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Neuer Anfang mit 27

23. November 2005 um 19:16

Hallo,

bin durch Zufall hier auf diese Seite gestoßen, und habe gesehen, dass hier ziemlich viele Themen angesprochen werden, als auch eines der tollen: "was will ich werden, was soll ich machen, Studium, Lehre, schmeißen, weitermachen etc....

naja ich möchte mal kurz mein Problem schildern.

Ich werde in diesem Jahr schon 27 (was generell kein Problem ist) aber in Bezug auf das Thema Arbeit und Studium schon.

Ich habe 2003 mein Abi (Fachabi hatte ich bereits vor meiner Ausbildung schon) nachgeholt (Abendschule) und mit Jura begonnen (hatte bereits eine juristische Ausbildung - deshalb dachte ich: Jura). Aber weil alles irgendwie nicht passte, die Stadt, die Leute, der Stoff, habe ich nach 2 Sem. aufgehört, innerlich schon nach 2 Monaten ungefähr.
Danach arbeitete ich wieder und habe in diesem Wintersemester mit etwas ganz anderem angefangen: Journalismus. Klingt super interessant, uninteressant ist es durchaus ja auch nicht. Ich bin jemand der sich gerne austauscht, ob verbal oder schriftlich wie hier und dachte mir: das könnte mir gefallen, zumindest sollte ichs versuchen, wenn ich schon dort anfangen darf...

Naja nun ists so: das gute ist, es ist recht verschult, die Verbindung zur Praxis wird schon recht früh hergestellt, aber ich glaube nicht, dass ich nicht offen, neugierig, wissendurstig, strebsam genug bin, um das durchzuziehen.
Ich konnte mich schon immer schlecht entscheiden, hab ich mir wohl antrainiert im Laufe der Zeit, anderen kann ich immer gute Tips geben, aber mir selbst kaum.
Theorie und Praxis sind oft so unterschiedlich. Ich habe bisher auch noch kein Praktikum machen müssen, so dass ich den Alltag direkt mibekommen könnte... aber er wird uns Studenten schon gut umschrieben und versucht näherzubringen.

Mein Problem ist: mir fehlt die Arbeit... ich habe leider nichts bzgl. einer dualen Neu-Ausbildung bekommen, was mir mit Sicherheit mehr gefallen würde, weil es zwar eine Art Doppelbelastung ist, aber man immer weiß, warum man lernt, wieviel man lernen muss und wo man mal hinwill.

Es ist mit 27 durchaus nicht einfach was Neues zu beginnen, aber wenn ich wüßte WAS wäre ich bereit dazu. Ich habe hier und dort Interessen in verschiedene Richtungen aber nichts, von dem ich absolut überzeugt oder angetrieben werde.
(Viell. ist dem einen oder anderem meine Situation verständlich)

Man sollte denken mit 27 kennt man sich schon gut, aber manchmal glaube ich, ich kenne mich gar nicht.
Was ich weiß ist, dass ich gerne mit Menschen zusammen bin aber genausogut auch mal meine Ruhe brauche, und allein arbeite.
Durch Nebenjobs habe ich gemerkt, dass ich sehr gut mit Menschen reden kann, beraten, also eher im Verkaufsbereich, Dienstleistungsgewerbe eigentlich gut zurecht komme.

Beratungsgespräche etc. haben mich nicht wirklich weitergebracht, Selbstanalysen etc... auch nicht wirklich.
Ich schwanke oft zwischen: schitt-egal, mach irgendwas und hauptsache das Geld kommt, und zwischen: da muss es doch was geben, mit dem ich mich identifizieren kann und wofür sich der ganze Aufwand lohnt.

Schwere Kost und ziemlich viel auf einmal aber das ist mal so ein Auszug aus meinem momentanen Problem zudem eben auch noch Geldsorgen (BAfÖG lässt auf sich warten) Verzichte (Auto ist nicht mehr, weggehen auch nicht mehr) hinzukommen.

Vielleicht gibt es ja eine andere Sichtweise, die ich bis jetzt noch nicht in Betracht gezogen habe, um mir sicherer zu werden, was ich eigentlich will.

