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Frage an alle assistentinnen / sekretärinnen

17. Oktober 2005 um 14:38

hallo ihr lieben,

ich möchte mal von euch wissen, wieviel zeit ihr tagtäglich damit verbringt euren chef zu "umsorgen"
und wie weit das bei euch geht? könnt ihr alle 5 min. einen kaffee kochen und ihm die kruste vom brot schneiden oder macht er das noch alles selbst?

ich kann mehrmals täglich meinem chef einen espresso servieren und das geht mir mittlerweile ziemlich auf den keks. denn eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ein assistentinnen- / sekretärinnen-job nicht mehr so sehr auf "bewirtung" redzuiert wird (da war ich wohl
etwas arg blauäugig!! )

im übrigen würde ich mich auch gerne mit anderen austauschen (zb. organisatorisches oder "chef erziehen"), die eng mit ihrem chef zusammen arbeiten müssen.

danke schon mal für eure hilfe!
liebe grüße
kat

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19. Oktober 2005 um 15:12

Ich
bin zwar rechtsanwaltsfachangestellte, aber ich antworte trotzdem mal.

mein chef ist überhaupt nicht so. er macht sich seinen kaffee selbst, fragt mich sogar meist, ob ich auch einen möchte.

wenn er mittags sein essen einkaufen geht fragt er immer, ob er noch was mitbringen soll. manchmal drücke ich ihm den gesamten einkaufszettel für das büro in die hand und er besorgt alles, ohne murren...

er würde auch privates mitbringen, aber das ist mir unangenehm, das mache ich dann doch lieber selbst...

er kopiert und faxt meist alles selbst!

also in der hinsicht kann ich mich wirklich nicht beklagen...


sommer

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20. Oktober 2005 um 20:56
In Antwort auf sommersonnestrand

Ich
bin zwar rechtsanwaltsfachangestellte, aber ich antworte trotzdem mal.

mein chef ist überhaupt nicht so. er macht sich seinen kaffee selbst, fragt mich sogar meist, ob ich auch einen möchte.

wenn er mittags sein essen einkaufen geht fragt er immer, ob er noch was mitbringen soll. manchmal drücke ich ihm den gesamten einkaufszettel für das büro in die hand und er besorgt alles, ohne murren...

er würde auch privates mitbringen, aber das ist mir unangenehm, das mache ich dann doch lieber selbst...

er kopiert und faxt meist alles selbst!

also in der hinsicht kann ich mich wirklich nicht beklagen...


sommer

Bin auch beim anwalt....
ich bin in ner größeren Kanzlei, wir sind um die 30 Leute da. Wir haben drei Azubis, die morgens alle mit Kaffee versorgen. Wer dann noch welchen will holt ihn sich selbst. Bei uns steht in jedem Zimmer ein Tablett mit Sprudel oder Säften, wo sich die Chefs selber bedienen.

Vorschlag, mach doch morgens ne Kanne Kaffee und füll die dann um in ne Thermoskanne und stell die ihm dann auf den Tisch, da kann er dann selber nehmen soviel er will und du hast keine rennerei. So mach ich das bei mir auch.

Klaro, wenn Mandanten kommen und es ne größere Besprechung wird kanns schon mal sein, dass eine von uns zum Brezeln oder süße Stückchen holen geschickt wird oder zum Kaffee machen, aber das finde ich gehört zum Service am Kunden dazu.

Du warum sprichst ihn nicht einfach mal darauf an, soim Vorübergehen? Sag ihm doch beim nächsten Mal, dass du gerade in ner wichtigen Arbeit steckst und hoch konzentriert dabei sein musst und ob er ihn sich nicht selber holen könnte.

LG Hanna

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21. Oktober 2005 um 13:26
In Antwort auf shakra3

Bin auch beim anwalt....
ich bin in ner größeren Kanzlei, wir sind um die 30 Leute da. Wir haben drei Azubis, die morgens alle mit Kaffee versorgen. Wer dann noch welchen will holt ihn sich selbst. Bei uns steht in jedem Zimmer ein Tablett mit Sprudel oder Säften, wo sich die Chefs selber bedienen.

Vorschlag, mach doch morgens ne Kanne Kaffee und füll die dann um in ne Thermoskanne und stell die ihm dann auf den Tisch, da kann er dann selber nehmen soviel er will und du hast keine rennerei. So mach ich das bei mir auch.

