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Ausländerfeind???

27. August 2004 um 21:19

Hallo ihr Lieben!
Mich beschäftigt seit einigen Tagen folgendes Problem: Ich arbeite an einer Berliner Schule, die einen 45% Anteil von Schülern mit "nicht deutschsprachiger Herkunft" hat. Das heißt, in der Sekundarstufe 1 ( 7.-10. Klasse) sind in den Klassen fast die Hälfte "Ausländer", z.B. aus der Türkei,russische Aussiedler, Armenier,Kosevo-Albaner, Tschetschenen und und....! Leider ist es so, dass vorwiegend diese Schüler/innen besonders verhaltensauffällig sind, distanzlos und äußerst gewaltbereit! Solche Formulierungen wie:"Ich schwöre..." oder "Was willst du?" (natürlich mit dem Slang, den wir von Erkan&Co kennen) macht mich wahnsinnig! Als Frau sind die Chancen sich durchzusetzen natürlich doppelt schwer! Ruft man die Eltern an, verstehen/ sprechen diese kein Wort Deutsch! Da es inzwischen so viele sind, sind sie an der Schule eine gewisse Macht, keiner möchte sich mit den "Ausländern" anlegen, also wird gekuscht! So manch ein unscheinbarer, schüchterne deutsche Schüler bleibt während des Unterrichts auf der Strecke, weil man permanent die anderen im Blick behalten muss. Ich bin WIRKLICH kein Ausländerfeind, ertappe mich aber immer öfter dabei, richtigen Hass gegen einzelne zu entwickeln, ist das noch normal? Unter den Kollegen ist jeder versucht, die besonders auffälligen Kurse/Klassen so schnell wie möglich abzugeben. Würdet ihr bei der Auswahl der Schule für eure Kinder nach dem "Ausländeranteil" fragen und ggf. woanders gucken? Vielen Dank für eure Meinungen! finki1

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28. August 2004 um 8:34

Das ist leider
normal, und wer da etwas von Ausländerfeindlichkeit erzählt, hat solche Erfahrungen noch nicht gemacht. Ich hab vor einigen Jahren eine Weile in der Berliner Ausländerbehörde gearbeitet, und nach wenigen Wochen hatte ich auch den Rest an Naivität, den ich tatsächlich noch besaß, verloren.Auf konkrete Erfahrungen will ich hier gar nicht eingehen.
Wenn ich Kinder hätte, würde ich die an einer Privatschule unterbringen, machen Freunde von uns auch.Denn der Lernerfolg in solchen Klassen bleibt leider oft aus. Und...ja, ich bin so ehrlich: Als ich für uns eine neue Wohnung gesucht habe, habe ich erstmal die Klingelbretter inspiziert, um zu schauen, wie denn die Hausgemeinschaft zusammengesetzt ist.
Und was mir wieder auffällt: Warum muss man sich permanent entschuldigen ("Ich bin wirklich nicht..." usw), wenn man darauf hinweisen will, dass es Missstände gibt und dass man einfach die Nerven verliert, wenn man hinter einem Schalter steht, beschimpft und angespuckt wird, weil man den gewünschten Bescheid nicht erteilen kann?
Also...ich kann dich gut verstehen!

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28. August 2004 um 19:45
In Antwort auf vornehmeblaesse

Das ist leider
normal, und wer da etwas von Ausländerfeindlichkeit erzählt, hat solche Erfahrungen noch nicht gemacht. Ich hab vor einigen Jahren eine Weile in der Berliner Ausländerbehörde gearbeitet, und nach wenigen Wochen hatte ich auch den Rest an Naivität, den ich tatsächlich noch besaß, verloren.Auf konkrete Erfahrungen will ich hier gar nicht eingehen.
Wenn ich Kinder hätte, würde ich die an einer Privatschule unterbringen, machen Freunde von uns auch.Denn der Lernerfolg in solchen Klassen bleibt leider oft aus. Und...ja, ich bin so ehrlich: Als ich für uns eine neue Wohnung gesucht habe, habe ich erstmal die Klingelbretter inspiziert, um zu schauen, wie denn die Hausgemeinschaft zusammengesetzt ist.
Und was mir wieder auffällt: Warum muss man sich permanent entschuldigen ("Ich bin wirklich nicht..." usw), wenn man darauf hinweisen will, dass es Missstände gibt und dass man einfach die Nerven verliert, wenn man hinter einem Schalter steht, beschimpft und angespuckt wird, weil man den gewünschten Bescheid nicht erteilen kann?
Also...ich kann dich gut verstehen!

