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Arbeitslos und nun?

30. Dezember 2005 um 14:57

Hallo ihr,

ich bin jetzt seit August arbeitslos und 1. ist mir stinklangweilig und 2. weiß ich auch gar nicht recht was ich machen soll. Ich hab eine Ausbildung zur Industriekauffrau und eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin (englisch / spanisch - wobei ich mich spanisch bitte nichts mehr zu tun haben möchte *g*) gemacht. Ich hab jetzt mittlerweile an die 50 Bewerbungen abgeschickt aber es sind immer nur Absagen, hin und wieder ne Einladung zum Vorstellungsgespräch und dann doch wieder ne Absage. Ob ich allerdings wirklich wieder in ein Büro möchte, weiß ich nicht genau - die letzte Firma in der ich war, war der reinste Horror und jetzt bin ich total abgeschreckt. Arbeiten in den USA würde mir sehr gefallen, aber da etwas zu bekommen, naja, so gut wie unmöglich - sofern man kein Dipl.-Ing.-Prof.-Dr. ist, geht da sowieso nichts. Mein absoluter Alptraum wäre es, Versicherungen an der Haustür zu verticken, im Call-Center landen oder gar in einem Supermarkt. Ansonsten bin ich eigentlich recht aufgeschlossen, aber es fehlt eben diese dumme Berufserfahrung *hmpf*. Auf einen täglichen Arbeitsweg von 2 Std. hin und 2 Std. zurück, hab ich nicht wirklich Lust - geht ja das ganze Geld für den Sprit drauf und hier hab' ich eine 160m Wohnung, in der ich nur die Nebenkosten zu bezahlen habe, was ja nicht grad viel ist, da ich hier alleine wohne. Bin ich denn zu wählerisch? Ist der Arbeitsmarkt denn wirklich SO grausam? Hat einer von euch ne nette Idee für mich, was ich aus mir machen kann?

Viele Grüße

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30. Dezember 2005 um 20:23

Leider...
...ist der Arbeitsmarkt zur Zeit grausam. Ich war auch seit August arbeitslos und kann jetzt in einen Call-Center im Innendienst anfangen. Ich habe fast nur Absagen erhalten, wenn sie überhaupt geantwortet haben.

Fahrzeiten muss man heute in kaufnehmen, ich verzichte auf das Auto und nehme die Öffentlichen (weil's billiger ist).

Berufserfahrung (Büro) ist nicht alles. Ich habe fast 20 Jahre davon, geholfen hat es nichts. Mein Berufsfeld war zu speziell.

Du hast eine gute Ausbildungsbasis. Suche dir einfach ein paar grosse und mittlere Unternehmen in deinem Landkreis und siehe auf ihrer Homepage (wenn sie eine haben) nach was für Leute sie suchen. Manchmal werden Menschen mit deiner Vorbildung für die Karriereleiter gesucht. Oder versuche es mit einer Zeitarbeitsfirma. Die zahlen zwar nicht so viel und du musst bei ihren Stellenangeboten am Ball bleiben, aber sie können ein Sprungbrett sein.

Aber vorall achte weiterhin auf einen festen Tagesablauf, so lange du arbeitslos bis, sonst verlierst du den Mut.

Ich wünsche dir viel Glück bei der Jobsuche. Gutes neues Jahr. tanae

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30. Dezember 2005 um 23:01

Hm
Naja, also umziehen möchte ich wenn es geht wirklich vermeiden, wenn, dann schon gleich richtig, mit raus aus Deutschland.

Wenn es ein guter Job ist, wäre die Fahrzeit auch kein Problem. Ich hab da nur immer noch diese Horrorfirma vor Augen, wo ich die letzten 9 Monate meiner Ausbildung war. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind auch nichts mehr für mich, da fahr ich dann schon lieber mit dem Auto. Die Bahnmonatskarte würde auf bis zu 220,- im Monat kommen (wohne ziemlich außerhalb und wenn ich dann direkt in die Stadt müßte, welche ne gute Stunde weg ist, ists nun mal so teuer) und auf die Bahn ist ja nie verlass - wenn ich daran denke, wieder täglich im Winter bis zu 45 Minuten am Bahnsteig warten zu müssen, bekomme ich Frostbeulen.

Meine Jobberaterin vom AA hat mir zwar gesagt, dass ich im Dezember sowieso nichts finden werde, aber es ist eben deprimierend. Die Homepages von ansässigen Firmen habe ich schon so gut wie alle abgeklappert und auch viele Blindbewerbungen geschrieben - teilweise gibts nicht mal eine Antwort, das stimmt wohl.