Also für Tips und Anregungen wäre ich echt dankbar, vielleicht machts dann endlich mal "Klick" bei mir

liebe Grüße

Charlien

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23. November 2005 um 19:40

Kenne solche Probleme.
Versuch doch deine Studienfächer zu kombinieren. Wenn du gerne Kontakt mit Menschen hast und noch einen Hang zum Jura, wärs mit etwas im sozialen Bereich oder in Kombination mit Journalismus in der Öffentlichkeitsarbeit. Ein Praktikum ist das bestimmt hilfreich bei der Entscheidungsfindung. Vielleicht kannst du auch neben deinem Studium bei einer Zeitung als Volontärin anfangen und wenn es nur ein kleines Lable ist.

Ansonsten kann ich dich gut verstehen. Mit Mitte - Ende Zwanzig hatte ich ähnliche Probleme. Ich hatte zwar einen guten Job, war aber total unzufrieden. Leider habe ich keine Lösungen dazu, denn eines Morgens war es einfach vorbei.
Und heute ist das Problem wieder da, da mein Arbeitgeber auf meine Stelle versichten konnte und ich nichts neues finde.

Ich wünsche dir aber viel Erfolg und hoffentlich erhälst du hier den richtigen Funken.

tanae

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24. November 2005 um 11:21

Hallo!
ich werde anfang nächsten jahres auch 27 und fange dann auch eine umschulung an, was sich eigentlich nur ansatzweise mit deiner situation vergleichen lässt.

ich habe mich sehr schwer getan, einen neuen beruf für mich zu finden. dazu kam, daß mir mein berufshelfer dauernd alle berufe gestrichen hat. er wollte mir unbedingt seine eigenen vorstellungen aufdrängen. es war für alle beteiligten ENORM schwer, aber ich habe es jetzt geschafft. ich habe mich für einen "grundberuf" entschieden.
eigentlich wollte ich am ende zur industriekauffrau umschulen. da dieser beruf aber schon bei 3 lehrjahren sehr schwer zu lernen ist, ich aber schon einen beruf habe und nur noch 2 jahre zeit habe, umzuschulen, und das ganze auch noch mit hervorragenden noten schaffen will, haben wir (eine andere beraterin und ich) uns für bükokauffrau entschieden (mein berufshelfer war absolut dagegen, weil er mich für zu inteligent hält , was ich aber nicht für hinderlich halte). den beruf hat zwar bestimmt jeder dritte, aber es kommt immer drauf an, was man selber daraus macht. und ich denke, es ist eine sehr gute grundlage für eine menge anderer jobs.
meine ausbildung mache ich in einer sehr bekannten firma, was auch von vorteil ist und alles andere wird sich zeigen.
100%ig sicher und zufrieden bin ich bei der sache zwar immer noch nicht, aber irgendwann muss man ja mal den ersten schritt machen.

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24. November 2005 um 20:30
In Antwort auf scarysacred

Hallo!
ich werde anfang nächsten jahres auch 27 und fange dann auch eine umschulung an, was sich eigentlich nur ansatzweise mit deiner situation vergleichen lässt.

ich habe mich sehr schwer getan, einen neuen beruf für mich zu finden. dazu kam, daß mir mein berufshelfer dauernd alle berufe gestrichen hat. er wollte mir unbedingt seine eigenen vorstellungen aufdrängen. es war für alle beteiligten ENORM schwer, aber ich habe es jetzt geschafft. ich habe mich für einen "grundberuf" entschieden.
eigentlich wollte ich am ende zur industriekauffrau umschulen. da dieser beruf aber schon bei 3 lehrjahren sehr schwer zu lernen ist, ich aber schon einen beruf habe und nur noch 2 jahre zeit habe, umzuschulen, und das ganze auch noch mit hervorragenden noten schaffen will, haben wir (eine andere beraterin und ich) uns für bükokauffrau entschieden (mein berufshelfer war absolut dagegen, weil er mich für zu inteligent hält , was ich aber nicht für hinderlich halte). den beruf hat zwar bestimmt jeder dritte, aber es kommt immer drauf an, was man selber daraus macht. und ich denke, es ist eine sehr gute grundlage für eine menge anderer jobs.
meine ausbildung mache ich in einer sehr bekannten firma, was auch von vorteil ist und alles andere wird sich zeigen.
100%ig sicher und zufrieden bin ich bei der sache zwar immer noch nicht, aber irgendwann muss man ja mal den ersten schritt machen.

Hi
Hallo ihr beiden,

danke für eure Antworten, wollte dir (tanae) schon gestern antorten, leider klappte das irgendwie nicht.

Also um nicht ganz extrem auszuufern und das kann ich sehr gut .. versuch ich meine Lage noch detaillierte zu erklären.

