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Erst arbeiten und dann studiern mit elterngeld?

30. Juni 2006 um 12:39

Hallo,

ich bin neu hier und hab da so einige Fragen .
Also mein Freund und ich wünschen uns nichts mehr als ein Kind.
Sind schon fleißig am üben.
Aber natürlich machen wir uns auch Gedanken über die finanzielle Situation.
Zu uns :
Mein Freund befindet sich noch im Studium 4 Semester und hat einen Nebenjob ca. 500 Euro.
Ich bin momentan Vollzeit beschäftigt das heisst ca. 1100 Euro netto.
Möchte gerne ab April 2007 an der Fernuni studieren.
Da stellt sich jetzt natürlich die Frage , wenn das Kind(jetziger Stand) im April geboren würde.
Gibt es dann Elterngeld? (67% ,737 Euro)ich habe ja die letzten 17 Monate vor der Geburt gearbeitet?
Wäre ab April Studentin
Laut Bafög-Amt Anspruch auf 585 Euro und Kindergeld 154 Euro für mich.

So rechnet sich für mich zusammen
Bafög 585 Euro
2x Kindergeld 308 Euro
Elterngeld 737 Euro oder 300 Euro

komplett 1630 Euro


Wenn das so wäre dann ist das natürlich ein super Faktor.
Dann hätten sich drei Jahre Ausbildung gelohnt so wie daslange arbeiten auch.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen?
Vielen Dank für alle Antworten im vorraus

Lieben gruss Miri

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30. Juni 2006 um 21:18

Ich denke nicht, ...
...dass Dir Bafög zusteht, wenn Du Elterngeld beziehst!

Aber ich schreibe Dir hier, wegen einer anderen Sache. Wie stellst Du es Dir vor: Vollzeitmami und Vollzeitstudium??
Denkst Du ein Kind läuft mal eben nebenbei? Stell es Dir nicht so einfach vor. Besonders nicht in den ersten Wochen.
Dein Baby wird Dich Tag und Nacht in Anspruch nehmen. Dein Alltag wird ausgefüllt sein, mit Stillen, Wickeln, Kind beruhigen und Kind beschäftigen.
Ein Baby zu bekommen und gleich mit dem Studium loszulegen, ich glaube nicht, dass das schon viele Mamis geschafft haben.
Gleiches gilt fürs Ende der Schwangerschaft, da kann man auch nicht jeden Tag Stunden am Schreibtisch sitzen.
Überleg es Dir gut, ich denke beides zusammen geht einfach nicht.
Gruss, Ivy

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1. Juli 2006 um 1:24
In Antwort auf subira_12505430

Ich denke nicht, ...
...dass Dir Bafög zusteht, wenn Du Elterngeld beziehst!

Aber ich schreibe Dir hier, wegen einer anderen Sache. Wie stellst Du es Dir vor: Vollzeitmami und Vollzeitstudium??
Denkst Du ein Kind läuft mal eben nebenbei? Stell es Dir nicht so einfach vor. Besonders nicht in den ersten Wochen.
Dein Baby wird Dich Tag und Nacht in Anspruch nehmen. Dein Alltag wird ausgefüllt sein, mit Stillen, Wickeln, Kind beruhigen und Kind beschäftigen.
Ein Baby zu bekommen und gleich mit dem Studium loszulegen, ich glaube nicht, dass das schon viele Mamis geschafft haben.
Gleiches gilt fürs Ende der Schwangerschaft, da kann man auch nicht jeden Tag Stunden am Schreibtisch sitzen.
Überleg es Dir gut, ich denke beides zusammen geht einfach nicht.
Gruss, Ivy

Hallo...
... sie schreibt "Fernuni", also wird sie wohl ein Fernstudium machen wollen...
Erst lesen, dann aufregen.

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1. Juli 2006 um 11:18
In Antwort auf branda_825240

Hallo...
... sie schreibt "Fernuni", also wird sie wohl ein Fernstudium machen wollen...
Erst lesen, dann aufregen.

Hallo wutzi,
das hab ich schon richtig gelesen.
Aber muss man bei einer Fernuni nichts tun von zuhause aus?

Denkst Du das Kind liegt ruhig daneben, wenn sie 5-8 Stunden am Tag lernt?
Ich habe außerdem nicht aufgeregt, sondern meine ehrliche Meinung gesagt (aus Erfahrung) !
Erst nachdenken meine Liebe, dann aufregen

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1. Juli 2006 um 12:34
In Antwort auf subira_12505430

Hallo wutzi,
das hab ich schon richtig gelesen.
Aber muss man bei einer Fernuni nichts tun von zuhause aus?

Denkst Du das Kind liegt ruhig daneben, wenn sie 5-8 Stunden am Tag lernt?
Ich habe außerdem nicht aufgeregt, sondern meine ehrliche Meinung gesagt (aus Erfahrung) !
Erst nachdenken meine Liebe, dann aufregen

....
Wenn du ein fernstudium machst musst du max mal 3-4 stunden lernen oder was glaubst du wie leute das machen die arbeiten?? deswegen heißt es fernstudium!! Und ich fange demnächst auch eins an und baby is auch geplant o.k. dann werde ich für max ein halbes jahr aussetzten und einen rytmus mit dem kleine zu bekommen....

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1. Juli 2006 um 19:25
In Antwort auf linda1986

....
Wenn du ein fernstudium machst musst du max mal 3-4 stunden lernen oder was glaubst du wie leute das machen die arbeiten?? deswegen heißt es fernstudium!! Und ich fange demnächst auch eins an und baby is auch geplant o.k. dann werde ich für max ein halbes jahr aussetzten und einen rytmus mit dem kleine zu bekommen....

Halbtags
Man kann so ein Fernstudium ja auch "halbtags" durchziehen, man braucht dann halt doppelt so lange. Aber gehen tuts schon.

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1. Juli 2006 um 23:08
In Antwort auf maeve_12119055

Halbtags
Man kann so ein Fernstudium ja auch "halbtags" durchziehen, man braucht dann halt doppelt so lange. Aber gehen tuts schon.

Soooooooooooooooooo.
Hallo erstmal,

so ich stell das vielleicht erst mal grade.
2 x habe ich Kindergeld berechnet , weil es ja so aus sieht wenn ich ab April studiere das ich auch für mich Kindergeld erhalte, sowie natürlich für das Kind auch= deswegen 2 mal.
Beim Bafög sieht es so aus das ich elternunabhängiges beziehen würde,
heißt in der Regel 585 Euro, so die Auskunft von den Studentenwerken.
Auch mit Kind.
Beim Bafögamt gibt es sogar einen Freibetrag für das Kind liegt über 400 Euro.
Und laut Rechnung der Studentenwerke wird zwar das Elterngeld angerechnet,aber es gibt keinen Abzug, bei einen Elterngeld
von 767 Euro(67% vom Lohn, bei einer herabgestuften Arbeitszeit von 60Std/Monat=1100 netto (4 Monate vor der Geburt).
Und jeder Student der ein Kind bekommt, erhählt momentan Erziehungsgeld in Höhe von 300 Euro.
Es geht mir vielmehr um die Frage , ob das Amt für das Elterngeld
von den Moment ausgeht heisst Monat April(ist Studentin), was ich da tue oder von den letzten Monaten die ich gearbeitet habe.
Aber ich glaube diese Frage muss ich in ein Expertenforum schreiben.

So nun mal zu dir Anette.
ich weiss leider nicht an welcher Fernuni du studierst ,aber bei der Fernuni Hagen ist es so das man Bafög beantragen kann,wenn man ein Vollzeitstudium absolviert.
Schau einfach mal auf bafögrechner.de rein
Hoffe ich konnte dir ein bischen helfen

So und nun zu der Dame ,die sich ziemlich aufregt...
türlich verstehe ich deine Argumente und ich kann alles bestens nachvollziehen.
Ich und mein Freund wir haben uns das lange überlegt und festgestelt das es keinen besseren Zeitpunkt gibt als jetzt.
Er befindet sich grade 5 Semester an einer privaten Hochschule,wird nächstes Jahr im Sommer fertig sein.
Eine Festanstellung ist sicher mit angemessener Arbeitszeit, das heisst er wird mir und dem Kind eine grosse Unterstützung sein.
Genauso wie unsere Eltern.
Ein andere Vorteil ist der ich bin total ungebunden.Ich kann den Lernstoff so bearbeiten,wie ich es möchte und das Tempo festlegen,
Zudem besteht der Vortel ich besitze Berufserfahrung und habe eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Ein guter Standpunkt um Wirtschaft zu studieren, meiner Meinung nach.
Sogar bsser als nach dem Abi direkt zu studiere.
ich war Jahrgangsbeste bei der Abschlussprüfung zur Industriekauffrau und mein Abi hab ich auch mit ner eins gemacht.Ich pack das.
Momentan bin ich mit 22 Jahren Leiterin der Dispositionsabteilung eines mittelständigen Unternehmens und Karriere machen wär keine Frage, das wäre Tatsache.Ich will hier niemanden angreifen, aber ich weiss wo ich stehe und was ich will im Leben.

Lieben Gruss Miri

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2. Juli 2006 um 16:07
In Antwort auf linda1986

....
Wenn du ein fernstudium machst musst du max mal 3-4 stunden lernen oder was glaubst du wie leute das machen die arbeiten?? deswegen heißt es fernstudium!! Und ich fange demnächst auch eins an und baby is auch geplant o.k. dann werde ich für max ein halbes jahr aussetzten und einen rytmus mit dem kleine zu bekommen....

Hallo Linda,
wenn man ein Vollzeitfernstudium macht, dann musst Du nicht 3-4 Stunden lernen- dass wäre Teilzeit - und für ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium gibts meiner Meinung nach kein Bafög !!!
Außerdem : Was machste 3-4 Stunden am Tag mit dem Kind, wenn Eltern und Freund mal keine Zeit haben, liebe Linda??

Ein halbes Jahr aussetzen ist allerdings ein vernünftiger Gedanke, allerdings muss man danach auch irgendwo hin mit dem Kind, wenn man 3-4 Stunden am Tag lernt.
Gruss, Ivy

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2. Juli 2006 um 16:13
In Antwort auf larisa_12546320

Soooooooooooooooooo.
Hallo erstmal,

so ich stell das vielleicht erst mal grade.
2 x habe ich Kindergeld berechnet , weil es ja so aus sieht wenn ich ab April studiere das ich auch für mich Kindergeld erhalte, sowie natürlich für das Kind auch= deswegen 2 mal.
Beim Bafög sieht es so aus das ich elternunabhängiges beziehen würde,
heißt in der Regel 585 Euro, so die Auskunft von den Studentenwerken.
Auch mit Kind.
Beim Bafögamt gibt es sogar einen Freibetrag für das Kind liegt über 400 Euro.
Und laut Rechnung der Studentenwerke wird zwar das Elterngeld angerechnet,aber es gibt keinen Abzug, bei einen Elterngeld
von 767 Euro(67% vom Lohn, bei einer herabgestuften Arbeitszeit von 60Std/Monat=1100 netto (4 Monate vor der Geburt).
Und jeder Student der ein Kind bekommt, erhählt momentan Erziehungsgeld in Höhe von 300 Euro.
Es geht mir vielmehr um die Frage , ob das Amt für das Elterngeld
von den Moment ausgeht heisst Monat April(ist Studentin), was ich da tue oder von den letzten Monaten die ich gearbeitet habe.
Aber ich glaube diese Frage muss ich in ein Expertenforum schreiben.

So nun mal zu dir Anette.
ich weiss leider nicht an welcher Fernuni du studierst ,aber bei der Fernuni Hagen ist es so das man Bafög beantragen kann,wenn man ein Vollzeitstudium absolviert.
Schau einfach mal auf bafögrechner.de rein
Hoffe ich konnte dir ein bischen helfen

So und nun zu der Dame ,die sich ziemlich aufregt...
türlich verstehe ich deine Argumente und ich kann alles bestens nachvollziehen.
Ich und mein Freund wir haben uns das lange überlegt und festgestelt das es keinen besseren Zeitpunkt gibt als jetzt.
Er befindet sich grade 5 Semester an einer privaten Hochschule,wird nächstes Jahr im Sommer fertig sein.
Eine Festanstellung ist sicher mit angemessener Arbeitszeit, das heisst er wird mir und dem Kind eine grosse Unterstützung sein.
Genauso wie unsere Eltern.
Ein andere Vorteil ist der ich bin total ungebunden.Ich kann den Lernstoff so bearbeiten,wie ich es möchte und das Tempo festlegen,
Zudem besteht der Vortel ich besitze Berufserfahrung und habe eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Ein guter Standpunkt um Wirtschaft zu studieren, meiner Meinung nach.
Sogar bsser als nach dem Abi direkt zu studiere.
ich war Jahrgangsbeste bei der Abschlussprüfung zur Industriekauffrau und mein Abi hab ich auch mit ner eins gemacht.Ich pack das.
Momentan bin ich mit 22 Jahren Leiterin der Dispositionsabteilung eines mittelständigen Unternehmens und Karriere machen wär keine Frage, das wäre Tatsache.Ich will hier niemanden angreifen, aber ich weiss wo ich stehe und was ich will im Leben.

