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Tierversuche und Tierverbrauch im Studium...

10. Januar 2004 um 12:46

"Wer Biologe, Biologielehrer, Arzt oder Tierarzt werden möchte, wird an den meisten deutschen Universitäten gleich zu Beginn seines Studiums mit Tierversuchen bzw. dem sogenannten Tierverbrauch konfrontiert. Darunter versteht man die Verwendung eigens zu Studienzwecken getöteter Tiere. In den Praktika zur Morphologie werden Tiere verschiedener Arten getötet und seziert, um den grundlegenden Aufbau der unterschiedlichen Organisationsformen im Tierreich darzustellen. In den Kursen der Physiologie, der Lehre von den Lebensvorgängen, werden besonders häufig die Organe zuvor getöteter Frösche verwendet. Auch Tierversuche, also Experimente am lebenden Tier, wie zum Beispiel Kreislauf-Versuche am narkotisierten Kaninchen, sind im Physiologie-Praktikum üblich. Doch bei der Durchführung solcher Praktika sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Es handelt sich dabei lediglich um die Vermittlung und Veranschaulichung längst bekannten Lehrbuchwissens. (...)"

Quelle:

http://satis.tierrechte.de

Informiert Euch - für ein Studium ohne Tiermissbrauch! Hier findet ihr umfangreiche Informationen zu diesem Thema!

Ferner:
www.aerzte-gegen-tierversuche.de

Auch interessant:
www.aerzte-fuer-vegetarismus.de


Gruß

Cath




Mehr lesen
7. Februar 2004 um 2:07

Gut zu wissen...
... überlege auch schon, ob ich Medizin studieren will...

Habe eine Bekannte, die auf jeden Fall in diesem Bereich tätig werden will. Der leite ich die Informationen auf jeden Fall weiter.

Guter Tipp! Danke!

Sandal

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14. Februar 2004 um 23:51

Menschenverbrauch
Es wird auch an Leichen seziert. Menschliche, meine ich. Interessant, daß Frösche mehr zu interessieren scheinen als die Herkunft der menschlichen Versuchsobjekte.

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15. Februar 2004 um 8:05
In Antwort auf leiche

Menschenverbrauch
Es wird auch an Leichen seziert. Menschliche, meine ich. Interessant, daß Frösche mehr zu interessieren scheinen als die Herkunft der menschlichen Versuchsobjekte.

Menschenversuche
Bei "Leiche" hat vermutlich schon der Verwesungsprozess eingesetzt - oder er/sie schreibt gerne über Themen, ohne sich informiert zu haben.

Für mich - als Mensch - ist es wichtig, dass AM MENSCHEN geforscht wird. Was nützt es einem Krebspatienten, wenn man einen Frosch seziert? Alleine das Hüftgelenk ist zum Beispiel bei einem Ochsen ganz anders aufgebaut als beim Menschen, was im Mittelalter zu einigen Verwirrungen geführt hat.

Wir reden nicht von grausamen Menschenversuchen, wenn wir gegen Tierversuche sind. Aber wir reden von in-vitro-Forschung (= Reagenzglas) und jeder halbwegs vernünftige Mensch ist gegen jeglichen Versuch am Mitgeschöpf Tier.

Eine Liste der Risikomedikamente, die "erfolgreich" am Tier getestet wurden und beim Menschen schlimmste Nebenwirkungen hatten, kann man auf www.aerzte-gegen-tierversuche downloaden. Contergan, Diane und Lipobay sind nur zwei Beispiele einer langen Liste, die sich endlos weiterführen lässt.

Die Diskussion hier finde ich sehr interessant, solche Informationen sollten überall verbreitet werden (an Cath). Aber wie Du siehst besteht in einem Forum wie hier immer die Gefahr, dass Möchte-Gern-Spezialisten ihren dämlichen Senf dazu geben. Die wenigsten Menschen wissen oder wollen wissen, dass Tierversuche den Fortschritt in der Medizin blockieren. Der Mensch ist keine Maus und Tierversuche sollten in der heutigen Zeit längst Geschichte sein.

Gegen freiwillige Probanden, mit entsprechender Vorerkrankung oder für Hauttests etc. ist meiner Meinung nach nichts einzuwenden. Denn nur wenn unter professioneller Aufsicht ein Medikament am Menschen getestet wird, kann man sehen, welche Nebenwirkungen AM MENSCHEN zu erwarten sind.

