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1.Semester GS-Lehramt fast überstanden

19. Januar 2003 um 23:59

Hallöchen!!!

also ich hab jetzt mein erstes semester an der uni nürnberg fast überstanden und muss sagen, dass ich absolut zufrieden bin. finde ich hab den richtigen studiengang gewählt. studiere hauptfach bio ... wie ist es euch so im ersten ergangen? ich habe nur 3 klausuren schreiben müssen, die vierte ist freiwillig ... studentin sein find ich klasse ... muss fast nix machen ... nur bafög könnte mehr sein *g*

lg, Anna

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20. Januar 2003 um 1:35

Mit dem nix machen...
... das ändert sich, spätestens zum Diplom.

Ich sitz gerade noch über den letzten Vorbereitngen für meine morgige Diplomprüfung, de Augen fallen gleich zu, aber ich weiß noch nicht alles. Egal, erst mal ein paar Stunden schlafen..

Aber sonst: Ich find Studentin sein auch toll...

Liebe Grüße,
nindscha

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20. Januar 2003 um 10:46
In Antwort auf nindscha

Mit dem nix machen...
... das ändert sich, spätestens zum Diplom.

Ich sitz gerade noch über den letzten Vorbereitngen für meine morgige Diplomprüfung, de Augen fallen gleich zu, aber ich weiß noch nicht alles. Egal, erst mal ein paar Stunden schlafen..

Aber sonst: Ich find Studentin sein auch toll...

Liebe Grüße,
nindscha

Diplom??
hallo nindscha!

also ich muss nur zum staatsexamen (ok das wird auch happig ... ).
was studierst du denn?

lg, Anna

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21. Januar 2003 um 20:22
In Antwort auf sweetanna

Diplom??
hallo nindscha!

also ich muss nur zum staatsexamen (ok das wird auch happig ... ).
was studierst du denn?

lg, Anna

Hallo Anna!
Ich studiere BWL. Und da gibt s irgendwie nicht so viele Klausuren wie bei Lehramt, aber irgend wie "anspruchsvollere", habe ich bei Vergleich das Gefühl. Naja, jedes Studium hat Höhen und Tiefen...

Wünsch dir noch eine schönen zeit,
nindscha

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22. Januar 2003 um 13:41

Also ohne jetzt jemanden zu Nahe zu treten
Ich habe mich früher geärgert wenn durch solche Leute wie Dich das Klischee vom fauelen Studenten bestätigt wurde.

Ich habe Bauingenieur studiert und war gerne Studentin, aber teilweise wars ganz schön stressig.

Allerdings haben bei uns an der Uni die Grundschullehramtstudentinnen wirklich eine ruhige Kugel geschoben. Die meisten sind ohne viel Aufwand durchs Studium gekommen. Im Refendariat und zweiten Staatsexamen wars dann aber richtig hart under anderm deshalb, weil sie nie gelernt hatten mit Stress umzugehen.

Gruss

RedDevil

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22. Januar 2003 um 16:36
In Antwort auf RedDevil1

Also ohne jetzt jemanden zu Nahe zu treten
Ich habe mich früher geärgert wenn durch solche Leute wie Dich das Klischee vom fauelen Studenten bestätigt wurde.

Ich habe Bauingenieur studiert und war gerne Studentin, aber teilweise wars ganz schön stressig.

Allerdings haben bei uns an der Uni die Grundschullehramtstudentinnen wirklich eine ruhige Kugel geschoben. Die meisten sind ohne viel Aufwand durchs Studium gekommen. Im Refendariat und zweiten Staatsexamen wars dann aber richtig hart under anderm deshalb, weil sie nie gelernt hatten mit Stress umzugehen.

Gruss

RedDevil

Hallo RedDevil!
So ganz falsch ist das Klischee doch auch wieder nicht, oder? In meinem Studium wechseln sich die Phasen von Stress und Entspannung immer ab. Und in den stressfreien Zeiten muss ich gestehen, bin ich auch gerne mal "faul". Soweit das halt möglichist, wenn man studienbegleitend immer noch ein bischen arbeiten muss...
Ich habe die stressfreien Zeiten jedenfalls immer sehr genossen. Nur leider ist das jetzt vorbei, das Diplom will ja bestanden werden...