Lieben Gruss Miri

Ich rege mich doch garnicht auf...
Warum so empfindlich ??
Ich habe nur meine Meinung geschrieben. Ich wusste nicht ,dass Du Eltern hast, die sich täglich um Deinen Säugling kümmern wollen.
Ich wußte auch nicht, dass Du einen Freund hast, der neben dem Studium an einer privaten Hochschule, noch soviel Zeit hat, dass er sich täglich viele Stunden um einen Säugling kümmern möchte.
Was ist mit Stillen? Soll das auch nebenbei laufen?
Was ist mit der Wochenbettzeit? Schonmal überlegt, dass man nach einer Geburt körperlich ziemlich fertig ist und Wochen braucht um wieder körperlich/geistig fit zu werden?
Was ist mit den Nächten? Schonmal überlegt, dass man nicht so gut studieren kann, wenn man 2-3 Monate am Stück nicht richtig geschlafen hat, weil das Baby Dich jede Stunde weckt?
Die Praxis sieht doch manchmal anders aus, als die Theorie!
Vielleicht solltest Du das Kind für April planen und das Studium für Anfang Herbst, dann hättest du eine Anlaufzeit mit dem Kind und etwas Ruhe nach der Geburt.

Warum so Erhaben? Ich habe Deine Intelligenz, Deine Fähigkeiten und Deine Karrierefähigkeit nicht angezweifelt!
Aber mit 22 Jahren Leiterin einer Dispositionabteilung zu sein, dass klingt für mich doch etwas weit her geholt
Ivy

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2. Juli 2006 um 16:20
In Antwort auf subira_12505430

Ich rege mich doch garnicht auf...
Warum so empfindlich ??
Ich habe nur meine Meinung geschrieben. Ich wusste nicht ,dass Du Eltern hast, die sich täglich um Deinen Säugling kümmern wollen.
Ich wußte auch nicht, dass Du einen Freund hast, der neben dem Studium an einer privaten Hochschule, noch soviel Zeit hat, dass er sich täglich viele Stunden um einen Säugling kümmern möchte.
Was ist mit Stillen? Soll das auch nebenbei laufen?
Was ist mit der Wochenbettzeit? Schonmal überlegt, dass man nach einer Geburt körperlich ziemlich fertig ist und Wochen braucht um wieder körperlich/geistig fit zu werden?
Was ist mit den Nächten? Schonmal überlegt, dass man nicht so gut studieren kann, wenn man 2-3 Monate am Stück nicht richtig geschlafen hat, weil das Baby Dich jede Stunde weckt?
Die Praxis sieht doch manchmal anders aus, als die Theorie!
Vielleicht solltest Du das Kind für April planen und das Studium für Anfang Herbst, dann hättest du eine Anlaufzeit mit dem Kind und etwas Ruhe nach der Geburt.

Warum so Erhaben? Ich habe Deine Intelligenz, Deine Fähigkeiten und Deine Karrierefähigkeit nicht angezweifelt!
Aber mit 22 Jahren Leiterin einer Dispositionabteilung zu sein, dass klingt für mich doch etwas weit her geholt
Ivy

Noch was vergessen:
Du schreibst Du bist Leiterin der Dispositionsabteilung und verdienst 1100 Euro Netto im Monat!!!
Bitte???
Dann wärest Du meiner Meinung und Erfahrung nach ziemlich unterbezahlt !?
Hmm
Gruss, Ivy

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2. Juli 2006 um 22:11
In Antwort auf subira_12505430

Hallo wutzi,
das hab ich schon richtig gelesen.
Aber muss man bei einer Fernuni nichts tun von zuhause aus?

Denkst Du das Kind liegt ruhig daneben, wenn sie 5-8 Stunden am Tag lernt?
Ich habe außerdem nicht aufgeregt, sondern meine ehrliche Meinung gesagt (aus Erfahrung) !
Erst nachdenken meine Liebe, dann aufregen

Deine Beiträge
klingen aber leider nicht so als würdest Du Erfahrungen mit einem Fernstudium haben. Ich habe auch eins gemacht, Vollzeit und Vollzeit dabei gearbeitet. Das ist völlig unproblematisch, weil man sich das Studium so einteilen kann, daß es paßt. Ob Du nun vier oder acht Stunden am Tag was dafür tust ist Dir selbst überlassen und die Unterscheidung Vollzeit oder Teilzeit ist nur fürs Papier und fürs BaföG-Amt. Denn man muß mit der ganzen Geschichte nicht bis zu einem Stichtag fertig sein, sondern kann nach hinten auch noch Zeit dran hängen.

Und übrigens; so einen Säugling kann man auch wunderbar neben den Schreibtisch stellen... Und 24 Stunden am Tag will der nicht gestillt werden.

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2. Juli 2006 um 22:20
In Antwort auf subira_12505430

Ich rege mich doch garnicht auf...
Warum so empfindlich ??
Ich habe nur meine Meinung geschrieben. Ich wusste nicht ,dass Du Eltern hast, die sich täglich um Deinen Säugling kümmern wollen.
Ich wußte auch nicht, dass Du einen Freund hast, der neben dem Studium an einer privaten Hochschule, noch soviel Zeit hat, dass er sich täglich viele Stunden um einen Säugling kümmern möchte.
Was ist mit Stillen? Soll das auch nebenbei laufen?
Was ist mit der Wochenbettzeit? Schonmal überlegt, dass man nach einer Geburt körperlich ziemlich fertig ist und Wochen braucht um wieder körperlich/geistig fit zu werden?
Was ist mit den Nächten? Schonmal überlegt, dass man nicht so gut studieren kann, wenn man 2-3 Monate am Stück nicht richtig geschlafen hat, weil das Baby Dich jede Stunde weckt?
Die Praxis sieht doch manchmal anders aus, als die Theorie!
Vielleicht solltest Du das Kind für April planen und das Studium für Anfang Herbst, dann hättest du eine Anlaufzeit mit dem Kind und etwas Ruhe nach der Geburt.

Warum so Erhaben? Ich habe Deine Intelligenz, Deine Fähigkeiten und Deine Karrierefähigkeit nicht angezweifelt!
Aber mit 22 Jahren Leiterin einer Dispositionabteilung zu sein, dass klingt für mich doch etwas weit her geholt
Ivy

Wenn das was Du schreibst
alles so zutreffen sollte, würde man keine Mutter mit einem Säugling auf der Straße sehen. Denn die müßten sich ja nur von den nächtlichen und täglichen Strapazen erholen oder wären am Stillen... Babys schlafen gelegentlich auch und wohl gerade am Anfang mehr als alles andere. Und nicht jedes Baby ist auf Kravall gebürstet und macht andauernd Randale oder will eine Standleitung zur mütterlichen Brust.

Warum soll sie denn ein halbes Jahr verschenken, wenn sie von zu Hause aus nebenher studieren kann?
Sorry, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich wäre das verschenkte Zeit. Und wie gesagt, da man das Kind neben dem Schreibtisch parken kann, wird es wohl nicht stören nebenher Bücher zu wälzen.

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2. Juli 2006 um 22:38
In Antwort auf larisa_12546320

Soooooooooooooooooo.
Hallo erstmal,

so ich stell das vielleicht erst mal grade.
2 x habe ich Kindergeld berechnet , weil es ja so aus sieht wenn ich ab April studiere das ich auch für mich Kindergeld erhalte, sowie natürlich für das Kind auch= deswegen 2 mal.
Beim Bafög sieht es so aus das ich elternunabhängiges beziehen würde,
heißt in der Regel 585 Euro, so die Auskunft von den Studentenwerken.
Auch mit Kind.
Beim Bafögamt gibt es sogar einen Freibetrag für das Kind liegt über 400 Euro.
Und laut Rechnung der Studentenwerke wird zwar das Elterngeld angerechnet,aber es gibt keinen Abzug, bei einen Elterngeld
von 767 Euro(67% vom Lohn, bei einer herabgestuften Arbeitszeit von 60Std/Monat=1100 netto (4 Monate vor der Geburt).
Und jeder Student der ein Kind bekommt, erhählt momentan Erziehungsgeld in Höhe von 300 Euro.
Es geht mir vielmehr um die Frage , ob das Amt für das Elterngeld
von den Moment ausgeht heisst Monat April(ist Studentin), was ich da tue oder von den letzten Monaten die ich gearbeitet habe.
Aber ich glaube diese Frage muss ich in ein Expertenforum schreiben.

So nun mal zu dir Anette.
ich weiss leider nicht an welcher Fernuni du studierst ,aber bei der Fernuni Hagen ist es so das man Bafög beantragen kann,wenn man ein Vollzeitstudium absolviert.
Schau einfach mal auf bafögrechner.de rein
Hoffe ich konnte dir ein bischen helfen

So und nun zu der Dame ,die sich ziemlich aufregt...
türlich verstehe ich deine Argumente und ich kann alles bestens nachvollziehen.
Ich und mein Freund wir haben uns das lange überlegt und festgestelt das es keinen besseren Zeitpunkt gibt als jetzt.
Er befindet sich grade 5 Semester an einer privaten Hochschule,wird nächstes Jahr im Sommer fertig sein.
Eine Festanstellung ist sicher mit angemessener Arbeitszeit, das heisst er wird mir und dem Kind eine grosse Unterstützung sein.
Genauso wie unsere Eltern.
Ein andere Vorteil ist der ich bin total ungebunden.Ich kann den Lernstoff so bearbeiten,wie ich es möchte und das Tempo festlegen,
Zudem besteht der Vortel ich besitze Berufserfahrung und habe eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Ein guter Standpunkt um Wirtschaft zu studieren, meiner Meinung nach.
Sogar bsser als nach dem Abi direkt zu studiere.
ich war Jahrgangsbeste bei der Abschlussprüfung zur Industriekauffrau und mein Abi hab ich auch mit ner eins gemacht.Ich pack das.
Momentan bin ich mit 22 Jahren Leiterin der Dispositionsabteilung eines mittelständigen Unternehmens und Karriere machen wär keine Frage, das wäre Tatsache.Ich will hier niemanden angreifen, aber ich weiss wo ich stehe und was ich will im Leben.

Lieben Gruss Miri

Ich weiß nicht ob Deine Rechnung
so aufgehen wird. Denn das elternunabhängige Bafög genauso wie das Kindergeld für Dich erhältst Du nur in voller Höhe bis zu einem bestimmten Einkommen.
Für das BaföG darfst Du knapp 400 Euro nebenher verdienen, da ist die Frage was von den aufgezählten Einkünften mitangerechnet wird. Dann hast Du zwar noch den Freibetrag, aber der zählt ja erst nach der Geburt.
Ich würde mir das wirklich mal ganz genau durchrechnen lassen, denn ich glaube nicht, daß das so funktioniert.

Würde mich mal interessieren, denn ich möchte ab Herbst auch nochmal studieren, allerdings kein Fernstudium und plane dann auch eine Schwangerschaft.

Eine Frage noch am Rande. Bist Du Dir wirklich sicher, daß Du elternunabhängiges BaföG beziehen kannst? Denn dafür mußt Du ja eigentlich nach der Ausbildung drei Jahre Berufstätigkeit nachweisen.

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3. Juli 2006 um 8:50
In Antwort auf larisa_12546320

Soooooooooooooooooo.
Hallo erstmal,

so ich stell das vielleicht erst mal grade.
2 x habe ich Kindergeld berechnet , weil es ja so aus sieht wenn ich ab April studiere das ich auch für mich Kindergeld erhalte, sowie natürlich für das Kind auch= deswegen 2 mal.
Beim Bafög sieht es so aus das ich elternunabhängiges beziehen würde,
heißt in der Regel 585 Euro, so die Auskunft von den Studentenwerken.
Auch mit Kind.
Beim Bafögamt gibt es sogar einen Freibetrag für das Kind liegt über 400 Euro.
Und laut Rechnung der Studentenwerke wird zwar das Elterngeld angerechnet,aber es gibt keinen Abzug, bei einen Elterngeld
von 767 Euro(67% vom Lohn, bei einer herabgestuften Arbeitszeit von 60Std/Monat=1100 netto (4 Monate vor der Geburt).
Und jeder Student der ein Kind bekommt, erhählt momentan Erziehungsgeld in Höhe von 300 Euro.
Es geht mir vielmehr um die Frage , ob das Amt für das Elterngeld
von den Moment ausgeht heisst Monat April(ist Studentin), was ich da tue oder von den letzten Monaten die ich gearbeitet habe.
Aber ich glaube diese Frage muss ich in ein Expertenforum schreiben.

