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Wie lange warten?

4. Mai 2003 um 20:24

Hallo alle miteinander?

Nun ist es bald wieder soweit... Ende des Monats schickt die ZVS die vereinfachten Bewerbungsunterlagen fürs Wintersemester 03 raus.
Dann heißt es wieder; ausfüllen, wegschicken und warten warten warten...
Ich mache dieses Prozedere jetzt seit drei Jahren, zu jedem Semester mit und mich würde mal interessieren wie lange ihr auf Euren Studienplatz gewartet habt.

Viele Grüße.
Eure corabora

5. Mai 2003 um 12:29

Hallo Süße!
*wink* *freu* *aufundabhüpf* *mitdenArmenwedel*

Freu mich, mal wieder was von dir zu hören/lesen! Wie geht es dir? Was macht der Job? Die "neue" Umgebung?

Ich wollte dir noch kurz was bezüglich des Medizin-Studiums sagen: Wenn du keinen verdammt langen Atem hast, bist du verloren. Meine Freundin studiert Medizin, jetzt im zweiten Semester, und ist nervlich zeitweise komplett ausgebrannt. Sie ist an sich eine Lernmaschine, zweimal durchgeselen hat sie alles auswendig drauf - sieht man an ihrem 1,2er-Abi. Aber sie hat soviele Vorlesungen zu besuchen, soviel zu machen, dass sie zu nichts anderem mehr kommt. Morgens steht sie in aller Herrgottsfrühe auf und kommt heim, wenn's wieder dunkel ist. Selbst in den Ferien hat sie Praktika zu machen und sitzt teilweise von vormittags bis abends im Labor oder in den Übungen. Mal ganz abgesehen von dem Fakt, dass die Praktika-Plätze hart begrenzt sind, obwohl sie Pflicht sind. Dann kommt der finanzielle Faktor dazu. Sie meinte, sie hätte erst in diesem Semester (läuft bei uns seit einer Woche) 300 Euro (!!!) ausgegeben - für Bücher, Skripte, Materialien jeglicher Art. Ich möchte nicht wissen, wie es ist, wenn sie erstmal im Hauptteil des Studiums ist.

Süße, meinst du wirklich, du willst dir das antun? Mal ganz abgesehen von dem Stress, den du dir antust, wenn du wieder eine Absage bekommst (was ich dir um Gottes Willen nicht wünschen will!!!). Darf ich fragen, wie dein Abischnitt war? Hier in Mainz war bei 1,4 Aufnahmeschluss über die ZVS. Ganz schön hart.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und viel Glück, dass es diesmal klappt, sofern du es dir wünschst.

Eine dicke Umarmung sendet dir

Layla

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5. Mai 2003 um 20:31
In Antwort auf BlackLayla

Hallo Süße!
*wink* *freu* *aufundabhüpf* *mitdenArmenwedel*

Freu mich, mal wieder was von dir zu hören/lesen! Wie geht es dir? Was macht der Job? Die "neue" Umgebung?

Ich wollte dir noch kurz was bezüglich des Medizin-Studiums sagen: Wenn du keinen verdammt langen Atem hast, bist du verloren. Meine Freundin studiert Medizin, jetzt im zweiten Semester, und ist nervlich zeitweise komplett ausgebrannt. Sie ist an sich eine Lernmaschine, zweimal durchgeselen hat sie alles auswendig drauf - sieht man an ihrem 1,2er-Abi. Aber sie hat soviele Vorlesungen zu besuchen, soviel zu machen, dass sie zu nichts anderem mehr kommt. Morgens steht sie in aller Herrgottsfrühe auf und kommt heim, wenn's wieder dunkel ist. Selbst in den Ferien hat sie Praktika zu machen und sitzt teilweise von vormittags bis abends im Labor oder in den Übungen. Mal ganz abgesehen von dem Fakt, dass die Praktika-Plätze hart begrenzt sind, obwohl sie Pflicht sind. Dann kommt der finanzielle Faktor dazu. Sie meinte, sie hätte erst in diesem Semester (läuft bei uns seit einer Woche) 300 Euro (!!!) ausgegeben - für Bücher, Skripte, Materialien jeglicher Art. Ich möchte nicht wissen, wie es ist, wenn sie erstmal im Hauptteil des Studiums ist.

