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Krankenschwester?

9. April 2005 um 19:33

An alle Krankenschwestern: könnt ihr euren Beruf weiterempfehlen? Gerne würde ich mich umorientieren und eine Ausbildung in diesem Bereich machen. Bin mir nur nicht sicher, ob ich es wirklich ertragen kann das Leid täglich zu sehen. Gerne möchte ich Menschen helfen und einen Beruf mit Perspektive erlernen. Mit Schichtarbeit habe ich kein Problem, mache ich im Moment auch. Bis jetzt habe ich eigentlich nur Gutes gehört, bereut ihr es, diesen Beruf gelernt zu haben?

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9. April 2005 um 19:45

Is - glaub ich - ne tolle sache...
wenn du mit ende zwanzig wie mitte vierzig aussehen willst.

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15. April 2005 um 11:12

Du musst
auf jeden fall blut sehen können.
und darfst keine allergien bekommen.

lg.

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16. April 2005 um 0:17

Hallo
ich ich bin seid oktober 2003 in der ausbildung zur krankenschwester und ich habe es nicht bereut mir macht mein beruf sehr viel spass,du musst schon hart arbeiten (Schichtdienst und machmal viele tage hintereinander)und sehr viel lernen doch wenn du ein nettes team und liebe patienten hast ist es der schönste beruf den es gibt.und du hast nach der ausbildung viele aufstiegsmöglichkeiten ich will nach der ausbildung noch eine 2-jährige weiterbildung zur anästesie-und Intensivschwester machen.
es ist ein wunderschönes gefühl wenn ein patient nach langer krankheit gesund die station verlässt und du weisst du hast dazu beigetragen.
bei fragen kannst du dich gerne melden!!!

LG KATHIE

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16. April 2005 um 19:35
In Antwort auf kathie85

Hallo
ich ich bin seid oktober 2003 in der ausbildung zur krankenschwester und ich habe es nicht bereut mir macht mein beruf sehr viel spass,du musst schon hart arbeiten (Schichtdienst und machmal viele tage hintereinander)und sehr viel lernen doch wenn du ein nettes team und liebe patienten hast ist es der schönste beruf den es gibt.und du hast nach der ausbildung viele aufstiegsmöglichkeiten ich will nach der ausbildung noch eine 2-jährige weiterbildung zur anästesie-und Intensivschwester machen.
es ist ein wunderschönes gefühl wenn ein patient nach langer krankheit gesund die station verlässt und du weisst du hast dazu beigetragen.
bei fragen kannst du dich gerne melden!!!

LG KATHIE

Das ist doch wohl etwas idealisiert!
also schon so richtig gesund ist doch wohl kaum einer, der ein krankenhaus verlässt.

und wenn das so toll ist, warum werden auf einmal vor weihnachten und ostern ganz viele alte, stark pflegebedürftige patienten auf wundersame weise geheilt, sodass sie wieder zurück in ihre pflegeheime oder die reha gebracht werden, während von da aus auf einmal sehr viele menschen mit so tollen krankheitsbildern wie "stark verschlechterter allgemeinzustand" in die krankenhäuser eingeliefert werden?

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16. April 2005 um 19:41

Jaja
kenn ich auch. als ich die ersten wochen im op-bereich gearbeitet habe, bin ich abends zuhause nur noch tot müde ins bett gefallen.
aber das ohne pause arbeiten gehört z.t. nunmal zum job. hab auch noch keinen chirurgen gesehen, der mitten in der herz-op erstmal mittagspause gemacht hat.

mit den kosten, da kann ich dir zustimmen. da wurde ich als praktikant auf einmal zum springer etc.

also ich kann mir auch gut vorstellen, dass arzthelferin da etwas stressfreier ist.