Du hast
völlig recht, man hat ständig den Drang sich zu entschuldigen. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, bringen mich manche dieser Menschen und ihr Verhalten doch zum "hassen"! Der Run auf Privatschulen wird in nächster Zeit noch zunehmen und dann wird es für die, die sich so etwas für ihre Kinder nicht leisten können, richtig hart. Ich wäre für eine Beschränkung auf einen gewissen Prozentsatz (nicht über 25%), dann würde sich das Problem gerechter verteilen und alle hätten was davon! Vielleicht würde sich dann auch so manche Meinung von bisher "Nichtbetroffenen" ändern!
Ein schönes Wochenende wünsche ich dir noch!finki1

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30. August 2004 um 10:42

Schade, dass man so etwas nicht auf der Strasse
aussprechen kann. Beschwer dich mal offiziell darüber und u giltst gleich als Nazi.

Nur weil einst der Hitlet hier herrschte bekommen gleich alle Deutsche diesen Stempel aufgerückt. Das ist schade und ich das ist ja nicht alles.

In manchen STädten kommt man sich ja schon vor, als wär man selbst Ausländer.

Die Krönung fand ich, dass ich bei einem Stadtfest nicht mal die Themen der einzelnen Stände lesen konnte, da sie auf Türkisch waren...


ist das nicht schade

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30. August 2004 um 10:52

Mach ich auch...
wenn meine Kinder mal ins Schulalter kommen, werde ich mich sicher nach dem "Ausländeranteil" erkundigen. Allein aus der tatsache, daß viele Ausländerkinder in "deutsche" Schulen (das "deutsche" betone ich nicht aus Nationalitäts- sondern aus sprachlicher Sicht) eingschult werden, ohne daß sie halbwegs gängiges Deutsch sprechen. Warum bietet man den "Zugereisten" keine Deutsch-Kurse an, bzw. warum nehmen sie diese Kurse nicht an? Warum werden die Kinder nicht mit "gleichen" Voraussetzungen in die Schule geschickt?

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30. August 2004 um 12:14

Komisch, dass ausländische Familien...
... nur aus Unterschichten kommen (denn warum sonst hätten sie auswandern sollen????!!), aber wenn Deutsche irgendwohin auswandern, sind sie natürlich überall nur die Besten??!!

Sorry, aber da kommts mir hoch, wenn ich so etwas lese!

Grüße

Izabela


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30. August 2004 um 15:24

Du sagst es schon richtig...
... Du entwickelst Hass gegen einzelne, die nun mal zufällig Ausländer sind.
In meinen Augen ist das kein Rassismus.
Aber es wird oft als eben jenes ausgelegt und schon steht man da und ist in einer Erklärungsnot.
Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich arbeite in einem Schulzentrum. Besonders an der Hauptschule ist der Ausländeranteil hoch. Konflikten mit ihnen gehen meine Kollegen gern aus dem Weg, weil sie sehr gewaltbereit sind. Ich weiß nicht, warum das so ist, ob das eine Frage der Erziehung, der Mentalität oder der Perspektivenlosigkeit ist.
Ich bin da wirklich ratlos!
Gesellschaftliche Phänomene spielen da sicher auch eine Rolle - nur diese Erkenntnis hilft im konkreten Fall keinem...

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30. August 2004 um 21:24

Hallo brooke,
ich habe mir heute das Buch bestellt, vielen Dank für den Vorschlag, bin sehr gespannt.
Gruß, finki1.