Wollen hoffen, dass sich doch einige vorab informieren, bevor sie hier wieder pro-Tierversuche argumentieren.

Klaus
(Med-Student)

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19. Februar 2004 um 19:59
In Antwort auf studentenboy

Menschenversuche
Bei "Leiche" hat vermutlich schon der Verwesungsprozess eingesetzt - oder er/sie schreibt gerne über Themen, ohne sich informiert zu haben.

Für mich - als Mensch - ist es wichtig, dass AM MENSCHEN geforscht wird. Was nützt es einem Krebspatienten, wenn man einen Frosch seziert? Alleine das Hüftgelenk ist zum Beispiel bei einem Ochsen ganz anders aufgebaut als beim Menschen, was im Mittelalter zu einigen Verwirrungen geführt hat.

Wir reden nicht von grausamen Menschenversuchen, wenn wir gegen Tierversuche sind. Aber wir reden von in-vitro-Forschung (= Reagenzglas) und jeder halbwegs vernünftige Mensch ist gegen jeglichen Versuch am Mitgeschöpf Tier.

Eine Liste der Risikomedikamente, die "erfolgreich" am Tier getestet wurden und beim Menschen schlimmste Nebenwirkungen hatten, kann man auf www.aerzte-gegen-tierversuche downloaden. Contergan, Diane und Lipobay sind nur zwei Beispiele einer langen Liste, die sich endlos weiterführen lässt.

Die Diskussion hier finde ich sehr interessant, solche Informationen sollten überall verbreitet werden (an Cath). Aber wie Du siehst besteht in einem Forum wie hier immer die Gefahr, dass Möchte-Gern-Spezialisten ihren dämlichen Senf dazu geben. Die wenigsten Menschen wissen oder wollen wissen, dass Tierversuche den Fortschritt in der Medizin blockieren. Der Mensch ist keine Maus und Tierversuche sollten in der heutigen Zeit längst Geschichte sein.

Gegen freiwillige Probanden, mit entsprechender Vorerkrankung oder für Hauttests etc. ist meiner Meinung nach nichts einzuwenden. Denn nur wenn unter professioneller Aufsicht ein Medikament am Menschen getestet wird, kann man sehen, welche Nebenwirkungen AM MENSCHEN zu erwarten sind.

Wollen hoffen, dass sich doch einige vorab informieren, bevor sie hier wieder pro-Tierversuche argumentieren.

Klaus
(Med-Student)

Auch auf die Gefahr hin...
dass ich als Kritiker sofort als "Möchtegern-Spezialist" hingestellt werde, möchte ich doch was dazu sagen. Sofern die In-Vitro für das einzelne zu testende Medikament möglich ist, bin ich auch dafür, keine Frage. Aber Medikamente gleich an Menschen zu testen, finde ich entsetzlich! Was verstehst du denn unter "freiwilligen Probanden"??? Hast du als Med-Student schon mal überlegt, wieviel Testpersonen man bräuchte, und wieviele es für jedes Medikament "mit entsprechender Vorerkrankung" gibt??? Sei realistisch: Testpersonen wären in der Regel veschuldete Leute, die meinen, so an schnelles Geld zu kommen, und überhaupt nicht wissen, was da eigentlich mit ihnen gemacht wird!
Oder meinst du, "gut, wenn sich genug dumme finden, selber schuld"? Im Übrigen kann man an der Reaktion mit Tieren schon die meisten Wirkungen feststellen, und anschliessend gibt es immer noch menschliche Testpersonen, bevor das Mittel auf den markt kommt.
Bevor man also von den Tierversuchen wegkann, muß man erstmal adäquate Ersatzmethoden entwickeln.
Für's wenigstens drüber-nachdenken wäre ich schon sehr dankbar...

Jotte
(Bio-Studentin!)

