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Facharbeit - Rhetorik und Prosodik (?) Hitlers

18. Februar 2017 um 14:49

Guten Tag,
momentan arbeite ich an meiner Facharbeit im Fach Deutsch. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt darin, anhand von Quellen zu erarbeiten,
wie Hitlers Rhetorik das Volk beeinflussen hat und beeinflussen konnte (Technik und Wirkung).

Nun habe ich erarbeiten können, dass seine Rhetorik schwacher Natur war; vielmehr war es seine Prosodik
(Sprechart - Umgang mit Dynamik, Rhythmik, Klangfarbe etc.),
die ihm behilflich war - selbstverständlich nicht ausschließlich diese.
Auch sein Charisma und die Bereitschaft des Volkes angesichts seiner hilfsbedürftigen Lage sich einem starken Führer unterzuwerfen
hatten einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss.

Jetzt stellen sich mir folgende zwei Fragen:
1. Ist es notwendig, zu beschreiben, wie Hitler es geschafft hat zum Führer aufzusteigen oder genügt es zu erläutern,
    wie er seine Macht behalten konnte oder ist wiederum beides notwendig? Wahrscheinlich ist die
    letzte Antwort die richtige..
2. Diese Frage hier zu erwähnen, ohne sich dafür zu schämen, ist ehrlicherweise unmöglich, eine andere Wahl bleibt mir jedoch nicht.
    Ist die Prosodik ein Unterpunkt der Rhetorik oder sind Rhetorik und Prosodik zwei voneinander zu trennende Themen, die sich gegenseitig stützen?
    Beispielsweise kann Ironie ohne die Stimme  anzupassen,
    nicht als solche wahrzunehmen.

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18. Februar 2017 um 15:13

Letzte Zeile:
*nicht als solche wahrgenommen werden.

Ich bitte dringend um eine Rückmeldung!

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18. Februar 2017 um 21:05

Danke. War mir bereits zu Beginn der Arbeitsphase uneinig bezüglich den Fragen,
​jetzt fügt sich das Eine dem Anderen zu.
​Habe zunächst gelesen, dass er prosodische Mittel gegenüber rhetorischen Mitteln stärker
​benutzt und demnach abgeleitet, dass Rhetorik und Prosdik voneinander zu trennen sind -
dämlicher Gedankenfehler. Eindeutige Definitionen sind nicht vorhanden, habe mich jedoch
​bereits gewundert, dass das Wort im Internet scheinbar nicht existent ist. Nur in einem Buch habe ich ihn gefunden und die Definition hat mir nicht weitergeholfen: "Unter Prosodik verstehen wir: Rhythmus, Melodik, rhythmisch-melodische Gliederung, Betonungsstruktur, Sprechtempo, Dynamik, Stimmlage und Stimmfarbe. Dies[es] sind Einzelfaktoren, die zwar nie isoliert bei einem Redner erscheinen werden, die aber dennoch in jeweils unterschiedlicher Bedeutung hervortreten können. Je nach Ausdrucksabsicht kann der Redner das eine oder andere prosodische Mittel besonders hervorheben." Traue mich mit meiner Lehrerin nicht zu reden, da ich diese Frage bereits zu Beginn und nicht zum Ende hätte stellen sollen. Nochmals danke. Wünsche dir noch einen angenehmen Abend oder andere Tageszeit.
 

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19. Februar 2017 um 17:57

Danke.
​EIne kurze Frage:
Besteht während dieser Zeit Attestpflicht? Bin mir nicht mehr sicher..

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