So nun mal zu dir Anette.
ich weiss leider nicht an welcher Fernuni du studierst ,aber bei der Fernuni Hagen ist es so das man Bafög beantragen kann,wenn man ein Vollzeitstudium absolviert.
Schau einfach mal auf bafögrechner.de rein
Hoffe ich konnte dir ein bischen helfen

So und nun zu der Dame ,die sich ziemlich aufregt...
türlich verstehe ich deine Argumente und ich kann alles bestens nachvollziehen.
Ich und mein Freund wir haben uns das lange überlegt und festgestelt das es keinen besseren Zeitpunkt gibt als jetzt.
Er befindet sich grade 5 Semester an einer privaten Hochschule,wird nächstes Jahr im Sommer fertig sein.
Eine Festanstellung ist sicher mit angemessener Arbeitszeit, das heisst er wird mir und dem Kind eine grosse Unterstützung sein.
Genauso wie unsere Eltern.
Ein andere Vorteil ist der ich bin total ungebunden.Ich kann den Lernstoff so bearbeiten,wie ich es möchte und das Tempo festlegen,
Zudem besteht der Vortel ich besitze Berufserfahrung und habe eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Ein guter Standpunkt um Wirtschaft zu studieren, meiner Meinung nach.
Sogar bsser als nach dem Abi direkt zu studiere.
ich war Jahrgangsbeste bei der Abschlussprüfung zur Industriekauffrau und mein Abi hab ich auch mit ner eins gemacht.Ich pack das.
Momentan bin ich mit 22 Jahren Leiterin der Dispositionsabteilung eines mittelständigen Unternehmens und Karriere machen wär keine Frage, das wäre Tatsache.Ich will hier niemanden angreifen, aber ich weiss wo ich stehe und was ich will im Leben.

Lieben Gruss Miri

Schon cool..
..wie sich die Familienplanung rechnet. Bekommt man in D in so einem Fall wirklich 2x Kindergeld (für sich+Kind)? Kann ja wohl nicht wahr sein...wo ist man denn bitteschön Kind wenn man voll geplant eine Familie gründet? Und Bafög gibts auch noch dazu? Und dann auch noch Elterngeld? Und der ganze Kohle-Segen läuft nebeneinander, ohne dass das eine aufs andere angerechnet wird? Ich hab im Leben echt was falsch gemacht...

"Momentan bin ich mit 22 Jahren Leiterin der Dispositionsabteilung eines mittelständigen Unternehmens und Karriere machen wär keine Frage, das wäre Tatsache." -> wieso muss hier der Staat überhaupt unterstützen???
Nichts für ungut
Ally

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3. Juli 2006 um 8:56
In Antwort auf branda_825240

Wenn das was Du schreibst
alles so zutreffen sollte, würde man keine Mutter mit einem Säugling auf der Straße sehen. Denn die müßten sich ja nur von den nächtlichen und täglichen Strapazen erholen oder wären am Stillen... Babys schlafen gelegentlich auch und wohl gerade am Anfang mehr als alles andere. Und nicht jedes Baby ist auf Kravall gebürstet und macht andauernd Randale oder will eine Standleitung zur mütterlichen Brust.

Warum soll sie denn ein halbes Jahr verschenken, wenn sie von zu Hause aus nebenher studieren kann?
Sorry, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich wäre das verschenkte Zeit. Und wie gesagt, da man das Kind neben dem Schreibtisch parken kann, wird es wohl nicht stören nebenher Bücher zu wälzen.

@Wutzi:
Poste doch mal im Forum "Familie" und frage was andere erfahrene Eltern davon halten, was Du hier so schreibst.

Ein Kind muss auf die Straße, damit es rauskommt. Ein Baby schläft im Kinderwagen und die Mutter kann sich erholen. Und eine Standleitung zur Brust legen, dass könnte man in den ersten Wochen wirklich so tun ).

Babys schlafen ja ! Aber nicht wenn die Mutter es will und auch nicht so lange. Säuglinge haben ca. alle 2-4 Stunden Hunger und verlangen nach Nahrung (!).
Wenn ein kleiner Säugling schläft, dann sollte die Mutter auch schlafen, denn sonst kommt sie nicht dazu.
Du wirst es sehen, meine Liebe !!!
Du kannst Dir anscheinend garnicht vorstellen, dass Mutter sein ein Vollzeitjob ist, zumindest in den ersten Wochen/Monaten.

Weiterhin: Wie ich schon schrieb. Eine Geburt ist kein Spaziergang und auch nicht zu vergleichen mit einer Grippe oder so was. Man kann nicht gleich mit Lernen loslegen, weil man sich erholen muss. Deshalb nennt man das Wochenbettzeit, weil die Mutter da die schon die meiste Zeit im Bett verbringt!!!

Gruss, Ivy

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3. Juli 2006 um 9:10
In Antwort auf branda_825240

Deine Beiträge
klingen aber leider nicht so als würdest Du Erfahrungen mit einem Fernstudium haben. Ich habe auch eins gemacht, Vollzeit und Vollzeit dabei gearbeitet. Das ist völlig unproblematisch, weil man sich das Studium so einteilen kann, daß es paßt. Ob Du nun vier oder acht Stunden am Tag was dafür tust ist Dir selbst überlassen und die Unterscheidung Vollzeit oder Teilzeit ist nur fürs Papier und fürs BaföG-Amt. Denn man muß mit der ganzen Geschichte nicht bis zu einem Stichtag fertig sein, sondern kann nach hinten auch noch Zeit dran hängen.

Und übrigens; so einen Säugling kann man auch wunderbar neben den Schreibtisch stellen... Und 24 Stunden am Tag will der nicht gestillt werden.

@Wutzi:
Habe Dir unten schon geantwortet, aber hier muss ich nun auch nochmal was schreiben, weil ich doch sehr über Deine Beiträge schmunzeln muss .

Erfahrungen habe ich selber nicht mit einem Fernstudium, kenne aber Leute die an der Fernuni studiert haben.
Wieviel Lernaufwand sie in der Woche für ihr Teilzeitstudium hatten, weiß ich nicht mehr, ich weiß aber schon, dass es auch "berufsbegleitend" eine ganz schöne Belastung für sie war und nicht eben mal so Nebenbei erledigt werden konnte.
Hier kann man nicht von einer "Berufsbegleitung" sprechen, sondern es ist wohl noch eine viel härtere Aufgabe, eine Kind zu bekommen und nebenbei mit dem Studium loszulegen.

Und übrigens: Einen Säugling kann man nicht einfach so neben den Schreibtsich stellen!!!Denn den Stillrhytmus bestimmt das Kind. Das heißt, am Anfang müsstest Du ca. jede 1-2 Stunden die Arbeit nieder legen. Meistens will so ein Baby dann auch Beschäftigung und auf den Arm, Du wirst es glaube ich nicht schaffen, dass Kind schlafen zu lassen wenn Du es willst. Oder kannst Du lernen, wenn es neben Dir brüllt und brüllt ??
Babys haben Wachstumsschmerzen, Bauchweh, Nähebedürfniss und dies drücken sie durch Schreien und nochmals Schreien aus. Am Schreibtisch kann man da nicht sitzen, sondern hat wohl eher das "Kleine Paket" auf dem Arm und trägt es durch die Wohnung: Stundenlang !!!
Wie ich schon unten schrieb, wird es wegen der eigenen körperlichen Verfassung auch nicht funktionieren, sich gleich ein paar Tage nach der Geburt an den Schreibtisch zu setzen, denn eine frisch gebackene Mutter liegt im Bett !!!
Und das nicht weil sie keinen Bock hat aufzustehen, sondern weil sie sich erholen muss.
Außerdem ist es wohl auch nicht so lustig, sich hinzusetzen, mit einer großen Damnaht oder einer Kaiserschnittnarbe !!! Das ist Quatsch und funktioniert einfach nicht. Man kann nicht gleichzeitig ein Kind und ein Studium planen. Beides erfordert Konzentration und beides ist eine große Belastung.
Es wäre das gleiche, wenn Du vor hättest, zwei Vollzeitjobs anzunehmen, der eine tagsüber und der andere nachts. Und ich glaube auf diesen Gedanken bist Du auch noch nie gekommen!?
Gruss, Ivy

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3. Juli 2006 um 22:31
In Antwort auf subira_12505430

@Wutzi:
Poste doch mal im Forum "Familie" und frage was andere erfahrene Eltern davon halten, was Du hier so schreibst.

Ein Kind muss auf die Straße, damit es rauskommt. Ein Baby schläft im Kinderwagen und die Mutter kann sich erholen. Und eine Standleitung zur Brust legen, dass könnte man in den ersten Wochen wirklich so tun ).

Babys schlafen ja ! Aber nicht wenn die Mutter es will und auch nicht so lange. Säuglinge haben ca. alle 2-4 Stunden Hunger und verlangen nach Nahrung (!).
Wenn ein kleiner Säugling schläft, dann sollte die Mutter auch schlafen, denn sonst kommt sie nicht dazu.
Du wirst es sehen, meine Liebe !!!
Du kannst Dir anscheinend garnicht vorstellen, dass Mutter sein ein Vollzeitjob ist, zumindest in den ersten Wochen/Monaten.

Weiterhin: Wie ich schon schrieb. Eine Geburt ist kein Spaziergang und auch nicht zu vergleichen mit einer Grippe oder so was. Man kann nicht gleich mit Lernen loslegen, weil man sich erholen muss. Deshalb nennt man das Wochenbettzeit, weil die Mutter da die schon die meiste Zeit im Bett verbringt!!!

Gruss, Ivy

...
"Was andere Eltern denken, was ich hier schreibe" ist mir ehrlich gesagt egal. Aber mich würde interessieren wieviele Kinder Du denn schon hast?

Sicher ist hat jeder auch eine andere Konstitution, was die eigene Belastbarkeit angeht, aber monatelange Erholung vom Kaiserschnitt halte ich doch für sehr übertrieben.
Außerdem reden wir hier auch nicht von alleinerziehenden Müttern, sondern es gibt auch noch Partner im Hintergrund.
Du magst Deine Vorstellungen und vielleicht auch Beispiele haben, aber ich kann Dir ebenso das Beispiel einer Zwillingsmama bringen, die nach vier Wochen weiterstudiert hat, mit Babybetten neben dem Schreibtisch... Wenn man das will ist es machbar. Und was die Physis der Mutter angeht, so ist auch das machbar, wenn man nicht allzu zart beseitet ist. Wenn man nach der Geburt natürlich eine Auszeit will ist das eine andere Sache. Und warum kann man nicht das Buch niederlegen um sich dem Kind zu widmen? Es ist tragbar, man kann es sogar mit zum Kind nehmen, wenn das mal wirklich von Nöten ist...
Sorry, aber für mich lieferst Du eine völlig überzogene Vorstellung von Geburt und co ab.
Über Babyentwicklung und Geburtskomplikationen oder -folgen mußt Du mir nicht erzählen, dazu stehe ich zu sehr in der Materie, gehört zu meinem Beruf.

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3. Juli 2006 um 22:41
In Antwort auf subira_12505430

@Wutzi:
Habe Dir unten schon geantwortet, aber hier muss ich nun auch nochmal was schreiben, weil ich doch sehr über Deine Beiträge schmunzeln muss .

Erfahrungen habe ich selber nicht mit einem Fernstudium, kenne aber Leute die an der Fernuni studiert haben.
Wieviel Lernaufwand sie in der Woche für ihr Teilzeitstudium hatten, weiß ich nicht mehr, ich weiß aber schon, dass es auch "berufsbegleitend" eine ganz schöne Belastung für sie war und nicht eben mal so Nebenbei erledigt werden konnte.
Hier kann man nicht von einer "Berufsbegleitung" sprechen, sondern es ist wohl noch eine viel härtere Aufgabe, eine Kind zu bekommen und nebenbei mit dem Studium loszulegen.

Und übrigens: Einen Säugling kann man nicht einfach so neben den Schreibtsich stellen!!!Denn den Stillrhytmus bestimmt das Kind. Das heißt, am Anfang müsstest Du ca. jede 1-2 Stunden die Arbeit nieder legen. Meistens will so ein Baby dann auch Beschäftigung und auf den Arm, Du wirst es glaube ich nicht schaffen, dass Kind schlafen zu lassen wenn Du es willst. Oder kannst Du lernen, wenn es neben Dir brüllt und brüllt ??
Babys haben Wachstumsschmerzen, Bauchweh, Nähebedürfniss und dies drücken sie durch Schreien und nochmals Schreien aus. Am Schreibtisch kann man da nicht sitzen, sondern hat wohl eher das "Kleine Paket" auf dem Arm und trägt es durch die Wohnung: Stundenlang !!!
Wie ich schon unten schrieb, wird es wegen der eigenen körperlichen Verfassung auch nicht funktionieren, sich gleich ein paar Tage nach der Geburt an den Schreibtisch zu setzen, denn eine frisch gebackene Mutter liegt im Bett !!!
Und das nicht weil sie keinen Bock hat aufzustehen, sondern weil sie sich erholen muss.
Außerdem ist es wohl auch nicht so lustig, sich hinzusetzen, mit einer großen Damnaht oder einer Kaiserschnittnarbe !!! Das ist Quatsch und funktioniert einfach nicht. Man kann nicht gleichzeitig ein Kind und ein Studium planen. Beides erfordert Konzentration und beides ist eine große Belastung.
Es wäre das gleiche, wenn Du vor hättest, zwei Vollzeitjobs anzunehmen, der eine tagsüber und der andere nachts. Und ich glaube auf diesen Gedanken bist Du auch noch nie gekommen!?
Gruss, Ivy

Interessantes Thema am Ende.
Ich habe tatsächlich zwei zusammenspielende Arbeitsverhältnisse und arbeite täglich 14 Stunden und mehr... Und trotzdem habe ich nebenbei studiert, sogar in der dafür vorgesehenen Zeit.
Ich will nicht bestreiten, daß das Privatleben dabei manchmal zu kurz kam, aber es ist machbar wenn man das will und wenn man nicht zehn Stunden Schönheitsschlaf pro Nacht braucht. Zu Hause zu sein, ein Kind zu haben und völlig entspannt nach eigenem Rhythmus studieren zu können ist dagegen sicher weit weniger streßig.

