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Hilfe, Vorstellungsgespräch!

26. Januar 2006 um 13:02

Hallo ihr Lieben!

Ich habe am Dienstag ein Vorstellungsgespräch als Bürokauffrau in einer sehr guten Firma.

Nun gehe ich natürlich alle Fragen durch, die mir wahrscheinlich gestellt werden könnten.

Was die Personaler mich auf jeden Fall fragen werden, warum ich bei meiner alten Firma nicht arbeiten möchte, ich kann ja schlecht sagen, da mein Chef ein großes A...ist, möchte ich wechseln... und warum die gerade mich nehmen sollten?

Was antwortet man darauf? Ich bin so aufgeregt, dass mir im Moment nichts einfällt.

Könnt ihr mir helfen? Ich zerbreche mir noch den Kopf, vielen Dank schon mal!!!!

Phuky

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26. Januar 2006 um 22:12

Hallo Phuky,
mach dir bitte vor aufregung nicht jetzt schon in die hose. wenn du dir gedanken über mögliche fragen machst ist das gut, vielleicht kannst du ja auch eine freundin/einen freund/bruder oder schwester mal bitten, diese fragen in einer art "rollenspiel" durchzugehen. Und selbst wenn es bei dieser trockenübung nicht so dolle klappen sollte, nicht so schlimm, du hast dabei die fragen im hinterkopf abgespeichert.
über seine alte firma sollte man nie schlecht reden, da fragt sich der potentielle neue arbeitgeber nämlich, ob du so auch mal über ihn reden wirst.
versuche dieser frage möglichst neutral zu begegnen:
=> du willst dich beruflich verändern/weiter
entwickeln
=> oder aus familiären gründen

ich würde jedoch die erste variante bevorzugen.

du solltest dich auch auf fragen zu deinen stärken und schwächen einrichten. keine panik, jeder hat schwächen, es kommt nur darauf an, wie du diese im richtigen moment präsentierst, d.h. steh dazu und mach gleichzeitig deutlich, dass du mit ihnen umgehen kannst. bsp. ich bin manchmal zu ungeduldig, habe jedoch gelernt wie ich am besten damit umgehe ohne dass die arbeit oder die kollegen darunter leiden.

schwächen machen jeden menschlich, doch solltest du dir wirklich auch einige gute Eigenschaften überlegen und diese mit den entsprechenden worten unterstreichen (fällt vielen frauen oft sehr schwer, sie neigen dazu sich "unter Wert" zu verkaufen bzw. zu präsentieren)

Wichtig finde ich, dass du dir nicht nur antworten überlegst, sondern auch a k t i v fragen stellst.
Dazu solltest du die basics über die firma kennen.
Wer fragt, bekundet interesse und fällt positiv auf.

Stelle ruhig auch fragen, die mit deiner beruflichen postition zu tun haben, z. B. sind weiter fremdsprachenkenntnisse erforderlich? wie groß ist deine abteilung? gibt es betriebsinterne fort- und weiterbildungsmöglichkeiten?
verkrampf dich nicht, wenn mal eine antwort nicht so ideal ausfällt. insbesondere bei vorstellungsgesprächen geht es manchmal nicht so sehr um den gesprächsinhalt, sondern darum, wie gut und souverän sich der/die bewerber/in präsentieren kann und - ebenso wichtig - ob der/die neue(r) ins das bereits vorhandene team passt.
Du siehst, du kannst vielleicht viel vorbereiten, doch nicht alles beeinflussen.
lege dir rechtzeitig vor dienstag die, " dem anlaß entsprechende kleidung" heraus und achte darauf, dass du dich darin bzw. damit auch wohlfühlst!

je mehr du dich an diesem tag so verhältst, wie du nun bist, um so "echter" wirst du auf dein gegenüber wirken. das erhöht auch deine vertrauens-und glaubwürdigkeit.
also bitte, versuche keine unnötigen antwortfloskeln quasi auswendig zu lernen.du kannst ruhig üben, und vertraue dir selbst am dienstag, nachdem du dir so viel gedanken & übungen gemacht hast, wird dir in jedem fall das passende am dienstag einfallen.
nicht vergessen: sei du selbst!

