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BWL oder Jura ?

5. Januar 2005 um 14:56

Mich würde interessieren was von beiden interessanter ist und wo man schneller fertig ist. Und wo man leichter einen jpb findet und was schwieriger ist.

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5. Januar 2005 um 14:58

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muss man bei jura viel latein lernen??

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5. Januar 2005 um 22:37
In Antwort auf amazonin14

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muss man bei jura viel latein lernen??

Nein,
Recht wird ja auf Deutsch gesprochen, nicht auf Lateinisch, aber es gibt eben so Wendungen, die vorkommen, auch im Unialltag, wenn man Latein kann, kann man die besser verstehen.

Ansonsten kannste auch im Wörterbuch nachschlagen. Aber ich finde, Grundkenntnisse sollten schon da sein.

Du solltest wirklich was studieren, wenn überhaupt, was Dir Spaß macht, nur so hältste es auch durch, wenn Krisen kommen, die kommen immer mal. Ich würd nicht unbedingt den leichten Weg gehen, nachher biste gefrustet - wenn Du was machst, was Dir im Herzen keinen Spaß macht.

LG, alles Gute
Tralala

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6. Januar 2005 um 12:54

BWL und Jura
BWL und Jura sind schon sehr unterschiedlich. Du solltest dir erst einmal Gedanken machen, was dir vom Prinzip her mehr liegen wuerde.

Mein Freundeskreis besteht hauptsaechlich aus BWL'er und Juristen, so dass ich mir mal anmasse die Situation halbwegs beurteilen zu koennen:
Jura dauert mit Refrendariat und Vorbereitung auf die Abschlusspruefung meistens laenger. Auch sieht der Arbeitsmarkt fuer Juristen einfach beschissen aus. Glaube auch kaum, dass sich da was in den naechsten Jahren aendern wird. Was schwieriger ist, ist wirklich relativ. Selbst innerhalb der einzelnen Studiengaenge gibt es Faecher die einfacher/schwieriger sind (natuerlich auch relativ).

Schau dich vielleicht auch mal bei den verwandten Faechern, wie z.B. VWL, Internationale BWL, Handelswissenschaften etc. um. Mit VWL und Jura sind die Jobaussichten ziemlich gut, da es hier viele Ueberschneidungen gibt.

lg
kratzamkopp

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7. Januar 2005 um 11:14

Also ich....
bin gerade in der vorbereitungsphase für das 1. juristische staatsexamen, und auch, wenn ich bislang zügig das studium durchgezogen habe, bereue ich sehr, dass ich es ohne ziel begonnen habe. ich kann nur sagen, dass jura zwar sehr interessant aber doch ziemlich hart und ganz besonders was die notengebung betrifft niederschmetternd ist.
man muss auch ziemlich gut sein, denn die konkurrenz ist sehr groß. also kommt es oft vor, dass viele das staatsexamen wiederholen, um eine bessere aussicht auf einen referendariatsplatz und job zu bekommen. bis man sich dann endlich als anwalt niederlassen kann, dauert es, wenn man zügig ist ca. 6-7 jahre, weil man meist noch ein jahr auf den referendariatsplatz warten muss( es sei denn man besteht mit einem "sehr gut" oder "gut", was jedoch nur selten vorkommt).ich fand wegen dieses beschissenen notendrucks und der ständigen frage, ob man überhaupt bestanden hat, das studium ziemlich unlustig. deshalb solltest du dir genau überlegen, was du später damit machen willst.
Das BWL-Studium dauert in der regel zwar auch vier jahre,aber dann ist man nach der diplomarbeit wirklich fertig und kann sich nach nem job umsehen. der arbeitsmarkt bietet für BWLer ziemlich viel.ausserden kann man auch an die fachhochschule gehen, wo alles ziemlich verschult ist und die meisten meiner freunde hatten ihre diplomarbeit schon nach 6 Semestern begonnen, weil alles nach plan ging.

Aber vielleicht kommmt ja für dich weder BWL noch Jura in Frage. gibt noch so viele andere interessante dinge, die auch nicht so frusten. hör dich mal um.
viel glück
picassa

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7. Januar 2005 um 11:24
In Antwort auf picassa24

Also ich....
bin gerade in der vorbereitungsphase für das 1. juristische staatsexamen, und auch, wenn ich bislang zügig das studium durchgezogen habe, bereue ich sehr, dass ich es ohne ziel begonnen habe. ich kann nur sagen, dass jura zwar sehr interessant aber doch ziemlich hart und ganz besonders was die notengebung betrifft niederschmetternd ist.
man muss auch ziemlich gut sein, denn die konkurrenz ist sehr groß. also kommt es oft vor, dass viele das staatsexamen wiederholen, um eine bessere aussicht auf einen referendariatsplatz und job zu bekommen. bis man sich dann endlich als anwalt niederlassen kann, dauert es, wenn man zügig ist ca. 6-7 jahre, weil man meist noch ein jahr auf den referendariatsplatz warten muss( es sei denn man besteht mit einem "sehr gut" oder "gut", was jedoch nur selten vorkommt).ich fand wegen dieses beschissenen notendrucks und der ständigen frage, ob man überhaupt bestanden hat, das studium ziemlich unlustig. deshalb solltest du dir genau überlegen, was du später damit machen willst.
Das BWL-Studium dauert in der regel zwar auch vier jahre,aber dann ist man nach der diplomarbeit wirklich fertig und kann sich nach nem job umsehen. der arbeitsmarkt bietet für BWLer ziemlich viel.ausserden kann man auch an die fachhochschule gehen, wo alles ziemlich verschult ist und die meisten meiner freunde hatten ihre diplomarbeit schon nach 6 Semestern begonnen, weil alles nach plan ging.

