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Den Chef duzen?

28. Oktober 2004 um 8:03

Hallo , mich würde interessieren, wer duzt seinen Chef? Ich tue mich bei der Vorstellung sehr schwer und habe sein wirklich freundliches Angebot abgelehnt.Privat wäre das kein Thema, aber in der Funktion des Arbeitgebers kommt das für mich nicht in Frage. Kennt jemand von Euch das Problem?

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28. Oktober 2004 um 9:51

Nö!
Hallo,

bei uns duzen sich alle. Auch meine Cheffin duzt alle und alle duzen sie. Vom ersten Tag an, völlig unkompliziert.

Als ich mich das erste Mal vorgestellt habe, damals für ein Praktikum, hat sie mir gar nicht erzählt, wie die Anderen mit Nachnamen heißen. Alle wurden nur mit Vornamen vorgestellt. Auch Sie hat sich nur mit Vornamen vorgestellt. Da duzt man automatisch, schließlich ist es ganz normal. War vielleicht am Anfang ein komisches Gefühl, aber da es für alle Anderen so normal war, gewöhnt man sich daran.

Mittlerweile ist die Agentur zwar um einiges gewachsen, aber geduzt wird immer noch. Höhepunkt neulich: Eine neue Mitarbeiterin hatte ein Vorstellungsgespräch. Meine Cheffin stellt sich natürlich wie immer nur mit Vornamen vor und gibt nicht zu erkennen, dass sie die Cheffin ist. Die neue MA: "Und, was machst du hier so?" Hat etwas Heiterkei ausgelöst.

Ich finde es gut, dass bei us alles so unkompliziert läuft. Wir verbringen alle sehr viel Zeit miteinander, da ist ein freundschaftliches Verhältnis zueinander sehr angenehm. In einer großen Firma ist das so natürlich nicht möglich. Vielleicht hätte ich da größere Probleme mit dem duzen. WObei ich finde, dass man besser zusammenarbeitet, wenn man sich duzt, weil man auf einer Ebene ist. Wir dzen sogar einen Teil der Kunden (natürlich nachdem diese es uns angeboten haben) und die Zusammenarbeit ist wesentlich entspannter und angenehmer. Ist aber auch Geschmackssache.

Viele Grüße,
Nindscha

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28. Oktober 2004 um 10:01

Also...
bis auf den senior-chef duze ich alle, wobei es auch langjährige mitarbeiter hier gibt die auch ihn duzen, ansonsten läuft das bei uns so wie bei nindscha, gleich vornamen, siezen komplett weggelassen, allerdings denke ich, das das auch sehr werberspezifisch ist, in agenturen wird das generell lockerer gesehen.

in der agentur, in welcher ich azubi war, hab ich meine damalige chefin auch geduzt, sie hats mir einfach angeboten.

lg sephrenia

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28. Oktober 2004 um 10:17

Ja, ich duze meinen chef..
..ich arbeite in einem konzern wo jeder jeden duzt. vom vorstand bis zu putzfrau.

hat alles vor- und nachteile. da ich nicht so gut klar komme mit meinem chef, wäre es mir manchmal lieber es wäre hier mehr abstand. aber das lässt sich eben nicht machen.

gruß, tigerle

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28. Oktober 2004 um 10:36

Nein
Ich bin selber Vorgesetzte, und obwohl wir gut miteinander auskommen...geduzt wird nicht. Was die Mitarbeiter untereinander machen, ist mir egal, aber ich spreche jeden mit "Sie" an, da ich jeden Mitarbeiter auf seine Art respektiere und wir nicht zu unserem Privatvergnügen die Zeit miteinander verbringen, sondern korrekte Arbeit abliefern wollen. Ich bin mit dem "Du" ohnehin zurückhaltend, auch mit Gewerkschaftskollegen und Personalratsmitgiedern verkehre ich per "Sie". Ich schätze gesunde Distanz, sie muss keine Gräben schaffen. Außerdem fällt es leichter, Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräche in sachlichem Ton ohne kumpelhaften Beigeschmack zu führen.
Mit diesen Mitarbeitern arbeite ich seit Jahren zusammen, meine Gruppe hat statistisch den niedrigsten Krankenstand im Haus und keiner hat vor, zu wechseln. Dem Beriebsklima tut das also keinen Abbruch, im Gegenteil.








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28. Oktober 2004 um 11:49

Nee
absout nein. jeden anderen, der es möchte, gern - aber beim chef brauch ich distanz.

h.

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28. Oktober 2004 um 12:02
In Antwort auf vornehmeblaesse

Nein
Ich bin selber Vorgesetzte, und obwohl wir gut miteinander auskommen...geduzt wird nicht. Was die Mitarbeiter untereinander machen, ist mir egal, aber ich spreche jeden mit "Sie" an, da ich jeden Mitarbeiter auf seine Art respektiere und wir nicht zu unserem Privatvergnügen die Zeit miteinander verbringen, sondern korrekte Arbeit abliefern wollen. Ich bin mit dem "Du" ohnehin zurückhaltend, auch mit Gewerkschaftskollegen und Personalratsmitgiedern verkehre ich per "Sie". Ich schätze gesunde Distanz, sie muss keine Gräben schaffen. Außerdem fällt es leichter, Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräche in sachlichem Ton ohne kumpelhaften Beigeschmack zu führen.
Mit diesen Mitarbeitern arbeite ich seit Jahren zusammen, meine Gruppe hat statistisch den niedrigsten Krankenstand im Haus und keiner hat vor, zu wechseln. Dem Beriebsklima tut das also keinen Abbruch, im Gegenteil.