Klaro, wenn Mandanten kommen und es ne größere Besprechung wird kanns schon mal sein, dass eine von uns zum Brezeln oder süße Stückchen holen geschickt wird oder zum Kaffee machen, aber das finde ich gehört zum Service am Kunden dazu.

Du warum sprichst ihn nicht einfach mal darauf an, soim Vorübergehen? Sag ihm doch beim nächsten Mal, dass du gerade in ner wichtigen Arbeit steckst und hoch konzentriert dabei sein musst und ob er ihn sich nicht selber holen könnte.

LG Hanna

@hanna
meinst du mich? ich muss ihm doch gar kein kaffee bringen, im gegenteil, er fragt ja mich, ob ich einen möchte...

wir haben eine kaffeemaschine mit pads, könnte ich also auch gar nicht umfüllen, da das ja dann immer nur für eine tasse ist.

wir sind ein 3-mann büro, vielleicht ist es deshalb bei uns etwas harmonischer?

sommer

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22. Oktober 2005 um 17:05
In Antwort auf sommersonnestrand

@hanna
meinst du mich? ich muss ihm doch gar kein kaffee bringen, im gegenteil, er fragt ja mich, ob ich einen möchte...

wir haben eine kaffeemaschine mit pads, könnte ich also auch gar nicht umfüllen, da das ja dann immer nur für eine tasse ist.

wir sind ein 3-mann büro, vielleicht ist es deshalb bei uns etwas harmonischer?

sommer

@sommer
ne hab dich nicht gemeint, sonder war eigentlich als antwort für kat gedacht.

aber ich glaube du hast wirklich recht, in den kleineren büro gehts oft rücksichtsvoller und harmonischer zu.

Obwohl, wenn ich da zum Beispiel an meine Ausbildung denk (war waren auch zu 3.) muss ich sagen, dass ich doch mehr sachen erledigen musste die nix mit der ausbildung zu tun hatten wie z.B. Hund Gassi führen, Kinder vom Ballett abholen, etc...

Auf der anderen Seite gabs so "Kaffeemach-Probleme" nicht, der wo gemacht hat, hat die anderen einfach gefragt ob sie auch einen wollen.

Ich denke ob großes oder kleines Büro alles hat seine Vor- und Nachteile und jeder muss für sich selbst herausfinden wo es ihm mehr zusagt, nur ausnutzen lassen sollte man sich nicht.

Lg Hanna

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23. Oktober 2005 um 10:46

Immer wieder anders..
Hallo

also während meiner Ausbildung zur Bürokauffrau durfte ich auch öfters mal sachen machen, die nich unbedingt in mein Aufgabengebiet gefallen sind. Darunter waren auch mal die privatsachen vom chef. Aber ich wurde meistens höflich gebeten, ob ich das machen könnte, deswegen war das nich das Problem. Ich habe jetzt drei Monate Zeitarbeit gemacht und war für eine zeitlang Assi vom GF einer privaten Hochschule. Ich war echt verblüfft, wieviel der selbst macht. echt klasse. dagegen war ich aber auch teilweise mal bei der Zeitarbeit intern im Büro eingesetzt und ich kann nur sagen, dort ist man echt der Oberhivi / arsch / sozusagen das letzte. echt schlimm. kein Respekt.nach aussen hin wird man vor den Kunden als die Superkraft verkauft (was man auch ist) aber intern wird man wie ein persönlicher leibeigener behandelt. wurde jetzt grad gekündigt und bin froh drüber...irgendwann hätte ich es auch selbst gemacht, aber so hab ich nun kein Problem beim Arbeitsamt.

Gruß,
Grassiline

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3. November 2005 um 16:13

Muss auch meinen Senf dazu geben.
Also ich arbeite in einer Firma mit ca. 12 Personen, davon 2 Chefs.
Beide lassen den Chef gerne raushängen, das zeigt sich darin, dass der einen seine Launen auslässt und einen teilweise wie einen Deppen behandelt und der andere einfach gerne seine Arbeit abschiebt und sich Kaffee machen lässt, auch wenn er neben der Maschine steht und nur einen Knopf drücken muss (Kaffeevollautomat), ok - die Tasse muss er selber drunterstellen und die Milch ausm Kühlschrank nehmen... aber aufs WC findet er Gott sei Dank noch selber..

