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Wieviel verdient eine Grundschullehrerin?

21. Januar 2005 um 13:01

Ich möchte gerne Grundschullehrerin werden, weiß vielleicht jemand wieviel man da so verdient??

21. Januar 2005 um 13:02

Im Verhältnis...
...jdfs. zuviel - wie jeder Le(e)hrkörper

LG, Tia

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21. Januar 2005 um 15:23

Das liebe Geld.....
ich kann verstehen, das man sich vor der Wahl des Berufes Gedanken über Geld macht.
Finde aber, gerade wer inm pädagogischen Bereich arbeiten möchte sollte die Bezahlung nicht in den Vordergrund stellen sondern sich wirklich gut überlegen, was das für eine Verantwortung und eine Verpflichtung jungen Menschen gegenüber ist.
Den Job machen zu wollen weil er viel Geld und viel Freizeit mit sich bringt.....naja.....

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21. Januar 2005 um 16:40
In Antwort auf tia23

Im Verhältnis...
...jdfs. zuviel - wie jeder Le(e)hrkörper

LG, Tia

Das...
soll ein Witz sein, richtig?

Stell dich vor eine Klasse mit 30 pubertierenden Schülern, ca. 5 davon leiden an ADS, 4 sind Ausländer und beherrschen so gut wie kein Deutsch, und ein Kind ist Legastheniker. Versuch diese 30 Schüler unter einen Hut zu bekommen, dich an den Lehrplan zu halten und zu einem guten Abschluss zu verhelfen und sag mir dann nochmal, dass Lehrer zu viel verdienen.

Zum eigentlichen Thema: Ich hab keine Ahnung wieviel Grundschullehrer verdienen, aber auf alle Fälle ist es weniger als Gymnasiallehrer bekommen und es ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Ich studiere Lehramt und finde unterrichten absolut toll. Ich würd aber unter den oben angegeben Umständen schon streiken, wenn ich 'nen Stundenlohn von 2,50 bekommen würde.

Lila

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21. Januar 2005 um 17:05
In Antwort auf lalelulila

Das...
soll ein Witz sein, richtig?

Stell dich vor eine Klasse mit 30 pubertierenden Schülern, ca. 5 davon leiden an ADS, 4 sind Ausländer und beherrschen so gut wie kein Deutsch, und ein Kind ist Legastheniker. Versuch diese 30 Schüler unter einen Hut zu bekommen, dich an den Lehrplan zu halten und zu einem guten Abschluss zu verhelfen und sag mir dann nochmal, dass Lehrer zu viel verdienen.

Zum eigentlichen Thema: Ich hab keine Ahnung wieviel Grundschullehrer verdienen, aber auf alle Fälle ist es weniger als Gymnasiallehrer bekommen und es ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Ich studiere Lehramt und finde unterrichten absolut toll. Ich würd aber unter den oben angegeben Umständen schon streiken, wenn ich 'nen Stundenlohn von 2,50 bekommen würde.

Lila

*Gähn*
Kanns net mehr hören!

Soll ich mal schreiben was ich (in der freien Wirtschaft tätig) so den ganzen Tag (be-) kämpfe?

Willste nicht hören!

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21. Januar 2005 um 17:26
In Antwort auf elbengel

*Gähn*
Kanns net mehr hören!

Soll ich mal schreiben was ich (in der freien Wirtschaft tätig) so den ganzen Tag (be-) kämpfe?

Willste nicht hören!

Doch
Schreib doch mal was du so (be-)kämpfst. Du bekommst auch sicher mehr Geld in der freien Wirtschaft, als mancher Lehrer.

Als Lehrer sollte man übrigens nicht gegen seine Schüler kämpfen. Das wär die falsch Einstellung.

Ich denke jeder Job hat seine Tücken, aber ich kann's nicht vertragen, wenn Lehrer sein immer als so einfach abgetan wird.