Süße, meinst du wirklich, du willst dir das antun? Mal ganz abgesehen von dem Stress, den du dir antust, wenn du wieder eine Absage bekommst (was ich dir um Gottes Willen nicht wünschen will!!!). Darf ich fragen, wie dein Abischnitt war? Hier in Mainz war bei 1,4 Aufnahmeschluss über die ZVS. Ganz schön hart.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und viel Glück, dass es diesmal klappt, sofern du es dir wünschst.

Eine dicke Umarmung sendet dir

Layla

Hallo Layla.
Ich freue mich auch mal wieder von Dir zu hören!!
Wie gehts Dir und was macht das Studium?
Mir gehts soweit ganz gut. Der neue Job raub viel Zeit und viele Nerven, aber es geht. Die Klinik ist ja total neu und wir bauen unseren Personalstamm erst sehr langsam auf, die Konsequenz ist; seit vier Wochen Dienst von sieben bis 20 Uhr; absolut tödlich für jegliches Privatleben, aber dennoch macht die Arbeit Spaß.
Die neue Wohnung ist auch endlich so, wie ich sie haben möchte und ich fühle mich ganz wohl.

Zu meinem Eingangsthema...
Das ich einen sehr langen Atem habe, denke ich schon, schließlich warte ich seit drei Jahren... aber mich machen eigentlich ganz andere Punkte als die Härte des Studiums nachdenklich.
Zum einen; wie wird es, wenn ich statt praktisch zu arbeiten im Hörsaal sitze und statt irgendwann Feierabend zu haben, zu Hause weiter über den Büchern hocke??
Ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen...
Und zum anderen, wie gestaltet sich das private Leben dann? Man hat sich über die Zeit ja einen gewissen Lebensstandard angeeignet.

Um auf den Punkt zu kommen; ich möchte nichts mehr als endlich Medizin studieren!!! Aber mir wird die Arbeit und der Umgang mit den Patienten furchtbar fehlen, ich habe ein wenig Angst vor der finanziellen Situation, denn Wohnung, Lebensunterhalt und das Auto, das ich seit zwei Monaten habe sind nicht billig und ich habe Angst mit dem puren Lernen nicht klar zu kommen, weil ich seit drei Jahren aus dem aktiven Lernprozess wie z.B. zu Abizeiten raus bin.
Verstehst Du was ich meine?

Ganz ganz liebe Grüße und sei mir umärmelt.
corabora

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6. Mai 2003 um 19:29
In Antwort auf corabora

Hallo Layla.
Ich freue mich auch mal wieder von Dir zu hören!!
Wie gehts Dir und was macht das Studium?
Mir gehts soweit ganz gut. Der neue Job raub viel Zeit und viele Nerven, aber es geht. Die Klinik ist ja total neu und wir bauen unseren Personalstamm erst sehr langsam auf, die Konsequenz ist; seit vier Wochen Dienst von sieben bis 20 Uhr; absolut tödlich für jegliches Privatleben, aber dennoch macht die Arbeit Spaß.
Die neue Wohnung ist auch endlich so, wie ich sie haben möchte und ich fühle mich ganz wohl.

Zu meinem Eingangsthema...
Das ich einen sehr langen Atem habe, denke ich schon, schließlich warte ich seit drei Jahren... aber mich machen eigentlich ganz andere Punkte als die Härte des Studiums nachdenklich.
Zum einen; wie wird es, wenn ich statt praktisch zu arbeiten im Hörsaal sitze und statt irgendwann Feierabend zu haben, zu Hause weiter über den Büchern hocke??
Ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen...
Und zum anderen, wie gestaltet sich das private Leben dann? Man hat sich über die Zeit ja einen gewissen Lebensstandard angeeignet.

Um auf den Punkt zu kommen; ich möchte nichts mehr als endlich Medizin studieren!!! Aber mir wird die Arbeit und der Umgang mit den Patienten furchtbar fehlen, ich habe ein wenig Angst vor der finanziellen Situation, denn Wohnung, Lebensunterhalt und das Auto, das ich seit zwei Monaten habe sind nicht billig und ich habe Angst mit dem puren Lernen nicht klar zu kommen, weil ich seit drei Jahren aus dem aktiven Lernprozess wie z.B. zu Abizeiten raus bin.
Verstehst Du was ich meine?