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4. Juli 2006 um 8:49
In Antwort auf subira_12505430

Noch was vergessen:
Du schreibst Du bist Leiterin der Dispositionsabteilung und verdienst 1100 Euro Netto im Monat!!!
Bitte???
Dann wärest Du meiner Meinung und Erfahrung nach ziemlich unterbezahlt !?
Hmm
Gruss, Ivy

Beitrag bitte richtig lesen
bei einer herabgestuften Arbeitszeit vor der Geburt.
60Std/Monat.
Und ich glaube nicht das ich unterbezahlt bin.
Aber das spielt ja hier keine Rolle .

Wünsch noch einen schönen Tag denn ich muss jetzt weiter arbeiten.

Lieben Gruss Miri

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4. Juli 2006 um 9:01
In Antwort auf larisa_12546320

Beitrag bitte richtig lesen
bei einer herabgestuften Arbeitszeit vor der Geburt.
60Std/Monat.
Und ich glaube nicht das ich unterbezahlt bin.
Aber das spielt ja hier keine Rolle .

Wünsch noch einen schönen Tag denn ich muss jetzt weiter arbeiten.

Lieben Gruss Miri

Oben ...
... steht das Du VOLLZEIT beschäftigt bist ?!
Aber wenn Du damit zufrieden bist, ist doch wunderbar.
Eine Rolle spielt es hier nicht, aber Du hast Deine Karriere hier mit ins Spiel gebracht. Das ich nicht danach gefragt habe und das es unwichtig ist, habe ich schon oben geschrieben, dass Deine Karriere Fragen aufwirft ist offensichtlich.
Gruss, Ivy

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4. Juli 2006 um 9:03
In Antwort auf branda_825240

...
"Was andere Eltern denken, was ich hier schreibe" ist mir ehrlich gesagt egal. Aber mich würde interessieren wieviele Kinder Du denn schon hast?

Sicher ist hat jeder auch eine andere Konstitution, was die eigene Belastbarkeit angeht, aber monatelange Erholung vom Kaiserschnitt halte ich doch für sehr übertrieben.
Außerdem reden wir hier auch nicht von alleinerziehenden Müttern, sondern es gibt auch noch Partner im Hintergrund.
Du magst Deine Vorstellungen und vielleicht auch Beispiele haben, aber ich kann Dir ebenso das Beispiel einer Zwillingsmama bringen, die nach vier Wochen weiterstudiert hat, mit Babybetten neben dem Schreibtisch... Wenn man das will ist es machbar. Und was die Physis der Mutter angeht, so ist auch das machbar, wenn man nicht allzu zart beseitet ist. Wenn man nach der Geburt natürlich eine Auszeit will ist das eine andere Sache. Und warum kann man nicht das Buch niederlegen um sich dem Kind zu widmen? Es ist tragbar, man kann es sogar mit zum Kind nehmen, wenn das mal wirklich von Nöten ist...
Sorry, aber für mich lieferst Du eine völlig überzogene Vorstellung von Geburt und co ab.
Über Babyentwicklung und Geburtskomplikationen oder -folgen mußt Du mir nicht erzählen, dazu stehe ich zu sehr in der Materie, gehört zu meinem Beruf.

Hallo Wutzi,
ich habe ein Kind!
Wieviele hast Du denn schon?
Was machst Du beruflich? Du kannst keine Hebamme sein, denn dann hättest Du nicht diese naive Einstellung.

Gruss, Ivy

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4. Juli 2006 um 9:06

Hallo
im profil steht 22 das ist schon richtig so.
Ich hab mein Abi mit 18 gemacht.
Und meine Ausbildung verkürzt auf 2 1/2 Jahre.
Während meiner Ausbildung hab ich noch nebenbei in einer disco gearbeitet.
Und an der Fernuni ein Schnupperstudium absolviert.
Wie gesagt die Doppelbelastung kenn ich.
Ich gebe es auch zu es ist nicht immer leicht alles unter einen Hut zu bringen, dazu gehört viel Organisation und Durchsetzungsvermögen.
Aber ich denke wo eine Wille ist ,ist auch ein Weg.
Und ich hab die besten Beispiele in meiner Familie,sowie im Freundeskreis.
Es geht mir vielmehr drum auch was in der Elternzeit für mich zutun
mich fortzubilden,nicht stehen zu bleiben.
Ich denke das ist eine gute Kombination beides mit einander zu verbinden

Danke dir für den Zuspruch.
Lieben gruss Miri

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4. Juli 2006 um 13:50
In Antwort auf branda_825240

Interessantes Thema am Ende.
Ich habe tatsächlich zwei zusammenspielende Arbeitsverhältnisse und arbeite täglich 14 Stunden und mehr... Und trotzdem habe ich nebenbei studiert, sogar in der dafür vorgesehenen Zeit.
Ich will nicht bestreiten, daß das Privatleben dabei manchmal zu kurz kam, aber es ist machbar wenn man das will und wenn man nicht zehn Stunden Schönheitsschlaf pro Nacht braucht. Zu Hause zu sein, ein Kind zu haben und völlig entspannt nach eigenem Rhythmus studieren zu können ist dagegen sicher weit weniger streßig.

Das Problem dabei ist nur:
Es ist nicht wirklich entspannt zuhause, wenn man ein Kleinkind hat

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4. Juli 2006 um 21:20
In Antwort auf subira_12505430

Hallo Wutzi,
ich habe ein Kind!
Wieviele hast Du denn schon?
Was machst Du beruflich? Du kannst keine Hebamme sein, denn dann hättest Du nicht diese naive Einstellung.

Gruss, Ivy

Hallo Ivy
Ich habe noch keine Kinder, aber das und meine Planung dazu habe ich ja schon beschrieben.
Aber ich habe genug Mütter und Babys um mich und eine Schwester die mein eigenes Kind sein könnte.Und vorallem ich kenne meine eigene Belastungsmöglichkeiten.
Das was Du schilderst führt meiner Meinung dazu, daß man manchmal nicht weiß, ob man das Kind oder die Eltern (meist Mütter) hauen sollte, wegen völliger psychischer Überlagerung und fehlverhaltens.
Absolute Liebe und Fürsorge braucht der Nachwuchs ohne Frage und Umstellung für die Eltern bringt es auch mit sich, keine Diskussion. Aber das was Du propagierst finde ich einfach utopisch. Du mußt ja allen Frauen die Kind und Karriere bewältigen Vernachlässigung vorwerfen.

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4. Juli 2006 um 21:58
In Antwort auf branda_825240

Hallo Ivy
Ich habe noch keine Kinder, aber das und meine Planung dazu habe ich ja schon beschrieben.
Aber ich habe genug Mütter und Babys um mich und eine Schwester die mein eigenes Kind sein könnte.Und vorallem ich kenne meine eigene Belastungsmöglichkeiten.
Das was Du schilderst führt meiner Meinung dazu, daß man manchmal nicht weiß, ob man das Kind oder die Eltern (meist Mütter) hauen sollte, wegen völliger psychischer Überlagerung und fehlverhaltens.
Absolute Liebe und Fürsorge braucht der Nachwuchs ohne Frage und Umstellung für die Eltern bringt es auch mit sich, keine Diskussion. Aber das was Du propagierst finde ich einfach utopisch. Du mußt ja allen Frauen die Kind und Karriere bewältigen Vernachlässigung vorwerfen.

Das ist doch schön :
Du hast eine theoretische Planung ,die perfekt zu sein scheint. Du scheinst dazu noch eine Top belastbare Karrierefrau zu sein, die 2 Jobs + Studium aufeinmal wuppt (14 Stunden Arbeit d.h. von ca. 7 Uhr morgens bis ca. 21 Uhr abends und dann noch fürs Studium büffeln - wow) und die ganz nebenbei eine Menge Ahnung von Babys/Kindern/Geburt hat, obwohl sie das noch nie durchgemacht hat und erst 24 Jahre alt ist.
Klar, nur weil ich hier die einzige bin, die die Lage einschätzen kann ,weil ich halt die einzige Mutter bin ,die geantwortet hat, habe ich gleich eine psychische Überlagerung und Fehlverhalten und man könnte mich und mein Kind totschlagen !!! Ich muss wirklich schon lachen über Deine Beiträge - meine Liebe WUTZI !!!
Wie willst Du mein Erziehungsverhalten, meine Einstellung einschätzen, nur weil ich hier die Meinung vertrete, dass es für die Mutter gleich nach der Geburt nicht machbar ist zu studieren.

Achso, noch zu Deiner Zwillingsmama mit ihren Babys neben dem Schreibtisch. Die kannste mir gern mal hier vorstellen!!! Ich denke sie existiert nur in Deiner Phantasie, eine Zwillingsmama hat nämlich in den ersten Wochen nach der Geburt nichtmal ne Minute Zeit für sich, geschweige denn den Kopf frei fürs Lernen!!!

Ich werfe hier im übrigen niemanden etwas vor, ich selbst habe mir eine Auszeit von 2 Jahren genommen und plane gerade meinen perfekten beruflichen Wiedereinstieg (unter Berücksichtigung genug Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können).
Ich habe mir eine völlige Auszeit von 2 Jahren genommen. Auch das möchte ich niemanden vorschreiben (doch beneide ich die Leute auch nicht die heut im Büro sitzen mussten - ganz nebenbei).
Es ist aber leider so, dass man eine gewisse Auszeit für sich selbst braucht. Wann denkst du denn, könnte man wieder beruflich loslegen, bzw loslegen zu lernen? Einen Tag nach der Geburt?
Ist es schlimm sich 8 Wochen / 12 Wochen oder sogar Ein halbes Jahr Zeit für sein Kind zu nehmen? Verschenkte Zeit ist es sicher nicht ! Auch danach kann man noch studieren. Warum glaubst du gibt es eine Mutterschaftszeit nach der Geburt ??

Aber Vielen Dank auch, dass Du überlegst mich gleich zu schlagen, mir psychische Überlagerung, Fehlverhalten vorwirst und mich sozusagen als Übermutter beschimpfst, diese bin ich ganz sicher nicht.
;-((
Ivy

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6. Juli 2006 um 3:36

Warum? Der - Geld Robot - ist doch da !
Also, ich nehme an, du brauchst Geld, schnell und einfach, ja? Brauchen wier alle, und am besten, ohne schuften! Als guter Ratschlag: Verdiene dein Geld im Internet, ?geht nicht? Warum, kann ich helfen? Schau doch mal auf -- www.o3web.com --und lass dich blenden! Dort findest du wirklich alles was du brauchst um schnell und einfach Geld im Internet zu verdienen. Fragen beantworte ich gerne. LG

Ps.: Wie gesagt, eine -- Geld Sprize -- Geldspritze -- ,
dieser -- Geld Robot -- oder auch -- Geld Automat --

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6. Juli 2006 um 15:52

Erfahrungen zu Studium mit Kind
Hallo Miri,

Kann Dir mal kurz schreiben, wie das bei mir ist:
Ich studiere auch seit 2003 und bin als ich im 4. Semester war schwanger geworden. Glücklicherweise habe ich mein Vordiplom fristgerecht bestanden (Voraussetzung für weiterfolgende BAföG-Zahlungen!!!!!).
Seit 5 Monaten bin ich nun bereits Mama, das Studium habe ich nicht unterbrochen, und hole nun durch die Schwangerschaft verpasste Prüfungen in den folgenden Semestern nach.

Ich hatte mir das vorher auch so überlegt, dass ich ja lernen könnte, wenn das Kleine schläft und dass mein Mann (ebenfalls Student) mir mit der Betreuung auch tüchtig unter die Arme greifen würde...

Aber die ersten 3 Monate nach der Geburt war an Studium gar nicht zu denken.
Wenn man stillt, ist es wahnsinnig kräfteraubend, alle 2-4 Stunden alles stehen und liegen zulassen und sich dann die nächsten 1 1/2 h um das Baby zu kümmern. Wenn Dein Baby schläft, wirst Du auch schlafen wollen.

Außerdem wird man etwas vergesslich und wirr im Kopf. "Stilldemenz" bekommt man, weil der Schlaf permanent unterbrochen wird.
Bei mir war es wirklich extrem.

Aber wenn Dein Freund Dich wirklich! unterstützt, wirst Du es bestimmt packen.
Mein Mann hatte mir auch versichert, er werde mir wo es nur geht helfen, da er ja schließlich auch möchte, dass ich mein Studium beende. Leider zog er es dann Nachts doch vor liegen zu bleiben ... was sich aber erheblich gebessert hat, seit ich auf Flaschennahrung umstellen musste.

Seitdem schaffe ich es auch nebenher zu lernen (vorwiegend abends! Mein Kleiner hat jetzt endlich einen geregelten Schlafrhythmus und kann sogar einige Vorlesungen besuchen, was sich bei Dir ja erübrigt.

Zum Geld:
Das Erziehungsgeld (300 EUR) wird nicht aufs BAföG angerechnet, wie es dann beim Elterngeld ist, weiß ich leider nicht.

Fazit: Es ist sehr anstrengend und schwieriger als man vorher denken würde, aber mit ein bißchen Unterstützung durchaus zu schaffen!