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31. August 2004 um 12:17

Und noch einmal
Das hast ja Du geschrieben, also anscheinend kannst Du nicht schreiben oder Du kannst Dich nicht erinnern, was Du geschrieben hast:

"Was Du da beschreibst, ist ein soziales Problem: Es handelt zu einem guten Teil um Kinder aus Familien, die auch im eigenen Land zur Unterschicht gehören (warum sonst hätten sie auswandern sollen?) und somit entsprechend mies sozialisiert sind - die Mentalitätsunterschiede kommen verstärkend hinzu, klar - aber sie sind nicht der alleinige Grund für die Probleme."

Grüße

Izabela

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31. August 2004 um 14:15

Antwortversuch:
weil aus jedem Auflehnen gegenüber einem "Ausländer" ein Staatsstück gemacht wird. Nun stelle man sich vor, es würde sich eine ganze Klasse oder gar Schule in irgendeinster Weise gegen "Ausländer" auflehnen! In deutschland muß man "Ausländer" mit Samthandschuhen anpacken, aber nicht wegen der "Ausländer" ansich, sonder wegen der deutschen Geschichte. Man wird doch gleich als NAZI abgestempelt.

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31. August 2004 um 15:15

Was mich an der gesamten diskussion stört
ist die bezeichnung "ausländer"

für mich ist grundsätzlich jemand, der in deutschland wohnt, ein "mitbewohner" von mir aus mit dem zusatz "anderer nationalität"

kein amerikaner/südafrikaner würde sich als "ausländer" bezeichen und sie sinds nach eurer defination alle

und was auch interessant ist, wenn ich als amerikaner/weisser südafrikaner etc. in deutschland bin, werde ich auch nicht als "ausländer" wahrgenommen.

aber auch ich mein "schubladen denken oder einteilung" und das gliedert sich in taugen oder nichtstaugen.

jemand, der seinen lebensunterhalt durch eigene kraft bestreitet bzw. alles mögliche versucht, das dem so ist, der "taugt was"

jemand der nicht bereit dazu ist, der "taugt nichts"

und da spielt die nationalität und herkunft keine rolle

gruss

heimwerkerin

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31. August 2004 um 21:15

Hallo brooke,
ich weiß nicht, ob "egoistisch" im Zusammenhang mit dem Verhalten der deutschen Kinder und Jugendlichen richtig ist. Es ist leider sehr oft so, dass innerhalb der "deutschen Schüler" auch eine gewisse Rangordnung existiert, kennen wir wohl alle noch aus der Schulzeit, und sie sich eben nicht geschlossen vor einen einzelnen stellen. Viele sind auch froh, dass nicht gerade sie das Opfer sind und verhalten sich besonders unauffällig, haben z.T. auch Angst. Es ist ja in meinem Fall auch nicht so, dass ständig eine Gruppe von "Ausländern" über den Schulhof marschiert und einen einzelnen angreift. Das geht alles viel geschickter von statten, mit verbalen Drohungen, Erpessung und Einschüchterung! Vieles wissen weder Lehrer noch Eltern, weil aus Angst vor den Folgen meist geschwiegen wird. Die "ausländischen" Schüler sind in ihrem Auftreten häufig sehr dominant, sie nehmen sich bestimmte Dinge heraus, weil sie aus Erfahrungen wissen, dass die Konsequenzen lächerlich ausfallen und fordern damit verstärkt die Aufmerksamkeit der Lehrer. Einige erzählen übrigens immer mal wieder, wie die Erziehungsmethoden an den Schulen ihrer Herkunftsländer sind (harte Strafen bis zur körperlichen Züchtigung) und da muss es ihnen in Deutschlands Schulen ja geradezu paradisisch vorkommen. Eltern sagen auch immer mal wieder:"Warum hauen sie meinem Sohn/meiner Tochter nicht mal ordentlich hinter die Ohren?" Na toll, wenn das als letztes Mittel bleiben soll?!
Gruß, finki.