Ganz ganz liebe Grüße und sei mir umärmelt.
corabora

Hallo Corabora!
Ich will dir um Gottes Willen das Studium nicht ausreden, es ist nur so, dass sich das meine Freundin auch bei weitem anders vorgestellt hat. Jegliches Privatleben ist zerstört, weil sie ständig in der Uni, im Labor oder zuhause hinter den Büchern hockt. Mich würde das abschrecken - naja, deshalb studiere ich das, was alle faulen Leute studieren - BWL

Was mein Studium macht? Manche Vorlesungen sind zum Dahinsiechen langweilig, manche total interessant. Ich freu mich auf jeden Fall auf's vierte Semester, weil ich mir dann eine Art kleine Auszeit gönne. Im Vierten hab ich nur noch zwei klitzekleine Schein zu schreiben, und so werde ich den Rest in PCPs (Personal Computer Praktika) verbringen, Sprachen lernen, jobben (mehr als jetzt) und es mir gut gehen lassen... Dieses Semester hab ich ziemlich viel vor mir, sechs Prüfungen, davon zwei "große", mit Durchfallquoten von immer rund 70 Prozent. Drück mir die Daumen, ja?

Der finanzielle Aspekt ist sowieso so eine Sache. Hast du denn die Möglichkeit, eventuell die ein oder andere Stunden weiter zu arbeiten? Wie schaut's bei dir mit Bafög aus, Kindergeld etc.?

Die Lernerei, ja die Lernerei: Als ich angefangen habe, zu studieren, war ich ja grad ein paar Monate aus der Lernerei draußen. Ich hab im April schriftliches und im Juni mündliches Abi gemacht und begann im Oktober zu studieren, und ich war auch total draußen. Daher hab ich mir das erste Semester als Orientierungsphase offen gelassen, ohne Stress und nichts. Ob das bei Medizin möglich ist, weiß ich nicht.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute und alles Glück der Welt!!!

*umärmelzurück*,

Layla

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6. Mai 2003 um 19:56
In Antwort auf BlackLayla

Hallo Corabora!
Ich will dir um Gottes Willen das Studium nicht ausreden, es ist nur so, dass sich das meine Freundin auch bei weitem anders vorgestellt hat. Jegliches Privatleben ist zerstört, weil sie ständig in der Uni, im Labor oder zuhause hinter den Büchern hockt. Mich würde das abschrecken - naja, deshalb studiere ich das, was alle faulen Leute studieren - BWL

Was mein Studium macht? Manche Vorlesungen sind zum Dahinsiechen langweilig, manche total interessant. Ich freu mich auf jeden Fall auf's vierte Semester, weil ich mir dann eine Art kleine Auszeit gönne. Im Vierten hab ich nur noch zwei klitzekleine Schein zu schreiben, und so werde ich den Rest in PCPs (Personal Computer Praktika) verbringen, Sprachen lernen, jobben (mehr als jetzt) und es mir gut gehen lassen... Dieses Semester hab ich ziemlich viel vor mir, sechs Prüfungen, davon zwei "große", mit Durchfallquoten von immer rund 70 Prozent. Drück mir die Daumen, ja?

Der finanzielle Aspekt ist sowieso so eine Sache. Hast du denn die Möglichkeit, eventuell die ein oder andere Stunden weiter zu arbeiten? Wie schaut's bei dir mit Bafög aus, Kindergeld etc.?

Die Lernerei, ja die Lernerei: Als ich angefangen habe, zu studieren, war ich ja grad ein paar Monate aus der Lernerei draußen. Ich hab im April schriftliches und im Juni mündliches Abi gemacht und begann im Oktober zu studieren, und ich war auch total draußen. Daher hab ich mir das erste Semester als Orientierungsphase offen gelassen, ohne Stress und nichts. Ob das bei Medizin möglich ist, weiß ich nicht.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute und alles Glück der Welt!!!

*umärmelzurück*,

Layla

Liebe Layla,
Du hast alle Daumen für Deine Prüfungen. Wünsch Dir ganz viel Wissen!!!