Viel Glück!

(Macht vorher noch mal ordentlich Urlaub!!!)


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6. Juli 2006 um 21:47
In Antwort auf subira_12505430

Das ist doch schön :
Du hast eine theoretische Planung ,die perfekt zu sein scheint. Du scheinst dazu noch eine Top belastbare Karrierefrau zu sein, die 2 Jobs + Studium aufeinmal wuppt (14 Stunden Arbeit d.h. von ca. 7 Uhr morgens bis ca. 21 Uhr abends und dann noch fürs Studium büffeln - wow) und die ganz nebenbei eine Menge Ahnung von Babys/Kindern/Geburt hat, obwohl sie das noch nie durchgemacht hat und erst 24 Jahre alt ist.
Klar, nur weil ich hier die einzige bin, die die Lage einschätzen kann ,weil ich halt die einzige Mutter bin ,die geantwortet hat, habe ich gleich eine psychische Überlagerung und Fehlverhalten und man könnte mich und mein Kind totschlagen !!! Ich muss wirklich schon lachen über Deine Beiträge - meine Liebe WUTZI !!!
Wie willst Du mein Erziehungsverhalten, meine Einstellung einschätzen, nur weil ich hier die Meinung vertrete, dass es für die Mutter gleich nach der Geburt nicht machbar ist zu studieren.

Achso, noch zu Deiner Zwillingsmama mit ihren Babys neben dem Schreibtisch. Die kannste mir gern mal hier vorstellen!!! Ich denke sie existiert nur in Deiner Phantasie, eine Zwillingsmama hat nämlich in den ersten Wochen nach der Geburt nichtmal ne Minute Zeit für sich, geschweige denn den Kopf frei fürs Lernen!!!

Ich werfe hier im übrigen niemanden etwas vor, ich selbst habe mir eine Auszeit von 2 Jahren genommen und plane gerade meinen perfekten beruflichen Wiedereinstieg (unter Berücksichtigung genug Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können).
Ich habe mir eine völlige Auszeit von 2 Jahren genommen. Auch das möchte ich niemanden vorschreiben (doch beneide ich die Leute auch nicht die heut im Büro sitzen mussten - ganz nebenbei).
Es ist aber leider so, dass man eine gewisse Auszeit für sich selbst braucht. Wann denkst du denn, könnte man wieder beruflich loslegen, bzw loslegen zu lernen? Einen Tag nach der Geburt?
Ist es schlimm sich 8 Wochen / 12 Wochen oder sogar Ein halbes Jahr Zeit für sein Kind zu nehmen? Verschenkte Zeit ist es sicher nicht ! Auch danach kann man noch studieren. Warum glaubst du gibt es eine Mutterschaftszeit nach der Geburt ??

Aber Vielen Dank auch, dass Du überlegst mich gleich zu schlagen, mir psychische Überlagerung, Fehlverhalten vorwirst und mich sozusagen als Übermutter beschimpfst, diese bin ich ganz sicher nicht.
;-((
Ivy

Du darfst gerne wieder runterfahren.
Wenn Du meinst, dass Dir eine Jacke nicht passt, dann zieh sie Dir nicht an. Ich habe Dir weder Fehlverhalten noch psychische Überlagerung unterstellt, sondern es als Folge von Übermutterung in allgemeinen Zusammenhang gebracht. Der Unterschied in unserer Argumentation besteht für mich grundlegend darin, dass ich meine Aussagen mit einem meiner Meinung nach kennzeichne und Du meinst, dass Dir ein Kind das Recht gibt Deine Erlebnisse als Fakten zu deklarieren. Sorry, aber neben Dir wird es genug Mütter geben, die Deine, meiner Meinung nach zu extreme und wie ich finde überzogene Meinung so nicht teilen.

Ich habe noch kein Kind, das habe ich ja schon mehrfach erwähnt, aber das wird mich nicht davon abhalten hier meine Meinung zu vertreten. Bei den meisten Dingen, die man plant oder sich vornimmt hat man vorher nun mal noch keine Erfahrung, aber durch gesammelte Eindrücke und eigene Einschätzungen bildet man sich eine Meinung. Daß Du nun meine gesammelten Eindrücke als Phantasien abtust, bestärkt mich lediglich in meiner Meinung zu Deinen Äußerungen...

Außerdem stellst Du mit jedem Beitrag wechseln einen neuen Zeitrahmen in den Raum. Ich habe nie behauptet, dass man am Tage nach der Niederkunft mit dem Studium weitermachen kann oder muß. Aber gerade wenn Du vom Mutterschutz sprichst, wirst Du ja sicher wissen, wie lange der geht. Es sind 8 Wochen nach der Geburt (12 bei Früh oder Mehrlingsgeburten) und nicht 2 Jahre. Aber und auch das habe ich schon einmal geschrieben, wer so lange pausieren möchte soll das so tun. Ich werde, wenn ich denn dann irgendwann Mutter werde, keine zwei Jahre zu Hause bleiben. Und ich werde die Schwangerschaft sogar sehr bewusst in das Studium platzieren, denn täte ich das nicht wäre ich mindestens 31 wenn es losgehen könnte, denn leider dauert das Studium 13 Semester. Und würde ich dann schwanger müsste ich die Assistenzarztzeit wegen der Dienste zwangsläufig in Teilzeit machen und würde dann 8 statt 4 Jahre damit beschäftigt sein. Und so sieht meine Lebensplanung definitiv nicht aus. Ich möchte ein Kind und ich möchte es in mein Leben integrieren und nicht mein Leben für ein Kind aufgeben. Und da meine Partnerin diese Ansichten teilt und ich eh nicht stillen kann, wird das auch funktionieren.

Das sind nun aber meine eigenen, persönlichen Beweggründe, die zwar an sich nichts zur Sache tun und über die ich auch nicht diskutieren werde, aber vielleicht gibt es Dir einfach mal ein Beispiel dafür, wie man auf den für Dich vermutlich absurden Gedanken kommt, Kind und Studium in einen Topf zu tun.

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7. Juli 2006 um 9:37
In Antwort auf branda_825240

Du darfst gerne wieder runterfahren.
Wenn Du meinst, dass Dir eine Jacke nicht passt, dann zieh sie Dir nicht an. Ich habe Dir weder Fehlverhalten noch psychische Überlagerung unterstellt, sondern es als Folge von Übermutterung in allgemeinen Zusammenhang gebracht. Der Unterschied in unserer Argumentation besteht für mich grundlegend darin, dass ich meine Aussagen mit einem meiner Meinung nach kennzeichne und Du meinst, dass Dir ein Kind das Recht gibt Deine Erlebnisse als Fakten zu deklarieren. Sorry, aber neben Dir wird es genug Mütter geben, die Deine, meiner Meinung nach zu extreme und wie ich finde überzogene Meinung so nicht teilen.

Ich habe noch kein Kind, das habe ich ja schon mehrfach erwähnt, aber das wird mich nicht davon abhalten hier meine Meinung zu vertreten. Bei den meisten Dingen, die man plant oder sich vornimmt hat man vorher nun mal noch keine Erfahrung, aber durch gesammelte Eindrücke und eigene Einschätzungen bildet man sich eine Meinung. Daß Du nun meine gesammelten Eindrücke als Phantasien abtust, bestärkt mich lediglich in meiner Meinung zu Deinen Äußerungen...

Außerdem stellst Du mit jedem Beitrag wechseln einen neuen Zeitrahmen in den Raum. Ich habe nie behauptet, dass man am Tage nach der Niederkunft mit dem Studium weitermachen kann oder muß. Aber gerade wenn Du vom Mutterschutz sprichst, wirst Du ja sicher wissen, wie lange der geht. Es sind 8 Wochen nach der Geburt (12 bei Früh oder Mehrlingsgeburten) und nicht 2 Jahre. Aber und auch das habe ich schon einmal geschrieben, wer so lange pausieren möchte soll das so tun. Ich werde, wenn ich denn dann irgendwann Mutter werde, keine zwei Jahre zu Hause bleiben. Und ich werde die Schwangerschaft sogar sehr bewusst in das Studium platzieren, denn täte ich das nicht wäre ich mindestens 31 wenn es losgehen könnte, denn leider dauert das Studium 13 Semester. Und würde ich dann schwanger müsste ich die Assistenzarztzeit wegen der Dienste zwangsläufig in Teilzeit machen und würde dann 8 statt 4 Jahre damit beschäftigt sein. Und so sieht meine Lebensplanung definitiv nicht aus. Ich möchte ein Kind und ich möchte es in mein Leben integrieren und nicht mein Leben für ein Kind aufgeben. Und da meine Partnerin diese Ansichten teilt und ich eh nicht stillen kann, wird das auch funktionieren.

Das sind nun aber meine eigenen, persönlichen Beweggründe, die zwar an sich nichts zur Sache tun und über die ich auch nicht diskutieren werde, aber vielleicht gibt es Dir einfach mal ein Beispiel dafür, wie man auf den für Dich vermutlich absurden Gedanken kommt, Kind und Studium in einen Topf zu tun.

@Wutzi :
Liebe Wutzi, es geht hier die ganze Zeit u.a. darum, dass Du meinst, man sollte keine Zeit verschenken und das Du auch nicht glaubst, dass man nur wenige Tage nach der Geburt nicht wieder loslegen kann, mit dem Studium. Das das nicht geht, dass ist nunmal Fakt !!! Und überzogen und extrem ist diese Einstellung nicht, ich glaube nicht, dass es viele Mütter gibt die diese Einstellung nicht teilen !
Ich denke eher, dass viele planende junge Frauen, sich nicht vorstellen können wieviel Arbeit ein Kind macht und wie ausgefüllt doch der Tag ist.

Auch bei mir war es so , dass ich Angst hatte mich von meinem Beruf erstmal zu verarbschieden. Ich dachte auch, ich könnte schon bald mit einem Studium loslegen und mein Baby zu den Zeiten in der Krippe abgeben. Heute bin ich froh, dass ich den vollen Erziehungsurlaub eingereicht habe und das ich mir Zeit genommen habe. Mit Übermutterung hat das nichts zu tun, für die Eltern-Kind-Bindung ist es aber trotzdem sehr gut.

Das Du keine Erfahrung hast weiß ich, ich möchte Dich lediglich etwas aufklären ! Ich habe nur einen Eindruck als Phantasie abgetan und zwar den mit der Zwillingsmama. Das kann so nicht stimmen !

Wieso stelle ich einen neuen Zeitrahmen in den Raum. Ich versuche Dir nur die ganze Zeit zu erklären, dass man sich als Mutter etwas Zeit nehmen muss, um sich mit dem Baby anzufreunden und um sich selbst zu erholen, bzw sich auch auf die neue Situation einzustellen. Hier spreche ich die ganze Zeit von einem Zeitraum von wenigen Monaten und habe nie was anderes behauptet. Jedoch sollte man danach auch eine funktionierende Betreuungslösung parat haben .
Wielange der Mutterschutz geht weiß ich. Aber hast Du auch schonmal was von Erziehungsurlaub gehört?
Die 2 Jahre, von denen ich geschrieben habe, um die geht es jedoch garnicht. Dies habe ich nur erwähnt, weil ich den Erziehungsurlaub genommen habe und ich geniesse die Zeit bewusst ! Denn meine Tochter wird soooo schnell groß und ich möchte nicht das ihr eine Tagesmutter dabei zu sieht - sondern ich möchte dies selber tun. Wann bitte wird es wieder eine so intensive Zeit zwischen Mutter und Kind geben ? Wann werde ich mal wieder soviel im Freien / in der Sonne / in der Natur sein können, mit meiner Tochter ?
Aber dies nur nebenbei, weil Du schreibst, dass Du ein Kind bekommen möchtest, aber keine Auszeit willst.
Aber auch das kann ich verstehen, wenn man noch ein so großes Studium vor sich hat. Jeder muss selbst wissen, wieviel Zeit er sich für sein Kind nehmen will und wieviel für die Karriere.

Wenn Du Medizin studieren möchtest, dann brauchst Du eine Betreuung für Dein Kind und das ist ja auch okay. Du gehst zur Uni und Dein Kind ist in der Krippe/bei der Oma/beim Partner. Das ist machbar, da habe ich auch nie was gegenteiliges behauptet. Hier gings die ganze Zeit um das Baby neben dem Schreibtisch, beim Fernstudium!

Ganz oben hat übrigens noch jemand geantwortet. Du solltest Dir den Beitrag mal durchlesen. Das ist genau das was ich meine: Das es nicht möglich ist, in den ersten Wochen /Monaten nach der Geburt konzentriert zu arbeiten, wenn man selbst und das Baby daheim ist !
Vielleicht solltest Du einfach auch hier mal widersprechen ! Ist doch nicht Deine Meinung.

Deine Partnerin? Wenn Du eine Partner"in" hast, wie wollt ihr dann ein Kind bekommen?
Wieso kannst Du nicht Stillen?

Du wirst ungerecht (letzter Absatz)! Liegt wahrscheinlich daran, dass Dir die Argumente ausgehen ! Ich habe nie behauptet, dass man Studium und Kind nicht in einen Topf werfen kann. Wie schon so oft geschrieben, aber nochmals für Dich: Es geht um eine geringe Auszeit, die Du für Dich und Dein Kind brauchst. Mit wenigen Tagen kommt man nicht aus, ein paar Monate sollten es schon sein.