Lila

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21. Januar 2005 um 18:57
In Antwort auf tia23

Im Verhältnis...
...jdfs. zuviel - wie jeder Le(e)hrkörper

LG, Tia

So 'n Quatsch!
Kann Lilia da nur zustimmen. Meine Mum und mein Onkel sind Lehrer und ich muss sagen, das Geld, das sie verdienen, ist nun wirklich nicht zu reichlich für das, was sie leisten.

Klar, man kann sich das auch einfach machen, Sport und noch n easy Fach unterrichten und sich dann n feines Leben machen, aber bei der großen Mehrheit siehts doch so aus, dass sie, wenn sie nach Hause kommen, noch super viel zu tun haben und die Ferien auch oftmals durcharbeiten müssen, Klausuren korrigieren, Zeugnisse schreiben ...

Klar, sie haben sich für diesen Job entschieden (und das bestimmt nicht wegen des Geldes), aber ich finde, alle Leute, die so meckern, sollten selbst mal ein Jahr unterrichten. Mal gucken, ob sie's dann immer noch nicht gerechtfertigt finden.

Also ich studier ab Herbst an der Berufsakademie und krieg später hoffentlich mal mehr Geld

Sun

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21. Januar 2005 um 19:59
In Antwort auf walkingonsunshine

So 'n Quatsch!
Kann Lilia da nur zustimmen. Meine Mum und mein Onkel sind Lehrer und ich muss sagen, das Geld, das sie verdienen, ist nun wirklich nicht zu reichlich für das, was sie leisten.

Klar, man kann sich das auch einfach machen, Sport und noch n easy Fach unterrichten und sich dann n feines Leben machen, aber bei der großen Mehrheit siehts doch so aus, dass sie, wenn sie nach Hause kommen, noch super viel zu tun haben und die Ferien auch oftmals durcharbeiten müssen, Klausuren korrigieren, Zeugnisse schreiben ...

Klar, sie haben sich für diesen Job entschieden (und das bestimmt nicht wegen des Geldes), aber ich finde, alle Leute, die so meckern, sollten selbst mal ein Jahr unterrichten. Mal gucken, ob sie's dann immer noch nicht gerechtfertigt finden.

Also ich studier ab Herbst an der Berufsakademie und krieg später hoffentlich mal mehr Geld

Sun

" und die Ferien auch oftmals durcharbeiten müssen"
...das kann man bei 3 Monaten Ferien im Jahr ja wohl auch erwarten, oder?

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21. Januar 2005 um 20:01
In Antwort auf lalelulila

Das...
soll ein Witz sein, richtig?

Stell dich vor eine Klasse mit 30 pubertierenden Schülern, ca. 5 davon leiden an ADS, 4 sind Ausländer und beherrschen so gut wie kein Deutsch, und ein Kind ist Legastheniker. Versuch diese 30 Schüler unter einen Hut zu bekommen, dich an den Lehrplan zu halten und zu einem guten Abschluss zu verhelfen und sag mir dann nochmal, dass Lehrer zu viel verdienen.

Zum eigentlichen Thema: Ich hab keine Ahnung wieviel Grundschullehrer verdienen, aber auf alle Fälle ist es weniger als Gymnasiallehrer bekommen und es ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Ich studiere Lehramt und finde unterrichten absolut toll. Ich würd aber unter den oben angegeben Umständen schon streiken, wenn ich 'nen Stundenlohn von 2,50 bekommen würde.

Lila

Mein Gott...
"Stell dich vor eine Klasse mit 30 pubertierenden Schülern, ca. 5 davon leiden an ADS, 4 sind Ausländer und beherrschen so gut wie kein Deutsch"

...sowas wissen Lehrer doch vorher, oder?

Ich kann mich als Arzt ja auch nicht hinstellen und darüber beschweren, dass ich ein unglaublich schlimmes anstrengendes Leben habe, weil mir so viele kranke Menschen täglich begegnen, was ja doch echt belastend sein kann...

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21. Januar 2005 um 20:06
In Antwort auf lalelulila

Doch
Schreib doch mal was du so (be-)kämpfst. Du bekommst auch sicher mehr Geld in der freien Wirtschaft, als mancher Lehrer.

