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Wie weit ist Euer Arbeitsweg?

4. August 2003 um 19:38

Hallo!
Ich möchte zum Ende des Jahres mit meinem Freund zusammenziehen und ab dann muss ich jeden Tag ca. 2 Stunden fahren (Bahn, Bus und Fahrrad) um zur Arbeit zu kommen, abends natürlich das Gleiche wieder zurück. Mich würde interessieren, wie weit Ihr jeden Tag fahren müsst.
Vielen Dank!
LG
Renade

4. August 2003 um 20:43


Hallo Renade,

ich habe hier sicherlich mit Abstand den kürzesten Weg...

es sind nämlich genau 10 Schritte vom Wohnzimmer in mein Büro.

Ich habe gleitende Arbeitszeiten und wenn es sein muss, telefoniere ich auch im Schlafanzug.

Liebe Grüsse Werdandi

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5. August 2003 um 9:25

Bergab...
...sind es 10 Minuten mit dem Fahrrad, bergauf nach Hause 15 Minuten.
Mein Mann fährt dafür eine gute Stunde mit dem Auto, einfach. Da das natürlich im dicksten Berufsverkehr passiert, findet er es schon sehr anstrengend. Aber Bahn fahren würde gut doppelt so lange dauern. Da hätte er sich lieber ein Zimmerchen in Arbeitsplatznähe gemietet und wäre dann nur am Wochenende nach Hause gekommen.

Insofern finde ich das, was Du Dir an Fahrerei auflädst, ziemlich gewaltig, weil Du umgerechnet einen vollen Tag pro Woche in Verkehrsmitteln zubringen wirst. Ist es Dir das wirklich wert?

LG,
Brüni

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7. August 2003 um 6:05
In Antwort auf werdandi


Hallo Renade,

ich habe hier sicherlich mit Abstand den kürzesten Weg...

es sind nämlich genau 10 Schritte vom Wohnzimmer in mein Büro.

Ich habe gleitende Arbeitszeiten und wenn es sein muss, telefoniere ich auch im Schlafanzug.

Liebe Grüsse Werdandi

Kurzer weg
ich fahre 2 u-bahn stationen. ist net weit gottseidank. ich kann das nicht, so weit zu arbeiten. nur wenn ich ein auto hätte und das hab ich nicht...

gruss kathrin

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7. August 2003 um 14:02

Boah
des ist echt gewaltig, was du dir dann zumuten willst.

hast du dann für einen weg 2 stunden? oder für hin jeweils 2 und für zurück auch ebenfalls 2?

als ich mal arbeitslos war, hieß es dann auf dem arbeitsamt mal, 2 stunden wären zumutbar. ich bin mir aber nicht mehr sicher ob das für insgesamt beide strecken oder für eine gemeint war.

ich persönlich muss nur eine haustür weiter gehen, und dann bin ich im büro. ist super praktisch.

lg
carrie

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8. August 2003 um 0:37
In Antwort auf werdandi


Hallo Renade,

ich habe hier sicherlich mit Abstand den kürzesten Weg...

es sind nämlich genau 10 Schritte vom Wohnzimmer in mein Büro.

Ich habe gleitende Arbeitszeiten und wenn es sein muss, telefoniere ich auch im Schlafanzug.

Liebe Grüsse Werdandi

Dein Weg zur Arbeit
ist wirklich der Kürzeste. Ich hab 15 Schritte. Allerdings, arbeite ich bei diesem Traumwetter manchmal auch von meinem Pool aus. Das nennt man "Work from Home" - oder?

Die letzte Zeit haben mein Mann und ich ein geniales Konzept für Gründer einer "Ich-AG" entwickelt - für jedermann/-frau machbar und der Verdienst ist enorm. Der Haken daran ist: Man/Frau muss trotzdem noch was arbeiten - allerdings macht es auch riesig Spaß, kündigen kann uns keiner mehr und in drei bis fünf Jahren sind wir über dem Berg. Wenns Euch interessiert, schaut mal bei uns rein: www.EK-Millionaer.de

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8. August 2003 um 10:11

Das ist ja heftig,
Freizeit kannst Du dann voll abschreiben.
Ich fahr mit dem Rad jeweils 30 min bzw. mit dem Auto 15 min.