Wir halten das
auch so. Die einzige Person, die ich hier bei uns duze, ist mein Papa.

kleineente

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28. Oktober 2004 um 13:29

Unterschiedlich
bin abteilungsleiter und duze die mitarbeiter meiner abteilung. mit dem chef und den mitarbeitern anderer abteilungen ist es unterschiedlich. es kommt darauf an wie gut und lange man sich kennt bzw. einfach, wie gut ich mich mit jemanden verstehe.
lg morgaine

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28. Oktober 2004 um 15:59

Ja, normal
bei uns duzt sich jeder (teil der "unternehmenskultur"), vom praktikanten bis zum management, am anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber später doch recht angenehm

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28. Oktober 2004 um 17:34

Nööööö
ich kann doch viel besser "sie archloch" als "du archloch" sagen

problematisch wird's bei mir mit schottland oder irland, da gibt's das nicht, alles läuft über vornamen. da brauch ich immer noch einen kleinen augenblick, bevor ich umschalten kann.

ich dutze auf der arbeit, mit wem ich super auskomme. bei allen anderen möchte ich etwas distanz wahren, und sei es nur durch die sprache. und da gebe ich auch keine möglichkeit, nur auf den gedanken zu kommen, das man mich dutzen könnte .

ist aber von branche zu branche verschieden. ganz plöde finde ich dieses sietzen und mit vornamen anreden - so als könnte man sich nicht entscheiden, was man will

lg, andrea

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29. Oktober 2004 um 18:59
In Antwort auf nindscha

Nö!
Hallo,

bei uns duzen sich alle. Auch meine Cheffin duzt alle und alle duzen sie. Vom ersten Tag an, völlig unkompliziert.

Als ich mich das erste Mal vorgestellt habe, damals für ein Praktikum, hat sie mir gar nicht erzählt, wie die Anderen mit Nachnamen heißen. Alle wurden nur mit Vornamen vorgestellt. Auch Sie hat sich nur mit Vornamen vorgestellt. Da duzt man automatisch, schließlich ist es ganz normal. War vielleicht am Anfang ein komisches Gefühl, aber da es für alle Anderen so normal war, gewöhnt man sich daran.

Mittlerweile ist die Agentur zwar um einiges gewachsen, aber geduzt wird immer noch. Höhepunkt neulich: Eine neue Mitarbeiterin hatte ein Vorstellungsgespräch. Meine Cheffin stellt sich natürlich wie immer nur mit Vornamen vor und gibt nicht zu erkennen, dass sie die Cheffin ist. Die neue MA: "Und, was machst du hier so?" Hat etwas Heiterkei ausgelöst.

Ich finde es gut, dass bei us alles so unkompliziert läuft. Wir verbringen alle sehr viel Zeit miteinander, da ist ein freundschaftliches Verhältnis zueinander sehr angenehm. In einer großen Firma ist das so natürlich nicht möglich. Vielleicht hätte ich da größere Probleme mit dem duzen. WObei ich finde, dass man besser zusammenarbeitet, wenn man sich duzt, weil man auf einer Ebene ist. Wir dzen sogar einen Teil der Kunden (natürlich nachdem diese es uns angeboten haben) und die Zusammenarbeit ist wesentlich entspannter und angenehmer. Ist aber auch Geschmackssache.

Viele Grüße,
Nindscha

Ich vermeide es eigentlich...
Hey Ihr.
Mein Chef duzt mich... (bin ja auch der kleine azubi *grins*) und er hat auch mir das du angeboten.. aber ich tu mich da sehr schwer mit weil ich finde das ein du immer so privat ist. Alle meine anderen Kollegen duze ich schon. Wenn ich mit meinem chef über eine Steuererklärung gucken will, dann sage ich immer nur "Wollen wir mal... blabla" Ist zwar komisch aber geht irgendwie. *lach*

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3. November 2004 um 8:35

Hallo "du"
Ersteinmal finde ich es interessant, wieviele Leute auf meine Frage geantwortet haben.
Ich merke, dass die meisten sich etwas mehr Distanz zum Chef wünschen. Also, wir haben uns jetzt auf den Vornamen und "Sie" geeinigt, er hätte aber genauso auch die förmliche Anrede
akzeptiert. Ich gehöre zu den "älteren" Semester (plus 50), wie es heute so schön heisst, und alle Anderen kennen sich schon ewig, auch privat. Wir haben mit unserer Einigung wohl den richtigen Ton für uns getroffen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Arbeitstag

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