Ivy




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7. Juli 2006 um 23:01
In Antwort auf subira_12505430

@Wutzi :
Liebe Wutzi, es geht hier die ganze Zeit u.a. darum, dass Du meinst, man sollte keine Zeit verschenken und das Du auch nicht glaubst, dass man nur wenige Tage nach der Geburt nicht wieder loslegen kann, mit dem Studium. Das das nicht geht, dass ist nunmal Fakt !!! Und überzogen und extrem ist diese Einstellung nicht, ich glaube nicht, dass es viele Mütter gibt die diese Einstellung nicht teilen !
Ich denke eher, dass viele planende junge Frauen, sich nicht vorstellen können wieviel Arbeit ein Kind macht und wie ausgefüllt doch der Tag ist.

Auch bei mir war es so , dass ich Angst hatte mich von meinem Beruf erstmal zu verarbschieden. Ich dachte auch, ich könnte schon bald mit einem Studium loslegen und mein Baby zu den Zeiten in der Krippe abgeben. Heute bin ich froh, dass ich den vollen Erziehungsurlaub eingereicht habe und das ich mir Zeit genommen habe. Mit Übermutterung hat das nichts zu tun, für die Eltern-Kind-Bindung ist es aber trotzdem sehr gut.

Das Du keine Erfahrung hast weiß ich, ich möchte Dich lediglich etwas aufklären ! Ich habe nur einen Eindruck als Phantasie abgetan und zwar den mit der Zwillingsmama. Das kann so nicht stimmen !

Wieso stelle ich einen neuen Zeitrahmen in den Raum. Ich versuche Dir nur die ganze Zeit zu erklären, dass man sich als Mutter etwas Zeit nehmen muss, um sich mit dem Baby anzufreunden und um sich selbst zu erholen, bzw sich auch auf die neue Situation einzustellen. Hier spreche ich die ganze Zeit von einem Zeitraum von wenigen Monaten und habe nie was anderes behauptet. Jedoch sollte man danach auch eine funktionierende Betreuungslösung parat haben .
Wielange der Mutterschutz geht weiß ich. Aber hast Du auch schonmal was von Erziehungsurlaub gehört?
Die 2 Jahre, von denen ich geschrieben habe, um die geht es jedoch garnicht. Dies habe ich nur erwähnt, weil ich den Erziehungsurlaub genommen habe und ich geniesse die Zeit bewusst ! Denn meine Tochter wird soooo schnell groß und ich möchte nicht das ihr eine Tagesmutter dabei zu sieht - sondern ich möchte dies selber tun. Wann bitte wird es wieder eine so intensive Zeit zwischen Mutter und Kind geben ? Wann werde ich mal wieder soviel im Freien / in der Sonne / in der Natur sein können, mit meiner Tochter ?
Aber dies nur nebenbei, weil Du schreibst, dass Du ein Kind bekommen möchtest, aber keine Auszeit willst.
Aber auch das kann ich verstehen, wenn man noch ein so großes Studium vor sich hat. Jeder muss selbst wissen, wieviel Zeit er sich für sein Kind nehmen will und wieviel für die Karriere.

Wenn Du Medizin studieren möchtest, dann brauchst Du eine Betreuung für Dein Kind und das ist ja auch okay. Du gehst zur Uni und Dein Kind ist in der Krippe/bei der Oma/beim Partner. Das ist machbar, da habe ich auch nie was gegenteiliges behauptet. Hier gings die ganze Zeit um das Baby neben dem Schreibtisch, beim Fernstudium!

Ganz oben hat übrigens noch jemand geantwortet. Du solltest Dir den Beitrag mal durchlesen. Das ist genau das was ich meine: Das es nicht möglich ist, in den ersten Wochen /Monaten nach der Geburt konzentriert zu arbeiten, wenn man selbst und das Baby daheim ist !
Vielleicht solltest Du einfach auch hier mal widersprechen ! Ist doch nicht Deine Meinung.

Deine Partnerin? Wenn Du eine Partner"in" hast, wie wollt ihr dann ein Kind bekommen?
Wieso kannst Du nicht Stillen?

Du wirst ungerecht (letzter Absatz)! Liegt wahrscheinlich daran, dass Dir die Argumente ausgehen ! Ich habe nie behauptet, dass man Studium und Kind nicht in einen Topf werfen kann. Wie schon so oft geschrieben, aber nochmals für Dich: Es geht um eine geringe Auszeit, die Du für Dich und Dein Kind brauchst. Mit wenigen Tagen kommt man nicht aus, ein paar Monate sollten es schon sein.

Ivy




@Ivy
Es tut mir wirklich leid, aber ich gehe mit einigen Dingen nicht konform.
Wenn es möglich ist ein Fernstudium neben einem Fulltimejob zu machen, wenn unendlich viele Studenten beweisen, dass man auch ein Kind in ein Präsenzstudium integrieren kann, warum soll es dann nicht möglich sein neben einem Kind ein Fernstudium zu machen, wo Du nicht aus der Tür gehen musst und Deine Zeit und Kapazitäten völlig frei, nicht nur am Tag sondern auch auf die Woche verteilen kann. Selbst wenn man nur am Wochenende durch den Partner entlastet wird, kann man bei konzentrierter Arbeit auch in den ersten Wochen bestimmt mindestens 50% des Solls erfüllen. Mir ist unverständlich wie man sich dagegen so streuben kann. Wenn man sich fit fühlt macht man mehr und wenn man sich nicht ausgeschlafen fühlt macht man halt weniger. Und die Erfahrungen dazu liegen wohl eher auf meiner Seite, denn ich habe eines gemacht. Kein Job und kein Studium sonst bietet diese Möglichkeit und da sollte es doch wohl möglich sein nebenher ein Buch in die Hand zu nehmen.
Wenn ich mich an meine Mutter erinnere, die hat sich nach der Geburt in der Klinik zu tode gelangweilt und sich kleinere Bilanzen von der Arbeit mitbringen lassen, weil sie so was zu tun hatte und nicht den ganzen Tag das Wehgeschrei der Zimmernachbarinnen ertragen musste. Menschen sind nun mal unterschiedlich. Meine Mutter hat bis zum Tag vor der Geburt gearbeitet und andere nutzen den Mutterschutz vorher. Beides ist legitim und vor allem möglich natürlich je nach persönlicher Konstitution.

Der Beitrag, zu dem ich mich äußern soll, beschreibt ja Erfahrungen mit einem Präsenzstudium. Nach 12 Wochen wieder am Unileben teilzunehmen finde ich okay. Wie schon gesagt, es ist etwas völlig anderes als ein Fernstudium... Außerdem wird dort von einer stark ausgeprägten Stilldemenz gesprochen und das hat auch nicht jeder...

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7. Juli 2006 um 23:06
In Antwort auf branda_825240

@Ivy
Es tut mir wirklich leid, aber ich gehe mit einigen Dingen nicht konform.
Wenn es möglich ist ein Fernstudium neben einem Fulltimejob zu machen, wenn unendlich viele Studenten beweisen, dass man auch ein Kind in ein Präsenzstudium integrieren kann, warum soll es dann nicht möglich sein neben einem Kind ein Fernstudium zu machen, wo Du nicht aus der Tür gehen musst und Deine Zeit und Kapazitäten völlig frei, nicht nur am Tag sondern auch auf die Woche verteilen kann. Selbst wenn man nur am Wochenende durch den Partner entlastet wird, kann man bei konzentrierter Arbeit auch in den ersten Wochen bestimmt mindestens 50% des Solls erfüllen. Mir ist unverständlich wie man sich dagegen so streuben kann. Wenn man sich fit fühlt macht man mehr und wenn man sich nicht ausgeschlafen fühlt macht man halt weniger. Und die Erfahrungen dazu liegen wohl eher auf meiner Seite, denn ich habe eines gemacht. Kein Job und kein Studium sonst bietet diese Möglichkeit und da sollte es doch wohl möglich sein nebenher ein Buch in die Hand zu nehmen.
Wenn ich mich an meine Mutter erinnere, die hat sich nach der Geburt in der Klinik zu tode gelangweilt und sich kleinere Bilanzen von der Arbeit mitbringen lassen, weil sie so was zu tun hatte und nicht den ganzen Tag das Wehgeschrei der Zimmernachbarinnen ertragen musste. Menschen sind nun mal unterschiedlich. Meine Mutter hat bis zum Tag vor der Geburt gearbeitet und andere nutzen den Mutterschutz vorher. Beides ist legitim und vor allem möglich natürlich je nach persönlicher Konstitution.

Der Beitrag, zu dem ich mich äußern soll, beschreibt ja Erfahrungen mit einem Präsenzstudium. Nach 12 Wochen wieder am Unileben teilzunehmen finde ich okay. Wie schon gesagt, es ist etwas völlig anderes als ein Fernstudium... Außerdem wird dort von einer stark ausgeprägten Stilldemenz gesprochen und das hat auch nicht jeder...

@Ivy Teil 2
"einen Eindruck als Phantasie abgetan und zwar den mit der Zwillingsmama. Das kann so nicht stimmen !" Ein schönes Beispiel unserer unterschiedlichen Argumentation. Warum soll ich mir ein für mich elementares Beispiel meiner Meinungsbildung aus den Fingern ziehen? Mir gehen auch nicht die Argumente aus, aber gerade Du stellst Dich doch dagegen, wenn Du meine Aussagen lustig findest oder mir Lügen unterstellst. Man kann das auch gut von der anderen Seite sehen. Aussagen, auf die Du nichts entgegnen kannst, erwiderst Du mit "Kann nicht stimmen." Einfach, findest Du nicht? Du gestehst ja noch nicht mal ein, dass es Menschen geben mag, die das geschafft haben, was Du für utopisch hältst. Man könnte das ja nicht gut finden, oder als Ausnahmen abtun, aber selbst das tust Du nicht. Du willst tatsächlich "lediglich etwas aufklären !" mit sogenannten Fakten... Und dazu muß ich Dir ehrlich sagen, wir können Diskutieren, aber aufklären lasse ich mich durch Einzelbeispiele nun auch nicht.
Du darfst mir schon glauben, dass ich mich ausreichend mit dem Thema auseinandersetze, natürlich auch, weil ich nicht mal eben ungewollt und ungeplant schwanger werden kann. Aber und das zu Deiner Frage, der freiwillige Erzeuger ist schon gefunden. Frauenpaaren ist in Deutschland ja lediglich die IVF verwehrt... Wie man das ethisch sehen will, kann jeder selbst entscheiden. Warum das Stillen nicht geht ist unwichtig, aber es ist definitiv und ich habe mich gut damit arrangiert.

Allgemein möchte ich einfach noch mal sagen: Du hast Deine Mutterschaft gestaltet, wie Du es wolltest und wie schon oft gesagt, das steht jedem frei, aber Deine Mutterschaft ist sicher nicht der alleingültige und alleinrichtige Weg.

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8. Juli 2006 um 0:02
In Antwort auf branda_825240

@Ivy
Es tut mir wirklich leid, aber ich gehe mit einigen Dingen nicht konform.
Wenn es möglich ist ein Fernstudium neben einem Fulltimejob zu machen, wenn unendlich viele Studenten beweisen, dass man auch ein Kind in ein Präsenzstudium integrieren kann, warum soll es dann nicht möglich sein neben einem Kind ein Fernstudium zu machen, wo Du nicht aus der Tür gehen musst und Deine Zeit und Kapazitäten völlig frei, nicht nur am Tag sondern auch auf die Woche verteilen kann. Selbst wenn man nur am Wochenende durch den Partner entlastet wird, kann man bei konzentrierter Arbeit auch in den ersten Wochen bestimmt mindestens 50% des Solls erfüllen. Mir ist unverständlich wie man sich dagegen so streuben kann. Wenn man sich fit fühlt macht man mehr und wenn man sich nicht ausgeschlafen fühlt macht man halt weniger. Und die Erfahrungen dazu liegen wohl eher auf meiner Seite, denn ich habe eines gemacht. Kein Job und kein Studium sonst bietet diese Möglichkeit und da sollte es doch wohl möglich sein nebenher ein Buch in die Hand zu nehmen.
Wenn ich mich an meine Mutter erinnere, die hat sich nach der Geburt in der Klinik zu tode gelangweilt und sich kleinere Bilanzen von der Arbeit mitbringen lassen, weil sie so was zu tun hatte und nicht den ganzen Tag das Wehgeschrei der Zimmernachbarinnen ertragen musste. Menschen sind nun mal unterschiedlich. Meine Mutter hat bis zum Tag vor der Geburt gearbeitet und andere nutzen den Mutterschutz vorher. Beides ist legitim und vor allem möglich natürlich je nach persönlicher Konstitution.

Der Beitrag, zu dem ich mich äußern soll, beschreibt ja Erfahrungen mit einem Präsenzstudium. Nach 12 Wochen wieder am Unileben teilzunehmen finde ich okay. Wie schon gesagt, es ist etwas völlig anderes als ein Fernstudium... Außerdem wird dort von einer stark ausgeprägten Stilldemenz gesprochen und das hat auch nicht jeder...