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17. April 2005 um 11:12

Abwägen...
ich kann dir den job nicht uneingeschränkt weiterempfehlen...

die ausbildung ist schon teilweise recht kompliziert, die bezahlung dabei aber auch sehr gut. was sich dann nach dem examen je nach alter, kindern,... schnell ändern kann.

ich habe nach der ausbildung recht schnell meinen favourite job begonnen (psychiatrie), nachdem ich zuvor ca. 6 monate in der geriatrie gearbeitet habe (altenpflege, stationär).
dabei bin ich jeden nachmittag, bzw. abend nach dem spätdienst, nur noch umgefallen.

ich denke, in der branche hat jeder eine lieblingsdisziplin; kenn viele, die in der ambulanten pflege arbeiten, andere widerrum können sich das für sich nicht vorstellen.
die zukunft werden aber ambulante pflegedienste sein,...

die perspektiven sehen momentan eher nicht gut aus, überall wird gekürzt anstatt ausgebaut.
aufstiegsmöglichkeiten sind dementsprechend...

vielleicht sieht es in 3 jahren schon wieder anders aus, denn es liegt auf der hand, dass sich das "sparen an der pflege" in ein paar jahren rächen wird.

mach ein praktikum, vielleicht sogar in verschiedenen bereichen; tipps geben kann jeder aber deine erfahrungen musst du selbst machen.

ich habe es nicht bereut diesen beruf gelernt zu haben, man muss eben nur wissen wo man hin möchte, bzw. versuchen es so gut wie möglich zu machen um seine chancen zu verbessern.

und an alle die hier großherzig die arzthelfertätigkeit anpreisen:
das hat mit pflege an sich doch recht wenig zu tun.
und wenn ihr am ende eines jeden monats mit tränen in den augen auf die gehaltsabrechnung gucken möchtet - dann werdet arzthelferin!

lg, aki

ps: google mal nach "krankenschwester", da wirst du einige foren finden, in denen du wahrscheinlich eher fündig wirst.

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17. April 2005 um 11:47
In Antwort auf akiko82

Abwägen...
ich kann dir den job nicht uneingeschränkt weiterempfehlen...

die ausbildung ist schon teilweise recht kompliziert, die bezahlung dabei aber auch sehr gut. was sich dann nach dem examen je nach alter, kindern,... schnell ändern kann.

ich habe nach der ausbildung recht schnell meinen favourite job begonnen (psychiatrie), nachdem ich zuvor ca. 6 monate in der geriatrie gearbeitet habe (altenpflege, stationär).
dabei bin ich jeden nachmittag, bzw. abend nach dem spätdienst, nur noch umgefallen.

ich denke, in der branche hat jeder eine lieblingsdisziplin; kenn viele, die in der ambulanten pflege arbeiten, andere widerrum können sich das für sich nicht vorstellen.
die zukunft werden aber ambulante pflegedienste sein,...

die perspektiven sehen momentan eher nicht gut aus, überall wird gekürzt anstatt ausgebaut.
aufstiegsmöglichkeiten sind dementsprechend...

vielleicht sieht es in 3 jahren schon wieder anders aus, denn es liegt auf der hand, dass sich das "sparen an der pflege" in ein paar jahren rächen wird.

mach ein praktikum, vielleicht sogar in verschiedenen bereichen; tipps geben kann jeder aber deine erfahrungen musst du selbst machen.

ich habe es nicht bereut diesen beruf gelernt zu haben, man muss eben nur wissen wo man hin möchte, bzw. versuchen es so gut wie möglich zu machen um seine chancen zu verbessern.

und an alle die hier großherzig die arzthelfertätigkeit anpreisen:
das hat mit pflege an sich doch recht wenig zu tun.
und wenn ihr am ende eines jeden monats mit tränen in den augen auf die gehaltsabrechnung gucken möchtet - dann werdet arzthelferin!

lg, aki

ps: google mal nach "krankenschwester", da wirst du einige foren finden, in denen du wahrscheinlich eher fündig wirst.

Das ist aber sehr optimistisch!
dass es so nicht weitergehen kann, ist seit vielen jahren bekannt. und schon immer gab es welche, die meinten "aberin zwei jahren, dann wird sich auf jeden fall was ändern müssen." das sind doch alles wunschträume. es ist nunmal kein geld da und daher wird weitergespart und gespart. und irgendwie - mehr schlecht als recht - geht es auch weiter.

aber in den städtischen krankenhäusern bei uns z.b. wird schon seit jahren so gut wie niemand mehr eingestellt. und daher wird auch fast keiner übernommen. einige hangeln sich dann erstmal von befristetem vertrag zu befristetem vertrag. andere nehmen jobs an, die deutlich unter ihrer qualifikation liegen, nur um wenigstens erstmal einen festen job zu haben.
und da zu sagen, man müsse nur wissen, wo man hin will, ist für viele blanker hohn. ich kenne z.b. auf den onkologischen stationen kaum leute, deren herzenswunsch es war, da zu arbeiten. ist aber besser als gar kein job.

auf den stationen fehlt auch das geld und damit die leute. das heißt, dass es für die wenigen leute, die da noch arbeiten umso stressiger wird. körperliche und psychische belastung ist in vielen bereichen auch sehr hoch. und das sieht man fast jedem der da arbeitet auch früher oder später an.