Als Lehrer sollte man übrigens nicht gegen seine Schüler kämpfen. Das wär die falsch Einstellung.

Ich denke jeder Job hat seine Tücken, aber ich kann's nicht vertragen, wenn Lehrer sein immer als so einfach abgetan wird.

Lila

Ein OStR
bekommt soviel Geld wie ein Richter am AG, der definitiv die doppelte Stundenzahl in der Woche arbeitet...plus WE, plus "Ferien".

Hört auf euch zu beschweren, dass es euch so schlecht geht, freut euch lieber, dass die meisten von euch (Ausnahmen bestätigen die Regel) Geld fürs Eier schaukeln bekommen.

Gruß, Tia

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21. Januar 2005 um 21:30
In Antwort auf tia23

Ein OStR
bekommt soviel Geld wie ein Richter am AG, der definitiv die doppelte Stundenzahl in der Woche arbeitet...plus WE, plus "Ferien".

Hört auf euch zu beschweren, dass es euch so schlecht geht, freut euch lieber, dass die meisten von euch (Ausnahmen bestätigen die Regel) Geld fürs Eier schaukeln bekommen.

Gruß, Tia

Zu viel verdienen
alle leute die studiert haben sooo viel geld. klar, und in der zeit in der sie studiert haben und nur n paar hundert euro gehabt haben? n freund von mir hat mit seiner ma mal ausgerechnet, dass man als lehrer (abi,studium,praktika) erst mit weit über 40 soviel verdient hat, wie jemand der mit 16 ne lehre angefangen hat.
also erst mit über 40 trennt sich das einkommen.

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21. Januar 2005 um 21:45
In Antwort auf eineerdbeere

Zu viel verdienen
alle leute die studiert haben sooo viel geld. klar, und in der zeit in der sie studiert haben und nur n paar hundert euro gehabt haben? n freund von mir hat mit seiner ma mal ausgerechnet, dass man als lehrer (abi,studium,praktika) erst mit weit über 40 soviel verdient hat, wie jemand der mit 16 ne lehre angefangen hat.
also erst mit über 40 trennt sich das einkommen.

Ich glaube,
Du hast mich da ein wenig missverstanden.

Ich habe keinen Vergleich gezogen zwischen Personen, die eine Ausbildung absolviert haben und solchen, die studiert haben. Ich habe verglichen zwischen 2 Beamtentypen in der gleichen Besoldungsstufe.

Damit, was Dein Freund gesagt hat, hat er definitiv recht. Ich verdiene als Rechtsreferendarin nach 5 Jahre hartem Studium quasi nichts. Im Vergleich dazu, dass eine Wurstfachverkäuferin im ersten Lehrjahr mehr verdient ist das frustrierend, aber ich habe es mir selber ausgesucht.

ICh verstehe nur nicht, wieso Lehrer sich immer pber ihre Schüler beschweren und mit 45 in den Vorruhestand gehen, weil sie ihr Beruf so gestresst hat...Leute, Lehrer haben 3 Monate im Jahr Ferien (wenn sie davon dann eine Zeit Zeugnisse schreiben müssen...uh-oh...ich verneige mich) und auch sonst keinen wirklich stressigen Tagesablauf. Klar, es gibt einige tolle Lehrer, die sich echt bemühen und einen guten Unterricht machen. Aber die meisten ziehen seit tausend Jahren immer wieder, Jahr für Jahr, den gleichen Stoff durch...und leider macht es jedesmal aufs Neue den Eindruck, als hätten sie sich immer noch nicht gut auf den unterricht vorbereitet.

Man muss - m.E.- das ganze Sytem reformieren und auch Lehrer mal unter Leistungsdruck stellen. Diese vermeintlichen UNterichtsprüfungen vor Beförderungen sind doch bullshit...da wird die besagt Stunde wochenlang vorher mit der Klasse geübt, damit dann diese unglaublich "repräsentative" Unterrichtsstunde sich positiv auf den Prüfer auswirkt.
Es gibt sicher viele Schüler, die eine Nullbockeinstellung haben, aber ebenso viele Lehrer! Das ist schade und sollte geöändert werden...denn für das, was sie leisten, bekommen die meisten definitiv zuviel Gehalt!

