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Muss die Arbeit Spass machen?

9. April 2005 um 20:01

Was meint ihr, sollte man wenn man in seinem gelernten Beruf arbeitet unbedingt Spass oder Freude daran haben? Es ist ja schon so, dass man einen Großteil seiner Zeit am Arbeitsplatz verbringt, aber was wenn man seinen Beruf nicht mehr mag, umorientieren oder es nur als Mittel zum Geldverdienen sehen? Wie gefällt euch euer Job?

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9. April 2005 um 22:53

Hallo
also ich finde scho das der job spaß machen sollte,sonst geht man schon ohne Lust zur Arbeit und das macht sich dan auch bemerkbar!Ich habe als Friseurin gearbeitet war auch immer mein Traumjob aber da bei uns nicht mehr viel los war(wirtschaftliche lage) hats mir auch keinen spaß mehr gemacht. Nun bin ich berkäuferin und es gefählt mir sehr

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10. April 2005 um 11:16

Das...
...frage ich mich auch immer wieder.

Ich war lange davon überzeugt, dass mir meine Arbeit keinen Spaß macht.

Habe auch sehr viel Kraft und Energien dafür verwendet etwas anderes zu suchen, den Absprung zu schaffen etc. Aber ich habe nie etwas gefunden, von dem ich überzeugt war, es wirklich neu zu versuchen und nochmal mit vollem Engagement mich umzuorienteiren, denn meistens wäre es mit einer neuen Ausbildung bzw. Studium verbunden gewesen. Ich hatte und hab einfach Angst, dass es dann wieder nichts wird.

Inzwischen versuche ich mich mit meiner jetztigen Arbeit zu arangieren. Und ich bin bei einem "ist ganz OK" angelangt. Wenn man die Theorie hat, dass vielen Menschen die eigene Arbeit eigentlich keinen Spaß macht und dass es vielen Menschen, besonders bei der momentanen Arbeitsplatzausbeutesituation noch viel schlechter haben, kann man mehr vielleicht gar nicht erwarten und sollte mit einem ist ganz OK schon äußerst zufrieden sein.
Letztlich, ja, obwohl man viel Zeit dort verbringt, ist es halt ein Job, ein Mittel um Geld zu verdienen. (ein Traum wäre für mich daher ein Halbtagsjob!!!!) und ich konzentriere mich momentan einfach sehr auf meine Wochenenden.

Ein Tip war das jetzt allerdings nicht, ich weiß.

Viele Grüße
Rickyice

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10. April 2005 um 16:44

Originelle Antwort
Hi Brooke

Also was die Anzeichen angeht, von wegen, Bauchschmerzen schon am Sonntag etc.

Das stimmt im Grunde schon und sind gute Frühindikatoren, allerdings merke ich bei mir selbst auch immer wieder, dass man toleranter wird.

Ich weiß nur nicht ob das gut oder schlecht ist.

Ich mein damit, dass ich einfach nicht so genau erkenne und durchschaue bis zu welchem Grad ich zuviel in Kauf nehme. Ist Arbeitskollegen OK, Verdienst OK, Arbeit OK schon genug ? Oder müsste ich doch nach mehr OK suchen ?

Anfangs waren 2 Überstunden akzeptabel, dann wurden es vier und inzwischen sind es 10...

Arbeit und die Zufriedenheit darüber ist teilweise wirklich Ansichtssache !

Und jep !! Wachsen und lernen, zumindest das ist immer mit dabei !

Viele Grüße und frohes schaffen morgen

Ricky

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11. April 2005 um 12:36

Ich denke: Ja!
Ich habe mich auch schon oft gefragt, ob einem die Arbeit Spaß machen muss. und für mich kann ich das ganz klar mit "JA" beantworten.

Ich habe mein Studium am Anfang finanziert, indem ich als Verkäuferin gejobbt habe. Und das hat mir meistens keinen Spaß gemacht, weil die Kunden unfreundlich waren, die Strukturen total eingefahren, jeden Tag mehr oder weniger die gleichen Dinge zu erledigen waren,... Ich fand das todlangweilig und habe mich immer gefragt, wie man so einen stupiden Job ein Leben lang machen kann... Für mich war dann die Konsequenz, dass ich mit irgendwann was anderes gesucht habe.

Jetzt bin ich fertig und habe einen Job, der eigentlich schon mein Traumjob ist. Natürlich macht auch da nicht alles Spaß und es gibt Tage, da denke ich Abends auch "Warum machst du das eigentlich?". Aber das hat man überall. Und ich merke eben bei mir ganz deutlich, dass mir das normale "Tagesgeschäft" keinen Spaß macht und ich bin froh, dass das bei mir nur einen geringen Teil ausmacht...