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17. April 2005 um 12:42
In Antwort auf betonmischer

Das ist aber sehr optimistisch!
dass es so nicht weitergehen kann, ist seit vielen jahren bekannt. und schon immer gab es welche, die meinten "aberin zwei jahren, dann wird sich auf jeden fall was ändern müssen." das sind doch alles wunschträume. es ist nunmal kein geld da und daher wird weitergespart und gespart. und irgendwie - mehr schlecht als recht - geht es auch weiter.

aber in den städtischen krankenhäusern bei uns z.b. wird schon seit jahren so gut wie niemand mehr eingestellt. und daher wird auch fast keiner übernommen. einige hangeln sich dann erstmal von befristetem vertrag zu befristetem vertrag. andere nehmen jobs an, die deutlich unter ihrer qualifikation liegen, nur um wenigstens erstmal einen festen job zu haben.
und da zu sagen, man müsse nur wissen, wo man hin will, ist für viele blanker hohn. ich kenne z.b. auf den onkologischen stationen kaum leute, deren herzenswunsch es war, da zu arbeiten. ist aber besser als gar kein job.

auf den stationen fehlt auch das geld und damit die leute. das heißt, dass es für die wenigen leute, die da noch arbeiten umso stressiger wird. körperliche und psychische belastung ist in vielen bereichen auch sehr hoch. und das sieht man fast jedem der da arbeitet auch früher oder später an.

Blanker hohn?
wenn du als junger mensch heutzutage nicht gebunden und flexibel bist, kannst du schon zielstrebig vorgehen.
was gibt es, lass mich überlegen?
berufserfahrung sammeln, ausland, schiffsschwester, bundeswehr, ambulanter dienst, pflegestudium,...
musst dich in der ausbildung natürlich nicht dumm anstellen.

wem nützt es denn wenn ich die flinte in`s korn werfe?
mir persönlich doch am wenigsten...

na sicher geht es weiter, irgendwie.
aber erinner dich an den letzten pflegenotstand, den es definitiv wieder geben wird.

wieviele kollegen kennst du denn die sich in gewerkschaften engagieren?
soviele wie ich? nämlich soviele, dass ich sie an einer hand abzählen kann!?
da müssen wir uns über momentane bedingungen nicht wundern...

du klingst in deinen äußerungen ziemlich abgegessen.
was ist deine motivation jeden morgen aufzustehen?

ich habe ja bereits gesagt, dass stellen in amb. pd in zukunft immer mehr die regel sein werden.
den anspruch nach der ausbildung im kh einen möglichst noch unbefristeten vertarg abzugreifen, kann man gleich fallen lassen. da muss ich dir zustimmen.

aber es ist doch natürlich hilfreich ein ziel vor augen zu haben;
ich habe nach meinem examen auch erstmal in den sauren apfel gebissen, aber nicht aufgehört nach nem anderen job zu suchen.
natürlich ist "ein" job besser als kein job.
und es hat bei mir geklappt; dass es ausschließlich glückssache war denk ich nicht.

und in welcher branche sieht es bei der jetzigen wirtschaftlichen situation schon gut aus, was unbefristete verträge, arbeitsbedingungen angeht?

schönen sonntag noch!
optimistische grüße, aki

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21. April 2005 um 17:03

Wenn man..
single ist und unabhängig ist der beruf echt schön. Aber mit Familie ist es stress pur,denn nach der Arbeit gehts zu Hause weiter.
Wenn dein Mann dann noch bis spät abends (z.B.Bau)arbeiten muß, die Oma`s und Opa`s weit weg wohnen und die Kinder nicht betreuen können in deinen unterschiedlichen Schichten ist es ganz große Sch... den Beruf erlernt zu haben.
Denn man muß ja auch einsatzbereit sein von heute auf morgen obwohl man schon 10 Tage hintereinander gearbeitet hat und dringens ein paar Tage frei brauch..

LG Sprossy

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