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31. August 2004 um 21:21
In Antwort auf heimwerkerin

Was mich an der gesamten diskussion stört
ist die bezeichnung "ausländer"

für mich ist grundsätzlich jemand, der in deutschland wohnt, ein "mitbewohner" von mir aus mit dem zusatz "anderer nationalität"

kein amerikaner/südafrikaner würde sich als "ausländer" bezeichen und sie sinds nach eurer defination alle

und was auch interessant ist, wenn ich als amerikaner/weisser südafrikaner etc. in deutschland bin, werde ich auch nicht als "ausländer" wahrgenommen.

aber auch ich mein "schubladen denken oder einteilung" und das gliedert sich in taugen oder nichtstaugen.

jemand, der seinen lebensunterhalt durch eigene kraft bestreitet bzw. alles mögliche versucht, das dem so ist, der "taugt was"

jemand der nicht bereit dazu ist, der "taugt nichts"

und da spielt die nationalität und herkunft keine rolle

gruss

heimwerkerin

Schön,
mal wieder von dir zu hören!!!
Die Jugendlichen, die ich täglich erlebe, bezeichnen sich selber als "Ausländer", sie sind stolz darauf, denn sie haben erfahren, dass gegenüber den anderen schon der Begriff eine potenzielle Bedrohlichkeit ausdrückt.

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3. September 2004 um 9:56

Tja, vielleicht solltest...
Du Dich auch nicht so "intelligent" ausdrücken

Grüße

Izabela

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3. September 2004 um 10:08
In Antwort auf Izabela

Tja, vielleicht solltest...
Du Dich auch nicht so "intelligent" ausdrücken

Grüße

Izabela

Tja,
vielleicht solltest Du neben dem Lesen auch noch lernen, Fehler zuzugeben.

Du hast Brooke persönlich angegriffen und ihr Dinge unterstellt, die sie so nie gesagt hat - mehrfach.

Und dann reagierst Du auch noch künstlich pikiert, weil sie Dich mit der Nase in diesen selbstgemachten Haufen hineinstößt.

Meiner Meinung nach hast Du Dich für die Diskussion hier völlig disqualifiziert.

Übrigens teile ich Brookes Meinung:
Es handelt sich nicht um ein "Ausländer-", sondern um ein soziales Problem.

Denn tatsächlich tritt es an internationalen Privatschulen nicht auf, sondern überwiegend an Sonder-, Haupt- und mittlerweile auch an Realschulen. Auch auf Gymnasien ist es eher selten, allerdings ist das nicht vergleichbar, weil es dort per se einen kleineren Ausländeranteil gibt, als an den niederen Schulformen.

Werner

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16. September 2004 um 16:24
In Antwort auf werner6

Tja,
vielleicht solltest Du neben dem Lesen auch noch lernen, Fehler zuzugeben.

Du hast Brooke persönlich angegriffen und ihr Dinge unterstellt, die sie so nie gesagt hat - mehrfach.

Und dann reagierst Du auch noch künstlich pikiert, weil sie Dich mit der Nase in diesen selbstgemachten Haufen hineinstößt.

Meiner Meinung nach hast Du Dich für die Diskussion hier völlig disqualifiziert.

Übrigens teile ich Brookes Meinung:
Es handelt sich nicht um ein "Ausländer-", sondern um ein soziales Problem.

Denn tatsächlich tritt es an internationalen Privatschulen nicht auf, sondern überwiegend an Sonder-, Haupt- und mittlerweile auch an Realschulen. Auch auf Gymnasien ist es eher selten, allerdings ist das nicht vergleichbar, weil es dort per se einen kleineren Ausländeranteil gibt, als an den niederen Schulformen.

Werner

Ach, AUCH
an Realschulen! Bla, bla, bla, Ausländerfeindlichkeit läßt grüßen.

Izabela

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16. September 2004 um 17:48
In Antwort auf finki1

Schön,
mal wieder von dir zu hören!!!
Die Jugendlichen, die ich täglich erlebe, bezeichnen sich selber als "Ausländer", sie sind stolz darauf, denn sie haben erfahren, dass gegenüber den anderen schon der Begriff eine potenzielle Bedrohlichkeit ausdrückt.

