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Nach 14 Jahren Schule Gehirn kaputt?

10. Februar 2010 um 22:01

Ja, ich weiß, im Grunde könnte man sagen, dass es eine reine Einstellungssache ist.
Aber mein Zustand nervt mich jeden Tag mehr.
Ich mache dieses Jahr im April mein Abitur (nach der 10. Klasse bin ich von der Realschule aufs Gymi..wohl hauptsächlich, um einen "Parkplatz" zu haben, bis ich weiß, welche Ausbildung für mich in Frage kommt, oder, falls ich doch noch studieren will).
Klar war der Einstieg eher ernüchternd. Die guten Noten von Realschulzeiten ließen sich nur schwer halten (vor allem in den Fächern, in denen ich ohnehin Schwächen hatte/habe). In der 12. (jaa, zu der Zeit begegnete ich dann auch der ersten großen..äußerst kräftezehrenden Liebe, der man von Herzen gern mehr Zeit widmete, als der Schule. Nach 5 Monaten kam das Aus. Autsch! Liebeskummer/Herzschmerz vom Feinsten) bin ich sitzengeblieben, neue Stufe, neue Lehrer, neues Glück. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich dann aber schulisch und auch privat wie von selbst alles zum Guten gewendet
Vor allem dank meiner jetzigen Freundin (fast 1 1/2 Jahre zusammen) hab ich neue Kraft und Motivation geschöpft, hab meine Leistung verbessert, neue Entschlossenheit und möchte das Abi auch wirklich machen!
Tja, wäre mein Hirn nicht.
Es mag nicht mehr. Es streikt. Will ich es fordern, dreht es sich um und guckt "Vera am Mittag". In der Schule bin ich müde, beteilige mich kaum, obwohl ich mich krampfhaft anstrenge, nachzudenken. Jeden Tag lockt das Angebot, einfach mal liegen zu bleiben - raffe mich aber trotzdem auf! Das ist 'ne Qual. Ich machs aus Vernunft (und weil ich schlecht lügen kann ).
Am anstrengendsten empfinde ich zur Zeit die Hausaufgaben.
Ich bin hibbelig, nervös und hab natürlich auch Ängste, dass das mit dem Abi nicht so klappt. Eigentlich möchte ich gerne schon den gesamten Stoff dafür aufarbeiten, lernen..aber mit Ruhe! Nur momentan werden noch einige neue Lerninhalte bearbeitet.
Da liegt mein eigentliches Problem.
Ich kann mich darauf nicht mehr konzentrieren.
Soll ich eine Aufgabe erledigen, kann ich mich zu Hause kaum dazu aufraffen. Ich starre ins Buch und kann einfach nicht intelligent sein..... Da kommt nichts aus meinem Hirn heraus.
Es weigert sich regelrecht, seine Aufgaben zu tun. Es mag nur noch gerne schlafen, träumen und möglichst nicht anspruchsvoll sein (dh. ich bin zur Zeit, obwohl ich es nicht sein sollte, unglaublich faul).
Das ist so anstrengend und ich hab keine Ahnung, wie ich aus dem Teufelskreis rauskomme.
Gibt es Leidensgenossen? Oder gibt es sogar Menschen, die da ein paar geheime Motivations-Push-Tricks haben? ;D

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10. April 2010 um 12:17

Leidensgenossin!
Dein Problem deckt sich mit meinem
War zwar schon immer auf dem Gymnasium, hatte keine sonderlich großen Schwierigkeiten oder so, aber im Moment... ist einfach die Luft raus.

Ich hocke die ganze Zeit vor dem Laptop (wie man hier sieht: ich surfe dauernd durch tausende Foren xD) und es kommt einfach nix raus dabei...

Als einzige, einigermaßen funktionierende Motivation, hab ich das Belohnungs-Prinzip
"Wenn du jetzt diese Matheaufgabe noch rechnest, darfst du hinterher ein wenig Fernsehen gucken."
Das Problem dabei ist, dass man sich dann einfach nicht mehr von der "Belohnung" lösen kann... Also wirklich toll ist das auch nicht...

Wenn noch irgendjemand Motivationstricks hat, bin auch ich dafür sehr offen

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4. Mai 2010 um 16:18

Hey
Hast du dein Abi geschafft?
Ich fand die Schule auch echt scheiße und total nervig. Ständig nur Zwänge und niemand nimmt einen wirklich ernst. Alle sagen "du wirst dich mit deiner Faulheit im Studium noch umsehen."

War aber alles Quatsch, seit ich nicht mehr in der Schule bin, geht es mir super, ich beschäftige mich nur noch mit Dingen, die mich wirklich interessieren und bin einfach frei. Das Studium ist toll und ich muss meine Zeit nicht mehr mit Kram verschwenden, der nicht nur anstrengend, sondern auch unnötig und uninteressant ist.

Keine Sorge, es ist normal, dass man am Ende der Schule absolut keinen Bock mehr hat und die Motivation auf dem Tiefpunkt sein kann. Die kommt aber wieder, wenn endlich frei entscheiden kannst, was du machen möchtest. =)

Einige Dokus und auch Naturvölker sagen, dass täglicher Konsum von (vielleicht 0,2g) Weihrauch den Geist und das Gedächtnis anregen würden. Das wurde bisher an Ratten getestet und es scheint zu stimmen. Du kannst es ja mal versuchen, in vielen Esotherikläden kann man Weihrauch kaufen. Eine Freundin meinte auch, dass Fischöl hilft. Ich weiß nicht, was davon stimmt, das mit dem Weihrauch habe ich probiert, und es hilft tatsächlich ein wenig, wobei man nie weiß, ob das nicht nur Einbildung ist. =)

Liebe Grüße!

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4. Mai 2010 um 16:22

Ach ja...
Den Weihrach essen und natürlich nicht rauchen und das sollte man täglich 3-4 Wochen lang machen, immer so 2-3 Kügelchen, dann sollte es wirken. Wie gesagt, bisher nur an Ratten getestet, aber da Weihrauch ein natürlich vorkommendes Harz ist, wird es sicher auch nicht schädlich sein. Mir schadet es bisher zumindest nicht

Habe gelesen, dass Schwangere in eineigen Naturvölkern auch täglich Weihrauch konsumieren und sich dadurch das Gehirn des Fötus besser entwickeln soll. Scheinbar Enthält Weihrauch Ihhaltsstoffe die das Gehirn benötigt oder beim Aufbau des Gehirns helfen können. Gibt es übrigens auch als Kapseln, die sind aber teurer als die Kügelchen, die eigentlich zum Anzünden gedacht sind. ^^

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