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Brauche driiiiingent lern-und merkhilfe!!!!!!!!!!!!verzweifle!!!

22. September 2005 um 14:28

hallo ihr!!!!!!!!!!!!!
ich hab das problem dass ich mir in geschichte einfach nicht alles merken kann weil ich über nacht die hälfte vergessen habe und ca. ein monat nach der arbeit gar nichts mehr weiß.
wie soll ich da bitte in 2 jahren das abitur schaffen wenn ich mir nichts merken kann???
ich bin total am verzweifeln und hoffe ihr habt eine gute idee wie ich mein gehirn trainieren kann um das zu ändern!
wenn ich mir jetzt nicht mal was für eine "kleine" arbeit merken kann,wie soll ich denn dann später studieren können wo man in einer klausur im prinzip genauso viel lernt wie fürs ganze abi?????????????????????????????????????
hoffe ihr habt ne idee
vielen dank im vorraus,

die verzweifelte

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23. September 2005 um 21:40

Nicht verzeifeln
hab auch geschichte im abi gehabt, studiere jetzt jura, spanisch und chinesisch... es kommt auf die lerntechnik an, wie lange und wie intensiv das wissen hängenbleibt.
schau doch mal nach büchern mit lerntips und -techniken, die dinge die da drinstehen sind echt gold wert...

schreib dir hier mal ein paar tips auf, die auch schon sehr helfen können:

- finde raus, was für ein lerntyp du bist, fasst du eher auf, was du hörst, was du siehst, was du liest oder was du fühlst? richte dich mit deinen materialien danach, manchen hilft es eher ein buch zu lesen, andere merken sich mehr, wenn sie einen film sehen, jemandem zuhören, der den stoff erklärt, ...
was forschungen ergeben haben: wir merken uns 20% von dem, was wir hören, 35% durch sehen, 50% sehen und hören in kombination, 75% von dem, was wir anderen selbst erklären und 90% von dem, was wir aktiv anwenden
gestalte deinen lernstoff so, dass er zu deinem lerntyp passt - nimm karteikarten, male mind-maps, besprich kassetten,...
und wenns richtig in die heisse phase geht in zwei jahren, dann bist du heilfroh, wenn du gutes lernmaterial hast und dir nicht mehr alles aus hunderttausend büchern zusammensuchen musst

- aufgeräumter arbeitsplatz, immer an einem festen platz lernen, nicht mal eben auf der couch, dann im bett, dann im bus,.. ! der körper bzw. der geist trainiert sich durch das lernen immer am selben platz an, dass er sozusagen gleich automatisch arbeitshaltung einnimmt und sich nicht dauernd ablenken lässt

- immer erstmal einen überblick über den lernabschnitt erstellen, was kommt dran, wo findest du den stoff; dadurch erstellt das gehirn sozusagen schonmal ein grobes raster, wo es nachher das wissen einordnen kann

- dann möglichst mit gut gegliedertem material lernen, achte auf chronologischen aufbau bzw. dass vom allgemeinen zum speziellen vorgegangen wird

- nie von anfang an auf vollständigkeit lernen, dann siehst du den wald vor lauter bäumen nicht mehr. erstmal den lernstoff aufs wesentliche reduzieren, merkpunkte machen und schlagwörter einprägen - dazu gibts das pareto-prinzip, d.h. dass man in der regel mit nur 20% an kenntnissen 80% des ergebnisses erzielen kann (beim sprachenlernen zum beispiel kann man mit 20% der möglichen vokabeln, die eben die wichtigsten sind, 80% jeder lektüre oder konversation meistern)

- versuch immer an bekanntes wissen anzuknüpfen - stell dir das wissen, dass du erlangen willst wie ein grosses spinnennetz vor, neue bahnen knüpfst du da an schon bestehende an, damit sie halten und nicht verloren gehen

- bilder können sehr helfen, da die stofflichen kopien, die das gehirn von bildern anfertigt viel resistenter sind und länger haften als die von worten und begriffen; versuche auch eselsbrücken zu bilden

- ganz wichtig ist es das wissen aktiv anzuwenden, indem du zum beispiel anderen das gelernte erklärst, das hilft enorm gegen vergessen, man kann auich kurzkassetten besprechen und dann immer mal wieder abhören oder wende das ganze aktiv an, indem du dir zum beispiel multiple-choice tests zum thema im internet suchst,...

