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Ärztin

17. Juli 2002 um 21:33

Hallo,

ich bin zur Zeit noch ziemlich Jung 16 ( habe heute meine Fachoberschulreife erhalten), möchte aber mein Abitur gerne machen. Ich bin auch eigentlich eine gute Schülerin.
Ich möchte gerne später Ärztin werden und zwar dann warscheinlich in richtung Gynäkologie oder in die Krebsforschung.
Das ich Ärztin werden möchte weiß ich schon sehr lange.
Das Problem ist nur, dass ich nichts über die Studieninhalte weiß und auch nirgendwo etwas darüber finde. Ich möchte gerne auch wissen, wie lange man da so im Durchschitt studiert, denn ich möchte ja nicht das meine eigene Lebensplanung dafür den Bach runter geht.
Würde mich über ausführliche Antworten sehr freuen,
Mit lieben Grüßen
Meike

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19. Juli 2002 um 18:20

Hallo
und vielen dank für deine ausführliche Antwort... hat mir auch schon etwas weitergeholfen
machs gut
Meike

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19. Juli 2002 um 20:56

Hi Meike!
Ich hab mich jetzt doch entschieden dir zu schreiben, obwohl ich mich nur sehr selten auf solchen Seiten aufhalte und wenn dann um zu lesen, was vor allem am Zeitmangel liegt.
Erst mal vor ab: Ich bin Ärztin - zwar Kinderärztin, aber ich denke doch, dass ich dir einen kleinen Einblick verschaffen kann.
Also, die Regelstudienzeit beträgt, wie blacklayla ja schon sagte, 6 Jahre und 3 Monate.
Während des regulären Studiums musst du zusätzlich sämtliche Praktika nachweisen. Das Studium an sich unterteilt sich in einen vorklinischen (eher uninteressant) und einen klinischen (interessant) Abschnitt. Dir die Inhalte des Studiums zu erklären fällt mir jetzt eher etwas schwer, da ich ja nicht weiß, was genau du wissen möchtest - dass Ärzte Diagnosen erstellen und Krankheiten behandeln ist dir ja ohnehin bekannt; während des Studiums hast du z.B. auch Mathe, Chemie, Physik,... du lernst auch etwas über deine Rechte als Arzt (im juristischen Sinne), über Hygiene, Psychologie. Ich habe dir jetzt mal eher die Gebiete aufgezählt, auf die man wahrscheinlich von alleine nicht so leicht kommt, denn dass das Studium Krankheitslehre usw. beinhaltet ist wohl sowieso klar.
Jetzt noch kurz meine persönliche Meinung: Ich bin jetzt 35 Jahre und arbeite in einem Krankenhaus - der Beruf ist hart kann ich dir nur sagen - überlege es dir gut!!!
Viele sehen nämlich immer nur das Studium und bedenken nicht, dass man nach dem Studium (wie bereits gesagt, immerhin 6 Jahre und 3 Monate) nochmal 5 bis 6 Jahre braucht, um seinen Facharzt zu machen - d.h. du wirst Mitte 30 sein bis du fertig bist. Wenn du Medizin studierst, hast du nicht das typische Studentenleben, da es sehr lernaufwendig ist - ich kann mich noch gut an meine Studienzeit erinnern - alle haben sich immer beklagt, dass es so viel zu Lernen ist und meinten, dass sie froh sind, wenn sie fertig sind. Im nachhinein kann ich nur sagen, dass das Studium im Vergleich zum Beruf pure Entspannung war - die Berufsaussichten für Ärzte sind leider sehr schlecht und genügend sind arbeitslos, außerdem bekommt man häufig keine richtigen Arbeitsverträge und lebt im ständigen Kampf nicht auf der Straße zu sitzen. Hinzu kommt, dass Ärzte im Krankenhaus nicht viel mehr verdienen als gut bezahlte Krankenschwestern, nur leider steht die Länge der Ausbildung in keinem Verhältnis. Es ist ziemlich schwierig diesen Beruf mit Familie zu vereinbaren, da man Schichtdienst hat und gerade an Wochenenden und Feiertagen häufig eine längere Arbeitszeit hat als an normalen Wochentagen. Ich wusste immer das ich Familie möchte - auch jetzt noch - habe aber bis jetzt noch keine Kinder, obwohl mein Partner und ich uns das sehr wünschen.