Ich mach hier in dieser Bude so ziemlich alles - da wir viel mit Kunden zu tun haben auch mal für diese Kaffee kochen (eigentlich immer) und bei Besprechungen Buffets richten, ab und zu auf deren Kinder aufpassen... dann und wann geh ich für Kollegen Geburtstagsgeschenke für Schwiegermütter/Ehefrauen/udgl. besorgen.

Oft bin ich auch genervt, weil ich das Gefühl habe, dass jeder alles auf mich abschiebt und keiner in der Lage ist, die kleinsten Handgriffe allein zu erledigen. Es gibt sogar einen Kollegen, der aus seinem Büro (in einer anderen Stadt) anruft und mich fragt, ob er mir ein E-Mail diktieren kann?!?! Hallo?!?! Ich hab ihn gefragt, ob er sie noch alle hat. Von Zeit zu Zeit muss ich mal einen Brüller loslassen und jedem sagen, er soll seinen Sch... selber machen - denn meine Arbeit macht mir ja auch keiner; aber dann gehts wieder.

Aber leider ist es noch immer so, dass man als Sekretärin/Assistentin noch immer als "Tipse" gesehen wird, die die niederen Arbeiten verrichtet. Ich bin hier nebenbei auch zB fürs Marketing, die Angebot usw. zuständig und organisiere auch sehr viel (von Seminare bis Meetings, bei denen ich zTeil auch die Unterlagen selber zusammenstelle), aber leider habe ich das Gefühl, dass das hier niemand zu schätzen weiß, was ich eigentlich alles so leiste

Ab und zu ein bißchen Anerkennung wär schon nicht schlecht und würd die Arbeitsmoral auch sehr heben...

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8. November 2005 um 14:46

Der Chef bringt uns den Kaffee!
Arbeite auch als Sekretärin in ner Behörde.
Ganz im Ernst, uns bringt der Chef den Kaffee und die Brezn mit.
uns lädt uns einmal im Monat zum Essen ein.
Er liebt uns halt, also mich auf jeden Fall!

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15. November 2005 um 7:22

1 Chefsekretärin mit sehr sehr gute Englischkenntnissen gesucht
Wir sind eine Executive Search Agentur und suchen im Auftrag unseres Klienten mit Sitz in Lübeck



1 top-englischsprechende
Geschäftsführungssekretärin

www.job-campus.de/job7.html

Verdienst ca 45.000 bis 60.000 Euro brutto p.a.


Unser Auftraggeber ist bekannt als Weltmarktführer von Hochleistungsmaschinen für die Fischindustrie. Es werden Maschinen, Systeme und vollautomatische Prozesstechniken für die Fisch- und Geflügelindustrie entwickelt. Weltweit werden mehr als 700 Mitarbeiter/innen beschäftigt.
Es wird Ihnen nicht nur ein modernes und freundliches Arbeitsumfeld, sondern auch ein attraktives Lebensumfeld in Lübeck, unserer historischen, lebendigen Stadt mit hohem Kultur- und Freieitwert - nahe der Ostsee - geboten.

Als Nachfolger/in, für die aus Altersgründen ausscheidende Stelleninhaberin, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Geschäftsführungssekretärin.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Unterstützung der geschäftsführenden Gesellschafterin in ihren strategischen und operativen Aufgabenstellungen. Dazu zählen die eigenverantwortliche Vorbereitung von Verhandlungen, Meetings, Reisen und Präsentationen. Die Tagesroutine eines Geschäftsleitungssekretäriats beherrschen Sie mit Organisationstalent, Umsicht, Einfühlungsvermögen, Einsatzfreude, Diskretion und persönlichem Stil.

Wir erwarten eine kaufmännische oder wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung und eine gute Allgemeinbildung. Sie sollten zwischen 40 und 50 Jahre alt sein und über exzellente MS-Office-Kenntnisse verfügen. Ein sicheres Gefühl im Umgang mit der deutschen und vor allem der englischen Sprache bei der Vorbereitung und eigenverantwortlichen Bearbeitung der Korrespondenz sowie das Gespür für Prioritäten zeichnen Sie aus. Sie behalten in schwierigen oder hektischen Situationen einen kühlen Kopf, sind anpassungsfähig, haben Mut zur Entscheidung und sind eine/e angenehme/r Gesprächspartner/in für Kunden, Mitarbeiter, Banken und Persönlichkeiten in exponierter Stellung.