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21. Februar 2004 um 1:56
In Antwort auf jotte

Auch auf die Gefahr hin...
dass ich als Kritiker sofort als "Möchtegern-Spezialist" hingestellt werde, möchte ich doch was dazu sagen. Sofern die In-Vitro für das einzelne zu testende Medikament möglich ist, bin ich auch dafür, keine Frage. Aber Medikamente gleich an Menschen zu testen, finde ich entsetzlich! Was verstehst du denn unter "freiwilligen Probanden"??? Hast du als Med-Student schon mal überlegt, wieviel Testpersonen man bräuchte, und wieviele es für jedes Medikament "mit entsprechender Vorerkrankung" gibt??? Sei realistisch: Testpersonen wären in der Regel veschuldete Leute, die meinen, so an schnelles Geld zu kommen, und überhaupt nicht wissen, was da eigentlich mit ihnen gemacht wird!
Oder meinst du, "gut, wenn sich genug dumme finden, selber schuld"? Im Übrigen kann man an der Reaktion mit Tieren schon die meisten Wirkungen feststellen, und anschliessend gibt es immer noch menschliche Testpersonen, bevor das Mittel auf den markt kommt.
Bevor man also von den Tierversuchen wegkann, muß man erstmal adäquate Ersatzmethoden entwickeln.
Für's wenigstens drüber-nachdenken wäre ich schon sehr dankbar...

Jotte
(Bio-Studentin!)

Wie schon in meinem (Cath) Beitrag erwähnt ...
... informiere Dich auf der Ärzte-Homepage. Da findest Du alle Antworten auf Deine Fragen.

Auch auf "Versuche am Menschen". Da Du so argumentierst, wie hier hinterlegt, gehe ich davon aus, dass Du noch keinen Blick in die einzelnen Downloads geworfen hast, die auf der Homepage zur Verfügung gestellt werden.

Dort kommen wissenschaftliche Größen zu Wort, von denen mancher Student noch weit, weit entfernt ist. Beispiel für einen Tierversuchsgegner ist Prof. Croce, der selbst einmal experimentiert hat und von sich sagt, dass er sich nicht als Tierfreund bezeichnen würde. Aber er selbst ist nach all den Jahren zum Tierversuchsgegner geworden. Berühmte Chirurgen ebenso (Siehe Buch "1000 Ärzte gegen Tierversuche")

Also informiere Dich, bevor Du hier FÜR Tierversuche argumentierst. Denn selbst nach einem Tierversuch, wird das Medikament immer ein erstes Mal einem Menschen verabreicht. Und erst dann weiß man, wie es am Menschen wirkt. Bei Contagan war man ja auch sooo sicher, nicht wahr ??? Lipobay?! Es gibt unter www.aerzte-gegen-tierversuche / service / kostenloser Download eine lange Liste von Medikamenten, die am Tier getestet wurden, und beim Menschen schlimmste Nebenwirkungen zeigten (die Liste selbst ist nur ein Auszug von viel mehr Medikamenten).

Wenn Du Dich vor Deinem Beitrag informiert hättest, wüsstest Du, dass es bereit unzählige Ersatzmethoden gibt. Ich (und sicher auch andere) verlasse mich bei diesem Thema jedenfalls lieber auf die Aussagen von Wissenschaftlern mit Erfahrung, die nicht am Ruhm oder Geld interessiert sind. Wie schon der ehemalige Experimentator Dr. Christopher Andegger sagt, sind Tierversuchsbefürworter entweder Menschen, die keine Ahnung haben oder Menschen, die damit Geld verdienen (Infos unter: http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm

Um Dir und anderen die Arbeit zu erleichtern, hier noch ein Link zu wissenschaftlichen Aussagen gegen das grausame Experiment mit unseren Mitgeschöpfen:

http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm


http://aerzte-gegen-tierversuche.tierrechte.de/con-tent/docs/pdf/de/mythos_vom_tierversuch.pdf


(Auszug: "Die Säulen
des klassischen medizinischen Wissens
waren nicht Tierversuche, obwohl es
diese in geringem Umfang auch schon vor
Jahrtausenden gab, sondern die
Beobachtung von gesunden und kranken
Menschen und Tieren. Auch die als sehr
erfolgreich bekannte Erfahrungsheilkunde
fremder Kulturen wie etwa der
Chinesen oder der Indianer Nord- und
Südamerikas kennt den Tierversuch nicht.
Aber selbst unser neuzeitliches medizinisches
Wissen beruht zu einem erheblichen
Teil gar nicht auf Tierversuchen
oder wurde erst nachträglich an Tieren
bestätigt. So wurden beispielsweise
Medikamente wie Acetylsalicylsäure
gegen Fieber oder Phenobarbital als
Schlafmittel bzw. Epilepsiemittel, die
Entdeckung des Vitamin C gegen Scorbut
ohne Tierversuche entwickelt. Der
Mythos vom Tierversuch als Basis für
medizinisches Wissen löst sich bei
genauerer Betrachtung in Luft auf. (...)"


