettwanze
Hm, deine Ausführung macht mich schon nachdenklich, denn Zweifel hab ich natürlich genug. Aber vielleicht sollte ich dir erstmal meine genaue Situation aufzeigen, damit du dir ein genaues Bild machen kannst:
Abi 98, Ausbildung 98 bis Sommer 00, Arbeit 00 bis Juni 02.
Soweit erstma zu den Daten. Mein Papa ist Rentner, meine Mama Hausfrau ohne Einkommen, also hab ich schon mal auf jeden Fall BAFöG-Anspruch, denk ich ma.
Ein Freund von mir hat sich direkt nach der Ausbildung auch arbeitslos gemeldet, weil er erst 1 Monat später studiert und er bekommt auch Geld. Finde ich also komisch, dass es bei dir nicht so war.
Es interessiert mich halt jetzt, ob es rechtlich möglich ist, Arbeitslosengeld für die Praktikazeit zu beziehen. Oder welche Hilfe ich noch vom Staat kriege.
Denn einfach ein "dann gibts halt kein Geld" gibts hier ja wohl nicht, dafür leben wir ja thanx heaven in einem Sozialstaat und ich hab jahrelang eingezahlt in die Arbeitlosenkasse. Da will ich jetzt auch mal was sehen!
Und soweit ich weiß, steht jedem, der unter einer gewissen Einkommensgrenze liegt, Wohngeld zu. Wie die Sozialhilfe berechnet wird, weiß ich nich, aber ähnlich schätz ich ma!?
Über die schwierige Situation bin ich mir übrigens voll und ganz bewusst. Aber ich bin nicht die erste und auch nicht die letzte, die sich unter den Voraussetzungen weiterbildet. Ich pack das schon!!!
LG von Superbugie

Schön wäre es...
Hi Superbugie,

vorab, kann sein, daß sich inzwischen da etwas geändert hat, denn bei mir ist es auch schon ein paar Jahre her.

Also, Abstand Abi zu Studium war bei mir ähnlich und da ist es so, daß unter 6 (?) Jahren Arbeitszeit das Einkommen der Eltern (auch wenn sie nicht mehr unterhaltspflichtig sind, weil sie Dir bereits eine angemessene Ausbildung ermögllicht haben) angerechnet wird. Da ist jetzt halt die Frage, ob das bei Dir finanziell zu einem Problem wird oder nicht - da läßt Du Dich am besten mal bei der Bafög-Beratung der Uni schlau machen, mir wurde nämlich im Vorfeld auch viel Mist erzählt und ich dachte, daß ich Befög bekomme, da mein Studienfach etwas ganz anderes ist als die Ausbildung war, aber da war dann doch nicht mehr so und die "Berater" waren auf einem älteren Stand. Hatte ich einen Zorn, dachte, ich bekomme Eltern unäbhängiges Bafög und dann gar nichts... also Uni, Bafög Beratung, die haben doch die aktuelleren Informationen (wie ich jetzt weiß).


Für Arbeitslosengeld mußt Du zur Vermittlung zur Verfügung stehen, machst Du ein Vollzeitpraktikum, stehst Du nicht zur Verfügung = kein Geld. In der Übergangszeit zwischen Arbeit und Studium kannst Du ggf. ALG bekommen, wenn Du unbeschäftigt bist, aber da gibt es auch noch Sperrfristen.

Bei Deiner Äußerung "Denn einfach ein "dann gibts halt kein Geld" gibts hier ja wohl nicht, dafür leben wir ja thanx heaven in einem Sozialstaat" mußte ich eben doch mal bitter lachen. Doch gibt es, trenne Dich mal ganz schnell von dem Gedanken. Wenn Du das Studium aufgibst, kannst Du Dich auf dem Sozialamt melden, aber nicht als Studentin. Das gibt es also... die Argumentation ist, daß das Studium nicht notwendig ist, eher Zeitvertreib, ein Hobby, Du mußt ja nicht studieren... und Hobbies werden vom Staat nicht finanziert und der Arbeitslosenkasse bist Du egal, Du hast ja einen Job: Studentin. Gibt zwar Ausnahmefälle, wo trotz Studium auch ALG bezogen werden kann, aber die kannst Du mit der Lupe suchen. Damit wäre es dann schon mal mit dem Unterhalt schwer, wenn Bafög ausfällt.... und Wohngeld... na, bös gesagt, hilft auch nicht soooo viel (aber besser als nix), den Grundbetrag mußt Du auch aufbringen und davon wirst Du auch nicht satt, wenn Du nicht den Kitt aus den Fenstern kratzt *Sarkasmus aus*.