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11. August 2003 um 10:01

Das ist sehr, sehr weit
Überleg Dir gut, ob Dir das nicht zu viel wird, denn 2 Stunden sind hammermäßig viel. Ich fahre mit dem Auto unter normalen Bedingungen ca. 45-55 Minuten (im moment:30-35 - Ferien, juhu!!!), und das ist schon eine ganze Menge. Du arbeitest ja nicht nur, Du hast ja auch noch was im haushalt zu tun, mußt einkaufen etc., vielleicht mußt Du auch mal Überstunden machen, der Tag, den Du Dir da bastelst, ist förmlich endlos. Mit den Öffentlichen wäre ich auch ca. 1,5 Stunden und mehr unterwegs, und das ginge gar nicht, würde ich nicht schaffen, bin so schon immer fix und alle.

Kannst Du Dir nicht ein kleines Auto kaufen? Wenn Du damit die Fahrzeit auf 1 Stunde reduzieren kannst, ist es gerade noch machbar.

Das Arbeitsamt hält 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück zwar für zumutbar, aber ich finde das schlicht unmenschlich. Immer nur arbeiten, schlafen, Bus fahren - das ist doch kein Leben...

LG

Kleine Ente

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13. August 2003 um 9:06

Nicht sehr aufmunternd! ;-((
Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich sehe das für mich auch als kleine Herausforderung an. Mein Freund ist ja auch noch da und er wird mir sicherlich ne Menge im Haushalt abnehmen. Er studiert noch und ich finde es wichtig, daß wenigstens einer einen festen Job hat. Ich habe in meinem Job eine gewisse Position erarbeitet und verdiene dementsprechend. Ich hatte eigentlich gedacht, daß mal jemand sagt: Boah, das finde ich toll, daß Du das machst, gerade jetzt bei den neuen Arbeitslosenzahlen. Für viele ist es wahrscheinlich besser zu Hause zu sitzen und vom Staat zu kassieren, als diesen Weg in Kauf zu nehmen. Ich muss nur einmal von Bahn in den Bus umsteigen, ansonsten kann ich mich entspannen. Auto käme für mich gar nicht in Frage, das ist viel zu teuer und dann kommt noch der Stau morgens und das viele tanken und was ist, wenn das Auto kaputt ist? Das ist doch viel mehr Streß, oder? Hier in dem Kuhkaff, wo ich arbeite, möchten wir auf keinen Fall wohnen.
LG
Renade

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13. August 2003 um 9:21
In Antwort auf renade

Nicht sehr aufmunternd! ;-((
Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich sehe das für mich auch als kleine Herausforderung an. Mein Freund ist ja auch noch da und er wird mir sicherlich ne Menge im Haushalt abnehmen. Er studiert noch und ich finde es wichtig, daß wenigstens einer einen festen Job hat. Ich habe in meinem Job eine gewisse Position erarbeitet und verdiene dementsprechend. Ich hatte eigentlich gedacht, daß mal jemand sagt: Boah, das finde ich toll, daß Du das machst, gerade jetzt bei den neuen Arbeitslosenzahlen. Für viele ist es wahrscheinlich besser zu Hause zu sitzen und vom Staat zu kassieren, als diesen Weg in Kauf zu nehmen. Ich muss nur einmal von Bahn in den Bus umsteigen, ansonsten kann ich mich entspannen. Auto käme für mich gar nicht in Frage, das ist viel zu teuer und dann kommt noch der Stau morgens und das viele tanken und was ist, wenn das Auto kaputt ist? Das ist doch viel mehr Streß, oder? Hier in dem Kuhkaff, wo ich arbeite, möchten wir auf keinen Fall wohnen.
LG
Renade

Ich glaube, darum geht es nicht...
Hallo Renade,

ich denke es will dir hier keiner klarmachen, dass du deinen Job aufgben sollst, weil der Weg zu weit ist. Abngesehen davon bist du ja eigentlich auch nicht gezwungen, diesen Weg in Kauf zu nehmen. Du möchtest ja wegziehen. das ist ein Unterschied. (Obwohl ich deinen Grund verstehen kann.)

Aber ich würde mir an deiner Stelle zwei Dinge überlegen: Will ich wirklich mit meinem Freund zusamen leben und diesen Stress in Kauf nehmen? Und wenn ja: Besteht die Möglichkeit, einen anderen Job näher dran zu finden?