Wenn man Dich so reden hört, könnte man glatt meinen, Dir würde der Spaß am Biologie-Studium entgehen, wenn Du nicht am Tier herumexperimentieren könntest! Oder hast Du Angst, dass Du erkennst, dass es auch anders geht? Dann müsstest Du eventuell glatt aktiv werden und Dich nach einer anderen Uni umsehen (Tipps für Studenten gibts bei SATIS). Oder Dir eingestehen, dass Dir die vor Angst aufgerissenen Augen und das schmerzvolle Leid unserer Mitgeschöpfe schlichtweg egal sind. Auch im Bio-Studium kommt es doch vor, dass einem Frosch ohne Betäubung der Kopf mit einer Schere abgeschnitten wird. Wie barbarisch muss man sein, um da noch diese unwissenschaftliche Methode in Frage zu stellen?!

Was auch immer das Ausrufezeichen hinter der "Biologie-Studentin" sollte - die Aussagen von wissenschaftlichen Koriphäen sind zumindest mir wichtiger. Und nachdem ich unzählige Aussagen von Wissenschaftlern GEGEN Tierversuche gelesen habe, kann ich bei solchen gedankenlosen Äußerungen nur den Kopf schütteln. Kadavergehorsam nennt man es auch, wenn Menschen einfach eine Überzeugung anderer annehmen. Pech, wenn der andere ein Vivisektor aus Überzeugung ist (oder nennen wir ihn einfach Sadist).

Cath

P. S.:

Klaus, an welcher Uni studierst Du? Wie gehst Du vor, um tierversuchsfrei vorwärts zu kommen. Ich weiß, es ist möglich, wenn auch (noch) nicht einfach. In Holland soll es ja neuerdings ein Studium OHNE Tierqualen/Tierversuche geben. Der Deutsche indessen labert nur weiterhin das nach, was irgendwelche Spinner, die ohnehin kein Mitgefühl haben, im OP- oder Hörsaal von sich geben...

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21. Februar 2004 um 11:09
In Antwort auf cathleen82

Wie schon in meinem (Cath) Beitrag erwähnt ...
... informiere Dich auf der Ärzte-Homepage. Da findest Du alle Antworten auf Deine Fragen.

Auch auf "Versuche am Menschen". Da Du so argumentierst, wie hier hinterlegt, gehe ich davon aus, dass Du noch keinen Blick in die einzelnen Downloads geworfen hast, die auf der Homepage zur Verfügung gestellt werden.

Dort kommen wissenschaftliche Größen zu Wort, von denen mancher Student noch weit, weit entfernt ist. Beispiel für einen Tierversuchsgegner ist Prof. Croce, der selbst einmal experimentiert hat und von sich sagt, dass er sich nicht als Tierfreund bezeichnen würde. Aber er selbst ist nach all den Jahren zum Tierversuchsgegner geworden. Berühmte Chirurgen ebenso (Siehe Buch "1000 Ärzte gegen Tierversuche")

Also informiere Dich, bevor Du hier FÜR Tierversuche argumentierst. Denn selbst nach einem Tierversuch, wird das Medikament immer ein erstes Mal einem Menschen verabreicht. Und erst dann weiß man, wie es am Menschen wirkt. Bei Contagan war man ja auch sooo sicher, nicht wahr ??? Lipobay?! Es gibt unter www.aerzte-gegen-tierversuche / service / kostenloser Download eine lange Liste von Medikamenten, die am Tier getestet wurden, und beim Menschen schlimmste Nebenwirkungen zeigten (die Liste selbst ist nur ein Auszug von viel mehr Medikamenten).

Wenn Du Dich vor Deinem Beitrag informiert hättest, wüsstest Du, dass es bereit unzählige Ersatzmethoden gibt. Ich (und sicher auch andere) verlasse mich bei diesem Thema jedenfalls lieber auf die Aussagen von Wissenschaftlern mit Erfahrung, die nicht am Ruhm oder Geld interessiert sind. Wie schon der ehemalige Experimentator Dr. Christopher Andegger sagt, sind Tierversuchsbefürworter entweder Menschen, die keine Ahnung haben oder Menschen, die damit Geld verdienen (Infos unter: http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm

Um Dir und anderen die Arbeit zu erleichtern, hier noch ein Link zu wissenschaftlichen Aussagen gegen das grausame Experiment mit unseren Mitgeschöpfen:

http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm


http://aerzte-gegen-tierversuche.tierrechte.de/con-tent/docs/pdf/de/mythos_vom_tierversuch.pdf