Alles Gute!

acecat

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27. Januar 2006 um 10:32
In Antwort auf acecat

Hallo Phuky,
mach dir bitte vor aufregung nicht jetzt schon in die hose. wenn du dir gedanken über mögliche fragen machst ist das gut, vielleicht kannst du ja auch eine freundin/einen freund/bruder oder schwester mal bitten, diese fragen in einer art "rollenspiel" durchzugehen. Und selbst wenn es bei dieser trockenübung nicht so dolle klappen sollte, nicht so schlimm, du hast dabei die fragen im hinterkopf abgespeichert.
über seine alte firma sollte man nie schlecht reden, da fragt sich der potentielle neue arbeitgeber nämlich, ob du so auch mal über ihn reden wirst.
versuche dieser frage möglichst neutral zu begegnen:
=> du willst dich beruflich verändern/weiter
entwickeln
=> oder aus familiären gründen

ich würde jedoch die erste variante bevorzugen.

du solltest dich auch auf fragen zu deinen stärken und schwächen einrichten. keine panik, jeder hat schwächen, es kommt nur darauf an, wie du diese im richtigen moment präsentierst, d.h. steh dazu und mach gleichzeitig deutlich, dass du mit ihnen umgehen kannst. bsp. ich bin manchmal zu ungeduldig, habe jedoch gelernt wie ich am besten damit umgehe ohne dass die arbeit oder die kollegen darunter leiden.

schwächen machen jeden menschlich, doch solltest du dir wirklich auch einige gute Eigenschaften überlegen und diese mit den entsprechenden worten unterstreichen (fällt vielen frauen oft sehr schwer, sie neigen dazu sich "unter Wert" zu verkaufen bzw. zu präsentieren)

Wichtig finde ich, dass du dir nicht nur antworten überlegst, sondern auch a k t i v fragen stellst.
Dazu solltest du die basics über die firma kennen.
Wer fragt, bekundet interesse und fällt positiv auf.

Stelle ruhig auch fragen, die mit deiner beruflichen postition zu tun haben, z. B. sind weiter fremdsprachenkenntnisse erforderlich? wie groß ist deine abteilung? gibt es betriebsinterne fort- und weiterbildungsmöglichkeiten?
verkrampf dich nicht, wenn mal eine antwort nicht so ideal ausfällt. insbesondere bei vorstellungsgesprächen geht es manchmal nicht so sehr um den gesprächsinhalt, sondern darum, wie gut und souverän sich der/die bewerber/in präsentieren kann und - ebenso wichtig - ob der/die neue(r) ins das bereits vorhandene team passt.
Du siehst, du kannst vielleicht viel vorbereiten, doch nicht alles beeinflussen.
lege dir rechtzeitig vor dienstag die, " dem anlaß entsprechende kleidung" heraus und achte darauf, dass du dich darin bzw. damit auch wohlfühlst!

je mehr du dich an diesem tag so verhältst, wie du nun bist, um so "echter" wirst du auf dein gegenüber wirken. das erhöht auch deine vertrauens-und glaubwürdigkeit.
also bitte, versuche keine unnötigen antwortfloskeln quasi auswendig zu lernen.du kannst ruhig üben, und vertraue dir selbst am dienstag, nachdem du dir so viel gedanken & übungen gemacht hast, wird dir in jedem fall das passende am dienstag einfallen.
nicht vergessen: sei du selbst!

Alles Gute!

acecat

Hallo acecat!
Das ist ganz doll lieb von dir und hat mir schon erheblich weitergeholfen.

Drück mir für Dienstag die Daumen, ich werde berichten, wie es gelaufen ist.

Schönes WE und nochmal vielen, vielen Dank!

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