Aber manchmal frage ich mich, ob es für die Kinder so gut wäre. Man ist nie wirklich fertig, da man auch als Artz nicht alles weiß, bzw. man könnte in etwas übertriebenem Maße sagen, man hat nur Grundkenntnisse erlangt, um mit Hilfe von Büchern in der Lage zu sein die richtige Behandlungsmethode zu finden. Das widerspricht zwar völlig der Ansicht unserer Gesellschaft, denn da werden immer nur die Halbgötter in Weiß gesehen und damit diese Fasade nicht ins schwanken gerät wird so einiges getan. Das Problem ist vielleicht auch, dass man Ärtzte meist nur aus Artzpraxen kennt, wo das alles etwas anders aussieht - immer diesselben Routineuntersuchungen (was dafür mit der Zeit ziemlich langweilig wird), aber im Allgemeinen natürlich wesentlich leichter mit Familie zu vereinbaren ist. Es ist nur sehr schwierig heute noch eine Zulassung für eine Praxis zu bekommen und selbst dann immer noch sehr teuer. Ich habe eine Zeitlang im Krankenhaus auf einer Station gearbeitet, auf der ich nicht mit Krebspatienten oder ähnlich schlimmen Situationen konfrontiert wurde (was sogesehen seelisch viel entlastender war) - die Kinder hatten nur Schnupfen, ihnen war schlecht oder eben die üblichen Kinderkrankheiten, aber weißt du wie nervig das mit der Zeit wird - hinzu kommen die schreienden Kinder, die Angst vorm Artz haben,... Ich könnte noch ewig so weiter erzählen.
Im übrigen wollte ich auch mal Frauenärztin werden, habe auch während meiner "Praktika" im Krankenhaus eine Zeitlang auf so einer Station gearbeitet, aber als ich die ganzen häufig noch sehr jungen Frauen mit Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs,... sah, wo oftmals nichts anderes übrig blieb als Gebärmutter entfernen, wusste ich, dass ich das nicht mein ganzes Leben lang machen möchte - erklär mal einer 20jährigen, dass sie nie Kinder bekommen kann - verstehst du, du hast das jeden Tag, es wird allmählich zu deinem Alltag, ohne dass du sagen kannst, nein heute will ich nicht - und ich bin nunmal jemand, der nicht aus dem Krankenhaus geht und dann alles vergisst, was allein schon deshalb nicht möglich ist, da man zu Hause dann Bücher wälzen darf, um mögliche Behandlungsmethoden zu finden - was meinst du, wie oft ich in letzter Zeit nur 3 bis 4 Stunden pro Nacht geschlaffen habe, weil ich etwas nachlesen musste, hinzu kommen Haushalt & co, alles Dinge, um die man sich in deinem Alter wahrscheinlich noch keine Gedanken macht - der Grund, weshalb unsere Beziehung noch so gut läuft, ist vermutlich auch nur, da mein Lebensgefährte im Bereich Management tätig ist und dadurch sehr viel im Ausland ist.
Ich weiß, dass sich mein Text sehr negativ anhört, was ürsprünglich nicht beabsichtigt war, aber das ist eben der Alltag und ich kann heute sagen, dass ich mich nicht mehr für diesen Beruf entscheiden würde.
Ich möchte dir damit aber nicht völlig abraten, wenn es dein absoluter Traum ist und du bereit bist dafür auch einige Opfer zu bringen, dann mach es!!! Ich für mich weiß heute, dass es Opfer sind, die ich nicht wirklich bereit bin zu bringen und dass es eben nicht der gloreiche "Job"
ist(wohl eher eine Lebensaufgabe), den sich so viele vorstellen.
Verstehe das nicht falsch, es gibt natürlich auch Momente, in denen ich meine Arbeit liebe - aber manchmal (Zitat einer meiner Kolleginnen) hat man das Gefühl Bauarbeiter zu sein - ständig mit blutverschmierten Hosen rumzurennen, die einen schon in der Früh anwidern, wenn man sie anziehen muss (da die armen Krankenhäuser nicht in der Lage sind einem mehr als 2 Hosen und Hemden zur Verfügung zu stellen - eigene darf man nicht anziehn, das sind dann Dinge, wo man sich doch fragt, wo die Krankenhaushygiene bleibt - vielleicht erklärt das ja auch, weshalb Ärzte die schlimmsten Patienten sind, wie es im Volksmund immer so schön heißt - aber ich kann nur sagen, glücklich der, der nicht weiß, was alles so abläuft). Und seine Hände den ganzen Tag in schweißtriefenden Gummihandschuhen zu haben isteben auch nicht so angenehm - das mag jetzt vielleicht wie eine Lapalie klingen, aber wenn du das Tag täglich hast über Jahre hinweg, glaube mir, es fängt an zu nerven und das hast du in jedem medizinischen Bereich, egal wofür du dich entscheidest!

Lass dich nicht entmutigen, aber überlege es dir gut und bedenke alle Seiten, dann kannst du für dich abwägen, was du wirklich willst.

Liebe Grüße und viel Kraft bei deiner Entscheidung
wünscht dir jemand, der (ich bin weiblich) inzwischen auch die negative Seite dieses Berufes kennt).

