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Wie kann man flügge werden

24. September 2016 um 12:24

Hallo,

ich bin 18 und fange ab Oktober an, an einer privaten Hochschule zu studieren. Da die Hochschule nur 10km entfernt ist, bleibe ich zuhause wohnen. Die Finanzierung regel ich über einen Studentenkredit, für den glücklicherweise NUR ICH verantwortlich bin.

Soweit alles gut, aber ich fühle mich seit einiger Zeit sehr eingeengt und total unwohl. In meiner Familie haben ALLE studiert und auch so wissen meine Eltern/Großeltern etc. immer alles besser. Das tuen sie ja auch, aber es ist auch sehr nervig. Meine Familie gibt mir immer Tips, das ist ja auch lieb gemeint und sie wissen ja auch vieles besser, denn wir haben fast alle Abschlüsse in der Familie (Mathe, Germanistik, BWL, Literatur, Psychologie, Informatik..), dementsprechend gibt es auch viele "Expertenmeinungen", aber trotzdem nervt es oft, wenn mir immer gesagt wird, worauf ich achten muss, wie ich lernen muss, was ich gut können werde und was nicht etc..

Das in Kombination mit der Wohnsituation gibt mir total das Gefühl unselbstständig zu sein. Ich stelle es mir schon sehr cool vor, in einer anderen Stadt alleine bzw in einem Wohnheim zu wohnen und voll ins kalte Wasserzu springen.

Aber dieser Studiengang ist einzigartig und bietet sehr gut Berufschancen und deckt dazu auch meine Interessen ab.

Ich bezweifle nur, ob ich das hier noch länger aushalte. Ich habe das Gefühl, gefangen und zu sein und nichts ALLEINE schaffen zu können, aber es wäre ja dumm, nur für mein Freiheitsgefühl auszuziehen (oder?).

Kann mir jemand Tips geben? Wie schätzt ihr das ein?

Vielen Dank fürs lesen :





24. September 2016 um 12:24

Hallo,

ich bin 18 und fange ab Oktober an, an einer privaten Hochschule zu studieren. Da die Hochschule nur 10km entfernt ist, bleibe ich zuhause wohnen. Die Finanzierung regel ich über einen Studentenkredit, für den glücklicherweise NUR ICH verantwortlich bin.

Soweit alles gut, aber ich fühle mich seit einiger Zeit sehr eingeengt und total unwohl. In meiner Familie haben ALLE studiert und auch so wissen meine Eltern/Großeltern etc. immer alles besser. Das tuen sie ja auch, aber es ist auch sehr nervig. Meine Familie gibt mir immer Tips, das ist ja auch lieb gemeint und sie wissen ja auch vieles besser, denn wir haben fast alle Abschlüsse in der Familie (Mathe, Germanistik, BWL, Literatur, Psychologie, Informatik..), dementsprechend gibt es auch viele "Expertenmeinungen", aber trotzdem nervt es oft, wenn mir immer gesagt wird, worauf ich achten muss, wie ich lernen muss, was ich gut können werde und was nicht etc..

Das in Kombination mit der Wohnsituation gibt mir total das Gefühl unselbstständig zu sein. Ich stelle es mir schon sehr cool vor, in einer anderen Stadt alleine bzw in einem Wohnheim zu wohnen und voll ins kalte Wasserzu springen.

Aber dieser Studiengang ist einzigartig und bietet sehr gut Berufschancen und deckt dazu auch meine Interessen ab.

Ich bezweifle nur, ob ich das hier noch länger aushalte. Ich habe das Gefühl, gefangen und zu sein und nichts ALLEINE schaffen zu können, aber es wäre ja dumm, nur für mein Freiheitsgefühl auszuziehen (oder?).

Kann mir jemand Tips geben? Wie schätzt ihr das ein?

Vielen Dank fürs lesen :





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25. September 2016 um 7:10

Re: 'Wie kann man flügge werden'
hi lojolo,

ich verstehe es, dass die situation nicht leicht für dich ist. jeder sollte seine eigenen erfahrungen machen und ich kann es auch absolut nachvollziehen, dass du etwas abstand brauchst und deinen eigenen haushalt schmeißen möchtest. sicherlich ist die entscheidung finanziell gesehen wohl sinnvoller, bei deinen eltern zu bleiben, aber selbst wenn es eben sehr kostspielig ist: rechne doch mal durch, was dich ein wg-zimmer oder ein wohnheimszimmer in deiner studienstadt kosten würde. deine gründe sind ja nachvollziehbar und wenn es dir so viel wert ist, dann kann es sein, dass sich es lohnt, das geld in die hand zu nehmen. du wirkst nicht, als würdest du überstürzt handeln. rede doch vielleicht nach einer kalkulation mal mit deinen eltern über dein problem. vielleicht schaffen sie es ja auch erst einmal, sich zurückzuhalten, sodass du den abstand dann noch nicht brauchst?

lg lovely0435

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25. September 2016 um 13:31

Du musst lernen
deinen Abstand zu definieren und anderen Grenzen zu setzen. Deine Familie wird dein Leben lang irgendwelche Ratschläge beisteuern. Aktuell mag das zum Thema Studium sein. Später ist es dann die Wohunung, das erste Kind, der Partner. Und selbst wenn du weit weg gehen würdest, das begrenzt es nur etwas.
Daher ist es im Leben essentiell, übergriffiges Verhalten von anderen ganz klar anzusprechen.
Ich bin jetzt 32 und wir erwarten unser erstes Kind. Ich wohne natürlich mit meinem Mann, aber im Umkreis der gleichen Großstadt. Und meine Mutter ist jemand, der sich gern einmischt. Wir reiben uns momentan ziemlich, aber das gehört eben dazu. Soll heißen: Du könntest auch nach Timbuktu ziehen, solange solche Dinge von dir nicht gehandhabt werden, ändert das nichts.

Wann man daheim auszieht, ist wirklich unterschiedlich. Ich war 27, mit 30 habe ich zudem nochmals für ca. ein Jahr einen zweiten Wohnsitz bei meinen Eltern gehabt für 3-4 Tage die Woche. Mein Mann dagegen musste mit 19 irgendwie raus zum Studium. Leider sind seine Eltern dadurch jetzt auch 800km weg.

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