Es ist machbar, das habe ich ja an mir selbst gesehen, aber das sparen macht irgendwann keinen Spaß mehr und Du rackerst für einiges wesentlich mehr als andere und trotzdem hälst Du Dich gerade so über Wasser und lebst wirklich nicht üppig. Da packt Dich schon öfters mal der Zorn, wenn Du so einige Kommilitonen anschaust, die finanziell gut gepolstert werden von den Eltern und dann einige Sprüche ablassen, die schon weh tun - aber es gibt eben Phasen da kannst Du teilweise nicht anders als jeden Pfennig 3x umzudrehen, weil es momentan einfach nicht möglich ist nebenbei zu arbeiten.... Machbar ist es, aber ohne Bafög bzw. Unterhalt von den Eltern schwer... wobei so einige Kosten bei Dir noch nicht anfallen, z.B. Krankenkasse und Du bekommst Kindergeld... und rechne auch mal aus, ob es vielleicht für Dich sinnvoll mit dem Studium später anzufangen, wenn dann das elternunabhängige Bafög greift.

Das ist eine Rechenaufgabe, lösbar, aber in manchen Situationen war ich schon ganz gewaltig am verzweifeln...

Informiere Dich auf jeden Fall gut im Vorfeld und möglichst auch an verschiedenen Stellen - so einen Reinfall wie ich mußt Du nicht unbedingt erleben.

LG
Bettwanze

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6. März 2002 um 13:07
In Antwort auf Malledetto

Hallole...
melde Dich auf jeden Fall erstmal beim Arbeitsamt, damit Du keine Frist verstreichen läßt. Das mit dem Praktikum behälst Du aber für Dich, geht die nichts an. Am besten so vier Wochen bevor Dein Vertrag ausläuft.

Über mögliche Unterstützung durch das Sozialamt, da hat Temptress in irgendeinem Thread eine Internetadresse genannt.

So wie ich Deine Daten verstehe, bist Du unter 27, hast mit Lehre mehr als drei Jahre gearbeitet und so Anspruch auf Unterstützung durch Bafög. Ist allerdings in den alten Bundesländern um die 525 € Höchstfördersatz (Abhängig auch davon, ob Du eine eigene Wohnung besitzt). Infos gibs bei den Studentenwerken.

Wohngeld zubeantragen, wäre auch noch möglich. Bei der Krankenkasse bist Du als Studentin ein Härtefall (bei der Krankenkasse beantragen) das erspart Dir die Zuzahlungen bei Medikamenten.

Vorpraktikum wäre auch über die Mitarbeit bei einer Stadtranderholung sicherlich möglich, wo Du den Sommer über Geldverdienen und Praktikum verbinden könnzest. Oder Du versuchst als Aushilfskraft in einem Altenheim zu arbeiten. In der Pflege, um Geld zu verdienen und machst den Betreibern das Angebot, für die alten Leute ein Gruppenangebot zu machen, Lieder singen, Basteln, Kochen ... Dann bekommst Du von denen sicherlich auch eine Bescheinigung, die als Vorpraktikum zählt.

Mehr fällt mir gerade nicht ein

Griaßle Malledetto, Ex-SozArbStudent, und BafögBezieher jetzt Dipl.Soz.Arb.FH (baförRückzahlung kommt auch noch!!!)