Aber vielleicht kommmt ja für dich weder BWL noch Jura in Frage. gibt noch so viele andere interessante dinge, die auch nicht so frusten. hör dich mal um.
viel glück
picassa

BWL
hallo,

also ich kann nur was zu BWL sagen... In der Regel dauert es an der Uni schon länger als 4 Jahre,weil man schon eine Regelstudenzeit von 9 Semestern hat. Und die allermeisten brauchen auch so 10 - 11 Semester, jedenfalls an meiner Uni.

Spannend ist BWL auch nicht gerade, weil man am Anfang nur Theorien lernt, die mittlerweile schon lange überholt sind. Ist zwar vielleicht schön, dieses HIntergrundwissen zu haben, aber im Berufsleben hilft mir das nicht weiter. Nach dem Grundstudium wird es aber (wie wohl in jedem Studium) interessanter, weil man sich endlich die Fächer aussuchen kann, die einen interessieren.

Jobchancen sind nicht schlecht, kommt aber natürlich auch sehr auf die Region an. Hier, im hohen Norden, siehts eher mau aus und ich hatte Glück, was zu bekommen.

An der FH geht das ganze Studium zwar schneller und ist auch weniger theoretisch, aber man verdient (zumindest am Anfang) eine ganze Ecke weniger als mit Uni-Abschluss.

Soviel also zu meinen persönlichen Einschätzungen eines BWL-Studiums. Fazit für mich: Ich würde es vermutlich wieder machen, allerdings von vornherein mit einem anderen Ziel.

Liebe Grüße,
Nindscha

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10. Januar 2005 um 11:17
In Antwort auf tralala71

Nein,
Recht wird ja auf Deutsch gesprochen, nicht auf Lateinisch, aber es gibt eben so Wendungen, die vorkommen, auch im Unialltag, wenn man Latein kann, kann man die besser verstehen.

Ansonsten kannste auch im Wörterbuch nachschlagen. Aber ich finde, Grundkenntnisse sollten schon da sein.

Du solltest wirklich was studieren, wenn überhaupt, was Dir Spaß macht, nur so hältste es auch durch, wenn Krisen kommen, die kommen immer mal. Ich würd nicht unbedingt den leichten Weg gehen, nachher biste gefrustet - wenn Du was machst, was Dir im Herzen keinen Spaß macht.

LG, alles Gute
Tralala

Latein braucht man nicht
Es gibt zwar den ein oder anderen lateinischen Ausdruck im Jurastudium, nur die bekommt man meistens erläutert. Insofern braucht man keine Lateinkenntnisse. Wenn man sie hat, ist gut, wenn nicht, ist auch nicht tragisch.

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10. Januar 2005 um 19:17

Bin Profi....
...naja so in etwa. Also ich habe 2 Semester Juar studiert und nu studier ich BWL. Also...erst mal den Job Aussichten. Es ist so, dass es im Moment eine totale Juristenschwemme gibt(Ursache Gerichtsshows?). Das heißt um später gut bezahlt zu werden, musst du schon ein gutes Staatsexamen haben. Zu der Dauer. EIn Jura Studium hat eine Regelstudiendauer von 9 Semestern, dann kommt das 1. Staatsexamen(kannst damit noch kein Anwald oder Richter oder so werden...kannst damit nur in die Wirtschaft gehen) Dann musst du noch 2 Jahre Referendariat zu machen und dann kommt das 2. Staatsexamen.
Dauert aber bei den meisten länger. Jura ist sehr viel auswenndig lernen und in der Masse an Stoff schon extrem...aber das hast du sicherlich alles schon gehört. Setz dich mal in ein paar Vorlesungen. Da kannst du am besten abschätzen, ob dir das liegt.

Zu BWL kann ich noch nicht so viel sagen. Es ist sehr Mathelastig. Mir persönlich gefällt das gut, weil mir Mathe liegt, aber die meisten kämpfen schon sehr damit. BWL dauert 9 Semester regelstudienzeit doch auch hier dauert es bei dem meisten länger. Dann hast du dein Diplom in der Tasche.

Also gnaz grob würde ich persönlich sagen, dass BWL etwas für Mathe Fäns ist und Jura etwas für die Lernfans, denen verknüptes denken und auswendiglernen gut liegt.

Aber setz dich in Vorlesungen!!!