Was mir persönlich sehr gut gefallen würde... Das wäre Bücher zu übersetzen, von englisch auf deutsch. Hat hier vielleicht jemand eine Ahnung, an wen man sich da wenden kann?

Viele Grüße und danke für die Antworten

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31. Dezember 2005 um 1:12
In Antwort auf pinksheep

Hm
Naja, also umziehen möchte ich wenn es geht wirklich vermeiden, wenn, dann schon gleich richtig, mit raus aus Deutschland.

Wenn es ein guter Job ist, wäre die Fahrzeit auch kein Problem. Ich hab da nur immer noch diese Horrorfirma vor Augen, wo ich die letzten 9 Monate meiner Ausbildung war. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind auch nichts mehr für mich, da fahr ich dann schon lieber mit dem Auto. Die Bahnmonatskarte würde auf bis zu 220,- im Monat kommen (wohne ziemlich außerhalb und wenn ich dann direkt in die Stadt müßte, welche ne gute Stunde weg ist, ists nun mal so teuer) und auf die Bahn ist ja nie verlass - wenn ich daran denke, wieder täglich im Winter bis zu 45 Minuten am Bahnsteig warten zu müssen, bekomme ich Frostbeulen.

Meine Jobberaterin vom AA hat mir zwar gesagt, dass ich im Dezember sowieso nichts finden werde, aber es ist eben deprimierend. Die Homepages von ansässigen Firmen habe ich schon so gut wie alle abgeklappert und auch viele Blindbewerbungen geschrieben - teilweise gibts nicht mal eine Antwort, das stimmt wohl.

Was mir persönlich sehr gut gefallen würde... Das wäre Bücher zu übersetzen, von englisch auf deutsch. Hat hier vielleicht jemand eine Ahnung, an wen man sich da wenden kann?

Viele Grüße und danke für die Antworten

Direkt...
...Erfahrung habe ich keine. Ich hatte aber ein Englisch-Dozenten während meiner Fortbildung, der so etwas macht. Er meinte, solche Arbeiten werden heutzutage fast nur über freiberuflich erledigt, d.h. du musst dir erstmal einen Kundenstamm aufbauen.

Aber warum wendest du dich nicht einfach mal an einige Verlage. Am besten gleich mit Übersetzungsproben.

tanae

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1. Januar 2006 um 12:50

Hmmm
Das das nur auf freiberuflicher Basis abläuft habe ich mir schon fast gedacht, trotzdem wäre es eventuell eine schöne Nebenbeschäftigung.

Hat hier noch jemand eine Idee, in welchem Berufsbild man mit meinen Ausbildungen gute Chancen haben könnte? Ich sag ja, ins Büro muß ich nicht unbeding wieder zurück und bis auf die 3 genannten "Neins" wäre ich für alles offen, hauptsache ich habe Arbeit und es macht Spaß.

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3. Januar 2006 um 12:19

Berufsberatung
Hallo!
Also ich würde mal zum Arbeitsamt gehen, da gibt es eine Berufsberatung.

Aber wenn du nicht unbedingt wieder ins Büro gehen willst, wie wäre es im Hotel- und Gaststättengewerbe?

Ich habe auch Industriekauffrau gelernt und bin Gott sei Dank nach der Ausbildung genommen worden...

Aber mich würde auch arbeiten in einem Hotel z. B. Rezeption oder auch Kellnern interessieren.
Klar, Geld bekommt man da nicht so viel aber letztendlich soll die Arbeit ja Spaß machen....

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3. Januar 2006 um 22:12
In Antwort auf tina0585

Berufsberatung
Hallo!
Also ich würde mal zum Arbeitsamt gehen, da gibt es eine Berufsberatung.

Aber wenn du nicht unbedingt wieder ins Büro gehen willst, wie wäre es im Hotel- und Gaststättengewerbe?

Ich habe auch Industriekauffrau gelernt und bin Gott sei Dank nach der Ausbildung genommen worden...

Aber mich würde auch arbeiten in einem Hotel z. B. Rezeption oder auch Kellnern interessieren.
Klar, Geld bekommt man da nicht so viel aber letztendlich soll die Arbeit ja Spaß machen....

Hi Tina
Die Berufsberatung gibt es nur für Berufseinsteiger, so meine Arbeitsvermittlerin. Die kümmern sich ja auch hauptsächlich um Umschüler bzw. um Schulabgänger. Außerdem ist das Arbeitsamt wohl mit das Unkompetenteste was es auf der Welt gibt .
Aber trotzdem vielen Dank für den Tip.

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