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Klasse Lehrer?

31. Januar um 12:57

Die Qualität des Unterrichts und die Leistung der Schüler steht und fällt mit dem Lehrer, so die Theorie des Bildungsforschers John Hattie. Ich habe eine Dokumentation zu diesem Thema gefunden; wer Lust hat, schaut mal rein und vielleicht entwickelt sich eine schöne Diskussion zu dem Thema. Ich bin gespannt!  


Wissenschaftsdoku: Klasse Lehrer?
Qualität der Lehrenden unter die Lupe nehmen

Wenn Schüler versagen, suchen wir die Ursachen schnell in zu großen Klassen, in schlechter technischer Ausstattung, im Elternhaus. Dabei ist für den Schulerfolg vor allem der Lehrende wichtig. 
Umfassende Studien haben herausgefunden, dass eine gute Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden der wichtigste Faktor für den Lernerfolg ist - dabei aber Lehrer ihr Verhalten und ihren Unterricht viel zu selten hinterfragen. Was macht einen guten Lehrer aus? 

Von Anfang an praktische Erfahrungen sammeln
An der Universität Passau gibt es einen deutschlandweit einmaligen Eignungstest. Wie in einem Assessment-Center präsentieren sich die Studienanwärter – Professor für Schulpädagogik Norbert Seibert rät am Schluss einigen vom Studium ab. Der Test ist freiwillig. In Finnland ist das anders. An der Universität Helsinki will man von vorne herein pädagogisch ungeeignete Kandidaten ausschließen. Nur zehn Prozent aller Lehramtsanwärter bestehen den Test. Anders als in Deutschland sammeln die Studierenden von Anfang an praktische Erfahrungen an den Schulen, nehmen am Unterricht teil und werden von den Lehrern beurteilt. 

Lange waren Lehrer Einzelkämpfer
Doch ausgerechnet gegen Bewertungen wehren sich viele Lehrer. Die Hermann-Lietz-Schule auf Spiekeroog geht einen anderen Weg. Sie folgt den Erkenntnissen des neuseeländischen Bildungsforschers John Hattie. Seine These: Lehrer brauchen Feedback, um ihre Methoden optimal auf die Schüler einzustellen. Deshalb beurteilen die Schüler Unterricht, Verständlichkeit und auch das Vertrauensverhältnis. Lange waren Lehrer Einzelkämpfer. Langsam ändert sich das. An der Berliner Heinz-Brandt-Schule arbeiten multiprofessionelle Teams aus Lehrern und Pädagogen zusammen, beraten und unterstützen sich. Noch gibt es zu wenig von diesen Ansätzen. Es wird Zeit, die Qualität der Lehrenden unter die Lupe zu nehmen.
(">https://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/197966/index.html) 

Dokumentation:
">http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=76388

 

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31. Januar um 16:42

Habe irgendwie den Eindruck, dass hier ne sehr veraltete Sicht auf Lehrer dargestellt wird. Ich kenne Dutzende, die regelmäßig Feedback einholen und das in ihre Planungen mitaufnehmen. Ich selbst mache das so alle Viertel Hahr, meine Noren sind absolut transparent und jederzeit erfragbar. Habe aber auch nichts anderes im Ref gelernt... gehts hier noch um die Kurz-Vor-Pensionisten?!? Ansonst würde ich sagen, der geforderte Wandel ist längst im Gange!

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31. Januar um 17:17
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Habe irgendwie den Eindruck, dass hier ne sehr veraltete Sicht auf Lehrer dargestellt wird. Ich kenne Dutzende, die regelmäßig Feedback einholen und das in ihre Planungen mitaufnehmen. Ich selbst mache das so alle Viertel Hahr, meine Noren sind absolut transparent und jederzeit erfragbar. Habe aber auch nichts anderes im Ref gelernt... gehts hier noch um die Kurz-Vor-Pensionisten?!? Ansonst würde ich sagen, der geforderte Wandel ist längst im Gange!

Wir sind um die 35 Kollegen im Lehrerzimmer und davon lässt sich ein Bruchteil Feedback der Schüler geben und wir sind schon recht weit vorn in der Entwicklung und beileibe kein „altes“ Lehrerzimmer. Keine Schule, die ich kenne, führt regelmäßig Unterrichtsbesuche bei „fertigen Lehrern“ durch, es sei denn, der Kollege ist neu oder die Beförderung winkt. Und, um ehrlich zu sein; wieviele Kollegen kennst du, von denen du weißt, dass sie Frontalunterricht und/oder Türschwellendidaktik betreiben? Natürlich finden regelmäßig Schulungen und Fortbildungen statt zu unterschiedlichsten Themen, aber die Doku will ja viel weiter vorn ansetzen. Es geht um die Eignung als Lehrer; die berühmte Lehrerpersönlichkeit. Die kann dir niemand beibringen. Auf die wird aber nur gering Wert gelegt in der Ausbildung und das ist eben fatal, denn die ist ausschlaggebend dafür, wie gut oder schlecht Schüler lernen. 

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31. Januar um 17:18

Ich bin gespannt!

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31. Januar um 18:39
In Antwort auf thilda-1978

Die Qualität des Unterrichts und die Leistung der Schüler steht und fällt mit dem Lehrer, so die Theorie des Bildungsforschers John Hattie. Ich habe eine Dokumentation zu diesem Thema gefunden; wer Lust hat, schaut mal rein und vielleicht entwickelt sich eine schöne Diskussion zu dem Thema. Ich bin gespannt!  