Klar muss man heutzutage einiges in Kauf nehmen, aber man sollte dabei halt auch immer die eigene Leistungsfähigkeit im Auge behalten.

Liebe Grüße,
Nindscha

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13. August 2003 um 9:38
In Antwort auf renade

Nicht sehr aufmunternd! ;-((
Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich sehe das für mich auch als kleine Herausforderung an. Mein Freund ist ja auch noch da und er wird mir sicherlich ne Menge im Haushalt abnehmen. Er studiert noch und ich finde es wichtig, daß wenigstens einer einen festen Job hat. Ich habe in meinem Job eine gewisse Position erarbeitet und verdiene dementsprechend. Ich hatte eigentlich gedacht, daß mal jemand sagt: Boah, das finde ich toll, daß Du das machst, gerade jetzt bei den neuen Arbeitslosenzahlen. Für viele ist es wahrscheinlich besser zu Hause zu sitzen und vom Staat zu kassieren, als diesen Weg in Kauf zu nehmen. Ich muss nur einmal von Bahn in den Bus umsteigen, ansonsten kann ich mich entspannen. Auto käme für mich gar nicht in Frage, das ist viel zu teuer und dann kommt noch der Stau morgens und das viele tanken und was ist, wenn das Auto kaputt ist? Das ist doch viel mehr Streß, oder? Hier in dem Kuhkaff, wo ich arbeite, möchten wir auf keinen Fall wohnen.
LG
Renade

Arbeitslosenzahlen hin oder her
Das ist einfach nicht zu schaffen. Du hast uns nach unserer Meinung gefragt und die hast Du bekommen - einhellig alle der Meinung, daß es zu viel ist. Davon mal abgesehen: Ich sitze selbst auf der Arbeitgeberseite und ich wäre gar nicht begeistert, wenn einer meiner Mitarbeiter sich freiwillig so einen langen Anfahrtsweg zulegen würde. Es ist vorprogrammiert, daß Du oft zu spät kommst, total fertig bist von den langen Strecken oder wenn es Dir mal nicht 100% gut geht Du gleich ganz zu Hause bleibst, weil Dir der Weg einfach zu anstrengend ist (Denk mal daran, die Strecke zu fahren im Winter bei -15 Grad mit einer dicken Erkältung - das wirst Du nicht machen, weil Du es einfach nicht schaffst.)

Ich würde niemals freiwillig Kohle vom Staat beziehen, aber man muß auch wissen, wo die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit liegen - Dir wird kaum noch Zeit zum Schlafen bleiben.

Und: ein klitzekleines Auto ist gar nicht sooo teuer, und auf langen Strecken spart es eine Menge Zeit. Und für das eine Mal im Jahr, wo das Auto mal kaputt ist, findet sich immer eine Lösung.

Davon mal abgesehen: könnte nicht Dein Freund pendeln? Er studiert doch nur, hat also eigentlich massig Zeit.

LG

Kleine Ente

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13. August 2003 um 18:11
In Antwort auf kleineente

Arbeitslosenzahlen hin oder her
Das ist einfach nicht zu schaffen. Du hast uns nach unserer Meinung gefragt und die hast Du bekommen - einhellig alle der Meinung, daß es zu viel ist. Davon mal abgesehen: Ich sitze selbst auf der Arbeitgeberseite und ich wäre gar nicht begeistert, wenn einer meiner Mitarbeiter sich freiwillig so einen langen Anfahrtsweg zulegen würde. Es ist vorprogrammiert, daß Du oft zu spät kommst, total fertig bist von den langen Strecken oder wenn es Dir mal nicht 100% gut geht Du gleich ganz zu Hause bleibst, weil Dir der Weg einfach zu anstrengend ist (Denk mal daran, die Strecke zu fahren im Winter bei -15 Grad mit einer dicken Erkältung - das wirst Du nicht machen, weil Du es einfach nicht schaffst.)

Ich würde niemals freiwillig Kohle vom Staat beziehen, aber man muß auch wissen, wo die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit liegen - Dir wird kaum noch Zeit zum Schlafen bleiben.