Gruss., Tia

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21. Januar 2005 um 22:09
In Antwort auf tia23

Ich glaube,
Du hast mich da ein wenig missverstanden.

Ich habe keinen Vergleich gezogen zwischen Personen, die eine Ausbildung absolviert haben und solchen, die studiert haben. Ich habe verglichen zwischen 2 Beamtentypen in der gleichen Besoldungsstufe.

Damit, was Dein Freund gesagt hat, hat er definitiv recht. Ich verdiene als Rechtsreferendarin nach 5 Jahre hartem Studium quasi nichts. Im Vergleich dazu, dass eine Wurstfachverkäuferin im ersten Lehrjahr mehr verdient ist das frustrierend, aber ich habe es mir selber ausgesucht.

ICh verstehe nur nicht, wieso Lehrer sich immer pber ihre Schüler beschweren und mit 45 in den Vorruhestand gehen, weil sie ihr Beruf so gestresst hat...Leute, Lehrer haben 3 Monate im Jahr Ferien (wenn sie davon dann eine Zeit Zeugnisse schreiben müssen...uh-oh...ich verneige mich) und auch sonst keinen wirklich stressigen Tagesablauf. Klar, es gibt einige tolle Lehrer, die sich echt bemühen und einen guten Unterricht machen. Aber die meisten ziehen seit tausend Jahren immer wieder, Jahr für Jahr, den gleichen Stoff durch...und leider macht es jedesmal aufs Neue den Eindruck, als hätten sie sich immer noch nicht gut auf den unterricht vorbereitet.

Man muss - m.E.- das ganze Sytem reformieren und auch Lehrer mal unter Leistungsdruck stellen. Diese vermeintlichen UNterichtsprüfungen vor Beförderungen sind doch bullshit...da wird die besagt Stunde wochenlang vorher mit der Klasse geübt, damit dann diese unglaublich "repräsentative" Unterrichtsstunde sich positiv auf den Prüfer auswirkt.
Es gibt sicher viele Schüler, die eine Nullbockeinstellung haben, aber ebenso viele Lehrer! Das ist schade und sollte geöändert werden...denn für das, was sie leisten, bekommen die meisten definitiv zuviel Gehalt!

Gruss., Tia

Lehrer
es gibt auch bei lehrern solche und solche. wie überall im leben.
für mich wär lehrer kein job. ich find kinder supi, aber im rudel sind sie meist nicht zu ertragen.

letztlci is es doch so. lehrer suchen sich ihren job selbst aus. schon klar, tut ja eigenlich jeder. aber die psychischen belastungen sind nun mal enorm, so das viele schon mit 50,55 oder 60 in den ruhestand gehen. ich denke die belastung durch schreibtischstress sollte gleichwertig sein mit körperlicher belastung gesehen werden. n zimmermann oder dachdecker sucht sich seinen job auch selber aus. da versteht jeder, dass man nach jahren körperlicher schwerstarbeit nicht mehr kann. irgendwann sind die knochen kaputt, mit 50 sind die wenigsten noch auf dem dach.
und die sind saisonbedingt auch oft 2-3 monate im jahr zu haus, weil man bei regen,eis und schnee nicht arbeiten kann.

hoffe du verstehst was ich meine, ich finds nicht ok körperlich und geistige arbeit nicht auf eine stufe zu stellen.
ein 8 stunden schultag kann genauso anstrengend sein wie irgendeine andere arbeit.
mfg

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21. Januar 2005 um 22:32
In Antwort auf tia23

Mein Gott...
"Stell dich vor eine Klasse mit 30 pubertierenden Schülern, ca. 5 davon leiden an ADS, 4 sind Ausländer und beherrschen so gut wie kein Deutsch"

...sowas wissen Lehrer doch vorher, oder?

