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Helft mir bitte --> philosophie

31. August 2006 um 16:18

ich muss diesen text hier interptetieren, weiß aber nicht genau wodrum es da geht(ist zwar lang,aber bitte lesen )


Nach etwas fragen und es damit in Frage stellen, kann nur, wer über Gegebenes hinaus fragt.
Wer etwas fraglos hinnimmt, kann es nicht suchend und untersuchend in Frage stellen.
In Frage stellen lässt sich nur das , wovon man Abstand genommen hat. Wer aber fähig ist, von aller Naturgegebenheit, auch seiner eigenen, Abstand zu nehmen, ist nicht eindeutig eine Natur, sondern hat sie auf eine mehrdeutige Weise in den von Natur aus gesetzten Grenzen.
Abstand nehmen besagt, dass man die fraglose Vorgegebenheit seiner selbst und der Welt preisgegeben hat, indem man sich von der Welt und sich selbst entfernt hat. Ohne solche entfernende Abstandnahme gibt es keine Welteröffnung. Jede menschliche Handlung setzt als ein Verhalten zu...eine Entfernung von...voraus.
Dies unterscheidet auch die tierische Kundgabe von menschlicher Mitteilung. Tiere wie Menschen können einen Schmerz unmittelbar wortlos äußern, aber nur der Mensch kann auch sagen, was er leidet, und damit von sich und seinem Schmerz Abstand nehmen. In dieser alles menschliche Verhalten kennzeichnenden Abständigkeit liegt die Möglichkeit der Vergegenständlichung dessen, wozu man sich verhält.
Wer sich aber der Welt und sich und selbst kraft eines solchen entfernenden Abstandnehmens vergegenständlichend gegenüberstellt, der hat sich damit der Welt und sich selbst entfremdet.
Als ein Fremdling kann und muss sich der Mensch in die Welt wie in etwas Anderes und Fremdes einhausen, um im Anderssein bei sich selbst sein zu können.
Aus dem Abstand der Entfremdung kann der Mensch allem, was ist, näher kommen und sich das scheinbar schon Vertraute als ein Befremdliches aneignen.


vor allem diese sätze verstehe ich am wenigsten :

Wer aber fähig ist, von aller Naturgegebenheit, auch seiner eigenen, Abstand zu nehmen, ist nicht eindeutig eine Natur, sondern hat sie auf eine mehrdeutige Weise in den von Natur aus gesetzten Grenzen.
Abstand nehmen besagt, dass man die fraglose Vorgegebenheit seiner selbst und der Welt preisgegeben hat, indem man sich von der Welt und sich selbst entfernt hat. Ohne solche entfernende Abstandnahme gibt es keine Welteröffnung.

bitte helft mir

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1. September 2006 um 12:57

Karl Löwith - ist das..
für die Schule oder die Uni? In der Schule erwartet sicherlich keiner eine gänzliche Interpretation, es sei denn, Ihr habts vorher schon besprochen. In der Uni kanns natürlich sein. Es gibt eine Hausarbeit allgemein zu Löwith, schau mal hier (wobei-ob man daraus so viel schlauer wird...?): http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/phg/-24015.html
Viel Erfolg
Ally

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