Liebe Grüße,
nindscha

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22. Januar 2003 um 16:39

Hallo Layla,
ich studiere in Oldenburg und bin fast fertig.
Gefällt dir denn das Studium? Ich hätte nach dem ersten Semester am Liebsten gewechselt, so sehr hat mich der Mathe und Statistik- Kram genervt... Außerdem ist mein Schwerpunkt Jura (neben Marketing), und mir haben die Jura-Sachen immer viel mehr Spaß gemacht, als BWL und vorallem, mein Hassfach VWL...
Aber jetzt, so zum Ende hin gehts doch..

Liebe Grüße,
nindscha

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22. Januar 2003 um 17:12
In Antwort auf nindscha

Hallo RedDevil!
So ganz falsch ist das Klischee doch auch wieder nicht, oder? In meinem Studium wechseln sich die Phasen von Stress und Entspannung immer ab. Und in den stressfreien Zeiten muss ich gestehen, bin ich auch gerne mal "faul". Soweit das halt möglichist, wenn man studienbegleitend immer noch ein bischen arbeiten muss...
Ich habe die stressfreien Zeiten jedenfalls immer sehr genossen. Nur leider ist das jetzt vorbei, das Diplom will ja bestanden werden...

Liebe Grüße,
nindscha

Naja
sicherlich gibt es als Student faule Zeiten, aber dann ganbs auch wieder zeiten wo ich die Leute um ihre 40Stunden-Woche und ihrer Wochenenden beneidet habe. Summasumarum kommt man glaub ich auch auf eine ganze Menge Arbeitszeit, vor allem wenn man zusätzlich noch arbeiten muss.
Un wenn ich mir dann nach einer stressigen mehrwöchigen Klausurenphase oder während meiner Studienarbeit von meiner Friseurin anhören müsste, dass Studenten faul sind und ständig Ferien haben, dann ist mir echt der Hut hochgegangen.

Was ich immer genossen habe war die freie Zeiteinteilung. Ich konnte z.B. einkaufen gehen wenn die Geschäfte leer waren und usw. und auch mal nach einer Party länger schlafen dafür dann z.B. am Sonntag lernen.

LG

RedDevil

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22. Januar 2003 um 19:04
In Antwort auf RedDevil1

Naja
sicherlich gibt es als Student faule Zeiten, aber dann ganbs auch wieder zeiten wo ich die Leute um ihre 40Stunden-Woche und ihrer Wochenenden beneidet habe. Summasumarum kommt man glaub ich auch auf eine ganze Menge Arbeitszeit, vor allem wenn man zusätzlich noch arbeiten muss.
Un wenn ich mir dann nach einer stressigen mehrwöchigen Klausurenphase oder während meiner Studienarbeit von meiner Friseurin anhören müsste, dass Studenten faul sind und ständig Ferien haben, dann ist mir echt der Hut hochgegangen.

Was ich immer genossen habe war die freie Zeiteinteilung. Ich konnte z.B. einkaufen gehen wenn die Geschäfte leer waren und usw. und auch mal nach einer Party länger schlafen dafür dann z.B. am Sonntag lernen.

LG

RedDevil

Genau das denke ich auch...
... und das wird von vielen falsch verstanden. Ich genieße es auch, mir in gewissen Zeiten meine Zeit frei einteilen zu können. nd das sieht die Öffentlichkeit. Die Studenten, die in der Woche feiern könne, bis Mittag schlafen, und auch sonst nur frei in den Tag hinein leben.
So ist das natürlich nicht. Auch bei mir nicht.
Ich habe den Vorteil, das ich nicht sooo viele SWS hatte, aber dadurch, dass ichimmer 2-3 Tage in der Woche arbeiten musste, hatte ich trotzdem noch genug zu tun. Richtig stressig sind bei mir meist nur die Prüfungszeiten gewesen... da habe ich mir dann aber auch eine 40 Stunden-Woche gewünscht... Und vorallem beneide ich immer ein bischen die Leute, die nach Hause gehen und dann Feierabend haben. Denn dann fängt es bei mir meist erst richtig an...
Ich fürchte nur, dass es der "Durchschnittsbevölkerung" nicht immer ganz klar zu machen ist, dass Lernen, Hausarbieten schreiben, etc. auch eine Menge arbeit ist...