Wegen dem Studium: Also ich dachte mir ich nehme die Chance mal wahr, aber es ist so, dass ich mich eben nicht damit identifizieren kann bzw. will. Ich will eben dieses positive Gefühl haben und vor allem wissen, was ich damit anfangen möchte und wenn ich schon das Gefühl habe, dass ich danach nur diesen oder jenen Beruf einschlagen kann aber die Berufe nicht meinen Erwartungen entsprechen.. ist es doch nicht das richtige, oder?

Da es an einer FH ist, ist es nicht so, dass ich viele Fächer selbst wählen oder zusammenstellen kann. Wenn man sich ganz und gar für diese Art Studium interessiert, ist es mit Sicherheit eine super-Schule und Chance, auf jeden Fall.

Was Soziales: Also ich habe schon diesen sozialen

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24. November 2005 um 20:34
In Antwort auf charlien28

Hi
Hallo ihr beiden,

danke für eure Antworten, wollte dir (tanae) schon gestern antorten, leider klappte das irgendwie nicht.

Also um nicht ganz extrem auszuufern und das kann ich sehr gut .. versuch ich meine Lage noch detaillierte zu erklären.

Wegen dem Studium: Also ich dachte mir ich nehme die Chance mal wahr, aber es ist so, dass ich mich eben nicht damit identifizieren kann bzw. will. Ich will eben dieses positive Gefühl haben und vor allem wissen, was ich damit anfangen möchte und wenn ich schon das Gefühl habe, dass ich danach nur diesen oder jenen Beruf einschlagen kann aber die Berufe nicht meinen Erwartungen entsprechen.. ist es doch nicht das richtige, oder?

Da es an einer FH ist, ist es nicht so, dass ich viele Fächer selbst wählen oder zusammenstellen kann. Wenn man sich ganz und gar für diese Art Studium interessiert, ist es mit Sicherheit eine super-Schule und Chance, auf jeden Fall.

Was Soziales: Also ich habe schon diesen sozialen

Hi 2
Was Soziales: Also ich habe schon diesen sozialen "Touch" von dem man so redet und ich fühle mich auch immer bestätigt, wenn ich in gewissen Situation helfen kann oder wenn ich was mache was anderen eine Freude bereitet etc. Ich versuchte mich mal in einem Praktikum in eine Art Kinder-Jugendtagesstätte, in der ich mit einer "Kleinfamilie" den ganzen Tag zusammen war. Alter 6 bis 19 Jahre die Kids und Teenies und ich musste beim kochen etc. mithelfen und den Kids beim Hausaufgaben machen helfen etc. und irgendwie fühlte ich mich nicht so gut dabei. Dieses enge Verhältnis wie in einer Familie, war mir zu eng, und der Umgang mit den Kindern: ich mag Kinder, aber zu viele auf einmal und ich als Erzieher-Mutter-Pflegerin-Ersatz - nee.. das ist mir zuviel Verantwortung, irgendie. Ich glaub anders kann ich das nicht umschreiben. Ich habe nach ein paar Tagen aufgegeben wobei auch noch ein Autounfall, der mir dazwischen kam, als perfekte Ausrede diente - schäm -.

Ich weiss, dass Praktika bestimmt keine Herrenzeiten sind, bzw. man sagt ja: Lehrjahre sind keine Herrenjahre aber mir macht Dienstleistung in diesem Rahmen eher mit Gleichaltrigen oder generell erwachsenem Publikum oder Kindern in nicht ganz so engem und innigem Verhältnis Spass.

Ok: Das wäre also geklärt, aber ich glaube in Sozialberufen kommt man fast nicht um den Kinderkontakt herum, oder?

Zur Zeit ists so, dass ich ungern zur Uni gehe, bzw. nur, wenn ich muss, obwohl es durchaus Highlights gibt, die Leute dort sind nett, die Profs eigentlich auch aber es zieht mich eben immer wieder runter, wenn ich das Gefühl habe, ich sitze dort nur meine Zeit ab und bin nicht wie andere mit dem Herzen dabei.

Ich nehme das Thema Studium nicht ganz so locker wie zB. 20-jährige die im Prinzip von zu Hause aus erstmal "testen" können und sich über Geld oder Zeitdruck aufgrund des Alters keinen Stress machen.

Inzwischen ists auch so, dass ich mir schon blöd vorkomme, zur Beratung zu gehen und zu sagen so und so ist die Lage weil ich keinen Bock auf Antworten wie: "Ja, Sie müssen schon wissen was Sie wollen" etc. habe.. weil wenn ichs wüsste, bräuchte ich nicht hingehen.grrrr...