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15. März 2008 um 20:59

Jura und BWL kombinieren
Liebe Leute,

in Mannheim kann man jetzt Jura und BWL auf Universitätsniveau miteinander kombinieren mit dem Bachelor-Studiengang "Unternehmensjurist Universität Mannheim LL.B.". Informationen unter

www.unternehmensjurist.uni-mannheim.de

Besten Gruß
Prof. Bitter

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19. März 2008 um 15:03
In Antwort auf wolf175

Latein braucht man nicht
Es gibt zwar den ein oder anderen lateinischen Ausdruck im Jurastudium, nur die bekommt man meistens erläutert. Insofern braucht man keine Lateinkenntnisse. Wenn man sie hat, ist gut, wenn nicht, ist auch nicht tragisch.

...
bei uns is Latein sogar Pflicht, wenn man Jura studieren will!

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22. März 2008 um 19:43

Jura ist spitze!
Hallo amazonin14,

ich habe Jura studiert und war und bin begeistert. Als Jurist lernt man, Sachverhalte nüchtern und kritisch zu betrachten und vieles zu hinterfragen.

Klar, das ist alles nicht ganz einfach. Aber welches Studium ist schon einfach? Wer es einfach will, sollte irgendeine Verwaltungsausbildung machen und einen Teilzeitjob annehmen.

Zu einem Studium gehört eine gewisse Leidenschaft. Wer sich hinquält und ein bestimmtes Fach nur studiert, weil es schnell geht, ist an der Uni fehl am Platz. Such dir ein Fach, das dich wirklich interessiert.

BWL und Jura sind schon sehr unterschiedlich. Bei Jura fehlt einem der wirtschaftliche Faktor. Zwar lernt man, was es mit GmbH, AG usw. auf sich hat, aber wirtschaftliche Überlegungen, d. h. Vermarktung von Produkten, Werbung etc., werden nicht einbezogen. Es geht allein um die rechtlichen Voraussetzungen. Umgekehrt fehlt den meisten Betriebswirten das juristische Fachwissen, z. B. wie eine GmbH-Gesellschafterversammlung durchzuführen ist, so dass auf den Schreibtischen der Rechtsanwälte die Akten mit vergeigten Gesellschafterbeschlüssen landen.

Bei Jura muss man einiges auswendig lernen, aber man hat schon genug Zeit dazu und allzu schwer ist das nicht. Schließlich muss ein Romanistikstudent auch jede Menge Vokabeln und Grammatikregeln pauken, Mathematiker müssen Formeln kennen, Chemiker die Struktur von Molekülen usw. Gesetze müssen übrigens nicht auswendig gelernt werden! Dazu hat man ja die Gesetzessammlungen in der Klausur dabei.

Latein braucht man nicht gelernt zu haben. Es gibt zwar einige Fachbegriffe, aber da schaut man sich eben die deutsche Übersetzung an.

Die Jobaussichten für Juristen sind zur Zeit gut. Natürlich muss man eine einigermaßen brauchbare Note (ab 6,5 Punkten) sowie Engagement, Englischkenntnisse und eine interessante Persönlichkeit mitbringen. Gut sind auch Zusatzqualifikationen, wie z. B. Fachanwaltskurs während des Referendariats (habe ich gemacht, sehr spaßige Sache).

Wie ich eingangs schon sagte, ist Jura kein Ruhekissen. Wer eine 35-Stunden-Woche ohne viel Arbeit und Verpflichtungen will, ist hier falsch. Engagement und Spaß am Beruf gehören dazu - wie überall. Dafür kommt man immer wieder mit unterschiedlichen Menschen zusammen, kann sich aber auch hinter Akten und Büchern vergraben, wenn einem das mehr liegt und hat die Auswahl zwischen vielen interessanten Rechtsgebieten, von Sozialrecht über EU-Recht bis hin zu Wirtschaftsrecht. Als Jurist hat man darüber hinaus die Möglichkeit, die Gesellschaft aktiv mitzuprägen.

Viele Grüße
cawi

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22. Mai um 11:37

Hallo zusammen,
 
habe mein Abi hinter mir und stehe vor der schweren Entscheidung, was ich studieren soll...Ich habe dabei zwischen BWL und Jura geschwankt...jetzt habe ich vor kurzem einen Bericht zu einem neuen Studiengang "Wirtschaft und Recht" an der Hochschule Kaiserslautern im Fernsehen gesehen. Der Studiengang wird in Kooperation mit dem Oberlandesgericht Zweibrücken durchgeführt und ist damit einmalig in Deutschland. Es ist aber trotzdem ein BWL-Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts.
 
Klingt sehr interessant und vielversprechend, gerade da Recht im Unternehmen immer bedeutender wird. Was meint ihr dazu? Ist das Studium sinnvoll?
Ich glaube, ich schreibe mich mal ein
 
Schaut mal rein: https://www.hs-kl.de/betriebswirtschaft/studiengaenge/bachelor/wirtschaft-und-recht/
 
Viele Grüße!
 

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