Wissenschaftsdoku: Klasse Lehrer?
Qualität der Lehrenden unter die Lupe nehmen

Wenn Schüler versagen, suchen wir die Ursachen schnell in zu großen Klassen, in schlechter technischer Ausstattung, im Elternhaus. Dabei ist für den Schulerfolg vor allem der Lehrende wichtig. 
Umfassende Studien haben herausgefunden, dass eine gute Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden der wichtigste Faktor für den Lernerfolg ist - dabei aber Lehrer ihr Verhalten und ihren Unterricht viel zu selten hinterfragen. Was macht einen guten Lehrer aus? 

Von Anfang an praktische Erfahrungen sammeln
An der Universität Passau gibt es einen deutschlandweit einmaligen Eignungstest. Wie in einem Assessment-Center präsentieren sich die Studienanwärter – Professor für Schulpädagogik Norbert Seibert rät am Schluss einigen vom Studium ab. Der Test ist freiwillig. In Finnland ist das anders. An der Universität Helsinki will man von vorne herein pädagogisch ungeeignete Kandidaten ausschließen. Nur zehn Prozent aller Lehramtsanwärter bestehen den Test. Anders als in Deutschland sammeln die Studierenden von Anfang an praktische Erfahrungen an den Schulen, nehmen am Unterricht teil und werden von den Lehrern beurteilt. 

Lange waren Lehrer Einzelkämpfer
Doch ausgerechnet gegen Bewertungen wehren sich viele Lehrer. Die Hermann-Lietz-Schule auf Spiekeroog geht einen anderen Weg. Sie folgt den Erkenntnissen des neuseeländischen Bildungsforschers John Hattie. Seine These: Lehrer brauchen Feedback, um ihre Methoden optimal auf die Schüler einzustellen. Deshalb beurteilen die Schüler Unterricht, Verständlichkeit und auch das Vertrauensverhältnis. Lange waren Lehrer Einzelkämpfer. Langsam ändert sich das. An der Berliner Heinz-Brandt-Schule arbeiten multiprofessionelle Teams aus Lehrern und Pädagogen zusammen, beraten und unterstützen sich. Noch gibt es zu wenig von diesen Ansätzen. Es wird Zeit, die Qualität der Lehrenden unter die Lupe zu nehmen.
(">https://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/197966/index.html

Dokumentation:
">http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=76388

 

Was du in deinem ersten Absatz schreibst, kann ich bestätigen, bzw sehe ich genau so. ....

Ein guter Lehrender (Lehrer) zu sein , ist eine Berufung.

. Pädagogisch fallen da schon viele duch, ...

.Aber auch fachlich, ...Fällt mir immer wieder bei Mathelehrern auf. Wer Mathe nur irgendwie hochtrabend erklären kann, dessen Schüler werden die Themen nicht verstehen, und selbst gute Matheschüler verlieren die Lust an Mathe ,....

Lässt sich aber hier nichts dran ändern, mind 2 Jahre muss die Klasse diesen Lehrer "aushalten" 

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31. Januar um 19:27


Die richtige Schule hat mich gerettet. Menschlich und schulisch. 
Und ja, pugnus, da wo mein Herzblut schlägt, da bin ich richtig. Auch beruflich. 

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31. Januar um 19:35
In Antwort auf misspedschie4

Was du in deinem ersten Absatz schreibst, kann ich bestätigen, bzw sehe ich genau so. ....

Ein guter Lehrender (Lehrer) zu sein , ist eine Berufung.

. Pädagogisch fallen da schon viele duch, ...

.Aber auch fachlich, ...Fällt mir immer wieder bei Mathelehrern auf. Wer Mathe nur irgendwie hochtrabend erklären kann, dessen Schüler werden die Themen nicht verstehen, und selbst gute Matheschüler verlieren die Lust an Mathe ,....

Lässt sich aber hier nichts dran ändern, mind 2 Jahre muss die Klasse diesen Lehrer "aushalten" 

Der Beruf als Berufung, genau! Das sollte bei vielen Berufen der Fall sein - pugnus erwähnte ja die Ärzte bereits -, aber bei Lehrern ganz sicher auch. Wenn man nicht mit Herzblut Lehrer ist, sollte man es lassen. 

Es geht ja genau darum, dass sich „das Aushalten“ ändern soll dadurch, dass der Blick auf die Eignung zum Beruf gelenkt wird. 

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31. Januar um 19:49
In Antwort auf thilda-1978

Der Beruf als Berufung, genau! Das sollte bei vielen Berufen der Fall sein - pugnus erwähnte ja die Ärzte bereits -, aber bei Lehrern ganz sicher auch. Wenn man nicht mit Herzblut Lehrer ist, sollte man es lassen. 

Es geht ja genau darum, dass sich „das Aushalten“ ändern soll dadurch, dass der Blick auf die Eignung zum Beruf gelenkt wird. 


ob das feedback bei einem Lehrer nicht sowieso schon rüberkommt? Er muss nicht fragen, ich denke,  er spürt das! Die Schüler sind sehr ehrlich, die hören nicht zu oder schwatzen oder schreiben untereinander. Also stimmt was nicht. 

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31. Januar um 19:56
In Antwort auf thilda-1978

Die Qualität des Unterrichts und die Leistung der Schüler steht und fällt mit dem Lehrer, so die Theorie des Bildungsforschers John Hattie. Ich habe eine Dokumentation zu diesem Thema gefunden; wer Lust hat, schaut mal rein und vielleicht entwickelt sich eine schöne Diskussion zu dem Thema. Ich bin gespannt!  