Irgendwie falle ich jedesmal vor der Wiederbewerbung in ein moralisches Loch...
Dieses Studium ist mir mehr als wichtig!!!! aber ich dendiere dazu mir zu überlegen was ich alles aufgebe und das wird von mal zu mal schlimmer.
Mein Freundeskreis hält mich für verrückt, daß ich dieses lange Studium machen und meinen Job aufgeben will, bei dieser Meinung bleiben sie auch behaarlich seit drei Jahren.
Eine Einschränkung habe ich für mich dieses Jahr aber doch vorgenommen, ich werde mich nur für Hannover und nicht mehr deutschlandweit bewerben. Ich denke anders kriege ich die finanzielle Situation trotz BaföG und Kindergeld nicht gebacken und ich mag auch einfach nicht schon wieder umziehen...

Gaaaaaaaaaaanz liebe Grüße.
Machs hübsch.
cora

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6. Mai 2003 um 20:24
In Antwort auf corabora

Liebe Layla,
Du hast alle Daumen für Deine Prüfungen. Wünsch Dir ganz viel Wissen!!!

Irgendwie falle ich jedesmal vor der Wiederbewerbung in ein moralisches Loch...
Dieses Studium ist mir mehr als wichtig!!!! aber ich dendiere dazu mir zu überlegen was ich alles aufgebe und das wird von mal zu mal schlimmer.
Mein Freundeskreis hält mich für verrückt, daß ich dieses lange Studium machen und meinen Job aufgeben will, bei dieser Meinung bleiben sie auch behaarlich seit drei Jahren.
Eine Einschränkung habe ich für mich dieses Jahr aber doch vorgenommen, ich werde mich nur für Hannover und nicht mehr deutschlandweit bewerben. Ich denke anders kriege ich die finanzielle Situation trotz BaföG und Kindergeld nicht gebacken und ich mag auch einfach nicht schon wieder umziehen...

Gaaaaaaaaaaanz liebe Grüße.
Machs hübsch.
cora

Liebe Corabora!
Ich wünsche dir wie gesagt viiiiiiiel Glück für deine erneute Bewerbung. Kannst du nicht mal bei der ZVS anrufen und dir eine Tendenz geben lassen? So nach dem Motto: "Meinen Sie, es könnte dieses Mal klappen?".

Ehrlichgesagt halte ich alle, die Medizin studieren wollen, für verrückt . Ich hätte die Nerven nicht, mich etliche Jahre hinzusetzen und zu lernen, zu lernen und zu lernen. Gut, ich bin auch nicht wirklich DIE Naturwissenschaftsmaschine, Wirtschaft und Mathematik sind's da schon eher... meine Prioritäten liegen einfach anders. Ich möchte schnell durch sein, mein Diplom in den Händen halten und gleich zu arbeiten beginnen, ohne "BWLler im Praktikum", sich beziehend auf die AiPlerzeit. Meine Freundin hat mal ausgerechnet, sie wäre mit 34 fertig mit allem. Zu dem Zeitpunkt arbeite ich, wenn alles gut geht, schon elf Jahre. Die Dimension ist einfach ganz anders. Ich möchte auch niemals nur für einen Beruf leben. Ich will in absehbarer Zeit eine Familie gründen, "seßhaft" werden (blöde Bezeichnung, aber mir fällt nichts besseres ein...), einfach meine private Zunkunft in den Händen halten. Bei Medizin geht dein Privatleben flöten, es sei denn, du bindest dir einen superlockeren Stundenplan vor, wirst aber nicht fertig, bevor du fünfzig bist.

Wie gesagt, ich wünsche dir alles Glück der Welt!!!

Ein dicker Knuddler an dich!

Furchtbar liebe Grüße

Layla

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6. Mai 2003 um 21:33
In Antwort auf BlackLayla

Liebe Corabora!
Ich wünsche dir wie gesagt viiiiiiiel Glück für deine erneute Bewerbung. Kannst du nicht mal bei der ZVS anrufen und dir eine Tendenz geben lassen? So nach dem Motto: "Meinen Sie, es könnte dieses Mal klappen?".