Ich kann mich als Arzt ja auch nicht hinstellen und darüber beschweren, dass ich ein unglaublich schlimmes anstrengendes Leben habe, weil mir so viele kranke Menschen täglich begegnen, was ja doch echt belastend sein kann...

Nein...
sowas wissen Lehrer nicht vorher, weil jede Klasse anders ist. Denn jede Klasse besteht aus den unterschiedlichsten Schülern und auf die muss man reagieren können. Da kann man nicht mit dem Universalplan kommen.

Lila

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21. Januar 2005 um 22:35
In Antwort auf tia23

Ein OStR
bekommt soviel Geld wie ein Richter am AG, der definitiv die doppelte Stundenzahl in der Woche arbeitet...plus WE, plus "Ferien".

Hört auf euch zu beschweren, dass es euch so schlecht geht, freut euch lieber, dass die meisten von euch (Ausnahmen bestätigen die Regel) Geld fürs Eier schaukeln bekommen.

Gruß, Tia

Hier
beschwert sich niemand außer du. Als Lehrer unterrichtet man übrigens Menschen und spielt nicht Osterhase

Lila

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21. Januar 2005 um 22:57
In Antwort auf tia23

Ich glaube,
Du hast mich da ein wenig missverstanden.

Ich habe keinen Vergleich gezogen zwischen Personen, die eine Ausbildung absolviert haben und solchen, die studiert haben. Ich habe verglichen zwischen 2 Beamtentypen in der gleichen Besoldungsstufe.

Damit, was Dein Freund gesagt hat, hat er definitiv recht. Ich verdiene als Rechtsreferendarin nach 5 Jahre hartem Studium quasi nichts. Im Vergleich dazu, dass eine Wurstfachverkäuferin im ersten Lehrjahr mehr verdient ist das frustrierend, aber ich habe es mir selber ausgesucht.

ICh verstehe nur nicht, wieso Lehrer sich immer pber ihre Schüler beschweren und mit 45 in den Vorruhestand gehen, weil sie ihr Beruf so gestresst hat...Leute, Lehrer haben 3 Monate im Jahr Ferien (wenn sie davon dann eine Zeit Zeugnisse schreiben müssen...uh-oh...ich verneige mich) und auch sonst keinen wirklich stressigen Tagesablauf. Klar, es gibt einige tolle Lehrer, die sich echt bemühen und einen guten Unterricht machen. Aber die meisten ziehen seit tausend Jahren immer wieder, Jahr für Jahr, den gleichen Stoff durch...und leider macht es jedesmal aufs Neue den Eindruck, als hätten sie sich immer noch nicht gut auf den unterricht vorbereitet.

Man muss - m.E.- das ganze Sytem reformieren und auch Lehrer mal unter Leistungsdruck stellen. Diese vermeintlichen UNterichtsprüfungen vor Beförderungen sind doch bullshit...da wird die besagt Stunde wochenlang vorher mit der Klasse geübt, damit dann diese unglaublich "repräsentative" Unterrichtsstunde sich positiv auf den Prüfer auswirkt.
Es gibt sicher viele Schüler, die eine Nullbockeinstellung haben, aber ebenso viele Lehrer! Das ist schade und sollte geöändert werden...denn für das, was sie leisten, bekommen die meisten definitiv zuviel Gehalt!

Gruss., Tia

Wenn...
es dir so schlecht geht als Rechtsreferendarin und alle Lehrer es angeblich so gut haben, warum bist du dann nicht auch Lehrer geworden?

Es stimmt übrigens nicht, dass Lehrer 3 Monate Ferien haben. Das haben die Schüler. Lehrer müssen zu Konferenzen (vor dem Unterricht, nach dem Unterricht und in den Ferien), zu Weiterbildungen (während der Schul- und Ferienwochen), müssen Unterricht vorbereiten, Tests und Klausuren erarbeiten und bewerten, Prüfungen machen, zwischen Schulen hin- und her pendeln, fahren auf Klassenfahrten und Wandertage und haben eventuell noch Praktikanten und Referendare, die sie betreuen müssen, neben ihrem eigentlichen Job, dem Unterrichten.