Und: ein klitzekleines Auto ist gar nicht sooo teuer, und auf langen Strecken spart es eine Menge Zeit. Und für das eine Mal im Jahr, wo das Auto mal kaputt ist, findet sich immer eine Lösung.

Davon mal abgesehen: könnte nicht Dein Freund pendeln? Er studiert doch nur, hat also eigentlich massig Zeit.

LG

Kleine Ente

Sehr kompetent...
Hallo,

ich bin Renades Freund und will hier jetzt auch mal meinen Senf dazugeben.

Erstmal: "Er studiert doch nur, hat also eigentlich massig Zeit." zeugt von höchster Kompetenz, da du mich weder kennst, noch weißt, was und wo ich studiere. Sonst wüßtest du, dass in meinem Studium von massig Zeit absolut keine Rede sein kann, nicht zuletzt, weil ich kurz vor dem Examen stehe.

Weiterhin ist ein Auto auf dieser Strecke von ca. 80km (kürzester Weg) sicherlich nicht finanzierbar. Vor allem ein klitzekleines Auto wäre bei dieser Fahrleistung ziemlich schnell schrottreif. Das ist eigentlich die Meinung aller, die ich bisher gehört habe.

Davon abgesehen, wäre eine Autofahrt um ein vielfaches belastender, wenn man Staus etc. einrechnet.

Dagegen ist die Bahnstrecke eigentlich ziemlich ideal gelegen, es werden moderne Wagen eingesetzt und Verspätungen kommen auch sehr selten vor.

Allgemein zu den Antworten hier:

Ich hatte in einem anderen Forum eine ähnliche Frage gestellt und die meisten Antworten dort unterschieden sich eigentlich grundlegend von denen in diesem Forum hier.
Dort waren die meisten Leute der Meinung, dass die Fahrt mit der Bahn kein allzugroßer Streß ist und man sich eigentlich sehr gut erholen kann, vor allem, wenn die Strecke gut ist.

Ist schon alles sehr interessant.

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14. August 2003 um 9:24
In Antwort auf niceice

Sehr kompetent...
Hallo,

ich bin Renades Freund und will hier jetzt auch mal meinen Senf dazugeben.

Erstmal: "Er studiert doch nur, hat also eigentlich massig Zeit." zeugt von höchster Kompetenz, da du mich weder kennst, noch weißt, was und wo ich studiere. Sonst wüßtest du, dass in meinem Studium von massig Zeit absolut keine Rede sein kann, nicht zuletzt, weil ich kurz vor dem Examen stehe.

Weiterhin ist ein Auto auf dieser Strecke von ca. 80km (kürzester Weg) sicherlich nicht finanzierbar. Vor allem ein klitzekleines Auto wäre bei dieser Fahrleistung ziemlich schnell schrottreif. Das ist eigentlich die Meinung aller, die ich bisher gehört habe.

Davon abgesehen, wäre eine Autofahrt um ein vielfaches belastender, wenn man Staus etc. einrechnet.

Dagegen ist die Bahnstrecke eigentlich ziemlich ideal gelegen, es werden moderne Wagen eingesetzt und Verspätungen kommen auch sehr selten vor.

Allgemein zu den Antworten hier:

Ich hatte in einem anderen Forum eine ähnliche Frage gestellt und die meisten Antworten dort unterschieden sich eigentlich grundlegend von denen in diesem Forum hier.
Dort waren die meisten Leute der Meinung, dass die Fahrt mit der Bahn kein allzugroßer Streß ist und man sich eigentlich sehr gut erholen kann, vor allem, wenn die Strecke gut ist.

Ist schon alles sehr interessant.

Habe auch mal studiert
und dachte damals auch, ich wäre ja sooo eingespannt - warte ab, bis Du richtig arbeitest, kann ich dazu nur sagen. Gegen meinen Job heute war das Studium ein Witz.