(Auszug: "Die Säulen
des klassischen medizinischen Wissens
waren nicht Tierversuche, obwohl es
diese in geringem Umfang auch schon vor
Jahrtausenden gab, sondern die
Beobachtung von gesunden und kranken
Menschen und Tieren. Auch die als sehr
erfolgreich bekannte Erfahrungsheilkunde
fremder Kulturen wie etwa der
Chinesen oder der Indianer Nord- und
Südamerikas kennt den Tierversuch nicht.
Aber selbst unser neuzeitliches medizinisches
Wissen beruht zu einem erheblichen
Teil gar nicht auf Tierversuchen
oder wurde erst nachträglich an Tieren
bestätigt. So wurden beispielsweise
Medikamente wie Acetylsalicylsäure
gegen Fieber oder Phenobarbital als
Schlafmittel bzw. Epilepsiemittel, die
Entdeckung des Vitamin C gegen Scorbut
ohne Tierversuche entwickelt. Der
Mythos vom Tierversuch als Basis für
medizinisches Wissen löst sich bei
genauerer Betrachtung in Luft auf. (...)"


Wenn man Dich so reden hört, könnte man glatt meinen, Dir würde der Spaß am Biologie-Studium entgehen, wenn Du nicht am Tier herumexperimentieren könntest! Oder hast Du Angst, dass Du erkennst, dass es auch anders geht? Dann müsstest Du eventuell glatt aktiv werden und Dich nach einer anderen Uni umsehen (Tipps für Studenten gibts bei SATIS). Oder Dir eingestehen, dass Dir die vor Angst aufgerissenen Augen und das schmerzvolle Leid unserer Mitgeschöpfe schlichtweg egal sind. Auch im Bio-Studium kommt es doch vor, dass einem Frosch ohne Betäubung der Kopf mit einer Schere abgeschnitten wird. Wie barbarisch muss man sein, um da noch diese unwissenschaftliche Methode in Frage zu stellen?!

Was auch immer das Ausrufezeichen hinter der "Biologie-Studentin" sollte - die Aussagen von wissenschaftlichen Koriphäen sind zumindest mir wichtiger. Und nachdem ich unzählige Aussagen von Wissenschaftlern GEGEN Tierversuche gelesen habe, kann ich bei solchen gedankenlosen Äußerungen nur den Kopf schütteln. Kadavergehorsam nennt man es auch, wenn Menschen einfach eine Überzeugung anderer annehmen. Pech, wenn der andere ein Vivisektor aus Überzeugung ist (oder nennen wir ihn einfach Sadist).

Cath

P. S.:

Klaus, an welcher Uni studierst Du? Wie gehst Du vor, um tierversuchsfrei vorwärts zu kommen. Ich weiß, es ist möglich, wenn auch (noch) nicht einfach. In Holland soll es ja neuerdings ein Studium OHNE Tierqualen/Tierversuche geben. Der Deutsche indessen labert nur weiterhin das nach, was irgendwelche Spinner, die ohnehin kein Mitgefühl haben, im OP- oder Hörsaal von sich geben...

Einspruch, Spekulatius!
Da hat mich wohl jemand nicht ganz verstanden. Also, erstmal besteht ein Bio-Studium aus weit mehr als Tierversuchen, zweitens finde ich auch, es müsste nicht sein, ist aber nunmal in Deutschland überall so. ICH habe lediglich kritisiert, dass Klaus meinte, man sollte Medikamente lieber gleich an Menschen testen. Solche In-Vitro-Methoden können (meiner meinung) eben auch nicht den Effekt am Menschen genau berechnen lassen, aber das Tier nicht als Zwischenstufe einzubauen finde ich sehr sehr riskant. Meine Meinung zu potentiellen "Testpersonen" siehe oben. Abgesehen davon, dein Argument vonwegen "Medizin-Geschichte ohne Tierversuche": Meinetwegen gab es da auch Fortschritte, aber auch jede Menge ganz schön schlechter Ideen, ich sag nur Aderlass, Kopf aufbohren und solche Sachen.