Noch viel mehr Fragen!
Erstma ein riesen dickes Dankeschön für deine Antwort
Mein Problem ist, dass ich nicht so weiß, wie ich in den Zeiten über die Runden kommen soll (ab Semesterbeginn ist es wieder anders, da krieg ich ja BAFöG, Kindergeld und hab Zeit zum jobben). Vielleicht erklär ich dir noch mal mein Vorhaben genauer und du kannst mir noch einen Rat geben.
Hab zwar noch keine genauen Termine aber wenn es so klappt, wie ich das hoffe, wäre meine Situation demnächst folgende:
Ende Arbeitsvertrag zum 15.6., kurzzeitige Verlängerung bis zum 1. Praktikumsbeginn (wahrscheinlich ab 18./19.7., evtl früher). Dann 2 Wochen Praktikum.
Im Anschluss daran direkt (egal, wann das 1. Praktikum endet) das 2. Praktikum bis zum Semesterbeginn.
Aber: beim 2. Praktikum werde ich nur die ersten 2 Wochen (evtl mehr, wenn das 1. Praktikum früher ist) keine Zeit zum jobben haben, die nächsten Wochen kann ich evtl nachmittags/abends mein Praktikum machen (ist ein JUZ und hat eh erst von 14 bis 21 Uhr auf) und vormittags jobben.
Puh, ich hoffe, du steigst durch. Im Endeffekt hätte ich also nur vom 18.7. bis 16.8. (4 Wochen lang) Leerlauf (wieder mit der Option, dass das 1. Praktikum nicht früher ist).
Meinst du, ich soll mich in dieser Zeit arbeitslos melden? Bin aber die ersten beiden Wochen im Ausland, da es sich um eine Jugendreisebetreuung handelt. Man muss sich doch dann bei denen ständig melden oder vorsprechen oder bin ich da falsch informiert?
Werde wohl mal die Ämter abrennen müssen, möchte aber nicht, dass ich dann bei denen "vorgemerkt" bin mit der realen Situation und dann nix mehr "drehen" kann. Denn wenn ich Bettwanzes Story hör, krieg ich echt das Grauen!
Ansonsten hast du recht, bin 23, hab 2 Jahre Ausbildung und bis zum Herbst 2 Jahre arbeiten hinter mir. Papa ist Rentner und Mama Hausfrau, haben auch kein Vermögen, deshalb denke ich, werde ich BAFöG bekommen.
Ach, und noch ne Frage: wie kann ich mich versicherungsmäßig absichern (also Krankenkasse und dass mir rentenmäßig nix verloren geht, allein deswegen muss ich mich doch arbeitslos melden oder?)?
So, ich hoffe, ich hab dich mit meinen Fragen nicht erschlagen!
An dieser Stelle schon vorab ein Dankeschööön an dich, für die nächsten Antworten und an alle, die sich hier noch einklinken möchten bzw. dazu was sagen können!
LG von Superbugie

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6. März 2002 um 13:14
In Antwort auf Superbugie

Noch viel mehr Fragen!
Erstma ein riesen dickes Dankeschön für deine Antwort
Mein Problem ist, dass ich nicht so weiß, wie ich in den Zeiten über die Runden kommen soll (ab Semesterbeginn ist es wieder anders, da krieg ich ja BAFöG, Kindergeld und hab Zeit zum jobben). Vielleicht erklär ich dir noch mal mein Vorhaben genauer und du kannst mir noch einen Rat geben.
Hab zwar noch keine genauen Termine aber wenn es so klappt, wie ich das hoffe, wäre meine Situation demnächst folgende:
Ende Arbeitsvertrag zum 15.6., kurzzeitige Verlängerung bis zum 1. Praktikumsbeginn (wahrscheinlich ab 18./19.7., evtl früher). Dann 2 Wochen Praktikum.
Im Anschluss daran direkt (egal, wann das 1. Praktikum endet) das 2. Praktikum bis zum Semesterbeginn.
Aber: beim 2. Praktikum werde ich nur die ersten 2 Wochen (evtl mehr, wenn das 1. Praktikum früher ist) keine Zeit zum jobben haben, die nächsten Wochen kann ich evtl nachmittags/abends mein Praktikum machen (ist ein JUZ und hat eh erst von 14 bis 21 Uhr auf) und vormittags jobben.
Puh, ich hoffe, du steigst durch. Im Endeffekt hätte ich also nur vom 18.7. bis 16.8. (4 Wochen lang) Leerlauf (wieder mit der Option, dass das 1. Praktikum nicht früher ist).
Meinst du, ich soll mich in dieser Zeit arbeitslos melden? Bin aber die ersten beiden Wochen im Ausland, da es sich um eine Jugendreisebetreuung handelt. Man muss sich doch dann bei denen ständig melden oder vorsprechen oder bin ich da falsch informiert?
Werde wohl mal die Ämter abrennen müssen, möchte aber nicht, dass ich dann bei denen "vorgemerkt" bin mit der realen Situation und dann nix mehr "drehen" kann. Denn wenn ich Bettwanzes Story hör, krieg ich echt das Grauen!
Ansonsten hast du recht, bin 23, hab 2 Jahre Ausbildung und bis zum Herbst 2 Jahre arbeiten hinter mir. Papa ist Rentner und Mama Hausfrau, haben auch kein Vermögen, deshalb denke ich, werde ich BAFöG bekommen.
Ach, und noch ne Frage: wie kann ich mich versicherungsmäßig absichern (also Krankenkasse und dass mir rentenmäßig nix verloren geht, allein deswegen muss ich mich doch arbeitslos melden oder?)?
So, ich hoffe, ich hab dich mit meinen Fragen nicht erschlagen!
An dieser Stelle schon vorab ein Dankeschööön an dich, für die nächsten Antworten und an alle, die sich hier noch einklinken möchten bzw. dazu was sagen können!
LG von Superbugie