Liebe Grüße,
nindscha

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23. Januar 2003 um 11:59

Hallo Layla.
Die Wahlmöglichkeiten im Hauptstudium sind ganz verschieden, kommt druf an, was du studierst, und vorallem auch auf die Prüfungsordnung.
Ich studiere BWL mit jur. Schwerpunkt, da habe ich im Hauptstudium 5 Fächer: ABWL, AVWL und allgemeines Recht. Zusätzlich dazu noch 2 Wahlfächer, von denen auch eins juristisch sein muss (glaube ich jedenfalls *schäm*).
Gewechselt habe ich damals nicht, weil es an meiner Uni kein eigenständiges Jura gibt, und weil es mir hier sehr gut gefallen hat und ich nicht wechseln wollte. Außerdem hatte ich dann ja auc die Hoffnung aufs Hauptstudium. Das Problem, was ich jetzt habe, ist eigentlich nur, dass Marketing und Arbeitsrecht nicht so gut zusammenpassen als Schwerpunkte. Aber das ist mir auch fast egal. Im Moment sieht es ja eh mau aus mit Jobs... Aber nicht verzagen.
Ich wünsch dir viel Erfolg miit deinem Studium, auch wenn du genau das magst, was ich hasse... Aber die Menschen sind gott sei dank verschieden.

Liebe Grüße,
nindscha

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27. Januar 2003 um 22:55

Na sei froh...
Hallöchen!

Ich bin auch Lehramtsstudentin (3.Semester) aber nicht für Grundschule sondern Gymnasium und das ist leider alles andere als einfach.
Ich mag Uni nicht besonders, ich hab Stress ohne Ende, aber komm damit klar, auch wenn ich schon Kopfweh kriege wenn ich nur an Uni denke. Zum Glück sind wir ein eingeschworenes Team von zukünftigen Lehrerinnen *g* Nur leider ist die Lehrerausbildung das Allerletzte und dann darf man sich anhören, dass Lehrer inkompetent sind, weil sie nicht über Fachwissen verfügen. Wo sollen wir das denn bitte her haben, wenn wir die selben Kurse besuchen müssen, wie Magister- und Diplomstudenten.
Sei froh, dass du nur 3 Klausuren schreiben musst. Ich schreib jedes Jahr mindestens 4, vor allem in Englisch und Psychologie. In Geschichte, Pädagogik und Englisch kommen dann noch an die 3 Hausarbeiten pro Semester dazu und dieses Semester hatte ich das wahnsinnige Glück 7 Vorträge halten zu dürfen. Ich hab nur 4 Tage die Woche Uni, aber von "frei haben" kann ich echt selten sprechen. Und dann ist da noch der Druck, dass wenn man nicht bis zum 4.Semester seine 1.Zwischenprüfung gemacht hat, kein Bafög mehr bekommt, auf das man aber dringend angewiesen ist!
Wo ist Studentin sein bitte klasse?

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28. Januar 2003 um 21:14
In Antwort auf Motschekiepchen

Na sei froh...
Hallöchen!

Ich bin auch Lehramtsstudentin (3.Semester) aber nicht für Grundschule sondern Gymnasium und das ist leider alles andere als einfach.
Ich mag Uni nicht besonders, ich hab Stress ohne Ende, aber komm damit klar, auch wenn ich schon Kopfweh kriege wenn ich nur an Uni denke. Zum Glück sind wir ein eingeschworenes Team von zukünftigen Lehrerinnen *g* Nur leider ist die Lehrerausbildung das Allerletzte und dann darf man sich anhören, dass Lehrer inkompetent sind, weil sie nicht über Fachwissen verfügen. Wo sollen wir das denn bitte her haben, wenn wir die selben Kurse besuchen müssen, wie Magister- und Diplomstudenten.
Sei froh, dass du nur 3 Klausuren schreiben musst. Ich schreib jedes Jahr mindestens 4, vor allem in Englisch und Psychologie. In Geschichte, Pädagogik und Englisch kommen dann noch an die 3 Hausarbeiten pro Semester dazu und dieses Semester hatte ich das wahnsinnige Glück 7 Vorträge halten zu dürfen. Ich hab nur 4 Tage die Woche Uni, aber von "frei haben" kann ich echt selten sprechen. Und dann ist da noch der Druck, dass wenn man nicht bis zum 4.Semester seine 1.Zwischenprüfung gemacht hat, kein Bafög mehr bekommt, auf das man aber dringend angewiesen ist!
Wo ist Studentin sein bitte klasse?

