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Lehramt Gymnasium

10. Dezember 2005 um 12:48

Hallo!
Ich stehe jetzt kurz vorm Abitur (noch ein Monat)und muss mich langsam mal entscheiden, was ich danach machen will (auf jeden Fall aber studieren).
Im Moment bin ich mir ziemlich sicher, dass ich Mathe und Chemie auf Lehramt studieren möchte, allerdings habe ich sonst auch keine Alternative gefunden.
Vielleicht könnt ihr mir ja, falls ihr gerade im Lehramtstudium oder sogar schon Lehrer seit, von euren Erfahrungen erzählen.
Oder vielleicht fällt jemandem eine Alternative für mich ein:
Ich suche einen kreativen Beruf, der aber auch mit Chemie zu tun hat.

Vielen vielen Dank schon im voraus,
redcherrykiss

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10. Dezember 2005 um 14:00

Mhm...
... also ich finde, Lehrer sollte man nur werden, wenn man gern *Lehrer* waere.

Warum studierst du nicht einfach Chemie? Da gibt's enorm kreative Jobs, in der industriellen oder akademischen Forschung.

n

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10. Dezember 2005 um 20:21
In Antwort auf nathan

Mhm...
... also ich finde, Lehrer sollte man nur werden, wenn man gern *Lehrer* waere.

Warum studierst du nicht einfach Chemie? Da gibt's enorm kreative Jobs, in der industriellen oder akademischen Forschung.

n

...
Aber in der Forschung sitzt man oft mehrere Jahre an einem Projekt. Ich denke, dass mir das zu langweilig wäre. Ein bisschen mehr Abwechslung wäre mir da lieber. Außerdem möchte ich nicht den ganzen Tag im Labor sitzen sondern mehr Kontakt zu anderen haben.
Trotzdem danke für den Rat!

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10. Dezember 2005 um 20:37
In Antwort auf redcherrykiss

...
Aber in der Forschung sitzt man oft mehrere Jahre an einem Projekt. Ich denke, dass mir das zu langweilig wäre. Ein bisschen mehr Abwechslung wäre mir da lieber. Außerdem möchte ich nicht den ganzen Tag im Labor sitzen sondern mehr Kontakt zu anderen haben.
Trotzdem danke für den Rat!

Hast du schonmal...
... in einer Forschungsabteilung gearbeitet? Ich schon. Forschungsarbeit ist eine der abwechslungsreichsten ueberhaupt. Allerdings ist sie nichts fuer jeden, fuer mich wohl auch nicht...

Ein Chemiestudium mit anschliessender Promotion ist jedenfalls etwas enorm solides, und man kann beinahe jeden Job danach machen - Dozent, Aussendienstler (viele Kontakte ), Manager, Journalist, Redakteur, Chemiker, was auch immer.

Naja, musst du wissen! Viel Erfolg jedenfalls bei deinen Abiturpruefungen!



n

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10. Dezember 2005 um 20:47
In Antwort auf nathan

Hast du schonmal...
... in einer Forschungsabteilung gearbeitet? Ich schon. Forschungsarbeit ist eine der abwechslungsreichsten ueberhaupt. Allerdings ist sie nichts fuer jeden, fuer mich wohl auch nicht...

Ein Chemiestudium mit anschliessender Promotion ist jedenfalls etwas enorm solides, und man kann beinahe jeden Job danach machen - Dozent, Aussendienstler (viele Kontakte ), Manager, Journalist, Redakteur, Chemiker, was auch immer.

Naja, musst du wissen! Viel Erfolg jedenfalls bei deinen Abiturpruefungen!



n

Ne...
...natürlich hab ich selbst da noch nicht gearbeitet. Aber ich habe mir Leuten geredet, die es tun.
Naja, vielleicht hattest du einfach Glück (oder die anderen Pech).
In was für einem Bereich arbeitest du denn jetzt und warum war die Forschungsabteilung dann doch nichts für dich?
Liebe Grüße, redcherrykiss

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10. Dezember 2005 um 21:03
In Antwort auf redcherrykiss

Ne...
...natürlich hab ich selbst da noch nicht gearbeitet. Aber ich habe mir Leuten geredet, die es tun.
Naja, vielleicht hattest du einfach Glück (oder die anderen Pech).
In was für einem Bereich arbeitest du denn jetzt und warum war die Forschungsabteilung dann doch nichts für dich?
Liebe Grüße, redcherrykiss

Ich hab...
... gerade meine Promotion (theoretische Informatik) abgeschlossen, und bin auf Jobsuche. Auf die akademische Forschung hab ich keine Lust mehr, weil ich einfach nicht genuegend Motivation fuer die Fragestellungen aufbringen konnte - war ein Krampf! Das Klima an meinem Department war aber extrem gut, ueber 50 Leute aus aller Welt, mehr soziale Kontakte als mir lieb ist...