Die bezeichnen..
sich als ausländer, weil sie keine ständig von anderen so genannt werde und ihnen auch nur geringe möglichkeiten der integration gegeben werden.

also ich kann nur sagen, dass ich durchweg positive erfahrungen mit anderen nationalitäten jeder altersklasse gemacht habe.

vielleicht liegt es auch daran, dass, wie man in den wald ruft, so schallt es zurück.

und ich vermute, dass du nicht mehr unvoreingenommen auf die schüler anderer nationalität zugehst, -da du überwiegend "schlechte" erfahrungen gemacht hast.
dann frage ich mich auch wieso, die erfahrungen schlecht waren und komme wieder zu:..in den wald ruft.

ich werde von teenagern und erwachsenen anderer nationalität wie selbstverständlich gesietzt und mit "respekt" behandelt.

gruss

heimwerkerin


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16. September 2004 um 22:00
In Antwort auf heimwerkerin

Die bezeichnen..
sich als ausländer, weil sie keine ständig von anderen so genannt werde und ihnen auch nur geringe möglichkeiten der integration gegeben werden.

also ich kann nur sagen, dass ich durchweg positive erfahrungen mit anderen nationalitäten jeder altersklasse gemacht habe.

vielleicht liegt es auch daran, dass, wie man in den wald ruft, so schallt es zurück.

und ich vermute, dass du nicht mehr unvoreingenommen auf die schüler anderer nationalität zugehst, -da du überwiegend "schlechte" erfahrungen gemacht hast.
dann frage ich mich auch wieso, die erfahrungen schlecht waren und komme wieder zu:..in den wald ruft.

ich werde von teenagern und erwachsenen anderer nationalität wie selbstverständlich gesietzt und mit "respekt" behandelt.

gruss

heimwerkerin


Unvoreingenommenheit
ist sowieso erst einmal Grundvoraussetzung bei der täglichen Arbeit. Ich gehe auch nicht in den Unterricht und habe Vorurteile gegenüber einem deutschen Schüler, nur weil andere Kollegen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht haben oder weil ich auf Grund der Zeugnisnote weiß, dass der Schüler Schwierigkeiten in meinem Fach hat. Das ist auch nicht das Problem, jeder kann mal schlecht drauf sein! Es gibt natürlich auch ganz viele ausländische Schüler, die fleißig, ehrgeizig, höflich..... sind, keine Frage. Aber die, die auffallen und stören, tun dies häufig auf sehr extreme Art und Weise.
Vielleicht hast du bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, weil du keine Forderungen stellen musstest, keine Bewertung vornehmen oder Kritik üben musstest, den dann könnte alles schon anders aussehen. In meinem "Privatleben" gab es das bisher auch nicht!

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18. September 2004 um 20:40
In Antwort auf Izabela

Ach, AUCH
an Realschulen! Bla, bla, bla, Ausländerfeindlichkeit läßt grüßen.

Izabela

So,
als "Ausländerin" (mit deutschem Pass, aber türkischer Herkunft) möchte ich auch mal etwas dazu sagen. Das Problem mit ausländischen Kindern an deutschen Schulen ist ja allgemein bekannt. Aber man sollte auch bedenken, dass diese Kinder zwei Sprachig aufwachsen und immerzu zwischen zwei Kulturen stecken. Zuhause die zb. türkische oder russische Kultur und in der Schule die deutsche. Es ist sehr schwer für diese Kinder halt in der Gesellschaft zu finden und sie wissen selbst nicht wohin sie gehören. Vorallem bei Verständigungsproblemen neigen sie dazu sich abzukapseln. Ich habe "erst" im Kindergarten die deutsche Sprache erlernt. Ausserdem denke ich nicht das das Verhalten typisch für Ausländer sind! Das was wir im Fernsehen sehen, sollte man nicht immer glauben!! Ich denke in JEDEM Land auf der Erde gibt es Kinder die aufälliger sind als andere in ihrem Verhalten!
Es gibt leider sehr viele Lehrer die voreingenommen sind und Ausländer nicht mögen, ich habe selber damit Erfahrungen gemacht.
Noch eins: Wisst ihr eigentlich was andere Länder über die deutschen sagen? Jeder greift jeden an und jeder will besser sein. Aber ich denke man sollte den Menschen nicht nach seiner Nationalität beurteilen, sondern durch seinen Charakter!

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