- je stärkerein sinnneseindruck mit emotionen verbunden ist, desto länger bleibt er im gedächtnis, je mehr uns ein ereignis beeindruckt hat, desto besser erinnern wir uns; versuch dich in die geschichtsereignisse reinzuversetzen

- weniger ist manchmal mehr, gerade am anfang langsam starten und genügend zeit lassen, damit das basiswissen sich setzt, und regelmäßig pausen einlegen, nicht unter zeitdruck lernen, sonst bekommt das gehirn nen regelrechten overflw und zwei tage später ist alles weg

- das wesentliche in regelmäßigen abständen wiederholen, und wenn es nur alle paar tage nochmal schnell drüberlesen ist, sonst muss man nachher meist alles wieder von vorne lernen, was die reinste zeitverschwendung ist. lieber jeden tag zehn minuten draufschauen, als vor prüfung und klausur zehn stunden drüber zu hängen

hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, ich persönlich komm mit dieser technik sehr gut zurecht, gerade bei der stofffülle, die ich mittlerweile zu bewältigen habe. und seit ich strukturierter lerne habe ich auch vieeeeeeeeeeellllll mehr freizeit...

viel glück,
lg, babsi

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24. September 2005 um 12:58

Zusätzlich...
kann ich dich noch beruhigen:
als ich noch vorm Abi stand, wusste ich auch nur noch herzlich wenig von alledem, was ich mal gelernt hatte. Zum Glück wird der Stoff im Abi aber noch ein bisschen eingegrenzt und alles nochmal wiederholen musst du sowieso - wenn du das alles schonmal gelernt hast, ist es nicht mehr so schlimm und du erinnerst dich wieder gößtenteils!

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25. September 2005 um 18:12
In Antwort auf tigermouse

Nicht verzeifeln
hab auch geschichte im abi gehabt, studiere jetzt jura, spanisch und chinesisch... es kommt auf die lerntechnik an, wie lange und wie intensiv das wissen hängenbleibt.
schau doch mal nach büchern mit lerntips und -techniken, die dinge die da drinstehen sind echt gold wert...

schreib dir hier mal ein paar tips auf, die auch schon sehr helfen können:

- finde raus, was für ein lerntyp du bist, fasst du eher auf, was du hörst, was du siehst, was du liest oder was du fühlst? richte dich mit deinen materialien danach, manchen hilft es eher ein buch zu lesen, andere merken sich mehr, wenn sie einen film sehen, jemandem zuhören, der den stoff erklärt, ...
was forschungen ergeben haben: wir merken uns 20% von dem, was wir hören, 35% durch sehen, 50% sehen und hören in kombination, 75% von dem, was wir anderen selbst erklären und 90% von dem, was wir aktiv anwenden
gestalte deinen lernstoff so, dass er zu deinem lerntyp passt - nimm karteikarten, male mind-maps, besprich kassetten,...
und wenns richtig in die heisse phase geht in zwei jahren, dann bist du heilfroh, wenn du gutes lernmaterial hast und dir nicht mehr alles aus hunderttausend büchern zusammensuchen musst

- aufgeräumter arbeitsplatz, immer an einem festen platz lernen, nicht mal eben auf der couch, dann im bett, dann im bus,.. ! der körper bzw. der geist trainiert sich durch das lernen immer am selben platz an, dass er sozusagen gleich automatisch arbeitshaltung einnimmt und sich nicht dauernd ablenken lässt

- immer erstmal einen überblick über den lernabschnitt erstellen, was kommt dran, wo findest du den stoff; dadurch erstellt das gehirn sozusagen schonmal ein grobes raster, wo es nachher das wissen einordnen kann