PS
Hab ich doch glatt was vergessen:

du weißt nicht zufällig, ob man für die Praktikazeit schon BAFäG bekommen kann (ist ja schließlich als Studienvorbereitung und hier an der FH sogar Pflicht)?
Superbugie

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6. März 2002 um 16:47
In Antwort auf Superbugie

PS
Hab ich doch glatt was vergessen:

du weißt nicht zufällig, ob man für die Praktikazeit schon BAFäG bekommen kann (ist ja schließlich als Studienvorbereitung und hier an der FH sogar Pflicht)?
Superbugie

Schau doch mal dort nach...
*seufz* ja heutzutage zu Internetzeiten ist das alles leichter, bei uns damals war das noch eine richtige Plagerei *breit grins*

Schau mal auf der Seite http://www.bafoeg-rechner.de/ nach, wenn Du sie noch nicht kennst, da werden sich wohl einige Fragen in Luft auflösen bzw. Du hast auch direkt die fachkundigen Foren vor Ort. Das dürfte ergibiger und aktueller sein.

Ich drücke Dir die Daumen

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8. März 2002 um 20:03
In Antwort auf Malledetto

Hallole...
melde Dich auf jeden Fall erstmal beim Arbeitsamt, damit Du keine Frist verstreichen läßt. Das mit dem Praktikum behälst Du aber für Dich, geht die nichts an. Am besten so vier Wochen bevor Dein Vertrag ausläuft.

Über mögliche Unterstützung durch das Sozialamt, da hat Temptress in irgendeinem Thread eine Internetadresse genannt.

So wie ich Deine Daten verstehe, bist Du unter 27, hast mit Lehre mehr als drei Jahre gearbeitet und so Anspruch auf Unterstützung durch Bafög. Ist allerdings in den alten Bundesländern um die 525 € Höchstfördersatz (Abhängig auch davon, ob Du eine eigene Wohnung besitzt). Infos gibs bei den Studentenwerken.

Wohngeld zubeantragen, wäre auch noch möglich. Bei der Krankenkasse bist Du als Studentin ein Härtefall (bei der Krankenkasse beantragen) das erspart Dir die Zuzahlungen bei Medikamenten.

Vorpraktikum wäre auch über die Mitarbeit bei einer Stadtranderholung sicherlich möglich, wo Du den Sommer über Geldverdienen und Praktikum verbinden könnzest. Oder Du versuchst als Aushilfskraft in einem Altenheim zu arbeiten. In der Pflege, um Geld zu verdienen und machst den Betreibern das Angebot, für die alten Leute ein Gruppenangebot zu machen, Lieder singen, Basteln, Kochen ... Dann bekommst Du von denen sicherlich auch eine Bescheinigung, die als Vorpraktikum zählt.

Mehr fällt mir gerade nicht ein

Griaßle Malledetto, Ex-SozArbStudent, und BafögBezieher jetzt Dipl.Soz.Arb.FH (baförRückzahlung kommt auch noch!!!)

Kein Wohngeld bei BAFÖG-Berechtigung
Hallo Malledetto!

Soweit ich weiß, ist es so, daß man kein Wohngeld beantragen kann, wenn man grundsätzlich BAFÖG berechtigt ist, da das Wohngeld im Bafög beinhaltet ist. Grundsätzlich berechtigt heisst in diesem Falle auch nur, daß es sich um ein förderfähiges Erststudium (oder so ähnlich) handeln muß.
Da das Praktikum für das Studium notwendig ist, sollte auch für diese Zeit schon BAFÖG gewährt werden. (In den BAFÖG Bestimmungen steht, daß Pflichtpraktika auch gefördert werden)

Soweit mein WIssensstand... allerdings hab ich nach dem ersten Antrag keinen weiteren gestellt, war mir zu stressig, da bin ich lieber arbeiten gegangen.

Grüßle Lila

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