In einem sind wir uns einig:
Wir sind einfach nicht der gleichen Meinung und werden da wohl auch nicht hinfinden .
Das ein Fulltimejob + Studium möglich ist, das weiß ich, dass ein Fulltimejob +Teilzeitjob +Studium möglich ist, bei einer Arbeitszeit von 14 h täglich, zweifle ich an, aber dass ein Studium direkt nach der Geburt unmöglich ist, dass weiß ich, denn wenn man ein Baby bekommen hat, dann hat man auf einmal einen 24 h Job, obwohl man selbst in einer derart schlechten Verfassung ist, wie man es vielleicht noch nie erlebt hat.

Das man seine Kapazitäten völlig frei planen kann, stimmt nicht, denn den Rhytmus bestimmt erstmal nur das Kind .
Das der Partner nur am Wochenende entlastet ist ja schön und gut - aber wo bleibt da die Partnerschaft. Das Zusammenleben wäre gleich 0.
Zu Deinem Vorschlag, "Wenn man sich fit fühlt macht man mehr": Problem hierbei ist, wie auch schon mehrmals geschrieben, wenn man gerade ein Kind bekommen hat, fühlt man sich nie fit !!! Und 50 % des Soll in den ersten Wochen durch konzentrierte Arbeit zu erfüllen wird auch schwierig, weil man sich einfach so schlecht konzentrieren kann .
Du hast hier keine Erfahrung, denn Du hast ein Studium gemacht, ohne Kind.
Was für ein Lernaufwand so ein Fernstudium bedeutet, weiß ich durch meine Partner, der ebenfalls eins gemacht hat. Was für eine Arbeit ein Kind macht, weiß ich weil ich nunmal eins habe. Du kannst das nicht beurteilen !

Aber diese Karrierewut scheint wohl in der Familie zu liegen .
Deine Mutter hat wohl keine Minute ohne Arbeit sein können ! Errinnert mich an meine Mutter, die am Tage meiner Geburt noch im selbstständigen Handwerksbetrieb geholfen hat und mich fast auf dem heimischen Betriebshof zur Welt gebracht hat, womit sie mich und sich selbst in starke Gefahr gebracht hat!

Ich wußte jedenfalls nie wieso sie dies getan hat, keiner hat sie gezwungen und ich wußte schon immer, dass ich das anders machen werde !
Weiß nicht ob das was mit persönlicher Konstitution zu tun hat, vielleicht eher mit Verantwortungsbewusstsein und Prioritäten richtig setzen - im Leben.

Zu dem Beitrag oben: Ja, nach 12 Wochen wieder an der Uni zu sein ist okay- wenn man die Betreuung für sein Kind richtig organisiert hat. Auch bei einem Fernstudium könnte man das tun - das Kind, während der Lernzeiten, in eine Betreuung geben - würde ich wenigstens für sinniger halten, als es neben dem Schreibtisch zu stellen.

Übrigens: Stilldemenz - dass gibt es nicht - es wird nur so genannt und das hat jeder - auf unterschiedliche Art und Weise - aber mehr oder weniger ausgeprägt. Es hat auch nicht unbedingt nur damit zu tun, ob Du nun stillst oder nicht - vor und nach der Geburt ist man hormonell irgendwie so eingestellt, dass man in allen Dingen, die nicht das Kind betreffen, einfach doof ist.




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8. Juli 2006 um 0:09
In Antwort auf branda_825240

@Ivy Teil 2
"einen Eindruck als Phantasie abgetan und zwar den mit der Zwillingsmama. Das kann so nicht stimmen !" Ein schönes Beispiel unserer unterschiedlichen Argumentation. Warum soll ich mir ein für mich elementares Beispiel meiner Meinungsbildung aus den Fingern ziehen? Mir gehen auch nicht die Argumente aus, aber gerade Du stellst Dich doch dagegen, wenn Du meine Aussagen lustig findest oder mir Lügen unterstellst. Man kann das auch gut von der anderen Seite sehen. Aussagen, auf die Du nichts entgegnen kannst, erwiderst Du mit "Kann nicht stimmen." Einfach, findest Du nicht? Du gestehst ja noch nicht mal ein, dass es Menschen geben mag, die das geschafft haben, was Du für utopisch hältst. Man könnte das ja nicht gut finden, oder als Ausnahmen abtun, aber selbst das tust Du nicht. Du willst tatsächlich "lediglich etwas aufklären !" mit sogenannten Fakten... Und dazu muß ich Dir ehrlich sagen, wir können Diskutieren, aber aufklären lasse ich mich durch Einzelbeispiele nun auch nicht.
Du darfst mir schon glauben, dass ich mich ausreichend mit dem Thema auseinandersetze, natürlich auch, weil ich nicht mal eben ungewollt und ungeplant schwanger werden kann. Aber und das zu Deiner Frage, der freiwillige Erzeuger ist schon gefunden. Frauenpaaren ist in Deutschland ja lediglich die IVF verwehrt... Wie man das ethisch sehen will, kann jeder selbst entscheiden. Warum das Stillen nicht geht ist unwichtig, aber es ist definitiv und ich habe mich gut damit arrangiert.

Allgemein möchte ich einfach noch mal sagen: Du hast Deine Mutterschaft gestaltet, wie Du es wolltest und wie schon oft gesagt, das steht jedem frei, aber Deine Mutterschaft ist sicher nicht der alleingültige und alleinrichtige Weg.

....
Sorry, aber wenn Du diese Zwillingsmama kennst, dann sag doch mehr Beispiele, sag wie sie das Studium zu Ende gewuppt hat, ob sie es zu Ende gemacht hat, mit ihren Kindern neben dem Schreibtisch ...

Zu Entgegnen hatte ich bisher immer etwas ... zBsp bei der Zwillingsmama, dass Zwillingsmamas eigentlich nach der Geburt erstmal keine freie Minute für sich haben.

Einzelbeispiele bringe ich auch nicht, sondern ich habe mich in den letzten 2-3 Jahren mit vielen Müttern ausgetauscht.

Das ihr als Frauenpaar ein Kind haben möchtet, das finde ich widerrum richtig,richtig Klasse.

Das meine Mutterschaft der alleinrichtige Weg ist, habe ich nie behauptet ...

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10. Juli 2006 um 0:10
In Antwort auf subira_12505430

In einem sind wir uns einig:
Wir sind einfach nicht der gleichen Meinung und werden da wohl auch nicht hinfinden .
Das ein Fulltimejob + Studium möglich ist, das weiß ich, dass ein Fulltimejob +Teilzeitjob +Studium möglich ist, bei einer Arbeitszeit von 14 h täglich, zweifle ich an, aber dass ein Studium direkt nach der Geburt unmöglich ist, dass weiß ich, denn wenn man ein Baby bekommen hat, dann hat man auf einmal einen 24 h Job, obwohl man selbst in einer derart schlechten Verfassung ist, wie man es vielleicht noch nie erlebt hat.

Das man seine Kapazitäten völlig frei planen kann, stimmt nicht, denn den Rhytmus bestimmt erstmal nur das Kind .
Das der Partner nur am Wochenende entlastet ist ja schön und gut - aber wo bleibt da die Partnerschaft. Das Zusammenleben wäre gleich 0.
Zu Deinem Vorschlag, "Wenn man sich fit fühlt macht man mehr": Problem hierbei ist, wie auch schon mehrmals geschrieben, wenn man gerade ein Kind bekommen hat, fühlt man sich nie fit !!! Und 50 % des Soll in den ersten Wochen durch konzentrierte Arbeit zu erfüllen wird auch schwierig, weil man sich einfach so schlecht konzentrieren kann .
Du hast hier keine Erfahrung, denn Du hast ein Studium gemacht, ohne Kind.
Was für ein Lernaufwand so ein Fernstudium bedeutet, weiß ich durch meine Partner, der ebenfalls eins gemacht hat. Was für eine Arbeit ein Kind macht, weiß ich weil ich nunmal eins habe. Du kannst das nicht beurteilen !

Aber diese Karrierewut scheint wohl in der Familie zu liegen .
Deine Mutter hat wohl keine Minute ohne Arbeit sein können ! Errinnert mich an meine Mutter, die am Tage meiner Geburt noch im selbstständigen Handwerksbetrieb geholfen hat und mich fast auf dem heimischen Betriebshof zur Welt gebracht hat, womit sie mich und sich selbst in starke Gefahr gebracht hat!

Ich wußte jedenfalls nie wieso sie dies getan hat, keiner hat sie gezwungen und ich wußte schon immer, dass ich das anders machen werde !
Weiß nicht ob das was mit persönlicher Konstitution zu tun hat, vielleicht eher mit Verantwortungsbewusstsein und Prioritäten richtig setzen - im Leben.

Zu dem Beitrag oben: Ja, nach 12 Wochen wieder an der Uni zu sein ist okay- wenn man die Betreuung für sein Kind richtig organisiert hat. Auch bei einem Fernstudium könnte man das tun - das Kind, während der Lernzeiten, in eine Betreuung geben - würde ich wenigstens für sinniger halten, als es neben dem Schreibtisch zu stellen.

Übrigens: Stilldemenz - dass gibt es nicht - es wird nur so genannt und das hat jeder - auf unterschiedliche Art und Weise - aber mehr oder weniger ausgeprägt. Es hat auch nicht unbedingt nur damit zu tun, ob Du nun stillst oder nicht - vor und nach der Geburt ist man hormonell irgendwie so eingestellt, dass man in allen Dingen, die nicht das Kind betreffen, einfach doof ist.




...
Du gibst mit dem Beispiel Deiner Mutter doch selbst, dass es möglich ist am Tag nach der Geburt auf den Beinen zu sein. Warum soll das außer Meiner Mutter niemand anders schaffen?
Was meine Freundin angeht so habe ich geschrieben, dass sie nach vier Wochen weiterstudiert hat, das kannst Du gern nachlesen. Sie wollte und hat auch nicht gestillt und ihr Freund war zu Hause. Wenn das Umfeld und die Einstellung stimmt geht alles.
Ich habe auch nie gesagt, dass die Partnerschaft nicht leidet, aber meiner Meinung nach passt es trotzdem, wenn man eingespielt ist und das ganze durch die Beziehung getragen wird. Für uns war die Zeit meines Fernstudiums neben der Arbeit auch nicht leicht, aber ich habe den Rücken dafür gestärkt und freigehalten bekommen. Aber wie ich lese zweifelst Du ja auch das an...

Ich sehe unsere Diskussion langsam dem ende entgegen gehen, denn bei soviel Misstrauen zum einen und der Aussage

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10. Juli 2006 um 0:12
In Antwort auf branda_825240

...
Du gibst mit dem Beispiel Deiner Mutter doch selbst, dass es möglich ist am Tag nach der Geburt auf den Beinen zu sein. Warum soll das außer Meiner Mutter niemand anders schaffen?
Was meine Freundin angeht so habe ich geschrieben, dass sie nach vier Wochen weiterstudiert hat, das kannst Du gern nachlesen. Sie wollte und hat auch nicht gestillt und ihr Freund war zu Hause. Wenn das Umfeld und die Einstellung stimmt geht alles.
Ich habe auch nie gesagt, dass die Partnerschaft nicht leidet, aber meiner Meinung nach passt es trotzdem, wenn man eingespielt ist und das ganze durch die Beziehung getragen wird. Für uns war die Zeit meines Fernstudiums neben der Arbeit auch nicht leicht, aber ich habe den Rücken dafür gestärkt und freigehalten bekommen. Aber wie ich lese zweifelst Du ja auch das an...

Ich sehe unsere Diskussion langsam dem ende entgegen gehen, denn bei soviel Misstrauen zum einen und der Aussage

Meine Beiträge werden immer zerrissen...
Ich sehe unsere Diskussion langsam dem ende entgegen gehen, denn bei soviel Misstrauen zum einen und der Aussage "Du hast hier keine Erfahrung" zum anderen, stelle ich um so mehr fest, dass ich mich im Wissen um andere Beispiele nicht belehren lassen muß.

Ich bin sicher nicht Karrierewütig, denn dann würde ich kein Kind wollen, aber ich kann und werde meine Erfüllung nicht im Zuhause sein finden. Und solange ich weiß, dass es dem Kind gut gehen wird, auch wenn ich nicht da sein würde, sehe ich auch keine Veranlassung dafür unnötig zu pausieren. Wenn zwei Menschen ein Kind wollen, können sich auch zwei Menschen um ein Kind kümmern. Und gerade weil meine Frau mit dem Kind genetisch ja nicht verbunden sein wird, halte ich das sogar für umso wichtiger.
Ich habe ja schon einmal erwähnt, dass ich den Sinn im Kinderkriegens nicht in der eigenen Lebensaufgabe sehe. Ich werde selbst für das Medizinstudium, dass einfach nur mein Lebenstraum ist, nicht vollständig aufhören zu arbeiten. Erst dann wenn wirklich ein Kind da wäre. Und das hat nicht nur finanzielle Aspekte.
Ich würde sogar soweit gehen zu mutmaßen, dass jemandem der die Arbeit von jetzt auf gleich aufgeben kann wohl nicht soviel daran gelegen hat.

Übrigens, den Begriff Stilldemenz gibt es sehr wohl, er wird aber auch Fläschchendemenz genannte und es gibt keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung dafür. Aber es wird sehr stark angenommen, dass es mit dem Verlangen nach Nahrung und der dadurch entstehenden Schlafunterbrechung in der Tiefschlafphase zu tun hat.