Die geschäftsführende Gesellschafterin ist Königlich Norwegische Konsulin. Durch diese Tätigkeit erwarten wir von unserem/-r zukünftigen Mitarbeiter/in ein hohes Maß an Hilfsbereitschaft bei der Konsulatsarbeit. Die gehobene Aufgabe ist attraktiv ausgestattet und langfristig angelegt.

Interessiert Sie diese Herausforderung?
Dann wählen Sie unter folgenden Optionen:

Senden Sie Ihren Lebenslauf per email bitte an:

Bewerbung@Job-Campus.de

Oder informieren Sie sich im Vorwege telefonisch über Details:

++49 (0)451 2903-189

Sie haben außerdem die Möglichkeit sich online zu bewerben. Diese Vorgehensweise favorisieren wir:

online-bewerben

Jede/r unserer Mitarbeiter/innen wird umgehend per email über Ihre online-Bewerbung informiert und vergleicht diese parallel mit anderen aktuellen Vakanzen. Sofern Ihr Profil passend erscheint, setzen wir uns mit Ihnen umgehend in Verbindung.

Wir bitten freundlichst darum, von Papierbewerbungen vorerst abzusehen! Vielen Dank.

Ihr erster Ansprechpartner für diese Vakanz ist
Dipl.-Psych. Thomas Weber




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5. März 2006 um 23:27

Antwort von noch ner Leidensgenossin
Hallo,

mir geht es ähnlich wie dir. Ich habe meinen super Job als Projektassistentin im Marketing aufgegeben für einen Job als Assistentin der Geschäftsführung. Mir wurde so viel versprochen (habe eine Herausforderung gesucht, da ich nach meinen BWL-Studium 2 Jahre Erfahrung als Projektassistentin gesammelt habe und den nächsten Karriereschritt gehen wollte). So mittlerweile bin ich fast 5 Monate in der neuen Firma und kenne dass, da alle anderen denken, man hat einen super anspruchsvollen Job. Nur leider besteht er in Kaffee kochen (mal mit, mal ohne Milchschaum, Mittagessen ordern, Privatdinge für den Chef erledige (Blumensträuße, Geschenke für die Kinder), Kopieren, Tippen...Echt frustrierend!!! Bin grad dabei mich weiterzubewerben und hoffe, bald Glück zu haben!

Lg

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20. November 2006 um 12:19

Kaffee kochen für den Chef
Moin,
seit wir seit 2 1/2 Jahren für unseren Geschäftsführer eine Senseo-Kaffeemaschine angeschafft haben muss ich ihm täglich bis zu 4 x Kaffee bringen. Das geht mittlerweile so weit, dass er (von der Mittagspause kommend und mich nicht vorfindet) telefonisch nach mir sucht, mit dem Hinweis auf Kaffee (jetzt!) Oder aber er steht neben der Maschine während der Kaffee läuft, dreht sich um und geht ins Büro zurück, wobei ich hinter ihm mit der Tasse herrenne. Dann fühle ich mich wie eine Dienstmagd.
Um des lieben Friedens willen, mache ich das. Aber, ich muss das nicht wirklich. Wer kann mir helfen, meinen Chef so zu erziehen, dass er sich wenigstens ab und an mal den Kaffee selber holt?

Ich bitte dringend um Hilfe!!!
Danke Sugarly1

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16. März 2009 um 12:36

Tipps für "Geschnäftspartner-Geschenke"
Hallo ihr Lieben,

habe eure Diskussion verfolgt. Kommt mir alles sehr bekannt vor! Man fragt sich manchmal, wie die Herren am Wochenende klar kommen.

Aus Eigennutzen und weil ich selsbt davon überzeugt bin, will ich euch zum Thema "Organisation" eine Webseite vorstellen, die zu dem Unternehmen gehört, bei dem ich arbeite.
Bei www.edelight.de sammeln Leute Produkte, die sie im Internet gefunden haben.

Das Tolle: Es gibt einen "Geschenkefinder", bei dem man die anderen Geschenke suchen lassen kann. Super Sache, für Geschäftspartnergeschenke oder wenn ihr mal wieder auf der Suche nach passenden Give-aways seid.
Die Anfrage steht immer für 1 Woche drin und so nach und nach kommen dann die Vorschläge. Sehr geschickt und kostet nichts.

Macht immer toll Eindruck, wenn man da ein Give-away oder so findet, dass die Partner noch nicht kannten und dann den Chef persönlich darauf ansprechen, wie toll das Ding doch war.

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