Hm...
Hallo Motschekiepchen,

Also, ich habe ja nun BWL studiert und nicht Lehramt, aber ich hatte auch heftige Prüfungen und mußte nach dem 4. Semester mein Vordiplom (-1 Schein) haben, um Bafög zu bekommen.
Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass studieren so ein Riesendruck ist. Klar, vor Prüfungen ist es stressig, und man muss auch einiges leisten, keine Frage, aber irgendwie kommt es mir bei deiner Schilderung doch etwas heftig vor.

Außerdem verstehe ich deine Argumentation im Hinblick auf die Qualifikation nicht so ganz. An meiner Uni ist es so, dass die Veranstaltungen für Diplomstudenten um einiges anspruchsvoller sind, da die ja nur ihr Fach studieren müssen, und nicht noch Pädagogik, Psychologie, etc.. Ist das bei euch anders?

Schade, dass dir dein Studentenleben nicht gefällt. Für mich ist es trotz des Stresses eine tolle Zeit, und ich denke, ich werde nie wieder im Leben so viel Freiheit haben, wie jetzt. (Außer vielleicht in finanzieller Hinsicht... )

Liebe Grüße,
Nindscha

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29. Januar 2003 um 22:15
In Antwort auf nindscha

Hm...
Hallo Motschekiepchen,

Also, ich habe ja nun BWL studiert und nicht Lehramt, aber ich hatte auch heftige Prüfungen und mußte nach dem 4. Semester mein Vordiplom (-1 Schein) haben, um Bafög zu bekommen.
Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass studieren so ein Riesendruck ist. Klar, vor Prüfungen ist es stressig, und man muss auch einiges leisten, keine Frage, aber irgendwie kommt es mir bei deiner Schilderung doch etwas heftig vor.

Außerdem verstehe ich deine Argumentation im Hinblick auf die Qualifikation nicht so ganz. An meiner Uni ist es so, dass die Veranstaltungen für Diplomstudenten um einiges anspruchsvoller sind, da die ja nur ihr Fach studieren müssen, und nicht noch Pädagogik, Psychologie, etc.. Ist das bei euch anders?

Schade, dass dir dein Studentenleben nicht gefällt. Für mich ist es trotz des Stresses eine tolle Zeit, und ich denke, ich werde nie wieder im Leben so viel Freiheit haben, wie jetzt. (Außer vielleicht in finanzieller Hinsicht... )

Liebe Grüße,
Nindscha

Das Problem...
Hi Nindscha!

Ich hab gleich mehrere Probleme mit Uni

1. Ich war nach dem Abi ein Jahr lang AuPair. Geistig wird man da nicht unbedingt gefordert und ich hab mich ganz schnell an mein Leben ohne Schule gewöhnt.

2. Dann kam ich wieder nach Deutschland. 2 Wochen bevor die Uni angefangen hat, kam ich mit meinem Freund zusammen. Hier ist das Problem, dass wir wegen Uni ´ne Fernbeziehung führen müssen, weil´s bei ihm kein Englisch und Geschichte gibt und bei mir gibt`s Medizin nicht als Nebenfach.

3. Ich find die Organisation an meiner Uni einfach schrecklich. Wir haben keinen großen Campus, sondern müssen andauernd mit der Bahn vom einen Ende der Stadt zum anderen Ende der Stadt fahren um zu den einzelnen Fakultäten zu kommen.

4. Lehramtsstudenten gehören irgendwie nie richtig wo rein. Wenn wir Kurse belegen, sind wir immer nur eine kleine Gruppe unter den Magister- und Diplomstudenten.

5. Wir müssen eine bestimmte Anzahl von Scheinen machen. Alles schön und gut. Aber die Themen, die zu den einzelnen Fachgebieten angboten werden, haben absolut nichts mit zukünftigem Unterricht zu tun. Z.b. hatte ich ein Seminar in Geschichte über Römische Götter. Toll!!! Das wird nie Thema einer Unterrichtsstunde sein. Aber wir brauchen halt den Schein in Antiker Geschichte. In dem Kurs waren wir 4 Lehramtsstudenten und der Rest studierte Archäologie.