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8. September 2002 um 20:53
In Antwort auf Todoo

Hi Meike!
Ich hab mich jetzt doch entschieden dir zu schreiben, obwohl ich mich nur sehr selten auf solchen Seiten aufhalte und wenn dann um zu lesen, was vor allem am Zeitmangel liegt.
Erst mal vor ab: Ich bin Ärztin - zwar Kinderärztin, aber ich denke doch, dass ich dir einen kleinen Einblick verschaffen kann.
Also, die Regelstudienzeit beträgt, wie blacklayla ja schon sagte, 6 Jahre und 3 Monate.
Während des regulären Studiums musst du zusätzlich sämtliche Praktika nachweisen. Das Studium an sich unterteilt sich in einen vorklinischen (eher uninteressant) und einen klinischen (interessant) Abschnitt. Dir die Inhalte des Studiums zu erklären fällt mir jetzt eher etwas schwer, da ich ja nicht weiß, was genau du wissen möchtest - dass Ärzte Diagnosen erstellen und Krankheiten behandeln ist dir ja ohnehin bekannt; während des Studiums hast du z.B. auch Mathe, Chemie, Physik,... du lernst auch etwas über deine Rechte als Arzt (im juristischen Sinne), über Hygiene, Psychologie. Ich habe dir jetzt mal eher die Gebiete aufgezählt, auf die man wahrscheinlich von alleine nicht so leicht kommt, denn dass das Studium Krankheitslehre usw. beinhaltet ist wohl sowieso klar.
Jetzt noch kurz meine persönliche Meinung: Ich bin jetzt 35 Jahre und arbeite in einem Krankenhaus - der Beruf ist hart kann ich dir nur sagen - überlege es dir gut!!!
Viele sehen nämlich immer nur das Studium und bedenken nicht, dass man nach dem Studium (wie bereits gesagt, immerhin 6 Jahre und 3 Monate) nochmal 5 bis 6 Jahre braucht, um seinen Facharzt zu machen - d.h. du wirst Mitte 30 sein bis du fertig bist. Wenn du Medizin studierst, hast du nicht das typische Studentenleben, da es sehr lernaufwendig ist - ich kann mich noch gut an meine Studienzeit erinnern - alle haben sich immer beklagt, dass es so viel zu Lernen ist und meinten, dass sie froh sind, wenn sie fertig sind. Im nachhinein kann ich nur sagen, dass das Studium im Vergleich zum Beruf pure Entspannung war - die Berufsaussichten für Ärzte sind leider sehr schlecht und genügend sind arbeitslos, außerdem bekommt man häufig keine richtigen Arbeitsverträge und lebt im ständigen Kampf nicht auf der Straße zu sitzen. Hinzu kommt, dass Ärzte im Krankenhaus nicht viel mehr verdienen als gut bezahlte Krankenschwestern, nur leider steht die Länge der Ausbildung in keinem Verhältnis. Es ist ziemlich schwierig diesen Beruf mit Familie zu vereinbaren, da man Schichtdienst hat und gerade an Wochenenden und Feiertagen häufig eine längere Arbeitszeit hat als an normalen Wochentagen. Ich wusste immer das ich Familie möchte - auch jetzt noch - habe aber bis jetzt noch keine Kinder, obwohl mein Partner und ich uns das sehr wünschen.
Aber manchmal frage ich mich, ob es für die Kinder so gut wäre. Man ist nie wirklich fertig, da man auch als Artz nicht alles weiß, bzw. man könnte in etwas übertriebenem Maße sagen, man hat nur Grundkenntnisse erlangt, um mit Hilfe von Büchern in der Lage zu sein die richtige Behandlungsmethode zu finden. Das widerspricht zwar völlig der Ansicht unserer Gesellschaft, denn da werden immer nur die Halbgötter in Weiß gesehen und damit diese Fasade nicht ins schwanken gerät wird so einiges getan. Das Problem ist vielleicht auch, dass man Ärtzte meist nur aus Artzpraxen kennt, wo das alles etwas anders aussieht - immer diesselben Routineuntersuchungen (was dafür mit der Zeit ziemlich langweilig wird), aber im Allgemeinen natürlich wesentlich leichter mit Familie zu vereinbaren ist. Es ist nur sehr schwierig heute noch eine Zulassung für eine Praxis zu bekommen und selbst dann immer noch sehr teuer. Ich habe eine Zeitlang im Krankenhaus auf einer Station gearbeitet, auf der ich nicht mit Krebspatienten oder ähnlich schlimmen Situationen konfrontiert wurde (was sogesehen seelisch viel entlastender war) - die Kinder hatten nur Schnupfen, ihnen war schlecht oder eben die üblichen Kinderkrankheiten, aber weißt du wie nervig das mit der Zeit wird - hinzu kommen die schreienden Kinder, die Angst vorm Artz haben,... Ich könnte noch ewig so weiter erzählen.
Im übrigen wollte ich auch mal Frauenärztin werden, habe auch während meiner "Praktika" im Krankenhaus eine Zeitlang auf so einer Station gearbeitet, aber als ich die ganzen häufig noch sehr jungen Frauen mit Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs,... sah, wo oftmals nichts anderes übrig blieb als Gebärmutter entfernen, wusste ich, dass ich das nicht mein ganzes Leben lang machen möchte - erklär mal einer 20jährigen, dass sie nie Kinder bekommen kann - verstehst du, du hast das jeden Tag, es wird allmählich zu deinem Alltag, ohne dass du sagen kannst, nein heute will ich nicht - und ich bin nunmal jemand, der nicht aus dem Krankenhaus geht und dann alles vergisst, was allein schon deshalb nicht möglich ist, da man zu Hause dann Bücher wälzen darf, um mögliche Behandlungsmethoden zu finden - was meinst du, wie oft ich in letzter Zeit nur 3 bis 4 Stunden pro Nacht geschlaffen habe, weil ich etwas nachlesen musste, hinzu kommen Haushalt & co, alles Dinge, um die man sich in deinem Alter wahrscheinlich noch keine Gedanken macht - der Grund, weshalb unsere Beziehung noch so gut läuft, ist vermutlich auch nur, da mein Lebensgefährte im Bereich Management tätig ist und dadurch sehr viel im Ausland ist.
Ich weiß, dass sich mein Text sehr negativ anhört, was ürsprünglich nicht beabsichtigt war, aber das ist eben der Alltag und ich kann heute sagen, dass ich mich nicht mehr für diesen Beruf entscheiden würde.
Ich möchte dir damit aber nicht völlig abraten, wenn es dein absoluter Traum ist und du bereit bist dafür auch einige Opfer zu bringen, dann mach es!!! Ich für mich weiß heute, dass es Opfer sind, die ich nicht wirklich bereit bin zu bringen und dass es eben nicht der gloreiche "Job"
ist(wohl eher eine Lebensaufgabe), den sich so viele vorstellen.
Verstehe das nicht falsch, es gibt natürlich auch Momente, in denen ich meine Arbeit liebe - aber manchmal (Zitat einer meiner Kolleginnen) hat man das Gefühl Bauarbeiter zu sein - ständig mit blutverschmierten Hosen rumzurennen, die einen schon in der Früh anwidern, wenn man sie anziehen muss (da die armen Krankenhäuser nicht in der Lage sind einem mehr als 2 Hosen und Hemden zur Verfügung zu stellen - eigene darf man nicht anziehn, das sind dann Dinge, wo man sich doch fragt, wo die Krankenhaushygiene bleibt - vielleicht erklärt das ja auch, weshalb Ärzte die schlimmsten Patienten sind, wie es im Volksmund immer so schön heißt - aber ich kann nur sagen, glücklich der, der nicht weiß, was alles so abläuft). Und seine Hände den ganzen Tag in schweißtriefenden Gummihandschuhen zu haben isteben auch nicht so angenehm - das mag jetzt vielleicht wie eine Lapalie klingen, aber wenn du das Tag täglich hast über Jahre hinweg, glaube mir, es fängt an zu nerven und das hast du in jedem medizinischen Bereich, egal wofür du dich entscheidest!

