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Ausbildung zur med. Fachangestellte

20. September 2010 um 8:56

hallo,

mein werdegang bis jetzt war nicht ganz so prall.habe letztens erst eine ausbildung abgebrochen weil mir der job einfach kein spaß gemacht hat und der betrieb auch nicht der beste war.

nun besuche ich eine berufsvorbereitende bildungsmaßnahme und habe mir überlegt in den sozialen bereich zu gehen.ich arbeite gern mit anderen menschen zusammen und hatte eigentlich schon immer das bedürfniss im gesundheitlichen bzw sozialen bereich zu gehen.

nun meine frage an euch:
wie sieht es aus mit mathe in dem beruf der med. fachangestellten.ich habe eine 5 in mathe.ich bin einfach ... schlecht im umgang mit zahlen.deutsch,englisch etc. liegen mir deutlich mehr.habe ich überhaupt eine chance mit dieser mathezensur?

wie sieht es mit den arbeitszeiten aus?ich hab schon beiträge von med. fachangestellten gesehen die meinen sie stehen im 5 auf und sind erst um halb 9 zu hause.
arbeiten die dann vielleicht im KH?

und es wird auch noch oft geschrieben das der job total unterbezahlt ist....

würde mich freuen wenn jemand der aus diesem beruf kommt,die fragen beantworten könnte.

danke schonmal

lg

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23. September 2010 um 17:39

Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten
Hallo lilscar,

als med. Fachangestellte bist du meistens bei einem Arzt in der Praxis tätig und hast viele unterschiedliche Aufgaben. Diese gehen vom Arbeiten an der Rezeption (Telefon, Termine, Patientenakten, ggf. Abrechnung, Gespräche etc.), Reinigen und Desinfizieren von Geräten und Räumen, Vor- und Nachbereiten der Praxis und des Materials bis hin zur Assistenz des Arztes. Letzteres ist aber meist eher die Aufgabe einer sehr erfahrenen Kollegin.
Da eine Praxis morgens bis mittags geöffnet hat, dann über die kurze Mittagspause geschlossen ist und danach noch die Sprechzeit bis in den Abend hinein stattfindet, hast du meistens einen sehr langen Tag. Daher sind die Aussage über die Arbeitszeiten schon richtig.

Da ich davon ausgehe, dass du generell gerne mit Menschen arbeiten möchtest, kannst du dich doch einfach einmal umhören, welcher der vielen Berufe im medizinischen Bereich dich am meisten anspricht. Die Berufsberatungsstellen sind da recht hilfreich. Und dann kannst du doch einfach mal in den Herbstferien ein Schnupperpraktikum in dem interessanten Bereich machen. Sicherlich wird man dich in deiner Schule da auch gerne noch unterstützen.

Viel Erfolg

Gummidom

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24. September 2010 um 22:08

Hmmm
hey,

also ich lerne zwar nicht Medizinische Fachangestellte, sondern Zahnmedizinische Fachangestellte. Aber beide Berufe haben so in etwa den gleichen Ablauf bis aufs Gebiet.
Unsere Sprechstunden sind wie folgt angegeben: Mo-Fr von 9-12Uhr, Mo,Di,Do von 15-18Uhr und Fr von 15-17Uhr. Auf den ersten Blick gar keine so schlechten Arbeitszeiten. Nur leider sieht die Realität nicht ganz so schön aus. Mein Arbeitsplatz ist nur 15 Fußminuten von mir entfernt, muss aber trotzdem früh genug raus, da man für die Vorbereitungen
in der Praxis mind. eine Stunde eher da sein muss. Genau zu diesen Zeiten werden Patienten auch nicht bestellt, der erste Patient steht bei uns 7.45Uhr auf der Matte nicht 9.00Uhr. Pünktlich hat man nie aus, da meist Schmerzpatienten dazwischen kommen oder Behandlungen einfach länger dauern. Die Vergütung für diesen Fulltimejob ist zu jedem Chef verschieden. Manche Zahlen echt nur den Mindestsatz und andere sind etwas großzügiger.

Hmm, also ne 5 in Mathe ist zwar keine Glanzleistung, sollte aber kein Grund sein in diesem Beruf nicht genommen zu werden. Man lernt zwar Abrechnung, was viel Prozentrechnung und Zinsrechnung beinhaltet, rechnet aber meist der Computer aus. Die Rechenwege solltest die aber schon wissen.

Hoffe konnte dir etwas helfen^^

lg




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