Ich fahre auch relativ lange Strecken mit dem Auto (täglich insgesamt ca. 50km, also zugegebenermaßen nicht ganz so viel wie Deine Freundin), und das ganze in einem Peugeot 106, 8 Jahre alt, 42PS, Basismodell - ein lausigeres Auto gibt es wohl kaum. Aber der Kleine läuft und läuft und läuft. Eine der Damen hier im Betrieb hat den gleichen, fährt jeden Tag noch erheblich weitere Strecken, und hat mit ihrer Mühle inzwischen 175.000 km runter - so viel zum Thema Kleinwagen. Unterhaltskosten für dieses Fahrzeug praktisch null, wenn man es auf die Strecke rechnet, Benzin verbraucht er auch nicht viel.
Und: Autofahren belastet nur am Anfang, wenn man erst mal die nötige Routine hat, strengt es gar nicht mehr an, und auch der Bus kann mal im Stau stehen. Wie auch immer, der geringe Entspannungseffekt den man dadurch erzielt, daß man gefahren wird, wird völlig dadurch zu nichte gemacht, daß man z.B. nicht mal mehr Zeit hat, um in Ruhe zu essen (in der Bahn Fast Food essen, zählt in meinen Augen nicht als entspannende Mahlzeit).

Wie auch immer, ihr müßt es wissen. Könnte mir aber vorstellen, daß sie spätestens nach einem halben Jahr so erledigt ist, daß sie alles hinschmeißt.

LG

Kleine Ente

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14. August 2003 um 11:17
In Antwort auf kleineente

Arbeitslosenzahlen hin oder her
Das ist einfach nicht zu schaffen. Du hast uns nach unserer Meinung gefragt und die hast Du bekommen - einhellig alle der Meinung, daß es zu viel ist. Davon mal abgesehen: Ich sitze selbst auf der Arbeitgeberseite und ich wäre gar nicht begeistert, wenn einer meiner Mitarbeiter sich freiwillig so einen langen Anfahrtsweg zulegen würde. Es ist vorprogrammiert, daß Du oft zu spät kommst, total fertig bist von den langen Strecken oder wenn es Dir mal nicht 100% gut geht Du gleich ganz zu Hause bleibst, weil Dir der Weg einfach zu anstrengend ist (Denk mal daran, die Strecke zu fahren im Winter bei -15 Grad mit einer dicken Erkältung - das wirst Du nicht machen, weil Du es einfach nicht schaffst.)

Ich würde niemals freiwillig Kohle vom Staat beziehen, aber man muß auch wissen, wo die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit liegen - Dir wird kaum noch Zeit zum Schlafen bleiben.

Und: ein klitzekleines Auto ist gar nicht sooo teuer, und auf langen Strecken spart es eine Menge Zeit. Und für das eine Mal im Jahr, wo das Auto mal kaputt ist, findet sich immer eine Lösung.

Davon mal abgesehen: könnte nicht Dein Freund pendeln? Er studiert doch nur, hat also eigentlich massig Zeit.

LG

Kleine Ente

Muss dir zustimmen...
Es ist leider einfach so, dass auch Bahnfahren anstrengend ist. Ich fahre echt gerne mit dem Zug, weil es für mich als Studentin derzeit einfach billiger ist (Semesterticket), aber speziell die "Pendlerzüge" sind meist dermassen überfüllt, dass man nur mit Mühe einen Sitzplatz bekommt, an Erholung ist da nicht zu denken.

Zum Thema Studenten haben Zeit: ICh denke, dass hängt echt sehr viel vom Studium ab. ich denke auch, ich habe ja wenig Zeit, aber dme ist definitiv nicht so. Mit BWL hat man noch relativ viel Zeit (Außer in Prüfungszeiten). Ich habe immer noch nebenbei gearbeitet, und mich objektibv nicht totgearbeitet... Aber es gibt auch Studiengänge, da muss man wesentlih mehr tun. Nicht nur Stundenmäßig an der Uni, sondern auch was Vor- und Nachbereitung angeht.

Ih glaube, auf Dauer kommt nur ein Jobwechsel in Frage. Ihr könnt es ja probieren, aber ich stelle es mir sehr, sehr schwer vor...

Liebe Grüße,
Nindscha

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14. August 2003 um 11:31
In Antwort auf niceice

Sehr kompetent...
Hallo,

ich bin Renades Freund und will hier jetzt auch mal meinen Senf dazugeben.

Erstmal: "Er studiert doch nur, hat also eigentlich massig Zeit." zeugt von höchster Kompetenz, da du mich weder kennst, noch weißt, was und wo ich studiere. Sonst wüßtest du, dass in meinem Studium von massig Zeit absolut keine Rede sein kann, nicht zuletzt, weil ich kurz vor dem Examen stehe.