6. Die einzigen Sachen, die Lehrer wirklich betreffen, gibt´s im Fachbereich Didaktik. Die ist aber nur in Englisch richtig gut. In Geschichte hatte ich ´n Seminar über Schulbuchanalyse. Super!!! Das bringt mir nix, aber ich brauchte den Schein.

Ich bin im 3.Semester aber kann kaum behaupten, dass ich irgendwas gelernt hätte, was mich zur Lehrerin macht. Sogar unsere Didaktikdozenten (Englisch) regen sich über die Zustände bei der Lehrerausbildung auf, also muss ja irgendwas dran sein Die meisten Kurse die angeboten werden, sind zu allem Überfluss auch noch totlangweilig. Außerdem musste die Uni Leute entlassen und da mussten vor allem die jungen und guten Leute gehen. In manchen Seminaren denk ich jetzt, dass mich mein Opa unterrichtet mich.

Es ist aber nicht alles schlecht. Die meisten Veranstaltungen hab ich zum Glück mit Freundinnen zusammen und wenn´s allzu einschläfernd ist, dann können wir uns gegenseitig wach halten. Außerdem würde es mich auch ankotzen jeden Tag von 8-16 Uhr das selbe Arbeiten zu müssen. Da ist 4 Tage Uni zu unterschiedlichsten Zeiten schon okay, vor allem weil mein Wochenende schon Donnerstag 12 Uhr anfängt

Ich mach 3 Kreuze und ´nen Strich am Kalender, wenn Uni endlich vorbei ist. Ich werd mich dann nicht an Uni, sondern nur an die netten Leute, die ich dadurch kennengelernt hab, erinnern

Klang das jetzt überzeugend oder übertreib ich? *g*

Motschekiepchen

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30. Januar 2003 um 12:22
In Antwort auf Motschekiepchen

Das Problem...
Hi Nindscha!

Ich hab gleich mehrere Probleme mit Uni

1. Ich war nach dem Abi ein Jahr lang AuPair. Geistig wird man da nicht unbedingt gefordert und ich hab mich ganz schnell an mein Leben ohne Schule gewöhnt.

2. Dann kam ich wieder nach Deutschland. 2 Wochen bevor die Uni angefangen hat, kam ich mit meinem Freund zusammen. Hier ist das Problem, dass wir wegen Uni ´ne Fernbeziehung führen müssen, weil´s bei ihm kein Englisch und Geschichte gibt und bei mir gibt`s Medizin nicht als Nebenfach.

3. Ich find die Organisation an meiner Uni einfach schrecklich. Wir haben keinen großen Campus, sondern müssen andauernd mit der Bahn vom einen Ende der Stadt zum anderen Ende der Stadt fahren um zu den einzelnen Fakultäten zu kommen.

4. Lehramtsstudenten gehören irgendwie nie richtig wo rein. Wenn wir Kurse belegen, sind wir immer nur eine kleine Gruppe unter den Magister- und Diplomstudenten.

5. Wir müssen eine bestimmte Anzahl von Scheinen machen. Alles schön und gut. Aber die Themen, die zu den einzelnen Fachgebieten angboten werden, haben absolut nichts mit zukünftigem Unterricht zu tun. Z.b. hatte ich ein Seminar in Geschichte über Römische Götter. Toll!!! Das wird nie Thema einer Unterrichtsstunde sein. Aber wir brauchen halt den Schein in Antiker Geschichte. In dem Kurs waren wir 4 Lehramtsstudenten und der Rest studierte Archäologie.

6. Die einzigen Sachen, die Lehrer wirklich betreffen, gibt´s im Fachbereich Didaktik. Die ist aber nur in Englisch richtig gut. In Geschichte hatte ich ´n Seminar über Schulbuchanalyse. Super!!! Das bringt mir nix, aber ich brauchte den Schein.

Ich bin im 3.Semester aber kann kaum behaupten, dass ich irgendwas gelernt hätte, was mich zur Lehrerin macht. Sogar unsere Didaktikdozenten (Englisch) regen sich über die Zustände bei der Lehrerausbildung auf, also muss ja irgendwas dran sein Die meisten Kurse die angeboten werden, sind zu allem Überfluss auch noch totlangweilig. Außerdem musste die Uni Leute entlassen und da mussten vor allem die jungen und guten Leute gehen. In manchen Seminaren denk ich jetzt, dass mich mein Opa unterrichtet mich.