Ach ja, so eine Stunde zu planen ist übrigens nicht eine Sache von 5 Minuten. Jedenfalls nicht so lange man noch Student und Referendar ist. Da darf man für 45 Minuten Unterricht Hellseher spielen und seitenlanges Geschriebsel abgeben, was man sich denn zu der Stunde gedacht hat und was denn so alles passieren könnte. natürlich alles didaktisch belegt. Und wenn dann in deinem Plan nicht drinne steht, dass es sein könnte, dass Klaus aus der 3. Reihe hinten links, der mit dem schwierigen Elternhaus, ziemlich komisch auf die Frage: "Wann fand der 30järige Krieg statt?" reagiert, na dann ist Polen aber offen, weil man das nämlich als guter Lehrer hätte wissen müssen. Genau aus diesem Grund werden Prüfungsstunden vorher geübt.

Ich möchte dich echt mal in einer Schule, vor einer Klasse erleben, weil für dich scheint es ja kein Stress zu sein sich alle 45 Minuten auf neue Leute einzustellen, zwischen den Unterrichtsfächern und eventuell Sprachen hin- und her zu springen.

Zu deiner Information: Lehrer sind die Leute mit den meisten psychischen Krankheiten, weil sie unkalkulierbarem Stress ausgesetzt sind. Und nur 5% aller Lehrer schaffen es überhaupt bis zur Rente durchzuhalten.

Weißt du was passiert, wenn Lehrer auf einmal danach bezahlt werden, wie gut ihre Schüler sind? Dann gibt es keinen Unterricht mehr. Dann fallen wir ins Mittelalter zurück. Der Lehrer sagt vor und die Schüler wiederholen so lange bis sie alles auswendig können, damit dann auch ja jeder im Test eine 1 hat.Überleg mal ob du willst, dass deine Kinder so unterrichtet werden.

Lila

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22. Januar 2005 um 2:09
In Antwort auf tia23

" und die Ferien auch oftmals durcharbeiten müssen"
...das kann man bei 3 Monaten Ferien im Jahr ja wohl auch erwarten, oder?

Das war gleich mal
vorbeugend gegen eben dieses Argument "die haben ja so viel Urlaub, die müssen ja eh nie arbeiten".

Naja, mir eigentlich gleich, ob das nun jemand so sieht oder nicht. Ich bin der felsenfesten Meinung, dass Lehrern viel zu wenig Respekt gezollt wird. Sie leisten oftmals Fantastisches !!! Und es wird ihnen viel zu selten gezeigt (nehme ich mich nicht aus - aber ich denke, ich war meist auch ne ganz angenehme Schülerin, da zeigt man es eben so).

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22. Januar 2005 um 9:10
In Antwort auf lalelulila

Hier
beschwert sich niemand außer du. Als Lehrer unterrichtet man übrigens Menschen und spielt nicht Osterhase

Lila

Hier beschwert sich niemand?
In jedem 2. Posting leist man wie psychisch schlecht es der le(e)hrenden Zunft geht.

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22. Januar 2005 um 9:16
In Antwort auf lalelulila

Wenn...
es dir so schlecht geht als Rechtsreferendarin und alle Lehrer es angeblich so gut haben, warum bist du dann nicht auch Lehrer geworden?

Es stimmt übrigens nicht, dass Lehrer 3 Monate Ferien haben. Das haben die Schüler. Lehrer müssen zu Konferenzen (vor dem Unterricht, nach dem Unterricht und in den Ferien), zu Weiterbildungen (während der Schul- und Ferienwochen), müssen Unterricht vorbereiten, Tests und Klausuren erarbeiten und bewerten, Prüfungen machen, zwischen Schulen hin- und her pendeln, fahren auf Klassenfahrten und Wandertage und haben eventuell noch Praktikanten und Referendare, die sie betreuen müssen, neben ihrem eigentlichen Job, dem Unterrichten.