Weiterhin ist ein Auto auf dieser Strecke von ca. 80km (kürzester Weg) sicherlich nicht finanzierbar. Vor allem ein klitzekleines Auto wäre bei dieser Fahrleistung ziemlich schnell schrottreif. Das ist eigentlich die Meinung aller, die ich bisher gehört habe.

Davon abgesehen, wäre eine Autofahrt um ein vielfaches belastender, wenn man Staus etc. einrechnet.

Dagegen ist die Bahnstrecke eigentlich ziemlich ideal gelegen, es werden moderne Wagen eingesetzt und Verspätungen kommen auch sehr selten vor.

Allgemein zu den Antworten hier:

Ich hatte in einem anderen Forum eine ähnliche Frage gestellt und die meisten Antworten dort unterschieden sich eigentlich grundlegend von denen in diesem Forum hier.
Dort waren die meisten Leute der Meinung, dass die Fahrt mit der Bahn kein allzugroßer Streß ist und man sich eigentlich sehr gut erholen kann, vor allem, wenn die Strecke gut ist.

Ist schon alles sehr interessant.

Wieso postet Ihr dann ...
... wenn doch alles ach so klar ist (für Dich) und die Pendelei super erholsam sei? Dann ist doch alles geritzt!


Sorry, - kann kleineente nur Recht geben, auch ich habe studiert (in kürzester Zeit) und das Studium war ein Spaziergang gegen den Job danach.
Auch ich habe das Studium als stressig empfunden, alles relativiert sich halt irgendwann.
Sei mir nicht böse, aber wie es in den Wald reinruft...

LG, ElbEngel

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15. August 2003 um 8:13
In Antwort auf elbengel

Wieso postet Ihr dann ...
... wenn doch alles ach so klar ist (für Dich) und die Pendelei super erholsam sei? Dann ist doch alles geritzt!


Sorry, - kann kleineente nur Recht geben, auch ich habe studiert (in kürzester Zeit) und das Studium war ein Spaziergang gegen den Job danach.
Auch ich habe das Studium als stressig empfunden, alles relativiert sich halt irgendwann.
Sei mir nicht böse, aber wie es in den Wald reinruft...

LG, ElbEngel

Wo bin ich hier eigentlich???
Mein anliegen war eigentlich, mal zu erfahren wie weit Euer Arbeitsweg ist, um evtl. jemanden zu treffen, der auch so weit fahren muss. Ich habe weder um Eure Meinung gefragt, noch hat mein Freund lust, sich von Euch wegen seinem Studium anmachen zu lassen. Wer keine Ahnung hat, soll lieber seinen Mund halten. 1. Wisst Ihr überhaupt nicht, was er studiert und es hat auch gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun und 2. Bringt es mir nichts, wenn jemand hier postet, der am Tag nur 50 km fährt und meint, er könnte "Halleluja" singen.
@kleineente: Ich frage mich, wofür Du studiert hast? Wenn Du Arbeitgeber bist, warum musst Du dann so weit fahren und warum fährst Du so eine Klapperkarre?
Sorry, aber erst jetzt rufe ich in den Wald.
Es ist wirklich nicht schön, wie hier geantwortet wird!!!

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15. August 2003 um 9:01
In Antwort auf renade

Wo bin ich hier eigentlich???
Mein anliegen war eigentlich, mal zu erfahren wie weit Euer Arbeitsweg ist, um evtl. jemanden zu treffen, der auch so weit fahren muss. Ich habe weder um Eure Meinung gefragt, noch hat mein Freund lust, sich von Euch wegen seinem Studium anmachen zu lassen. Wer keine Ahnung hat, soll lieber seinen Mund halten. 1. Wisst Ihr überhaupt nicht, was er studiert und es hat auch gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun und 2. Bringt es mir nichts, wenn jemand hier postet, der am Tag nur 50 km fährt und meint, er könnte "Halleluja" singen.
@kleineente: Ich frage mich, wofür Du studiert hast? Wenn Du Arbeitgeber bist, warum musst Du dann so weit fahren und warum fährst Du so eine Klapperkarre?
Sorry, aber erst jetzt rufe ich in den Wald.
Es ist wirklich nicht schön, wie hier geantwortet wird!!!