Wissenschaftsdoku: Klasse Lehrer?
Qualität der Lehrenden unter die Lupe nehmen

Wenn Schüler versagen, suchen wir die Ursachen schnell in zu großen Klassen, in schlechter technischer Ausstattung, im Elternhaus. Dabei ist für den Schulerfolg vor allem der Lehrende wichtig. 
Umfassende Studien haben herausgefunden, dass eine gute Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden der wichtigste Faktor für den Lernerfolg ist - dabei aber Lehrer ihr Verhalten und ihren Unterricht viel zu selten hinterfragen. Was macht einen guten Lehrer aus? 

Von Anfang an praktische Erfahrungen sammeln
An der Universität Passau gibt es einen deutschlandweit einmaligen Eignungstest. Wie in einem Assessment-Center präsentieren sich die Studienanwärter – Professor für Schulpädagogik Norbert Seibert rät am Schluss einigen vom Studium ab. Der Test ist freiwillig. In Finnland ist das anders. An der Universität Helsinki will man von vorne herein pädagogisch ungeeignete Kandidaten ausschließen. Nur zehn Prozent aller Lehramtsanwärter bestehen den Test. Anders als in Deutschland sammeln die Studierenden von Anfang an praktische Erfahrungen an den Schulen, nehmen am Unterricht teil und werden von den Lehrern beurteilt. 

Lange waren Lehrer Einzelkämpfer
Doch ausgerechnet gegen Bewertungen wehren sich viele Lehrer. Die Hermann-Lietz-Schule auf Spiekeroog geht einen anderen Weg. Sie folgt den Erkenntnissen des neuseeländischen Bildungsforschers John Hattie. Seine These: Lehrer brauchen Feedback, um ihre Methoden optimal auf die Schüler einzustellen. Deshalb beurteilen die Schüler Unterricht, Verständlichkeit und auch das Vertrauensverhältnis. Lange waren Lehrer Einzelkämpfer. Langsam ändert sich das. An der Berliner Heinz-Brandt-Schule arbeiten multiprofessionelle Teams aus Lehrern und Pädagogen zusammen, beraten und unterstützen sich. Noch gibt es zu wenig von diesen Ansätzen. Es wird Zeit, die Qualität der Lehrenden unter die Lupe zu nehmen.
(">https://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/197966/index.html

Dokumentation:
">http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=76388

 

ich kann da nur nach meinen Erfahrungen mit Lehrern gehen - und die sind (milde formuliert) sehr, sehr durchwachsen.

Bei der letzten Klassenleiterin meines Sohnes hatte ich das Gefühl, die ist auf einem anderen Planeten zu Hause.
Da ergaben sich Situationen wie: "Können Sie mal bitte morgen zwischen 10 und 11 in meine Sprechstunde kommen?" "Muss ich mal sehen, ob ich so kurzfristig Urlaub nehmen kann, wo brennt es denn?" "Nein, da brauchen Sie keinen Urlaub nehmen, kommen Sie einfach 14 Uhr" WTF?!?
Ach ja, sie wollte mit mir sprechen, weil ich in der Woche davor nicht beim Elternabend sein konnte, mit der Begründung, dass ich 18 Uhr nicht schaffe, weil meine Kernzeit erst 16:30 endet - und es dann ein sehr, sehr weiter Weg ist.

Mit der Klassenleiterin jetzt habe ich hingegen sehr gute Erfahrungen gemacht. Man kann sich auch mal per Telefon oder WA austauschen und muss nicht immer zu Terminen in der Schule antreten. Sie fragt regelmässig nach Feedback, ist engagiert und hat mir schon so einige Tücken des Dschungels erklärt, zu dem die Schule seit meiner Schulzeit geworden ist.

Ob es sinnvoll ist, Lehrer von Schülern bewerten zu lassen - habe ich meine Zweifel ehrlich gesagt, dazu hat sich meine Einschätzung meiner Lehrer einige Jahre nach der Schulzeit zu deutlich geändert.

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31. Januar um 19:56
In Antwort auf micky790


ob das feedback bei einem Lehrer nicht sowieso schon rüberkommt? Er muss nicht fragen, ich denke,  er spürt das! Die Schüler sind sehr ehrlich, die hören nicht zu oder schwatzen oder schreiben untereinander. Also stimmt was nicht. 

Es geht um expliziteres Feedback. Beispielsweise frage ich, wenn ich einen Lerninhalt mit einer Methode vermittelt habe, ob meine Schüler den Inhalt so nachvollziehen konnten, oder ob es zu kompliziert/einfach war. So entstehen im Dialog z.T kreative Methoden, auf die ich in der Form vielleicht nicht gekommen wäre. 
Der Lebensweltbezug muss gewährleistet sein. Bin ich transparent, was den Sinn der Inhalte angeht, also ist nachvollziehbar geworden, warum sie das lernen sollten. Usw usw 

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31. Januar um 19:59
In Antwort auf thilda-1978

Es geht um expliziteres Feedback. Beispielsweise frage ich, wenn ich einen Lerninhalt mit einer Methode vermittelt habe, ob meine Schüler den Inhalt so nachvollziehen konnten, oder ob es zu kompliziert/einfach war. So entstehen im Dialog z.T kreative Methoden, auf die ich in der Form vielleicht nicht gekommen wäre. 
Der Lebensweltbezug muss gewährleistet sein. Bin ich transparent, was den Sinn der Inhalte angeht, also ist nachvollziehbar geworden, warum sie das lernen sollten. Usw usw 


Was unterrichtest du für Fächer? Und in welcher Stufe, Alter?