Ach ja, so eine Stunde zu planen ist übrigens nicht eine Sache von 5 Minuten. Jedenfalls nicht so lange man noch Student und Referendar ist. Da darf man für 45 Minuten Unterricht Hellseher spielen und seitenlanges Geschriebsel abgeben, was man sich denn zu der Stunde gedacht hat und was denn so alles passieren könnte. natürlich alles didaktisch belegt. Und wenn dann in deinem Plan nicht drinne steht, dass es sein könnte, dass Klaus aus der 3. Reihe hinten links, der mit dem schwierigen Elternhaus, ziemlich komisch auf die Frage: "Wann fand der 30järige Krieg statt?" reagiert, na dann ist Polen aber offen, weil man das nämlich als guter Lehrer hätte wissen müssen. Genau aus diesem Grund werden Prüfungsstunden vorher geübt.

Ich möchte dich echt mal in einer Schule, vor einer Klasse erleben, weil für dich scheint es ja kein Stress zu sein sich alle 45 Minuten auf neue Leute einzustellen, zwischen den Unterrichtsfächern und eventuell Sprachen hin- und her zu springen.

Zu deiner Information: Lehrer sind die Leute mit den meisten psychischen Krankheiten, weil sie unkalkulierbarem Stress ausgesetzt sind. Und nur 5% aller Lehrer schaffen es überhaupt bis zur Rente durchzuhalten.

Weißt du was passiert, wenn Lehrer auf einmal danach bezahlt werden, wie gut ihre Schüler sind? Dann gibt es keinen Unterricht mehr. Dann fallen wir ins Mittelalter zurück. Der Lehrer sagt vor und die Schüler wiederholen so lange bis sie alles auswendig können, damit dann auch ja jeder im Test eine 1 hat.Überleg mal ob du willst, dass deine Kinder so unterrichtet werden.

Lila

Ich
bin kein Lehrer geworden, weil ich mir gut überlegt habe, was ich später machen möchte. UNd auf Kinder/Jugendliche unterrichten hatte ich keine Lust. Mir war klar, dass ich dafür nicht die Geduld hätte.
Nur das sollten siech viele Lehrer mal vorher überlgen.

Natürlich dauert es länger eine Std. als Stundent oder Ref vorzubereiten...das stelle ich gar nicht in Frage. Die besten Unterrichtsstd., die ich je erlebt habe, waren solche bei Refs, weil die sich noch extreme MÜhe geben. Aber sobald der Leistungsdruck nachlässt, lassen leider meist auch die pädagogischen (von autodidaktischen Fähigkeiten müssen wir bei den meisten Lehrern gar nicht reden) und fachlichen Leistungen und Bemühungen nach.

Andere Menschen sind in ihrem Job acuh extremem Stress ausgesetzt...und dennoch nicht nach 10 Jahren psych. am Ende...könnte daran leigen, dass sie soch vor ihrer Berufswahl mit dem auf sie zu kommenden Stresss auseinandergesetzt haben und nicht davon ausgegangen sind, dass das einfach der Job mit den meisten Ferien ist.

Tia

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22. Januar 2005 um 11:35
In Antwort auf lalelulila

Wenn...
es dir so schlecht geht als Rechtsreferendarin und alle Lehrer es angeblich so gut haben, warum bist du dann nicht auch Lehrer geworden?

Es stimmt übrigens nicht, dass Lehrer 3 Monate Ferien haben. Das haben die Schüler. Lehrer müssen zu Konferenzen (vor dem Unterricht, nach dem Unterricht und in den Ferien), zu Weiterbildungen (während der Schul- und Ferienwochen), müssen Unterricht vorbereiten, Tests und Klausuren erarbeiten und bewerten, Prüfungen machen, zwischen Schulen hin- und her pendeln, fahren auf Klassenfahrten und Wandertage und haben eventuell noch Praktikanten und Referendare, die sie betreuen müssen, neben ihrem eigentlichen Job, dem Unterrichten.