Tja, that's the way it is
Ich habe BWL studiert, und bin dann vor 1,5 Jahren in den Familienbetrieb mit eingestiegen, bin inzwischen Prokuristin (bei uns 2. in der Hierarchiekette) und Mitgesellschafterin. Ich habe schon vorher da gewohnt, wo ich jetzt noch wohne, und daran wird sich nichts ändern, weil mein Mann am genau anderen Ende der Stadt arbeitet, d.h. wenn ich näher an meine Arbeit herankomme, muß er wieder weiter fahren, und daß bringt es einfach nicht. Tja, und die Klapperkarre stammt noch aus meiner Studentenzeit, und in der momentan wahnsinnig schlechten konjunkturellen Lage, unter der auch wir sehr zu leiden haben, halte ich es einfach für Wahnsinn, mehr Geld als nötig in ein Auto zu investieren, solange die Klapperkarre noch fährt. Ich könnte es mir sicherlich leisten, mir ein besseres Auto zu kaufen, aber ich tue es nicht, weil die Zeiten schlecht sind. Wenn die Kiste nächstes Jahr noch mal TÜV bekommt, fahre ich das Teil bestimmt noch 3 Jahre, und wenn der TÜV dann noch mal nickt, dann eben noch 5 Jahre.

LG

Kleine Ente

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15. August 2003 um 9:38
In Antwort auf renade

Wo bin ich hier eigentlich???
Mein anliegen war eigentlich, mal zu erfahren wie weit Euer Arbeitsweg ist, um evtl. jemanden zu treffen, der auch so weit fahren muss. Ich habe weder um Eure Meinung gefragt, noch hat mein Freund lust, sich von Euch wegen seinem Studium anmachen zu lassen. Wer keine Ahnung hat, soll lieber seinen Mund halten. 1. Wisst Ihr überhaupt nicht, was er studiert und es hat auch gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun und 2. Bringt es mir nichts, wenn jemand hier postet, der am Tag nur 50 km fährt und meint, er könnte "Halleluja" singen.
@kleineente: Ich frage mich, wofür Du studiert hast? Wenn Du Arbeitgeber bist, warum musst Du dann so weit fahren und warum fährst Du so eine Klapperkarre?
Sorry, aber erst jetzt rufe ich in den Wald.
Es ist wirklich nicht schön, wie hier geantwortet wird!!!

30 Minuten!
Und das in Hamburg!

Aber wieso darf man hier nicht mehr seine Meinung sagen?!?! Es geht doch nur darum, Lösungswege aufzuzeigen und mal darüber nachzudenken, was vielleicht besser wäre und ich habe mir auch shcon verkniffen zu fragen, warum Ihr nicht umzieht. Mal ehrlich, was hast Du von der Antwort "Ich fahre 30 Minuten zur Arbeit", wonach suchst Du, nach einem Durchschnittswert? Dann frag beim statistischen Bundesamt nach.

Und dann, fühlst Du Dich dann besser?

Naja.

Also bin nach Hannover würde ich nicht pendeln wollen ... obwohl in 2 Stunden wäre ich ja schon in Osnabrück
Das ist wohl die Antwort, die Du hören woltlest.

Nichts für Ungut.

LG und schönes WE!