Lass dich nicht entmutigen, aber überlege es dir gut und bedenke alle Seiten, dann kannst du für dich abwägen, was du wirklich willst.

Liebe Grüße und viel Kraft bei deiner Entscheidung
wünscht dir jemand, der (ich bin weiblich) inzwischen auch die negative Seite dieses Berufes kennt).

Fragen zu Bewerbungsinhalten
Hallo Frau Doktor ,

zuerst einmal muss ich sagen, dass ihr Bericht ueber den Arztberuf sehr eindrucksvoll war...er hat mich sehr zum nachdenken angeregt.
Trotz der vielen Nachteile diese Berufes moechte ich es wagen und mich fuer Medizin einschrieben.

Ich werde naechstes Jahr Abitur machen ... danach moechte ich ein Praktikum im Krankenhausbetrieb im Ausland machen - fuer circa 6- 12 Montate.

Nun, meine Frage an sie - auf was fuer Kriterien muss ich in der Bewerbung achten.
Ich arbeite zwar als Aushilfe, seit ich 18 bin ,in einem Krankenhaus...weiss aber nicht wie ich diese Erfahrungen und meine Greunde fuer dieses Bewerbung in einer Bewerbung wieder geben soll.

Ich weiss, dass ihr Alltag mehr als genug ausgefuellt ist... aber vielleicht finden sie ja doch Mal die Zeit mir zu antworten.

Liebe Gruesse

Dublinia

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