Außerdem finde ich, dass das nicht gerade das größte Problem der Menschheit zur Zeit ist. Warum setzt du dich nicht lieber dafür ein, das in den Mittelmeerländern keine Strassen-Hunde und -Katzen mehr vergiftet werden (und zwar für nichts und wieder nichts)? Oder linderst den Hunger in der Welt? Kannst auch Afrikaner davon abhalten, Säuglinge zu vergewaltigen, weil sie denken, das würde sie von AIDS heilen. Toll, diese traditionelle Afrikanische Medizin, wer braucht da noch Schulmedizin??? Ich mein ja nur so.
Ich finde, du hast da eine sehr einseitige Betrachtungsweise, und hörst auch nur auf das, was deine Tausend Ärzte oder wer auch immer sagen, ohne dir die Gegenseite überhaupt anzuhören, und bezeichnest lieber alle pauschal als Sardisten. Wo wir dann auch wieder bei "einfach eine Überzeugung anderer annehmen" wären!
Ich hab mir das mal durchgelesen und finde das ist ausserordentlich subjektiv geschriebene, extremistische Propaganda. Klingt wie ein Guru, meiner Meinung nach... guckt auch so, by the way...
Abgesehen davon brauchten die Indianerstämme Südamerikas keine Tierversuche, weil sie ihre Medizin gleich am Menschen ausprobierten. Bravo...
Und zum Schluß: ich habe noch nie davon gehört, das irgendjemand einem Frosch bei lebendigem Leibe den Kopf abgeschnitten hat. Das hätte auch überhaut keinen Sinn, es werden zwar auch Versuche an lebenden Tieren gemacht, aber wenn ein Tier getötet werden muss, wird es vergast und nicht der Kopf abgeschnitten! Und ich kann dir versichern, das wohl keiner in den Labors eine besondere Freude am Tiere quälen hat, dann würde er nämlich ganz schnell rausgeschmissen...
Ich rate dir, dich erstmal aus mehr als ein, zwei einseitigen Quellen zu informieren, bevor du hier andere beleidigst!
Naja, trotzdem noch einen schönen Tag

Jotte

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21. Februar 2004 um 11:28
In Antwort auf jotte

Einspruch, Spekulatius!
Da hat mich wohl jemand nicht ganz verstanden. Also, erstmal besteht ein Bio-Studium aus weit mehr als Tierversuchen, zweitens finde ich auch, es müsste nicht sein, ist aber nunmal in Deutschland überall so. ICH habe lediglich kritisiert, dass Klaus meinte, man sollte Medikamente lieber gleich an Menschen testen. Solche In-Vitro-Methoden können (meiner meinung) eben auch nicht den Effekt am Menschen genau berechnen lassen, aber das Tier nicht als Zwischenstufe einzubauen finde ich sehr sehr riskant. Meine Meinung zu potentiellen "Testpersonen" siehe oben. Abgesehen davon, dein Argument vonwegen "Medizin-Geschichte ohne Tierversuche": Meinetwegen gab es da auch Fortschritte, aber auch jede Menge ganz schön schlechter Ideen, ich sag nur Aderlass, Kopf aufbohren und solche Sachen.

Außerdem finde ich, dass das nicht gerade das größte Problem der Menschheit zur Zeit ist. Warum setzt du dich nicht lieber dafür ein, das in den Mittelmeerländern keine Strassen-Hunde und -Katzen mehr vergiftet werden (und zwar für nichts und wieder nichts)? Oder linderst den Hunger in der Welt? Kannst auch Afrikaner davon abhalten, Säuglinge zu vergewaltigen, weil sie denken, das würde sie von AIDS heilen. Toll, diese traditionelle Afrikanische Medizin, wer braucht da noch Schulmedizin??? Ich mein ja nur so.
Ich finde, du hast da eine sehr einseitige Betrachtungsweise, und hörst auch nur auf das, was deine Tausend Ärzte oder wer auch immer sagen, ohne dir die Gegenseite überhaupt anzuhören, und bezeichnest lieber alle pauschal als Sardisten. Wo wir dann auch wieder bei "einfach eine Überzeugung anderer annehmen" wären!
Ich hab mir das mal durchgelesen und finde das ist ausserordentlich subjektiv geschriebene, extremistische Propaganda. Klingt wie ein Guru, meiner Meinung nach... guckt auch so, by the way...
Abgesehen davon brauchten die Indianerstämme Südamerikas keine Tierversuche, weil sie ihre Medizin gleich am Menschen ausprobierten. Bravo...
Und zum Schluß: ich habe noch nie davon gehört, das irgendjemand einem Frosch bei lebendigem Leibe den Kopf abgeschnitten hat. Das hätte auch überhaut keinen Sinn, es werden zwar auch Versuche an lebenden Tieren gemacht, aber wenn ein Tier getötet werden muss, wird es vergast und nicht der Kopf abgeschnitten! Und ich kann dir versichern, das wohl keiner in den Labors eine besondere Freude am Tiere quälen hat, dann würde er nämlich ganz schnell rausgeschmissen...
Ich rate dir, dich erstmal aus mehr als ein, zwei einseitigen Quellen zu informieren, bevor du hier andere beleidigst!
Naja, trotzdem noch einen schönen Tag

