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Arbeitslos und nun?

30. Dezember 2005 um 15:02

Hallo ihr,

ich bin jetzt seit August arbeitslos und 1. ist mir stinklangweilig und 2. weiß ich auch gar nicht recht was ich machen soll. Ich hab eine Ausbildung zur Industriekauffrau und eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin (englisch / spanisch - wobei ich mich spanisch bitte nichts mehr zu tun haben möchte *g*) gemacht. Ich hab jetzt mittlerweile an die 50 Bewerbungen abgeschickt aber es sind immer nur Absagen, hin und wieder ne Einladung zum Vorstellungsgespräch und dann doch wieder ne Absage. Ob ich allerdings wirklich wieder in ein Büro möchte, weiß ich nicht genau - die letzte Firma in der ich war, war der reinste Horror und jetzt bin ich total abgeschreckt. Arbeiten in den USA würde mir sehr gefallen, aber da etwas zu bekommen, naja, so gut wie unmöglich - sofern man kein Dipl.-Ing.-Prof.-Dr. ist, geht da sowieso nichts. Mein absoluter Alptraum wäre es, Versicherungen an der Haustür zu verticken, im Call-Center landen oder gar in einem Supermarkt. Ansonsten bin ich eigentlich recht aufgeschlossen, aber es fehlt eben diese dumme Berufserfahrung *hmpf*. Auf einen täglichen Arbeitsweg von 2 Std. hin und 2 Std. zurück, hab ich nicht wirklich Lust - geht ja das ganze Geld für den Sprit drauf und hier hab' ich eine 160m Wohnung, in der ich nur die Nebenkosten zu bezahlen habe, was ja nicht grad viel ist, da ich hier alleine wohne. Bin ich denn zu wählerisch? Ist der Arbeitsmarkt denn wirklich SO grausam? Hat einer von euch ne nette Idee für mich, was ich aus mir machen kann?

Viele Grüße

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16. Januar 2006 um 17:23

Arbeitslos und nun?"
"Würden Sie unser Shampoo kaufen, wenn Sie wüßten dass Sie
damit die Chance eingehen, Tausende von Euros zu verdienen und in Zukunft nie wieder Angst vor Arbeitslosigkeit haben zu müssen?
Was man dafür tun muß? Müssen gar nichts, sondern die Chancen ergreifen.
Und zwar allen Menschen sagen dass sie Geld verdienen wenn sie Ihren Shampoohersteller wechseln und das weiterempfehlen. Das ist alles.
Kostenlosen Antrag gibt es bei mir.


Mit freundlichen Grüßen
Mollie68

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17. Januar 2006 um 5:50

Hab zwar...
vielleicht nicht unbedingt den alle-probleme-lösenden-tip auf lager, aber vielleicht ein paar ratschläge, die du dir zu herzen nehmen solltest...
in erster linie ist es in deiner situation wichtig, dass du nicht allzuviel leerlauf im lebenslauf riskieren solltest. das macht einen wiedereinstieg unglaublich schwer. versuche die zeit der bewerbungen sinnvoll zu füllen - wenn du arbeitslos bist, zahlt dir normalerweise das arbeitsamt auch weiterbildungen für mehr qualifiktionen. das hat mein freund damals bei der ihk gemacht. schau dir vielleicht mal das angebot dort an, ist bestimmt etwas dabei. hat den vorteil, dass du deinen marktwert erhöhst und die tödlichen lebenslauflücken auffängst. und stinklangweilig ist dir dann auch nicht mehr oder vielleicht nen lehrgang über frnuni - da weiss ich nur nicht, wie das mit den kosten ist. müsstest du dich mal erkundigen.
wen du gerade interessenmäßig unsicher bist, kannst du auch beim arbeitsamt im biz mal einen test machen, was für berufe und tätigkeiten deinem charakter, wünschen, stärken,.. etc entsprechen würden. generell gibts dazu auch für nen umkostenbeitrag eigens nen test, der sich gefa nennt und dein profil im bezug auf stärken und schwächen analysiert. hab den damals auch gemacht und er hat mir bei der selbstfindung schon sehr geholfen.
jobs in den staaten ist halt so ne sache an sich. aber dadurch, dass du ne ausbildung als fremdsprachenkorrespondentin mit englisch gemacht hast, könntest du es dort auch gut in richtung dolmetscher etc. versuchen. da ist nicht automatisch ne professur verlangt. schau doch vielleicht auch mal auf der fremdsprachenschiene nach freiberuflichen tätigeiten, wie übersetzungen und so...
und wenn dir hier alles auf den kopf fällt, wie wäre es denn mal mit nem ausbruch - rüber in die staaten als au-pair für den übergang... das wäre mal ein mutiger schritt hier raus, sprachlich dürftest du aufgrund deiner ausbildung ja keine probleme haben... und vor ort lässt sich auch vieles einfacher regel und man kommt schneller ans traumziel anstatt als blöde briefbewerbung aus good old germany auf irgendwas... ne freundin von mir hat das sehr erfolgreich auf diesem weg geschafft...
und zum arbeitsmarkt als kleinen trost... er ist scheisse im moment und zwar ohne ende. mein freund zum beispiel hat nen top-abi, hat meherere jahre in spanien gelebt, danach in england studiert, war mit noch nichtmal mitte zwanzig fertig mit nem top-abschluss. dan gings hier in deutschland los... zig praktika zum hungerlohn, keine gescheite stelle trotz drei fremdsprachen auf muttersprachniveau + business mangement und media studies studium mit exzellentem abschluss (in deutschland ähnlich bwl und medienwissenschaften..). entweder er bekommt zu hören: wir können sie nicht nehmen, sie sind völlig überqualifiziert oder wir würden sie gerne nehmen, aber wir können uns sie nicht leisten. auch ganz super, oder? im moment ist trotz aller qualifikationen hartz 4 angesagt und er leidet so sehr, weil er einfach nur arbeiten will und nix läuft... nur ein kleiner exkurs bezüglich arbeitsmarkt today....
was mir bei deinen bewerbungen noch eingefallen ist, nicht böse gemeint... lässt du jemanden drüberlesen oder hast du mal an einer bewerbungsberatung teilgenommen? bei mir in der uni ist das so oft thema bei den dozenten, dass die qualifikation stimmt, aber das bewerbungschreiben an sich alles verbaut...

hoffe dir vielleicht etwas helfen zu können,
lg, babsi

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17. Januar 2006 um 23:48

Eins ist sicher
du solltest nicht auf angebote eingehen, die dir die million versprechen im null komma nix

vielleicht machst du mal ein bewerbungstraining
es kann an vielen dingen liegen.
qualifikation ist nicht alles.

kambibi

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