LG

charl.

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25. November 2005 um 21:43

Ebenso
Hi Charlien

Als ich Deinen Text gerade gelesen habe, musste ich ihn gleich nochmal lesen, denn ich dachte, der wäre von mir und ich erinnere mich nicht gleich daran.
Aber gut, durch den Anfang habe ich erkannt, dass es doch eine andere Person ist, und ich bin "ganze" 2 Jahre jünger.

Ich wollte Dir nur schnell mitteilen, dass es mir genau gleich geht. Ich bin auf der Überholspur im falschen Beruf. Heißt, ich habe eigentlich einen "guten" Job, alles ist sicher, auf Dauer, vorprogammiert undundund, also eigentlich kein Grund zum klagen, aaaaaber, ich bin dennoch unglücklich damit.

Manchmal denke ich zwar auch egal, oder OK, passt schon, relativ gesehen habe ich es gut, aber auf der anderen Seite kommt auch immer wieder das Gefühl und der Gedanke, dass ich so unglaublich gerne etwas machen würde, mit dem ich mich voll und ganz identifizieren kann !!

Und grüble daher auch fast täglich über einen Neuanfang nach.

Leider kenne ich mich selbst auch nicht und bin von nichts richtig überzeugt, aber tatsächlich einen Neuanfang wagen kann ich doch nur, wenn ich mir über etwas neues 100%ig sicher bin, oder ?

Ich möchte Dir aber auch noch sagen, dass ich es super finde, dass DU, im Gegensatz zu mir, einfach etwas probierst. Ich meine, hey, Du gehst auf diese Schule, Du versuchst wenigstens etwas neues und grenzt dabei vielleicht sachen aus oder ein. Immerhin machst Du dadurhc Erfahrungen und kommst dem, was Dir wikrlich liegt, vielleicht etwas nähe ?

Viel viel ERfolg und viele Grüße
Rickyice (w.)

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26. November 2005 um 17:49
In Antwort auf Rickyice

Ebenso
Hi Charlien

Als ich Deinen Text gerade gelesen habe, musste ich ihn gleich nochmal lesen, denn ich dachte, der wäre von mir und ich erinnere mich nicht gleich daran.
Aber gut, durch den Anfang habe ich erkannt, dass es doch eine andere Person ist, und ich bin "ganze" 2 Jahre jünger.

Ich wollte Dir nur schnell mitteilen, dass es mir genau gleich geht. Ich bin auf der Überholspur im falschen Beruf. Heißt, ich habe eigentlich einen "guten" Job, alles ist sicher, auf Dauer, vorprogammiert undundund, also eigentlich kein Grund zum klagen, aaaaaber, ich bin dennoch unglücklich damit.

Manchmal denke ich zwar auch egal, oder OK, passt schon, relativ gesehen habe ich es gut, aber auf der anderen Seite kommt auch immer wieder das Gefühl und der Gedanke, dass ich so unglaublich gerne etwas machen würde, mit dem ich mich voll und ganz identifizieren kann !!

Und grüble daher auch fast täglich über einen Neuanfang nach.

Leider kenne ich mich selbst auch nicht und bin von nichts richtig überzeugt, aber tatsächlich einen Neuanfang wagen kann ich doch nur, wenn ich mir über etwas neues 100%ig sicher bin, oder ?

Ich möchte Dir aber auch noch sagen, dass ich es super finde, dass DU, im Gegensatz zu mir, einfach etwas probierst. Ich meine, hey, Du gehst auf diese Schule, Du versuchst wenigstens etwas neues und grenzt dabei vielleicht sachen aus oder ein. Immerhin machst Du dadurhc Erfahrungen und kommst dem, was Dir wikrlich liegt, vielleicht etwas nähe ?

Viel viel ERfolg und viele Grüße
Rickyice (w.)

...
wenn ich aber einen guten, sicheren beruf habe, würde ich das gefühl, etwas anderes machen zu müssen einfach mit nem hobby ausgleichen. ein sicherer job ist heutzutage so wichtig. und aolange man nicht wirklich totunglücklich damit ist, sollte man ihn behalten. ist zumindest meine meinung. hätte ich nen langweiligen, aber sicheren und gut bezahlten job, würde ich vielleicht nen künstlerkurs oder sport machen, ne sprache lernen oder sowas, aber keinesfalls den sicheren job aufgeben. da wüßte ich, daß ich nen großen fehler mache.