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31. Januar um 20:06
In Antwort auf avarrassterne1

ich kann da nur nach meinen Erfahrungen mit Lehrern gehen - und die sind (milde formuliert) sehr, sehr durchwachsen.

Bei der letzten Klassenleiterin meines Sohnes hatte ich das Gefühl, die ist auf einem anderen Planeten zu Hause.
Da ergaben sich Situationen wie: "Können Sie mal bitte morgen zwischen 10 und 11 in meine Sprechstunde kommen?" "Muss ich mal sehen, ob ich so kurzfristig Urlaub nehmen kann, wo brennt es denn?" "Nein, da brauchen Sie keinen Urlaub nehmen, kommen Sie einfach 14 Uhr" WTF?!?
Ach ja, sie wollte mit mir sprechen, weil ich in der Woche davor nicht beim Elternabend sein konnte, mit der Begründung, dass ich 18 Uhr nicht schaffe, weil meine Kernzeit erst 16:30 endet - und es dann ein sehr, sehr weiter Weg ist.

Mit der Klassenleiterin jetzt habe ich hingegen sehr gute Erfahrungen gemacht. Man kann sich auch mal per Telefon oder WA austauschen und muss nicht immer zu Terminen in der Schule antreten. Sie fragt regelmässig nach Feedback, ist engagiert und hat mir schon so einige Tücken des Dschungels erklärt, zu dem die Schule seit meiner Schulzeit geworden ist.

Ob es sinnvoll ist, Lehrer von Schülern bewerten zu lassen - habe ich meine Zweifel ehrlich gesagt, dazu hat sich meine Einschätzung meiner Lehrer einige Jahre nach der Schulzeit zu deutlich geändert.

Es geht beim Feedback nicht um die Bewertung nach dem Motto „Frau CX ist so toll, die gibt uns nie Hausaufgaben auf.“, sondern darum, ob der Lehrer in der Lage ist, Inhalte zu vermitteln und zu motivieren. 
Da habe ich bislang kaum Schüler erlebt, die da persönlich werden oder ungerecht sind.

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31. Januar um 20:18
In Antwort auf thilda-1978

Es geht beim Feedback nicht um die Bewertung nach dem Motto „Frau CX ist so toll, die gibt uns nie Hausaufgaben auf.“, sondern darum, ob der Lehrer in der Lage ist, Inhalte zu vermitteln und zu motivieren. 
Da habe ich bislang kaum Schüler erlebt, die da persönlich werden oder ungerecht sind.

selbst das... ich erinnere mich an einige Lehrerinnen, die konnten uns den Stoff wirklich suuuuuuuuper vermitteln.
Bis 2 Jahre später oder im nächsten Schuljahr ein anderer Lehrer kam und wir herausfanden, dass sie eigentlich die ganze Zeit nur wesentlich zu low-level unterwegs war. Also genau genommen hätte ich zu der Zeit gesagt, dass Lehrer 2 überhaupt nichts erklären kann, alles total kompliziert macht, irrsinnig mit den Hausaufgaben streßt, uns quasi keine Freizeit mehr übrig lässt, viel zu schnell durch den Stoff geht und echt fies in den Noten ist. Heute weiß ich, dass er gar keine andere Wahl hatte, um uns irgendwie noch noch prüfungsreif zu bekommen.

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31. Januar um 20:19
In Antwort auf thilda-1978

Der Beruf als Berufung, genau! Das sollte bei vielen Berufen der Fall sein - pugnus erwähnte ja die Ärzte bereits -, aber bei Lehrern ganz sicher auch. Wenn man nicht mit Herzblut Lehrer ist, sollte man es lassen. 

Es geht ja genau darum, dass sich „das Aushalten“ ändern soll dadurch, dass der Blick auf die Eignung zum Beruf gelenkt wird. 

Ja,  das wäre ein Traum , ....nur noch "Herzblutlehrer"

Ja, klar ist in vielen Berufen so, dass eine " Berufung "dazu gehört. 

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31. Januar um 20:33
In Antwort auf micky790


Was unterrichtest du für Fächer? Und in welcher Stufe, Alter?

Hauptsächlich Deutsch und Politik in den Klassen 5-10.

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31. Januar um 20:44


Das Alter und die Fächer finde ich sehr gut um  wirklich mit den Schülern ein konstruktives Gespräch zu führen. Ich hätte das sehr geschätzt. Ich habe von 16-19 eine tolle Schule besucht. Mach weiter so. 

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31. Januar um 21:03
In Antwort auf thilda-1978

Wir sind um die 35 Kollegen im Lehrerzimmer und davon lässt sich ein Bruchteil Feedback der Schüler geben und wir sind schon recht weit vorn in der Entwicklung und beileibe kein „altes“ Lehrerzimmer. Keine Schule, die ich kenne, führt regelmäßig Unterrichtsbesuche bei „fertigen Lehrern“ durch, es sei denn, der Kollege ist neu oder die Beförderung winkt. Und, um ehrlich zu sein; wieviele Kollegen kennst du, von denen du weißt, dass sie Frontalunterricht und/oder Türschwellendidaktik betreiben? Natürlich finden regelmäßig Schulungen und Fortbildungen statt zu unterschiedlichsten Themen, aber die Doku will ja viel weiter vorn ansetzen. Es geht um die Eignung als Lehrer; die berühmte Lehrerpersönlichkeit. Die kann dir niemand beibringen. Auf die wird aber nur gering Wert gelegt in der Ausbildung und das ist eben fatal, denn die ist ausschlaggebend dafür, wie gut oder schlecht Schüler lernen. 