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11. Juli 2006 um 13:39
In Antwort auf branda_825240

...
Du gibst mit dem Beispiel Deiner Mutter doch selbst, dass es möglich ist am Tag nach der Geburt auf den Beinen zu sein. Warum soll das außer Meiner Mutter niemand anders schaffen?
Was meine Freundin angeht so habe ich geschrieben, dass sie nach vier Wochen weiterstudiert hat, das kannst Du gern nachlesen. Sie wollte und hat auch nicht gestillt und ihr Freund war zu Hause. Wenn das Umfeld und die Einstellung stimmt geht alles.
Ich habe auch nie gesagt, dass die Partnerschaft nicht leidet, aber meiner Meinung nach passt es trotzdem, wenn man eingespielt ist und das ganze durch die Beziehung getragen wird. Für uns war die Zeit meines Fernstudiums neben der Arbeit auch nicht leicht, aber ich habe den Rücken dafür gestärkt und freigehalten bekommen. Aber wie ich lese zweifelst Du ja auch das an...

Ich sehe unsere Diskussion langsam dem ende entgegen gehen, denn bei soviel Misstrauen zum einen und der Aussage

Bitte richtig lesen:
als ich ein Beispiel von meiner Mutter brachte, meinte ich "VOR" der Geburt. Das habe ich auch geschrieben !
Wenn der Freund Deiner Zwillingsmama die ganze Zeit zuhause war/ist, geht es sicher zu studieren. Ich frage mich bloss, woher da dann das Geld kommt !!!
Das sie nicht stillen wollte und es auch nicht getan hat, ist sicher ihre Sache. Aber verstehen tue ich es nicht, Deine Freundin setzt damit ihre Prioritäten auf sich ganz allein, indem sie nicht stillt, um Zeit zu sparen für ihr Studium. Hoffentlich weiß sie, das das Stillen eine der gesündesten und besten Dinge auf der Welt ist, die sie ihren Kindern mit auf den Weg geben kann, für ein gesundes Leben; und das sie dies niemals wieder nachholen kann.

Klar zweifle ich daran, dass Du 2 Jobs hattest und noch neben bei studiert hast. Wenn Du das täglich wirklich so gemacht hast, dann musst Du (wie schon geschrieben) von (bsp) 7 Uhr bis 21 Uhr aus dem Haus gewesen sein und hast danach noch studiert.
....

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11. Juli 2006 um 13:47
In Antwort auf branda_825240

Meine Beiträge werden immer zerrissen...
Ich sehe unsere Diskussion langsam dem ende entgegen gehen, denn bei soviel Misstrauen zum einen und der Aussage "Du hast hier keine Erfahrung" zum anderen, stelle ich um so mehr fest, dass ich mich im Wissen um andere Beispiele nicht belehren lassen muß.

Ich bin sicher nicht Karrierewütig, denn dann würde ich kein Kind wollen, aber ich kann und werde meine Erfüllung nicht im Zuhause sein finden. Und solange ich weiß, dass es dem Kind gut gehen wird, auch wenn ich nicht da sein würde, sehe ich auch keine Veranlassung dafür unnötig zu pausieren. Wenn zwei Menschen ein Kind wollen, können sich auch zwei Menschen um ein Kind kümmern. Und gerade weil meine Frau mit dem Kind genetisch ja nicht verbunden sein wird, halte ich das sogar für umso wichtiger.
Ich habe ja schon einmal erwähnt, dass ich den Sinn im Kinderkriegens nicht in der eigenen Lebensaufgabe sehe. Ich werde selbst für das Medizinstudium, dass einfach nur mein Lebenstraum ist, nicht vollständig aufhören zu arbeiten. Erst dann wenn wirklich ein Kind da wäre. Und das hat nicht nur finanzielle Aspekte.
Ich würde sogar soweit gehen zu mutmaßen, dass jemandem der die Arbeit von jetzt auf gleich aufgeben kann wohl nicht soviel daran gelegen hat.

Übrigens, den Begriff Stilldemenz gibt es sehr wohl, er wird aber auch Fläschchendemenz genannte und es gibt keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung dafür. Aber es wird sehr stark angenommen, dass es mit dem Verlangen nach Nahrung und der dadurch entstehenden Schlafunterbrechung in der Tiefschlafphase zu tun hat.

...
Klar können sich zwei Menschen um ein Kind kümmern und wenn Du und Deine Partnerin sich einig sind, kann ja auch sie das "Zuhause-Bleiben" übernehmen.

Und mit Deiner Mutmaßung, dass demjenigen, der Zuhause bleibt, von heut auf morgen, nich soviel an der Arbeit gelegen ist,damit hast Du vollkommen Recht.
Ich habe schon mal geschrieben, dass ich den Erziehungsurlaub voll und ganz geniesse, um mich um mein Kind zu kümmern. Denn ich möchte nicht, dass die Tagesmutter täglich dabei zu sieht, wie meine Tochter neue Sachen entdeckt und lernt. Wann bitte gibt es so eine innige Zeit zwischen Mutter und Kind nochmal? Wie tief wird die Beziehung zwischen Mutter und Kind werden, und wie tief die Bindung, wenn die Mutter sich Zeit nimmt, für das Kind?
Was bitte ist dagegen ein Aussetzer im Job, für 2-3 Jahre?
Und wie schonmal geschrieben: Ich glaube Mitleid muss niemand mit mir haben, wegen meiner jetzigen Situation. Denn: schau mal aus dem Fenster. Das Wetter ist wundernschön und ich gehe heut nicht ins Büro!

Der Begriff "Stildemenz" ist eine Bezeichnung, keine Krankheit !
Geben tut es den Begriff, das stimmt und merkwürdig ist, wenn man bei Google den Begriff eingibt, dann erscheint genau Deine Erklärung .
Ich hingegen tippe eher auf die Hormone und auf den Bezug zu dem Kind bzw. die alleinige Konzentration auf das Kind.

Gruss, Ivy

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11. Juli 2006 um 23:14
In Antwort auf subira_12505430

...
Klar können sich zwei Menschen um ein Kind kümmern und wenn Du und Deine Partnerin sich einig sind, kann ja auch sie das "Zuhause-Bleiben" übernehmen.

Und mit Deiner Mutmaßung, dass demjenigen, der Zuhause bleibt, von heut auf morgen, nich soviel an der Arbeit gelegen ist,damit hast Du vollkommen Recht.
Ich habe schon mal geschrieben, dass ich den Erziehungsurlaub voll und ganz geniesse, um mich um mein Kind zu kümmern. Denn ich möchte nicht, dass die Tagesmutter täglich dabei zu sieht, wie meine Tochter neue Sachen entdeckt und lernt. Wann bitte gibt es so eine innige Zeit zwischen Mutter und Kind nochmal? Wie tief wird die Beziehung zwischen Mutter und Kind werden, und wie tief die Bindung, wenn die Mutter sich Zeit nimmt, für das Kind?
Was bitte ist dagegen ein Aussetzer im Job, für 2-3 Jahre?
Und wie schonmal geschrieben: Ich glaube Mitleid muss niemand mit mir haben, wegen meiner jetzigen Situation. Denn: schau mal aus dem Fenster. Das Wetter ist wundernschön und ich gehe heut nicht ins Büro!

Der Begriff "Stildemenz" ist eine Bezeichnung, keine Krankheit !
Geben tut es den Begriff, das stimmt und merkwürdig ist, wenn man bei Google den Begriff eingibt, dann erscheint genau Deine Erklärung .
Ich hingegen tippe eher auf die Hormone und auf den Bezug zu dem Kind bzw. die alleinige Konzentration auf das Kind.

Gruss, Ivy

...
Warum mag das wohl bei google stehen? Weil es eine gängige Definition ist. Es ist sicher keine Krankheit, aber eine mögliche Begleiterscheinung. Ein Hypertonus ist auch keine Krankheit, trotzdem kann er einen Kreislaufzusammenbruch auslösen... Ich habe glaube ich schon mal erwähnt, daß ich eine Medizinische Ausbildung habe...
Aber das nur am Rande.

Es tut mir fast schon leid, aber auch meine Frau wird Ihren Job wegen eines Kindes nicht aufgeben. Aber wir haben gott sei Dank so unterschiedliche Tages- und Schlafrhythmen, daß trotzdem immer jemand zu Hause ist und sein wird. Uns bedeutet unsere Arbeit sehr viel und wir haben beide zu viel dafür getan um das einfach so aufzugeben. Mir macht es da ehrlich gesagt auch wenig aus den Tag im klimatisierten Büro zu verbringen.
Vielleicht bin ich da auch etwas DDR-Idealistisch geprägt, aber mir hat auch keiner 2-3 Jahre lang bei meiner Entwicklung zugesehen, außer vielleicht die Erzieher und trotzdem ist aus mir zum einen sicher etwas geworden und zum anderen habe ich auch ein ganz hervorragendes Verhältnis zu meinen Eltern.

Mir macht der Gedanke ja schon Schwierigkeiten meine Arbeit für das Studium herunterfahren zu müssen und meine Position aufzugeben, aber letztlich wird es, wenn auch erst in ein paar Jahren eine Weiterentwicklung sein. Und meinen Traum nicht zu realisieren würde ich mir irgendwann vorwerfen. Aber 2-3 Jahre einfach zu vertun kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich bin und war noch nie Hausmütterchen (das ist keine Anspielung auf Dich!) Und Du wirst mir auch sicher nicht erzählen wollen, daß Du drei Jahre lang im zweistunden Rhythmus aufgestanden bist...

Ob diese Zeit für das Kind an sich sinnvoll und angebracht ist lasse ich dabei mal außen vor. Aber ich sehe das nicht so definitiv positiv wie Du.

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12. Juli 2006 um 22:11
In Antwort auf subira_12505430

Bitte richtig lesen:
als ich ein Beispiel von meiner Mutter brachte, meinte ich "VOR" der Geburt. Das habe ich auch geschrieben !
Wenn der Freund Deiner Zwillingsmama die ganze Zeit zuhause war/ist, geht es sicher zu studieren. Ich frage mich bloss, woher da dann das Geld kommt !!!
Das sie nicht stillen wollte und es auch nicht getan hat, ist sicher ihre Sache. Aber verstehen tue ich es nicht, Deine Freundin setzt damit ihre Prioritäten auf sich ganz allein, indem sie nicht stillt, um Zeit zu sparen für ihr Studium. Hoffentlich weiß sie, das das Stillen eine der gesündesten und besten Dinge auf der Welt ist, die sie ihren Kindern mit auf den Weg geben kann, für ein gesundes Leben; und das sie dies niemals wieder nachholen kann.

Klar zweifle ich daran, dass Du 2 Jobs hattest und noch neben bei studiert hast. Wenn Du das täglich wirklich so gemacht hast, dann musst Du (wie schon geschrieben) von (bsp) 7 Uhr bis 21 Uhr aus dem Haus gewesen sein und hast danach noch studiert.
....

...
Über das Stillen läßt sich streiten, aber da ich es selbst nicht kann, kann ich auch gut akzeptieren, daß es andere ablehnen. Mir wird sich die Frage halt nicht stellen.
Woher das Geld kommt kann ich Dir sagen; keine Ausgaben für die Wohnung, Arbeit stunden- und aushilfsweise nebenbei und staatliche Unterstützung für die Kinder.
(Alles wertungsfrei aufgezählt) Die zwei haben nicht gerade im Geld geschwommen, aber wer tut das schon.
Sie hat mit Zwillingen sich und ihren Lebensweg nicht aus den Augen verloren und allein schon das finde ich sehr gut.


Eigentlich ist es mir zuwider mich zu erklären oder zu rechtfertigen, aber zum besseren Verständnis...
Ich fange gegen 6.30 an und arbeite bis ca. 16.30. Das ist meine Haupttätigkeit. Meiner Nebentätigkeit gehe ich in meinem eigenen Büro zu Hause nach. Meist von 19 bis ca. 23 Uhr. Wenn ich in der Woche weniger arbeite, mache ich halt am Wochenende was, das kann ich mir selbst einteilen. Dazwischen und eben am Wochenende war während des Studiums genug Zeit um mich damit internsiv zu befassen. Außerdem ist die BWL im Gesundheitswesen, das habe ich nebenher studiert, nunmal in meiner täglichen Arbeit so sehr vertreten, daß mir das Studium recht leicht viel. Und ich bin halt auch kein Mensch der 8-10 Stunden Schlaf braucht, dafür habe ich paar Falten mehr, aber damit kann ich leben.
Wenn man den Ansporn und die Aussichten hat mit einer Weiterbildung welcher Art auch immer in andere, ich nenne es mal Berufswelten zu kommen, bekommt man das auch unter einen Hut. Wenn man das will. Meine Bücher waren halt immer dabei; in der Küche beim Kochen und beim Einschlafen im Bett.
Das läßt sich sicher nur schaffen, wenn man weiß wofür man das macht, aber es geht und aus genau diesem Wissen und eben dem Wissen um meinen Alltag während des Studiums gebe ich die Meinung nicht auf, daß sich Kind und Fernstudium ohne Arbeit nebenher vereinabren lassen.

Ich verabschiede mich nun erstmal bis Montag...
Ein wunderschönes Wochenende!

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