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Arbeitsverhältnis nach Ausbildung beendet Arbeitszeugnis Problme??

4. Januar 2006 um 9:46

Hallo

Ich werde in einer Woche mit meiner Ausbildung fertig, und werde danach weiter in die Schule gehen.

Da ich mit meinem "Filialleiter" einige Probleme hatte und er auch nicht besonders viel von mir hält hab ich die Frage ob ich ein qualifiziertes Arbeitszeugnis überhaupt ausstellen lassen soll oder ein unqualifiziertes besser wäre.

Natürlich weis ich das in einem Arbeitszeugnis keine negativen Dinge drinnen stehen dürfen aber es ist ja weit bekannt, das es schon so was wie eine positive schelechte bewertung gibt: also positiv formuliert aber ziehmlich negativ gemeint.

Da ich meinen sogenannaten "Filialleiter!" kenne weis ich das er mir kein gutes Zeugnis ausstellen wird, und ich warscheinlich mit dem Zeugnis ein ziehmliches Problem haben werd.

Mein Schulzeugnis ist zwar sehr gut aber wenn man dann ein schlechtes Arbeitszeugnis beilegt wird mann trotzdem Probleme bekommen.

Also was würdet Ihr mir raten soll Ich gleich ein unqualifiziertes nur mit Ausbildungsdauer, etc... beantragen oder doch ein qualifiziertes?????

Danke für eure Hilfe

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4. Januar 2006 um 16:12

Auf jeden Fall..
...ein qualizifiertes verlangen, egal, was alles drinstehen könnte! Ein unqualifiziertes ist noch viel schlimmer, da man sich dann AUSMALEN kann, was alles Entsetzlichs dort gestanden hätte. Ein unqualifiziertes Zeugnis lässt man sich nur ev. dann geben, wenn wirklich alles zu spät ist (z.B. kompletter Rausschmiss nach kurzer Zeit), und das weiß auch der neue AG. Was hast Du denn angestellt, dass Du meinst, es würde so ganz arg? In ein unqualifiziertes Zeugnis könnte man z.B. hineininterpretieren dass Du nie pünktlich zur Arbeit erschienen bist, Arbeiten verweigert hast, geklaut hast, Dich mit allen Kollegen gezankt hast, absolut unzuverlässig warst, nicht übernommen wurdest (gehst ja freiwillig! Das muss drinstehen ("verlässt uns auf eigenen WUnsch, um die Ausbildung an einer Schule fortzusetzen"!!)!usw.
All die schlimmen Sachen kann man aber als neuer AG ausschließen, wenn im qualifizierten Zeugnis nichts davon steht. Also Du bist dann z.B. zumindest schonmal eine ehrliche Haut. Es kann immer mal was schiefgehen und man kann immer besser die Vorwürfe im qual. Zeugnis im Vorstellungsgespräch erläutern/erklären, was schiefgegangen ist als sich zu allen möglichen Vorwürfen herausreden zu müssen. Hast Du schonmal woanders gejobbt oder so und hast da ein besseres Zeugnis bekommen, das dem neuen entgegensteht? Wenn Dein Schulzeugnis gut ist, kann es doch wohl hauptsächlich zwischenmenschlich Probleme gegeben haben. Und die enden meist in einem in Schulnoten eher befriedigenden/ausreichenden Zeugnis.
Lass Dir alsoauf jeden Fall ein qualifiziertes Zeugnis geben und besprich es mit dem Filialleiter. Er kann nichts hineinerfinden, d.h. wenn er Dich bloß nicht mag kann er nur an den Floskeln zum Sozialverhalten drehen und nicht irgendwas Negatives erfinden, was nicht passiert ist. Das weiß er auch. Wenn Du Dir nichts ganz Krasses hast zu Schulden kommen lassen, kann das qual. Zeugnis nicht bodenlos schlimm werden.
Ally

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