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26. November 2005 um 21:01
In Antwort auf charlien28

Hi 2
Was Soziales: Also ich habe schon diesen sozialen "Touch" von dem man so redet und ich fühle mich auch immer bestätigt, wenn ich in gewissen Situation helfen kann oder wenn ich was mache was anderen eine Freude bereitet etc. Ich versuchte mich mal in einem Praktikum in eine Art Kinder-Jugendtagesstätte, in der ich mit einer "Kleinfamilie" den ganzen Tag zusammen war. Alter 6 bis 19 Jahre die Kids und Teenies und ich musste beim kochen etc. mithelfen und den Kids beim Hausaufgaben machen helfen etc. und irgendwie fühlte ich mich nicht so gut dabei. Dieses enge Verhältnis wie in einer Familie, war mir zu eng, und der Umgang mit den Kindern: ich mag Kinder, aber zu viele auf einmal und ich als Erzieher-Mutter-Pflegerin-Ersatz - nee.. das ist mir zuviel Verantwortung, irgendie. Ich glaub anders kann ich das nicht umschreiben. Ich habe nach ein paar Tagen aufgegeben wobei auch noch ein Autounfall, der mir dazwischen kam, als perfekte Ausrede diente - schäm -.

Ich weiss, dass Praktika bestimmt keine Herrenzeiten sind, bzw. man sagt ja: Lehrjahre sind keine Herrenjahre aber mir macht Dienstleistung in diesem Rahmen eher mit Gleichaltrigen oder generell erwachsenem Publikum oder Kindern in nicht ganz so engem und innigem Verhältnis Spass.

Ok: Das wäre also geklärt, aber ich glaube in Sozialberufen kommt man fast nicht um den Kinderkontakt herum, oder?

Zur Zeit ists so, dass ich ungern zur Uni gehe, bzw. nur, wenn ich muss, obwohl es durchaus Highlights gibt, die Leute dort sind nett, die Profs eigentlich auch aber es zieht mich eben immer wieder runter, wenn ich das Gefühl habe, ich sitze dort nur meine Zeit ab und bin nicht wie andere mit dem Herzen dabei.

Ich nehme das Thema Studium nicht ganz so locker wie zB. 20-jährige die im Prinzip von zu Hause aus erstmal "testen" können und sich über Geld oder Zeitdruck aufgrund des Alters keinen Stress machen.

Inzwischen ists auch so, dass ich mir schon blöd vorkomme, zur Beratung zu gehen und zu sagen so und so ist die Lage weil ich keinen Bock auf Antworten wie: "Ja, Sie müssen schon wissen was Sie wollen" etc. habe.. weil wenn ichs wüsste, bräuchte ich nicht hingehen.grrrr...


LG

charl.

Uff...
...diese Überlegungen sind mir wirklich all zu bekannt.

Als ich Soziales schrieb, meinte ich eigentlich Sozialarbeiterin oder so etwas in der Art.

Versuch's doch mal mit einer Gut- und Schlechtliste. Schreibe auf die eine Seite was du gerne machen möchtest und auf die andere Seite was nicht. Unter www.berufskunde.com kannst du dann z.B. die Eigenschaften eingeben und es werden passende Berufbilder aufgezeigt. Es ist nicht immer ergiebig, aber bringt vielleicht einen Denkanstoss.

Da ich schon ein paar Jahre (20) Berufsleben hinter mir habe, kann ich dir nur noch sagen, daß die meisten Jobs irgendwann Routine werden.
Ich liebe das Arbeiten im Büro, aber die letzten zwei Jahre war ich auch unzufrieden im Beruf, erst jetzt wo ich meinen Job verloren habe, ist mir wieder klar wie toll die Arbeit war.

Und noch eins: Ich war zu faul für ein Abitur. Ich hatte keinen Bock mehr auf's Lernen und Hausaufgaben. Heute bereue ich es, aber zu faul zum Lernen bin ich immer noch, darum mein Respekt für jede/n, die/der es trotz aller Widrigkeiten versucht.

tanae

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30. November 2005 um 23:52

Hi Ihr
hey.. super, dass nochmal ein Feedback kam. Leider ists ja so: entscheiden muss man ja selbst, aber manchmal können Außenstehende ja doch mal den einen oder anderen Tip geben, weil sie diese Dinge aus einer anderen Sicht sehen.