Es ist aber nicht alles schlecht. Die meisten Veranstaltungen hab ich zum Glück mit Freundinnen zusammen und wenn´s allzu einschläfernd ist, dann können wir uns gegenseitig wach halten. Außerdem würde es mich auch ankotzen jeden Tag von 8-16 Uhr das selbe Arbeiten zu müssen. Da ist 4 Tage Uni zu unterschiedlichsten Zeiten schon okay, vor allem weil mein Wochenende schon Donnerstag 12 Uhr anfängt

Ich mach 3 Kreuze und ´nen Strich am Kalender, wenn Uni endlich vorbei ist. Ich werd mich dann nicht an Uni, sondern nur an die netten Leute, die ich dadurch kennengelernt hab, erinnern

Klang das jetzt überzeugend oder übertreib ich? *g*

Motschekiepchen

Nun ja, überzeugt...
Hallo Motschekiepchen,

Ja, kann dich jetzt besser verstehen.

bei uns gibt es eigentlich nur 2 Standorte, sind also eine ziemliche Campus-Uni. Das finde ich ziemlich gut.

Das mit den Dozenten ist bei uns allerdings ähnlich. Manche Fachbereiche sind gar nicht mehr besetz, dass heißt, man bekommt mittelschwere Probleme, wenn man da nen Schein machen muss...

Was die Lehrinhalte betrifft: Ich denke, das ist überall so. Richtig ist es nicht, aber ich studiere auch viel Mist, den ich niemals brauchen werde. Und von meinen Freunden hier, die Lehramt studieren, weiß ich, dass es bei ihnen ähnlich ist, wie bei dir: Das meiste, was sie machen müssen, brauchen sie später nie... So ist das halt.

Ich studiere trotzdem gerne. Unter anderem auch aus dem von dir genannten Grund: Jeden Tag nine to five wär noch öder. Außerdm lernt man viele nette Leute kennen, man sammelt Lebenserfahrung (ich zumindest), und man ist letzten Endes doch noch relativ frei.

Bin übrigens nicht so glücklich darüber, dass ich bals fertig bin... Denn ich werde mich immer an eine schöne Studienzeit erinnern. Habe sogar überlet, ob ich nicht ne akademische Laufbahn einschlagen möchte... Werds aber wohl doch lassen. AUfgrund mangelnder Intelligenz

Wünsche dir trotzdem noch ein schönes Studium. Vielleicht findest du ja doch noch ein paar schöne Dinge mit der Zeit und dein Verhältnis zur UNi bessert sich...

Liebe Grüße,
Nindscha

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28. Oktober 2008 um 21:05

Hilfe!!!!!!!!!1
hey Anna!
bin jetzt per Nachrückverfahren auch in Nürnberg für grundschullehramt angenommen worden ...........leider weiß ich außer den Kursen meines hauptfachs leider gar nix was ich belegen muss im ersten semester.könntest du mir vll da weiterhelfen?welche Kurse man in Pädagogik und was weiß ich was so alles belegen muss im ersten?bin nämlich total verzweifelt
grüssle,
Erika

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29. Oktober 2008 um 8:35
In Antwort auf spezzi86

Hilfe!!!!!!!!!1
hey Anna!
bin jetzt per Nachrückverfahren auch in Nürnberg für grundschullehramt angenommen worden ...........leider weiß ich außer den Kursen meines hauptfachs leider gar nix was ich belegen muss im ersten semester.könntest du mir vll da weiterhelfen?welche Kurse man in Pädagogik und was weiß ich was so alles belegen muss im ersten?bin nämlich total verzweifelt
grüssle,
Erika

@ spezzi86
schau am besten bei deiner Uni im Studienplan oder einem Studienfürher auf deren Homepeage nach. Da steht alels drinnen


ps: das mit nur 3 klausuren etc is aber von studiengang zu studienagng verschieden.... 3 klausuren im semester gehen sich bei mir zb garnicht von der stoffmenge her aus... vile zu viel und ein paar bekannte haben 6 oder 7 klausuren im semester

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