Ich hab die Doku (noch) nicht gesehen. Muss aber gerade an einen Lehrer während meiner Ausbildung denken der das damals vor über 10 Jahren auch immer bemängelt hat. Er meinte die studieren hier fast komplett fertig bis sie das erste mal auf Schüler treffen und dann feststellen das ist gar nicht ihr Beruf, das haut nicht hin.

Also ich finde so eine Art Eignungstest gut oder/und deutlich früheres zusammenarbeiten mit Schülern. 


Wir bekommen jetzt nach den Winterferien übrigens wieder eine neue Klassenlehrerin, auch relativ jung und sie soll wohl auch sehr engagiert sein laut Erzieher. 
Unser Erzieher ist ja ne lockere "coole Socke" mit dem man sich offen unterhalten kann und er hat halt gesagt sie ist jung, möchte was bewegen, alle mitnehmen etc. Er meinte manch ältere, kurz vor der Pension die ziehen einfach ihr Programm durch, wenn da manche nicht mitkommen dann ist das halt so...ja.
Naja. 



Nur vorweg: ich möchte hier jetzt keine älteren Lehrer fertig machen 

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31. Januar um 21:08
In Antwort auf kapuzze

Ich hab die Doku (noch) nicht gesehen. Muss aber gerade an einen Lehrer während meiner Ausbildung denken der das damals vor über 10 Jahren auch immer bemängelt hat. Er meinte die studieren hier fast komplett fertig bis sie das erste mal auf Schüler treffen und dann feststellen das ist gar nicht ihr Beruf, das haut nicht hin.

Also ich finde so eine Art Eignungstest gut oder/und deutlich früheres zusammenarbeiten mit Schülern. 


Wir bekommen jetzt nach den Winterferien übrigens wieder eine neue Klassenlehrerin, auch relativ jung und sie soll wohl auch sehr engagiert sein laut Erzieher. 
Unser Erzieher ist ja ne lockere "coole Socke" mit dem man sich offen unterhalten kann und er hat halt gesagt sie ist jung, möchte was bewegen, alle mitnehmen etc. Er meinte manch ältere, kurz vor der Pension die ziehen einfach ihr Programm durch, wenn da manche nicht mitkommen dann ist das halt so...ja.
Naja. 



Nur vorweg: ich möchte hier jetzt keine älteren Lehrer fertig machen 

Schau dir die Doku mal an. Das finnische System ist in der Ausbildung um Längen besser, was das „Zusammentreffen“ von Lehrern und Schülern angeht. 

Es ist auch keine Frage des Alters, sondern der Persönlichkeit. Frisch aus dem Studium bedeutet noch lange nicht, motiviert und „heiß“ auf Unterricht. 

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1. Februar um 7:39

Wer zu sehr brennt, brennt auch schnell aus. Wobei man auch festhalten muss, dass sich die pädagogischen Anforderungen in den letzten Jahren massiv verändert haben. Da deckt sich auch manches nicht mehr mit dem Berufsbild, das einige ältere Lehrer studiert haben, vielleicht auch damals aus Berufung. Ich würde mal per se nicht absprechen, dass manche heute „ätzende“ Lehrer vor zehn-fünfzehn Jahren gut waren. 
Davon ab: Man kommt doch schon während des Studiums mit Schülern in Kontakt... zumindest in Ba-Wü muss man ein Unterrichtspraktikum im Grundstudium machen. Da müsste man meiner Meinung nach eher bei den Betreuungslehrern für die Praktikanten drehen. Die sollten ehrliche und klare Einschätzungen abgeben: Du kannst das! Oder eben auch ehrlich: Das wird nix! 
Allerdings erlebe ich in meinem (nun nicht mehr deutschen) Umfeld aber wirklich, dass nahezu alle jungen KollegInnen motiviert, pädagogisch fit, schülernah und -interessiert sind. Deswegen sehe ich das auch nicht so kritisch wie viele hier.
Und ich würde auch nicht im Traum meine Uraltlehrer von anno dazumal mit den Lehrern und deren Anforderungen/Aufgaben heute vergleichen.

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1. Februar um 15:07
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Wer zu sehr brennt, brennt auch schnell aus. Wobei man auch festhalten muss, dass sich die pädagogischen Anforderungen in den letzten Jahren massiv verändert haben. Da deckt sich auch manches nicht mehr mit dem Berufsbild, das einige ältere Lehrer studiert haben, vielleicht auch damals aus Berufung. Ich würde mal per se nicht absprechen, dass manche heute „ätzende“ Lehrer vor zehn-fünfzehn Jahren gut waren. 
Davon ab: Man kommt doch schon während des Studiums mit Schülern in Kontakt... zumindest in Ba-Wü muss man ein Unterrichtspraktikum im Grundstudium machen. Da müsste man meiner Meinung nach eher bei den Betreuungslehrern für die Praktikanten drehen. Die sollten ehrliche und klare Einschätzungen abgeben: Du kannst das! Oder eben auch ehrlich: Das wird nix! 
Allerdings erlebe ich in meinem (nun nicht mehr deutschen) Umfeld aber wirklich, dass nahezu alle jungen KollegInnen motiviert, pädagogisch fit, schülernah und -interessiert sind. Deswegen sehe ich das auch nicht so kritisch wie viele hier.
Und ich würde auch nicht im Traum meine Uraltlehrer von anno dazumal mit den Lehrern und deren Anforderungen/Aufgaben heute vergleichen.