Tja.. leider hat sich bei mir immer noch nichts Neues ergeben.

Ps. www.berufskunde.com ist übrigens eine gute Seite, leider ist die Auswahl dort doch sehr groß und das ist wiederum blöd. Aber danke für den Tip.

Tja diese berühmten: Pro- und Contra-Listen habe ich auch schon gemacht. Und was das Thema: guten Job angeht. Also ich bin ja nun nicht mehr Arbeinehmerin sondern Studentin und ich kann auch nicht wieder zurück in meinen "Bürojob". D.h. als Sekretärin etc. könnte ich viell. irgndwo was kriegen aber wenn man vorher nicht einen Festvertrag hatte, ists schwer irgendwo eine gute Stelle zu bekommen und wenn doch, dann nur für ein halbes oder ein ganzes Jahr. Und wenn man dann schon versucht, seine Bildung und seinen Wissensstand zu verbessern und theoretisch dazu in der Lage wäre, einen besseren Job zu machen, dann könnte man es ja durchaus auch versuchen.

Also ich denke, wenn man einen guten, festen Job hat, sollte man auch eher auf die "ich such mir lieber ein ausgleichendes Hobby-Idee" zurückgreifen. Das find ich auch, es sei denn, der Job macht einen totunglücklich und man denkt ständig über eine Kündigung nach.

Viell. bin ich auch einfach zu faul, um wirklich was Neues zu beginnen, oder zu unfähig, oder zu ängstlich.

schwer schwer

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2. Dezember 2005 um 20:47
In Antwort auf charlien28

Hi Ihr
hey.. super, dass nochmal ein Feedback kam. Leider ists ja so: entscheiden muss man ja selbst, aber manchmal können Außenstehende ja doch mal den einen oder anderen Tip geben, weil sie diese Dinge aus einer anderen Sicht sehen.

Tja.. leider hat sich bei mir immer noch nichts Neues ergeben.

Ps. www.berufskunde.com ist übrigens eine gute Seite, leider ist die Auswahl dort doch sehr groß und das ist wiederum blöd. Aber danke für den Tip.

Tja diese berühmten: Pro- und Contra-Listen habe ich auch schon gemacht. Und was das Thema: guten Job angeht. Also ich bin ja nun nicht mehr Arbeinehmerin sondern Studentin und ich kann auch nicht wieder zurück in meinen "Bürojob". D.h. als Sekretärin etc. könnte ich viell. irgndwo was kriegen aber wenn man vorher nicht einen Festvertrag hatte, ists schwer irgendwo eine gute Stelle zu bekommen und wenn doch, dann nur für ein halbes oder ein ganzes Jahr. Und wenn man dann schon versucht, seine Bildung und seinen Wissensstand zu verbessern und theoretisch dazu in der Lage wäre, einen besseren Job zu machen, dann könnte man es ja durchaus auch versuchen.

Also ich denke, wenn man einen guten, festen Job hat, sollte man auch eher auf die "ich such mir lieber ein ausgleichendes Hobby-Idee" zurückgreifen. Das find ich auch, es sei denn, der Job macht einen totunglücklich und man denkt ständig über eine Kündigung nach.

Viell. bin ich auch einfach zu faul, um wirklich was Neues zu beginnen, oder zu unfähig, oder zu ängstlich.

schwer schwer

Hallo charlien28
Hey, hey...

...rede dir ja nicht ein du wärst unfähig.
Ich finde es wie gesagt schon toll, dass du es versucht, auch wenn du im Augenblick einen Hänger hast.
Wie du merkst gibt es jede Menge Menschen, denen es ähnlich geht.

Vielleicht solltest du einfach einmal total abschalten.
Es ist zwar etwas kitschig: Aber so ein Winterspaziergang durch den nächsten Park und die Lieblingssongs vom MP3 (&Co) auf den Ohren reinigt bei mir die Seele.(Es darf natürlich auch ein Sommerspaziergang sein.)
Und ich meine spazieren, nur falls du zur Joggerkultur gehörst.

Ich bin sicher du bekommst das hin. Irgendwann platzt einfach der Knoten und du siehst klar.
Ich hoffe es ist bald so weit.

Schöne Adventszeit
tanae

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2. Dezember 2005 um 21:52

Nie zu spät
es ist niemals, wirklich niemals zu spät mit etwas neuem anzufangen niemals, du bist niemals zu alt

Meine Großtante ist 85 und hat sich noch einen Pc gekauft und lernt Italienisch und Spanisch

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