Mag jetzt lieber in 'nem Unternehmen arbeiten, das kurze Projekte straff durchzieht, wo ich jeden Tag Teilziele erreichen und mit Leuten kommunizieren muss... Es ist schon richtig, dass man in der Forschung oft einen Monat rumknobelt, und dann doch nichts rauskommt. Vielen macht das aber trotzdem grossen Spass, und man weiss nicht, wie das ist, bevor man's nicht selber mal probiert hat (viele meckern auch einfach, ist doch immer ueblich... ).

Wenn du dich fuer Chemie interessierst, ist ein Chemiestudium halt optimal. Du hast dann eine "harte" Qualifikation die dir niemand nehmen kann und anwendungsbereites, greifbares Wissen, das sich in vielen Bereichen einbringen laesst... Ein Freund von mir promoviert hier gerade in Chemie, hat ein Praktikum gemacht und freut sich auf nen Job in ner hollaendischen Firma, die 50 Tage (!) Jahresurlaub gibt, und ein tolles Gehalt natuerlich.

Ich weiss nicht, ich hab schon viele Jobs gemacht in meinem Leben (Berufsausbildung, Bundeswehr, Praktika, kurze Selbstaendigkeit, akademische Lehre usw. usf.), und alle haben Vor- und Nachteile. *Den* Traumjob gibt es nicht so richtig, vermutlich.

Es gibt halt nicht allzuviele Uni-Level-Jobs, die mit Chemie zu tun haben, fuer die man nicht Chemie studiert haben muss... Was mir noch einfaellt: Ernaehrungswissenschaften.

Aber Lehrer ist natuerlich auch ein cooler Beruf wenn man sich dazu berufen fuehlt!



n

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10. Dezember 2005 um 21:12
In Antwort auf nathan

Ich hab...
... gerade meine Promotion (theoretische Informatik) abgeschlossen, und bin auf Jobsuche. Auf die akademische Forschung hab ich keine Lust mehr, weil ich einfach nicht genuegend Motivation fuer die Fragestellungen aufbringen konnte - war ein Krampf! Das Klima an meinem Department war aber extrem gut, ueber 50 Leute aus aller Welt, mehr soziale Kontakte als mir lieb ist...

Mag jetzt lieber in 'nem Unternehmen arbeiten, das kurze Projekte straff durchzieht, wo ich jeden Tag Teilziele erreichen und mit Leuten kommunizieren muss... Es ist schon richtig, dass man in der Forschung oft einen Monat rumknobelt, und dann doch nichts rauskommt. Vielen macht das aber trotzdem grossen Spass, und man weiss nicht, wie das ist, bevor man's nicht selber mal probiert hat (viele meckern auch einfach, ist doch immer ueblich... ).

Wenn du dich fuer Chemie interessierst, ist ein Chemiestudium halt optimal. Du hast dann eine "harte" Qualifikation die dir niemand nehmen kann und anwendungsbereites, greifbares Wissen, das sich in vielen Bereichen einbringen laesst... Ein Freund von mir promoviert hier gerade in Chemie, hat ein Praktikum gemacht und freut sich auf nen Job in ner hollaendischen Firma, die 50 Tage (!) Jahresurlaub gibt, und ein tolles Gehalt natuerlich.

Ich weiss nicht, ich hab schon viele Jobs gemacht in meinem Leben (Berufsausbildung, Bundeswehr, Praktika, kurze Selbstaendigkeit, akademische Lehre usw. usf.), und alle haben Vor- und Nachteile. *Den* Traumjob gibt es nicht so richtig, vermutlich.

Es gibt halt nicht allzuviele Uni-Level-Jobs, die mit Chemie zu tun haben, fuer die man nicht Chemie studiert haben muss... Was mir noch einfaellt: Ernaehrungswissenschaften.

Aber Lehrer ist natuerlich auch ein cooler Beruf wenn man sich dazu berufen fuehlt!



n

...
Danke für die ausführliche Antwort!
Ich mache nach dem Abi erst mal ein Praktikum am Gymnasium. Da werde ich dann ein paar Mal die Unterstufe in Chemie unterrichten.
Ich hoffe danach bin ich schlauer als jetzt (in Bezug auf Lehramtstudium).
Chemie studieren werde ich wohl aber auf jeden Fall, weil es mich riesig interessiert. Problematisch ist nur, was ich mache wenn mir das Studium nicht liegt. Denn wie gesagt fehlen mir einfach die Alternativen.

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10. Dezember 2005 um 22:17

Wirtschaftschemie
Hast Du mal von dem Studiengang Wirtschaftschemie gehört? Das studiert eine Freundin von mir in Düsseldorf und ist ziemlich begeistert. Du studiert Chemie mit einem Wirtschaftlichen Zusatz. Mit dem Studium wirst Du bei Chemiefirmen mitKußhand genommen, denn den Studiengang gibts noch nicht so lange und ist bei Bayer oder solchen Firmen mehr als gebraucht.
Übrigens: Ein kreativer Job mit Chemie? Ich will Dir nicht zu nähe treten, aber das erscheint mir utopisch, nicht sehr realistisch eben. Ich meine es nicht böse, aber Chemie und Kreativität?

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