Hast du die Doku denn gesehen? Da wird all das thematisiert; eben auch die neuen Anforderungen und Aufgaben, die ein Lehrer heute erfüllen muss. Die Doku endet damit, dass ein guter Lehrer ein Teamplayer ist, der sich permanent Feedback und Kritik von Kollegen und Schülern holt. Davon sind aber viele Kollegen meilenweit entfernt; in meiner Erfahrung jedenfalls und deswegen sehe ich das so kritisch. Super, wenn es in deinem Umfeld funktioniert! 👍🏻
In welchem Land unterrichtest du?

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1. Februar um 15:16

Ich sehe die Bezeichnung auch eher kritisch. Passender finde ich die Definition von Petja Meidlinger (ich glaube, dass sie es gesagt hat), dass ein guter Lehrer lehrt und erzieht und sich dabei ständig selbst reflektiert und so an und mit seinen Aufgaben wächst. 

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1. Februar um 16:08

Wie schade, dass sich die Pauker nur mit Zucht, Ordnung und einem Kasernenton durchsetzen konnten. Ein Armutszeugnis...

Ich gehöre da eher zu den „Schwächlingen“, die auf Kommunikation und Zusammenarbeit stehen und ich bin noch nie aus einem Klassenzimmer geflüchtet und mit meiner Durchsetzungskraft gibt’s auch kein Problem! 😁

Ja! Meine Schüler sind spitze! Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel...

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1. Februar um 16:39


Das sehe ich genau so. Wenn man seinen Beruf liebt und mit viel Herzblut macht, und vor allem in ihm einen Sinn sieht,  dann ist das sehr identitätsstiftend. Ich konnte mir das bewahren und bin dankbar dafür.

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1. Februar um 18:25

So, ich habe mir heute Mittag die Doku angesehen. Es war sehr interessant! 
Das bestätigt mir meine Meinung, die ich seit Jahren vertrete... 
Der Lernerfolg steht und fällt mit dem Lehrer! Ein Lehrer, der mit Spaß an seinem Fach unterrichtet und die Schüler damit begeistern kann erreicht mehr als ein Lehrer, der Unterricht nach Lehrplan macht und seinen Sermon durchzieht. Auch "trockene" Fächer wie Mathe, Wirtschaft, Geschichte, etc können von einem guten Lehrer bei den Kindern Interesse und Spaß am Lernen wecken. 
Finnland ist seit Jahren das absolute Positivbeispiel für gelungene Schule und Lernerfolge! Und ich frage mich seit Jahren, warum man hier in Deutschland nicht in der Lage ist, dieses System zu übernehmen.
Es zeigt doch ganz klar, dass Kinder dann am meisten lernen, wenn sie das tun können woran sie Interesse haben und nicht wann es der Stunden- oder Lehrplan vorsieht! Sie arbeiten in Kleingruppen, in Einzelarbeit etc
So arbeiten wir auch im Elementarbereich... wir setzen an den Fähigkeiten und Interessen der Kinder an und fördern diese mit gezielten Bildungsangeboten. Das erzielt den höchsten Erfolg! Die Kinder haben Spaß, haben Erfolgserlebnisse und "Hunger" nach mehr! 

Die nächste Frage, die ich mir stelle ist, warum jedes Bundesland in D sein eigenes Bildungssüppchen brauen darf... das gehört deutschlandweit vereinheitlicht! 

Ich wünsche mir auch, dass sich mehr angehende Lehramtsstudenten diesem freiwillen Eignungstest unterziehen würden... der Beruf des Lehrers wird unterschätzt, bzw aus falschen Motiven gewählt... nicht von allen, aber von einigen! 
 

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1. Februar um 18:34

Vielen Dank für deine wissenschaftlich fundierte Bewertung! 

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1. Februar um 18:42
In Antwort auf miezekatzerl

So, ich habe mir heute Mittag die Doku angesehen. Es war sehr interessant! 
Das bestätigt mir meine Meinung, die ich seit Jahren vertrete... 
Der Lernerfolg steht und fällt mit dem Lehrer! Ein Lehrer, der mit Spaß an seinem Fach unterrichtet und die Schüler damit begeistern kann erreicht mehr als ein Lehrer, der Unterricht nach Lehrplan macht und seinen Sermon durchzieht. Auch "trockene" Fächer wie Mathe, Wirtschaft, Geschichte, etc können von einem guten Lehrer bei den Kindern Interesse und Spaß am Lernen wecken. 
Finnland ist seit Jahren das absolute Positivbeispiel für gelungene Schule und Lernerfolge! Und ich frage mich seit Jahren, warum man hier in Deutschland nicht in der Lage ist, dieses System zu übernehmen.
Es zeigt doch ganz klar, dass Kinder dann am meisten lernen, wenn sie das tun können woran sie Interesse haben und nicht wann es der Stunden- oder Lehrplan vorsieht! Sie arbeiten in Kleingruppen, in Einzelarbeit etc
So arbeiten wir auch im Elementarbereich... wir setzen an den Fähigkeiten und Interessen der Kinder an und fördern diese mit gezielten Bildungsangeboten. Das erzielt den höchsten Erfolg! Die Kinder haben Spaß, haben Erfolgserlebnisse und "Hunger" nach mehr! 