Nette Kollegen alleine würden mir übrigens nicht reichen um den Job als "gut" einzustufen, den Kollegen können wechseln. Sicher ist es angenehm, wenn man sich versteht, aber eben nicht als einziges Kriterium.

Sollte mir das, was ich jetzt mache irgendwann keinen Spaß mehr machen, dann würde ich mich umorientieren. Das heißt ja nicht, dass ich den Beruf wechseln müsste, sondern vielleicht nur die Firma und damit die Aufgaben. Ich denke, in den meisten Fällen wird einem der Job mit der Zeit "langweilig", weil er zur gewohnheit geworden ist und wenig neue Herausforderungen bietet. Also sollte man sich neue suchen.

Allerdings sind wahrscheinlich auch die Ansprüche völlig verschieden und jeder empfindet etwas anderes als Wichtig. Für mich ist super wichtig, dass ich nicht jeden Tag das Gleiche mache, immer neue Aufgaben und Herausforderungen habe, viel mit anderen Menschen im Team arbeiten kann, Anerkennung bekomme, ein angenehmes Arbeitsklima habe und vorallem eigenständig denken kann und muss.

LG, Nindscha, sehr zufrieden derzeit und daher auch bereit, weit mehr als die geforderten 40 Stunden zu arbeiten.

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11. April 2005 um 16:31

It`s a living
würden die Amis sagen - "ist halt der Lebensunterhalt".

Genauso ist es bei mir. Mein Job ist recht ruhig, manchmal interessant, manchmal langweilig. Ich habe mich inzwischen damit abgefunden, da ich viel Geld verdiene (viel im Vergleich dazu, was ich pro Tag hier tue) und einen sicheren Arbeitsplatz habe. Mit Familie und Haus bin ich da auf der sicheren Seite.
Und im Dienst mache ich viele Sachen nebenher, die ich sonst zuhause machen müsste (private Schreiben, Reisen planen u.ä.). Ach ja, und im Internet surfen

Allerdings werde ich schauen, dass ich diesen Job reduziere, d.h. nur noch Teilzeit arbeite. Damit es nicht ganz zu langweilig wird.

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11. April 2005 um 21:48

Ja...
...der job sollte spass und nein, meiner macht mir gerade keinen spass.

ich habe in der firma vor gut einem jahr angefangen. die aufgaben stellung war klar formuliert in der stellenanzeige und diese aufgabe habe ich auch gerne gemacht. seit einem halben jahr mache ich jetzt was andere und dies macht definitiv keinen spass mehr. mein chef will dauernd ergebnisse sehen und die kollegen auf die ich angewiesen bin ziehen nicht mit. heute hatte ich ein gespräch mit meinem cheffe und einen riesen anschiss kassiert. hier muss man sich alles zu 150% absichern lassen. telefonate und ergebnisse per mail bestätigen lassen, sich rückversichern dass die mails auch gelesen und verstanden werden. so habe ich noch nie mit kollegen gearbeitet.....jeder schaut nur nach seinem bereich. ich fasse es nicht! naja, vielleicht klappt es bald mit dem nachwuchs, dann hat sich diesen problem auch erst einmal gelöst...

gruß

tigerle, die heute sehr frustriert ist

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16. April 2005 um 15:24
In Antwort auf wolf175

It`s a living
würden die Amis sagen - "ist halt der Lebensunterhalt".

Genauso ist es bei mir. Mein Job ist recht ruhig, manchmal interessant, manchmal langweilig. Ich habe mich inzwischen damit abgefunden, da ich viel Geld verdiene (viel im Vergleich dazu, was ich pro Tag hier tue) und einen sicheren Arbeitsplatz habe. Mit Familie und Haus bin ich da auf der sicheren Seite.
Und im Dienst mache ich viele Sachen nebenher, die ich sonst zuhause machen müsste (private Schreiben, Reisen planen u.ä.). Ach ja, und im Internet surfen

Allerdings werde ich schauen, dass ich diesen Job reduziere, d.h. nur noch Teilzeit arbeite. Damit es nicht ganz zu langweilig wird.

@wolf175
Darf man da nachfragen wie und was das genau ist ?
Von wegen, dass Du da nebenher private Sachen machen kannst und unbemerkt längerfristig surfen kannst ?

not too bad..

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