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Hobbies im Lebenslauf

18. Mai 2005 um 10:49

Hallo Ihr,

hab eine Frage zum Lebenslauf. Hobbies soll man ja eigentlich schon mit erwähnen, zwecks dem runden Persönlichkeitsbild und so. Wie schreibt man aber, welche Hobbies man hat, ohne dass es fad und altbacken klingt, sondern eben etwas interessanter?

Beispiel: Ich fahre (fast) jeden Tag an die 20 km mit dem Rad. Nicht in die Arbeit oder so, nein, als Training sozusagen. Ich will aber nicht "Fahrradfahren" schreiben! Das klingt so nach: ich weiß nicht, was ich machen soll, also eier ich mal bissl mit dem Rad draußen rum oder so...
Ach irgendwie find ich das so kompliziert. Kann mir vielleicht jemande helfen?

Danke,
Wetterfee80

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18. Mai 2005 um 12:16

Also
ich kann dein Problem verstehen.
ich tu auch viel schwimmen, also auch als Training und geh ins Aerobic und im Somemr inlineskaten und so...
bei meinen ersten bewerbungen hab ich einfach geschrieben: schwimmen, inlineskaten, lesen.
also voll langweilig. bei meinen späteren Bew. hab ich dann nur "Sport" geschrieben.
eine der ersteren Bew. hat dann aber Erfolg gehabt und beim Vorstellungsgespräch (BA-Studium Sozialpädagogik) hat mich mein Chefdann gefragt, ob das stimmt mit dem inlineskaten und ob ich ihm das beibringen könnte. Ich habs erst gar nicht geblickt und bajaht. dann meinte er, dass ich das also auch den kindern beibringen könne.
war also gut dass ich das so geschrieben habe...

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18. Mai 2005 um 12:50

Oh,
grausam das Thema. Aus dem Grund hab ich`s immer weggelassen...

Habe mal gelesen, dass es eigentlich nur Sinn macht, wenn die irgendwie jobbezogen sein könnten und/oder sehr ausgefallen(s.Persönlichkeit), aber nicht risikobehaftet, also mit einer erhöhten Verletzungsgefahr...

Ob du Briefmarken sammelst interessiert ja nun keinen.

Und es muß der Wahrheit entsprechen, siehst du ja unten. Bin im Vorstellungsgespräch auch mal gefragt worden, was denn meine Hobbies sind. Nur konnte ich es da ein wenig scherzhaft beantworten und mich so aus der Affäre ziehen...

Was hast du denn für Hobbies außer radfahren?

LG, koellegoerl

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18. Mai 2005 um 19:19

...
In Deutschland werden nach und nach (es gibt aber Fristen) sämtliche Studiengänge auf BA umgestellt. Es gibt dann also nur noch BA-Abschlüsse. Dies sikk der internationalen Vergleichbarkeit dienen. Ein BA dauert eigentlich immer 7 Semester.

Noch Fragen???

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19. Mai 2005 um 13:20

Hallöchen!
Jawoll, Sozialpädagogik als BA-Studium!
Ich studiere dann ab Oktober in Stuttgart, es wäre aber auch in Villingen-Schwenningen möglich gewesen. Bin dann immer drei Monate an der BA und dann drei Monate in der Einrichtung.
Immer so weiter, bis drei Jahre rum sind! Drei Monate lang muss ich mal in eine andere Einrichtung, die sic auf ein anderes Fachgebiet beziehen muss (ich mache Jugend- und Heimarbeit, es gibt auch noch Arbeit mit Straffälligen, Drogenabhängigen, Behinderten, alten Menschen usw.).
Ich verdiene auch Geld und zwar ca. 400Euro im Monat.
Zahlt alles die Einrichtung und deshalb ist so ne Ausbildung auch ziemlich teuer und ich hab meine Stelle nur bekommen, weil die Stadt noch was dran zahlt und Spenden etc.
Nach 2 Jahren bin ich dann Erzieherin nach entsprechenden Prüfungen und nach drei Jahren Diplom-Sozialpädagogin!

Grüßle

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19. Mai 2005 um 17:11

Danke...
für den Tipp, ich hatte's zwischenzeitlich schon geändert bzw. mich eher für "Interessen" entschieden.

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19. Mai 2005 um 17:13


Hab ich inzwischen auch schon geschrieben - "Interessen" meine ich... Aber danke trotzdem!

LG

P.S.: Hier unten (München) scheint auch die Sonne ;-P

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20. Mai 2005 um 14:36

Ja...
ich hab mich auch für die BA entschieden, eben wegen dem Wechsel, da wirds dir nicht so schnell langweilig und das Geld kann ich natürlich nebenher sehr gut gebrauchen
Hoffe, dass dir das Studium trotzdem Spaß macht!

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21. Mai 2005 um 16:46

Das kommt total drauf an,
wo du dich bewerben willst. und wie gehts weiter, wenn die deine unterlagen toll finden? wenn dann irgendwann interviews etc. folgen lieferst du mit deinem lebenslauf denen ja sozusagen die stichpunkte für die interviewfragen.

und was willst du damit kommunizieren, dass dur fahrrad fährst? ich finde, man sollte nur für die aktuelle bewerbung wirklich wichtige hobbies angeben. hängt halt davon ab, wo du dich bewirbst...

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27. Mai 2005 um 0:08

Nicht unwichtig
Unterschätzt mal lieber die Angabe der Hobbys nicht !

Die Personal"auswähler" sind grundsätzlich neugierig und wollen ein breites Bild von den Bewerbern und dazu gehören auch die Hobbys.
Außerdem werden diese manchmal sogar "überbewertet".
Ich finde auch, dass ein seltenes Hobby gleich mal Pluspunkte ergeben, allerdings läuft man die Gefahr interessante Hobbys zu finden.

Und das ist gefährlich, denn Hobbys ERfinden ist nahezu tödlich.

Also ganz weglassen würde ich sie daher nicht. Allerdings werde ich Euch auch rechtgeben, wenn ihr das Argument bringt, dass, wenn der Rest der Bewerbung sehr gut und für die ausgeschriebene Stelle passend ist, wird man wahrscheinlich trotzdem zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, aber dann ? Frage auch gerade an diejenigen, die es weglassen, wurdet Ihr dann nicht im Vorstellungsgespräch danach gefragt ?

Viele Grüße
Rickyice

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