Die nächste Frage, die ich mir stelle ist, warum jedes Bundesland in D sein eigenes Bildungssüppchen brauen darf... das gehört deutschlandweit vereinheitlicht! 

Ich wünsche mir auch, dass sich mehr angehende Lehramtsstudenten diesem freiwillen Eignungstest unterziehen würden... der Beruf des Lehrers wird unterschätzt, bzw aus falschen Motiven gewählt... nicht von allen, aber von einigen! 
 

Es gibt einzelne „Inseln“ in Deutschland, auf denen diese sinnvollen Konzepte umgesetzt und ausprobiert werden, aber so richtig durchgesetzt hat sich das noch nicht. Aber Schule wandelt sich immer mehr und vielleicht lernt man irgendwann endgültig aus den positiven Beispielen. Der Föderalismus in der Bildungspolitik ist veraltet und es würde Sinn machen, da eine einheitliche Lösung zu finden; das sehe ich genau so!

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1. Februar um 18:43

Politik ab Klasse 7, Deutsch ab Klasse 5, beide Fächer bis Klasse 10. 

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1. Februar um 19:15

GENAU das ist das Problem...nur weil man Abi hat ist man nicht per se geeignet Lehrer zu werden...

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1. Februar um 19:19
In Antwort auf thilda-1978

Es gibt einzelne „Inseln“ in Deutschland, auf denen diese sinnvollen Konzepte umgesetzt und ausprobiert werden, aber so richtig durchgesetzt hat sich das noch nicht. Aber Schule wandelt sich immer mehr und vielleicht lernt man irgendwann endgültig aus den positiven Beispielen. Der Föderalismus in der Bildungspolitik ist veraltet und es würde Sinn machen, da eine einheitliche Lösung zu finden; das sehe ich genau so!

Ja, das kam da ja und vor ein paar Jahren hatte ich mal in einer Doku was über eine Schule, ich meine in BW gesehen, die auch nach finnischem Vorbild arbeitet. Es wäre wünschenswert wenn die Damen und Herren in den Bildungsministerien erkennen würden, dass wir eine Reform nach finnischem Vorbild brauchen. 

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1. Februar um 19:26

Ich glaube daran, dass dieses Modell auch in unserer Gesellschaft funktionieren kann. Was sollte die Religiosität mit dem Unterrichtsstil zu tun haben? Und wenn die Kinder von Klasse 1 an, damit aufwachsen, sehe ich darin eine große Chance! 

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1. Februar um 19:27

Wenn... dann sehe ich eher helikopternde Eltern als das Problem an, weswegen diese Unterrichtsform scheitern könnte! 

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1. Februar um 19:49

Habe ich das gesagt??? Nein, du schriebst, dass heute jeder Elias Lehrer werden kann!!! An dieser Stelle beende ich die Diskussion mit dir.

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1. Februar um 20:07

Das hat Mieze nicht gefragt! Sie wollte wissen, warum das finnische System nicht übernommen wird. 

Beim Rest irrst du! Gerade bei nicht homogenen Gruppen ist das finnische System der Interessen- und Fähigkeitenförderung sinnvoll.

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1. Februar um 20:11
In Antwort auf thilda-1978

Das hat Mieze nicht gefragt! Sie wollte wissen, warum das finnische System nicht übernommen wird. 

Beim Rest irrst du! Gerade bei nicht homogenen Gruppen ist das finnische System der Interessen- und Fähigkeitenförderung sinnvoll.

Sehe ich ganz genauso.

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1. Februar um 20:27

Das finnische System der Interessen und Fähigkeitenförderung macht ebenfalls Sinn in einem System, in dem es völlig unterschiedliche Sprachkenntnisse gibt, ich verstehe gar nicht, dass das nicht nachvollziehbar ist. Wenn zb Emil für eine anstehende Klausur Mathe lernen muss und deshalb zu Frau CY in den Unterricht geht, muss Ahmed sein Deutsch verbessern und besucht deshalb erstmal den DAZ-Unterricht bei Herrn YC. 
Mehr Integration geht nicht. 
Es gibt Bildungsziele, aber eben völlig flexible Lehrpläne, die der Lehrer mit Methodik und Didaktik füllt; deswegen liegt ja eben der Fokus dieser Diskussion auf die Eignung des Lehrers.  

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1. Februar um 21:21

Ich auch! 
Vereinzelt gibt es ein Umdenken, aber das reicht eben nicht. Eine flächendeckende Reform muss her. Ohne Gerangel in der Länderkompetenz und exakt daran krankt es...

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1. Februar um 22:32

Thilda, es ist etwas off topic aber ich wollte es dir trotzdem mal erzählen.
Hatte ja schon mal erzählt das die alte Lehrerin das Ampelsystem hatte. Die neue, die jetzt doch schon seit ner Woche da war  hat nun noch sog. Honigduschen eingeführt 
Sie setzen sich dann alle in den Kreis und jeder muss etwas was er an dem "bösen" Kind besonders gut/toll findet sagen.

Meine Tochter findet das gut. 