- dann möglichst mit gut gegliedertem material lernen, achte auf chronologischen aufbau bzw. dass vom allgemeinen zum speziellen vorgegangen wird

- nie von anfang an auf vollständigkeit lernen, dann siehst du den wald vor lauter bäumen nicht mehr. erstmal den lernstoff aufs wesentliche reduzieren, merkpunkte machen und schlagwörter einprägen - dazu gibts das pareto-prinzip, d.h. dass man in der regel mit nur 20% an kenntnissen 80% des ergebnisses erzielen kann (beim sprachenlernen zum beispiel kann man mit 20% der möglichen vokabeln, die eben die wichtigsten sind, 80% jeder lektüre oder konversation meistern)

- versuch immer an bekanntes wissen anzuknüpfen - stell dir das wissen, dass du erlangen willst wie ein grosses spinnennetz vor, neue bahnen knüpfst du da an schon bestehende an, damit sie halten und nicht verloren gehen

- bilder können sehr helfen, da die stofflichen kopien, die das gehirn von bildern anfertigt viel resistenter sind und länger haften als die von worten und begriffen; versuche auch eselsbrücken zu bilden

- ganz wichtig ist es das wissen aktiv anzuwenden, indem du zum beispiel anderen das gelernte erklärst, das hilft enorm gegen vergessen, man kann auich kurzkassetten besprechen und dann immer mal wieder abhören oder wende das ganze aktiv an, indem du dir zum beispiel multiple-choice tests zum thema im internet suchst,...

- je stärkerein sinnneseindruck mit emotionen verbunden ist, desto länger bleibt er im gedächtnis, je mehr uns ein ereignis beeindruckt hat, desto besser erinnern wir uns; versuch dich in die geschichtsereignisse reinzuversetzen

- weniger ist manchmal mehr, gerade am anfang langsam starten und genügend zeit lassen, damit das basiswissen sich setzt, und regelmäßig pausen einlegen, nicht unter zeitdruck lernen, sonst bekommt das gehirn nen regelrechten overflw und zwei tage später ist alles weg

- das wesentliche in regelmäßigen abständen wiederholen, und wenn es nur alle paar tage nochmal schnell drüberlesen ist, sonst muss man nachher meist alles wieder von vorne lernen, was die reinste zeitverschwendung ist. lieber jeden tag zehn minuten draufschauen, als vor prüfung und klausur zehn stunden drüber zu hängen

hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, ich persönlich komm mit dieser technik sehr gut zurecht, gerade bei der stofffülle, die ich mittlerweile zu bewältigen habe. und seit ich strukturierter lerne habe ich auch vieeeeeeeeeeellllll mehr freizeit...

viel glück,
lg, babsi

Hey
Die Tips sind echt gut. Muss grad auch ein bisschen mehr lernen als sonst und habe ziemlich große Probleme damit.

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26. September 2005 um 6:55
In Antwort auf nachtfee20

Hey
Die Tips sind echt gut. Muss grad auch ein bisschen mehr lernen als sonst und habe ziemlich große Probleme damit.

Jep
vielen dank auch von mir!
werde alles ausprobieren!
grúß kitty

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30. September 2005 um 1:51

Duftstoffe...
is jetzt zwar keine direkte lernhilfe, aber...
ich hab gelesen, dass man zum lernen ein bestimmtes parfum auftun soll und dann eben dieses auch wieder in der klausur oder prüfung nehmen soll. der mensch verbindet nämlich viele erinnerungen mit gerüchen (kennt ja jeder, wenn auf einmal wieder der geruch von irgendnem essen oder duft da ist, der sofort an die verstorbene omi erinnert...)
also im prinzip kannste damit nicht besser lernen, sondern dich nur besser erinnern

aber mach dir wegen abi in 2 jahren keinen stress. das wiederholen ist auf jeden fall einfacher als komplett neulernen! ich wußte och nich mehr viel, und hab jetzt 2,5 jahre nachm abi schon wieder absolut alles vergessen! aber des is mir schnurz

*die gwendoline*

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