Ehrlichgesagt halte ich alle, die Medizin studieren wollen, für verrückt . Ich hätte die Nerven nicht, mich etliche Jahre hinzusetzen und zu lernen, zu lernen und zu lernen. Gut, ich bin auch nicht wirklich DIE Naturwissenschaftsmaschine, Wirtschaft und Mathematik sind's da schon eher... meine Prioritäten liegen einfach anders. Ich möchte schnell durch sein, mein Diplom in den Händen halten und gleich zu arbeiten beginnen, ohne "BWLler im Praktikum", sich beziehend auf die AiPlerzeit. Meine Freundin hat mal ausgerechnet, sie wäre mit 34 fertig mit allem. Zu dem Zeitpunkt arbeite ich, wenn alles gut geht, schon elf Jahre. Die Dimension ist einfach ganz anders. Ich möchte auch niemals nur für einen Beruf leben. Ich will in absehbarer Zeit eine Familie gründen, "seßhaft" werden (blöde Bezeichnung, aber mir fällt nichts besseres ein...), einfach meine private Zunkunft in den Händen halten. Bei Medizin geht dein Privatleben flöten, es sei denn, du bindest dir einen superlockeren Stundenplan vor, wirst aber nicht fertig, bevor du fünfzig bist.

Wie gesagt, ich wünsche dir alles Glück der Welt!!!

Ein dicker Knuddler an dich!

Furchtbar liebe Grüße

Layla

Meine liebe Layla...
ich weiß, daß es verrückt ist...
Wann ich mal irgendwann promovierter Facharzt bin wage ich gar nicht auszurechnen...

Ich arbeite und gehe darin voll auf! Das hat den Vorteil, daß ich immer in meinen Beruf zurück könnte, wenn ich das Studium nicht packe und das gibt irgendwie Sicherheit, aber es hat auch den Nachteil, daß man etwas vermissen kann...

Das das Privatleben flöten geht empfinde ich nicht als wirklich problematisch. Ich habe jetzt auch fast keins, aber ich habe auch keine feste Familienplanung für die nächsten zehn Jahre.

Gute Nacht und einen dicken Knuddelgruß.
corabora

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7. Mai 2003 um 19:22
In Antwort auf corabora

Meine liebe Layla...
ich weiß, daß es verrückt ist...
Wann ich mal irgendwann promovierter Facharzt bin wage ich gar nicht auszurechnen...

Ich arbeite und gehe darin voll auf! Das hat den Vorteil, daß ich immer in meinen Beruf zurück könnte, wenn ich das Studium nicht packe und das gibt irgendwie Sicherheit, aber es hat auch den Nachteil, daß man etwas vermissen kann...

Das das Privatleben flöten geht empfinde ich nicht als wirklich problematisch. Ich habe jetzt auch fast keins, aber ich habe auch keine feste Familienplanung für die nächsten zehn Jahre.

Gute Nacht und einen dicken Knuddelgruß.
corabora

Stimmt eigentlich,...
...liebe Cora, du bist ohnehin jetzt schon von morgens bis abends eingespannt. In sofern sollte das eigentlich kein Problem darstellen.

Ich kenne ehrlichgesagt genug Leute, die relativ spät angefangen haben, Medizin zu studieren. Wie alt bist du jetzt? 24, oder sowas, richtig? Hab letztens eine Frau kennengelernt, die hat nach der Schule gleich Kinder bekommen, und als sie größer wurden, hat sie beschlossen, das Abi nachzuholen, hat mit 1,irgendwas abgeschlossen und studiert nun im vierten Semester Medizin. Kannst dir ausrechnen, wie alt sie ist. Ich meine, sie sagte etwas von 32, ich kann's aber nicht beschwören.

Dein Vorteil ist halt, dass du weißt, in welches Metier du dich da begibst. Deine Absicherung, falls dir das Studium nicht gefallen sollte, ist halt eben deine Ausbildun, und da bist du ca. 99 Prozent der Medizinstudenten um einiges voraus.

In welche Richtung soll's denn später mal gehen?

Sag mir auf jeden Fall bescheid, was bei deiner Bewerbung 'rumgekommen ist, ja?

Re-Knuddelgruß!

Layla

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11. Mai 2003 um 21:49
In Antwort auf BlackLayla

Stimmt eigentlich,...
...liebe Cora, du bist ohnehin jetzt schon von morgens bis abends eingespannt. In sofern sollte das eigentlich kein Problem darstellen.

Ich kenne ehrlichgesagt genug Leute, die relativ spät angefangen haben, Medizin zu studieren. Wie alt bist du jetzt? 24, oder sowas, richtig? Hab letztens eine Frau kennengelernt, die hat nach der Schule gleich Kinder bekommen, und als sie größer wurden, hat sie beschlossen, das Abi nachzuholen, hat mit 1,irgendwas abgeschlossen und studiert nun im vierten Semester Medizin. Kannst dir ausrechnen, wie alt sie ist. Ich meine, sie sagte etwas von 32, ich kann's aber nicht beschwören.