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1. Februar um 23:12
In Antwort auf thilda-1978

Hast du die Doku denn gesehen? Da wird all das thematisiert; eben auch die neuen Anforderungen und Aufgaben, die ein Lehrer heute erfüllen muss. Die Doku endet damit, dass ein guter Lehrer ein Teamplayer ist, der sich permanent Feedback und Kritik von Kollegen und Schülern holt. Davon sind aber viele Kollegen meilenweit entfernt; in meiner Erfahrung jedenfalls und deswegen sehe ich das so kritisch. Super, wenn es in deinem Umfeld funktioniert! 👍🏻
In welchem Land unterrichtest du?

 Nee, sorry, gerade geht sich die Zeit dafür nicht aus, so kurz vor Notenschluss! Bin in Österreich gelandet! 

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2. Februar um 11:22

das ist aber in den 80er und 90 ern noch human gewesen betr NC.. inzw ist es richtig krass.14Wartesemester oder mehr bei N C von 1,4usw

Dennoch bin ich dagegen dass   jeder zugelassen wird, nur weil
er den Drang spuert. Nur nett und empathisch ohne Fachwissen  und breites Medizinerbasiswissen bringt niemanden weiter

Alle mit schlechtem NC haben sich so lala durchgequaelt oder aufgehoert , Medizin heisst v a in den ersten vier praeklinischen  Semestern lernen bis zum Umfallen.
Deswegen halte ich jeden, der ein Abitur schlechter als drei hat primaer  für  Medizin nicht geeignet- wobei ich mir da auch die Faecher anschauen wuerde Vieren und Fuenfen in Kunst Sport oder Musik  mit guten Leistungen in Naturwissenschaften wuerde ich nicht ausschliessen

 

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2. Februar um 19:40

Ich scheine vollkommen missverstanden worden zu sein. Du sagst in nur mehr Sätzen genau DAS was ich meinte. Ich muss mir wohl in Zukunft angewöhnen, mehr zu schreiben... 

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2. Februar um 19:43

Zu deinem letzten Absatz möchte ich sagen, dass genau das auch schon Gedanken waren, die meinem Mann und mir durch den Kopf gingen. Aber ich WILL das nicht glauben. Das wäre äusserst traurig. Vor vielen Jahren las ich ein Buch von Michael Moore Stupid white Men, in diesem führte Mr Moore ähnliche Gedankengänge zur amerikanischen Bildungssituation an... 

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3. Februar um 16:42

ich hatte früher so eine Englischlehrerin.. Fr T . Englisch und Sport.

Die hatte Spass daran sich jede Std einen rauszusuchen und fertig zu lachen. So richtig fertig machen.
Anschreien Drohen und Beleidigen waren normal.

Ein Auftreten wie eine Gefaengnisaufseherin  und ein Geschreie wie  Freisler im Gericht— ungelogen. Gelernt wurde aus Angst und vieles ist  deswegen auch noch gut praesent.Aber darauf haetten wir gerne verzichten koennen.
 

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3. Februar um 16:45
In Antwort auf apolline1.22211

ich hatte früher so eine Englischlehrerin.. Fr T . Englisch und Sport.

Die hatte Spass daran sich jede Std einen rauszusuchen und fertig zu lachen. So richtig fertig machen.
Anschreien Drohen und Beleidigen waren normal.

Ein Auftreten wie eine Gefaengnisaufseherin  und ein Geschreie wie  Freisler im Gericht— ungelogen. Gelernt wurde aus Angst und vieles ist  deswegen auch noch gut praesent.Aber darauf haetten wir gerne verzichten koennen.
 

* fertig zu machen.

Ach ja in Sport war sie fast  noch schlimmer. Die Unsportlichen konnten das durch Fleiss ja nur sehr begrenzt ausgleichen


Ich erinnere mich noch daran,  wie sie sich benahm, als zwei  Maedchen  immer wieder die Hochsprunglatte rissen

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3. Februar um 19:08



Eins der besten Lieder, die ich kenne.
Heute noch genau so aktuell wie damals.

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4. Februar um 5:34

sag mal.. geht das auch kuerzer?
 

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4. Februar um 14:08

Liest irgendwer die Romane aufmerksam?

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4. Februar um 14:40

Ich auch, deswegen hatte ich gehofft, jemand kann mir die Kurzfassung schreiben.
Wie hatten einen Mathelehrer, der hat nicht mal Guten Morgen gesagt. Kam rein, nahm die Kreide und schrieb an die Tafel... war ein sehr liebes „Schätzchen“.

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4. Februar um 20:41
In Antwort auf kapuzze

Thilda, es ist etwas off topic aber ich wollte es dir trotzdem mal erzählen.
Hatte ja schon mal erzählt das die alte Lehrerin das Ampelsystem hatte. Die neue, die jetzt doch schon seit ner Woche da war  hat nun noch sog. Honigduschen eingeführt 
Sie setzen sich dann alle in den Kreis und jeder muss etwas was er an dem "bösen" Kind besonders gut/toll findet sagen.

Meine Tochter findet das gut. 

Honigdusche ist ja süß! 
Das gefällt mir! Aber inwiefern das „böse“ Kind?

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4. Februar um 20:45
In Antwort auf apolline1.22211

sag mal.. geht das auch kuerzer?
 

Ginge es vermutlich, aber er scheint ein Kandidat des schriftlichen Pendants zu „er hört sich gern selbst reden“ zu sein...

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4. Februar um 20:46
In Antwort auf thilda-1978

Honigdusche ist ja süß! 
Das gefällt mir! Aber inwiefern das „böse“ Kind?

Na wenn sie halt sehr oft negativ auffallen. Die haben da ein paar Kandidaten, die vermutlich Honigplatzregen bräuchten 

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