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15. August 2003 um 12:03

Hallo Renade und niceice
Ich hoffe, Ihr habt den Thread nicht schon wütend zur Seite gelegt...
1. Sich über NUR-Studieren aufzuregen ist absolut legitim - bin selber grad im Examensstress und weiß also auch wovon ich rede. Allerdings muss man zugeben: Studenten sind doch einigermaßen flexibel in ihrer Zeiteinteilung. Also die 2 Stunden im Zug gehen nicht von der Freizeit ab wie bei Renade, sondern man kann sie als Arbeitszeit nutzen.
Außerdem: Niceice, wenn Du grade Examen machst, bist Du sicher, dass das Nestbauen nicht vielleicht ein bisschen früh ist: Wer weiß, wo der nächste Job lauert? Ist nur ne vorsichtige Frage.
2. Ich bin in einer Gegend aufgewachsen, in die die meisten nicht freiwillig ziehen wollten. Einige meiner Lehrer z.b. sind jeden Tag einfache Fahrt mit dem Zug 1 Stunde + 15 min zur Schule + Weg Haustür/Bahnhof (den weiß ich natürlich nciht so genau). Es ist also anscheinend schon machbar - die Lehrerin, an die ich denke, macht das seit ungefähr 10 Jahren. Aber: Sie hat trotzdem "draußen" ein Zimmerchen, und bleibt 2 oder 3 Nächte in der Woche dort... Also doch irgendwo ein Kompromiss.
So. Resümee: Es ist bestimmt möglich, auch innerhalb einer Stadt braucht man eine gewisse Zeit - 45 min. sind glaub ich auch da keine Ausnahme. Allerdings tut ihr euch wahrscheinlich nichts gutes damit: Renade sitzt 4 Std. täglich im Zug, die Zeit geht von Eurer gemeinsamen Freizeit ab, und auch Zugfahren schlaucht... Ich würde es nur als allerallerletzte Alternative machen. Gibt es denn keine Möglichkeit, einen Kompromiß zu finden? In einen Vorort ziehen, der in Richtung der Arbeitsstätte gelegen ist?
Liebe Grüße
Ernest

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4. September 2003 um 10:02
In Antwort auf ernest

Hallo Renade und niceice
Ich hoffe, Ihr habt den Thread nicht schon wütend zur Seite gelegt...
1. Sich über NUR-Studieren aufzuregen ist absolut legitim - bin selber grad im Examensstress und weiß also auch wovon ich rede. Allerdings muss man zugeben: Studenten sind doch einigermaßen flexibel in ihrer Zeiteinteilung. Also die 2 Stunden im Zug gehen nicht von der Freizeit ab wie bei Renade, sondern man kann sie als Arbeitszeit nutzen.
Außerdem: Niceice, wenn Du grade Examen machst, bist Du sicher, dass das Nestbauen nicht vielleicht ein bisschen früh ist: Wer weiß, wo der nächste Job lauert? Ist nur ne vorsichtige Frage.
2. Ich bin in einer Gegend aufgewachsen, in die die meisten nicht freiwillig ziehen wollten. Einige meiner Lehrer z.b. sind jeden Tag einfache Fahrt mit dem Zug 1 Stunde + 15 min zur Schule + Weg Haustür/Bahnhof (den weiß ich natürlich nciht so genau). Es ist also anscheinend schon machbar - die Lehrerin, an die ich denke, macht das seit ungefähr 10 Jahren. Aber: Sie hat trotzdem "draußen" ein Zimmerchen, und bleibt 2 oder 3 Nächte in der Woche dort... Also doch irgendwo ein Kompromiss.
So. Resümee: Es ist bestimmt möglich, auch innerhalb einer Stadt braucht man eine gewisse Zeit - 45 min. sind glaub ich auch da keine Ausnahme. Allerdings tut ihr euch wahrscheinlich nichts gutes damit: Renade sitzt 4 Std. täglich im Zug, die Zeit geht von Eurer gemeinsamen Freizeit ab, und auch Zugfahren schlaucht... Ich würde es nur als allerallerletzte Alternative machen. Gibt es denn keine Möglichkeit, einen Kompromiß zu finden? In einen Vorort ziehen, der in Richtung der Arbeitsstätte gelegen ist?
Liebe Grüße
Ernest

Hi Renade,
wir sind bisher 65 minuten bis 1,5 Stunden (Verkehr!!) gefahren- Mein Mann und ich zum Glück zusammen. Da konnten wir uns in der Zeit nach der Arbeit schon mal abreagieren.

Er ist jetzt arbeitslos und ich fahre nur noch ne Stunde. Mit dem Zug würde ich auch ähnlich lange brauchen.

Probier es doch einfach aus...aber ich hatte einen Arbeitskollegen der 4 Stunden unterwegs war pro Tag....

Morgens um 6 Los abends um 8 wieder da...na ja, ich würde es nur kurze Zeit machen.

Aber ich kann dich verstehen. Lieber ne Beschäftigung als arbeitslos.

Man kann ja auch nicht gleich zur Arbeitsstelle hinziehen, wenn man z. b. Probezeit hat. Meist ja auch ein halbes Jahr.

Ich wünsch Dir, dass es sich lohnt.

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