Dein Vorteil ist halt, dass du weißt, in welches Metier du dich da begibst. Deine Absicherung, falls dir das Studium nicht gefallen sollte, ist halt eben deine Ausbildun, und da bist du ca. 99 Prozent der Medizinstudenten um einiges voraus.

In welche Richtung soll's denn später mal gehen?

Sag mir auf jeden Fall bescheid, was bei deiner Bewerbung 'rumgekommen ist, ja?

Re-Knuddelgruß!

Layla

Hi Layla...
ich würde gerne in die Anästhesie gehen, aber das entscheidet man, denke ich, erst endgültig während des Studiums.

Das Beispiel das Du beschrieben hast finde ich auf der total klasse, aber ich kann es mir für mich nicht vorstellen. Ich habe das Abi und die Ausbildung ja nicht im Eilverfahren durchgezogen um jetzt so zu stagnieren. Ich finde dieses Warten total ärgerlich.
Um die letzten drei Jahre bin ich nicht traurig, denn ich hab die Ausbildung gemacht, in meinem Beruf gearbeitet und viele Erfahrungen gesammelt, aber jetzt kanns auch endlich weitergehen. Verstehst Du was ich meine? Ich starte diesen Monat in mein zweites Berufsjahr und es passiert einfach nicht mehr wirklich viel neues und es gibt wenig dazuzulernen. So sehr ich meine Arbeit auch schätze und wirklich darin aufgehe, ich fühle mich mit 21 einfach zu jung um nur diesem eingefahrenen Arbeitsalltag zu folgen.

Ich halte Dich auf alle Fälle auf dem laufenden, aber bis die Entscheidung kommt dauert es ja noch... leider.

Liebste Grüße.
cora

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14. Mai 2003 um 20:01
In Antwort auf corabora

Hi Layla...
ich würde gerne in die Anästhesie gehen, aber das entscheidet man, denke ich, erst endgültig während des Studiums.

Das Beispiel das Du beschrieben hast finde ich auf der total klasse, aber ich kann es mir für mich nicht vorstellen. Ich habe das Abi und die Ausbildung ja nicht im Eilverfahren durchgezogen um jetzt so zu stagnieren. Ich finde dieses Warten total ärgerlich.
Um die letzten drei Jahre bin ich nicht traurig, denn ich hab die Ausbildung gemacht, in meinem Beruf gearbeitet und viele Erfahrungen gesammelt, aber jetzt kanns auch endlich weitergehen. Verstehst Du was ich meine? Ich starte diesen Monat in mein zweites Berufsjahr und es passiert einfach nicht mehr wirklich viel neues und es gibt wenig dazuzulernen. So sehr ich meine Arbeit auch schätze und wirklich darin aufgehe, ich fühle mich mit 21 einfach zu jung um nur diesem eingefahrenen Arbeitsalltag zu folgen.

Ich halte Dich auf alle Fälle auf dem laufenden, aber bis die Entscheidung kommt dauert es ja noch... leider.

Liebste Grüße.
cora

Ist doch alles nicht so schlimm...
Liebe Cora,

das Studium ist nicht halb so schlimm wie es oben dargestellt ist. Ich bin gerade im PJ, und das einzig echt stressige war das Physikum zum Abschluss der Vorklinkik. Man muss schon viel lernen, aber dass man gar kein Privatleben hat und den ganzen Tag in der Uni hängt, stimmt echt nicht. Wenn Du Dir eine kleine statistische Doktorarbeit suchst, ist auch das kein Problem. Ich selbst hab was aufwändiges experimentelles gemacht, und dass war der einzige Mega-Zeitfresser im klinischen Abschnitt.zt gefällt. Jetzt finde ich es total klasse, praktisch mit Patienten zu arbeiten. Ich selbst bin zwar mit 24 Semesterkücken, aber einige meiner Komillitonen sind deutlich älter. Für einige war es Zweitstudium, so dass viele im ersten Semester schon über 25 oder fast schon 30 waren. Und falls Du echt in die Anästhesie gehen willst, könntest Du ja relativ schnell recht selbstständig arbeiten.
Also, bloß nicht entmutigen lassen!!

Liebe Grüße Lichtbraut

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