Ach ja, so eine Stunde zu planen ist übrigens nicht eine Sache von 5 Minuten. Jedenfalls nicht so lange man noch Student und Referendar ist. Da darf man für 45 Minuten Unterricht Hellseher spielen und seitenlanges Geschriebsel abgeben, was man sich denn zu der Stunde gedacht hat und was denn so alles passieren könnte. natürlich alles didaktisch belegt. Und wenn dann in deinem Plan nicht drinne steht, dass es sein könnte, dass Klaus aus der 3. Reihe hinten links, der mit dem schwierigen Elternhaus, ziemlich komisch auf die Frage: "Wann fand der 30järige Krieg statt?" reagiert, na dann ist Polen aber offen, weil man das nämlich als guter Lehrer hätte wissen müssen. Genau aus diesem Grund werden Prüfungsstunden vorher geübt.

Ich möchte dich echt mal in einer Schule, vor einer Klasse erleben, weil für dich scheint es ja kein Stress zu sein sich alle 45 Minuten auf neue Leute einzustellen, zwischen den Unterrichtsfächern und eventuell Sprachen hin- und her zu springen.

Zu deiner Information: Lehrer sind die Leute mit den meisten psychischen Krankheiten, weil sie unkalkulierbarem Stress ausgesetzt sind. Und nur 5% aller Lehrer schaffen es überhaupt bis zur Rente durchzuhalten.

Weißt du was passiert, wenn Lehrer auf einmal danach bezahlt werden, wie gut ihre Schüler sind? Dann gibt es keinen Unterricht mehr. Dann fallen wir ins Mittelalter zurück. Der Lehrer sagt vor und die Schüler wiederholen so lange bis sie alles auswendig können, damit dann auch ja jeder im Test eine 1 hat.Überleg mal ob du willst, dass deine Kinder so unterrichtet werden.

Lila

45min vorbereiten
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es so wahnsinnig lange dauert, eine Stunde vorzubereiten. Irgendwann mal hat man einen Lauf, und die Themen wiederholen sich. Man kann mir nicht erzählen, dass man, wenn man als Lehrer vier Jahre hintereinander eine siebte Klasse in Geschichte unterrichtet, jedesmal einen neuen Hickhack um die Themen macht. Man macht einfach viermal das gleiche, Punkt. Und greift dabei auf die Sachen aus dem Vorjahr zurück. Ich habe noch keinen Lehrer kennen gelernt, der tatsächlich jede Stunde gewissenhaft aufs Neue vorbereitet. Und das Jahr für Jahr. Ein Konditor, der nur zweimal im Jahr eine achtstöckige Hochzeitstorte hinkriegen muss, muss auch nicht jedesmal aufs Neue in sein Rezeptheftchen schauen. Der kann's einfach.

Ich will nicht damit sagen, dass Lehrer einen super Job haben. Ich fänd den Job sicherlich auch anstrengend, besonders wenn ich die momentane Situation in den Schulen sehe, wo die Hälfte aus Ausländern besteht, bei denen daheim nicht eine Person vernünftig Deutsch spricht. Hier in Frankfurt, wo ich wohne, ist das besonders schlimm, Großstadt halt. Aber Lehrer wissen, worauf sie sich einlassen, bekommen saftiges Gehalt und haben tatsächlich eine Menge Urlaub/Ferien. Ein "normaler" Angestellter ist über 30 Tage im Jahr schon froh. Von denen er im Normalfall max drei Wochen am Stück nehmen kann.

Mein früherer Mathelehrer, den ich als Pädagoge wie als Mensch unglaublich geschätzt habe, weil er *der* Superlehrer war, meinte selbst, dass Lehrer ein immenses Gehalt dafür kriegen, was sie leisten, im Vergleich zu anderen.

LG,
Layla

PS: Von Leuten, die einen Fulltime-Job am Fließband haben, um ihre Familie zu ernähren, und bei wirklich schweißtreibender Arbeit einen feuchten Furz an Geld verdienen, reden wir mal nicht.

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