Jotte

Ach vergiss es einfach
hab gerade mal deine Einträge im küchenforum gelesen, cath, du bist ja wirklich so eine radikale auf-die-Strasse-Geherin, die alle leute unbedingt zu ihrem Glauben bekehren muss. Bitte, jedem seine Meinung, aber versuch doch nicht ständig, deine allen anderen aufzuzwängen und jeden zu beleidigen, der eine andere hat. Schon mal von Toleranz gehört? Mit dir kann man ja nicht mal vernünftig diskutieren. Schade, ich habe soviel zeit verschwendet...

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21. Februar 2004 um 18:40
In Antwort auf jotte

Einspruch, Spekulatius!
Da hat mich wohl jemand nicht ganz verstanden. Also, erstmal besteht ein Bio-Studium aus weit mehr als Tierversuchen, zweitens finde ich auch, es müsste nicht sein, ist aber nunmal in Deutschland überall so. ICH habe lediglich kritisiert, dass Klaus meinte, man sollte Medikamente lieber gleich an Menschen testen. Solche In-Vitro-Methoden können (meiner meinung) eben auch nicht den Effekt am Menschen genau berechnen lassen, aber das Tier nicht als Zwischenstufe einzubauen finde ich sehr sehr riskant. Meine Meinung zu potentiellen "Testpersonen" siehe oben. Abgesehen davon, dein Argument vonwegen "Medizin-Geschichte ohne Tierversuche": Meinetwegen gab es da auch Fortschritte, aber auch jede Menge ganz schön schlechter Ideen, ich sag nur Aderlass, Kopf aufbohren und solche Sachen.

Außerdem finde ich, dass das nicht gerade das größte Problem der Menschheit zur Zeit ist. Warum setzt du dich nicht lieber dafür ein, das in den Mittelmeerländern keine Strassen-Hunde und -Katzen mehr vergiftet werden (und zwar für nichts und wieder nichts)? Oder linderst den Hunger in der Welt? Kannst auch Afrikaner davon abhalten, Säuglinge zu vergewaltigen, weil sie denken, das würde sie von AIDS heilen. Toll, diese traditionelle Afrikanische Medizin, wer braucht da noch Schulmedizin??? Ich mein ja nur so.
Ich finde, du hast da eine sehr einseitige Betrachtungsweise, und hörst auch nur auf das, was deine Tausend Ärzte oder wer auch immer sagen, ohne dir die Gegenseite überhaupt anzuhören, und bezeichnest lieber alle pauschal als Sardisten. Wo wir dann auch wieder bei "einfach eine Überzeugung anderer annehmen" wären!
Ich hab mir das mal durchgelesen und finde das ist ausserordentlich subjektiv geschriebene, extremistische Propaganda. Klingt wie ein Guru, meiner Meinung nach... guckt auch so, by the way...
Abgesehen davon brauchten die Indianerstämme Südamerikas keine Tierversuche, weil sie ihre Medizin gleich am Menschen ausprobierten. Bravo...
Und zum Schluß: ich habe noch nie davon gehört, das irgendjemand einem Frosch bei lebendigem Leibe den Kopf abgeschnitten hat. Das hätte auch überhaut keinen Sinn, es werden zwar auch Versuche an lebenden Tieren gemacht, aber wenn ein Tier getötet werden muss, wird es vergast und nicht der Kopf abgeschnitten! Und ich kann dir versichern, das wohl keiner in den Labors eine besondere Freude am Tiere quälen hat, dann würde er nämlich ganz schnell rausgeschmissen...
Ich rate dir, dich erstmal aus mehr als ein, zwei einseitigen Quellen zu informieren, bevor du hier andere beleidigst!
Naja, trotzdem noch einen schönen Tag

Jotte

Warum ich mich nicht für andere einsetze?...
... nun, das machst doch offensichtlich Du schon, wenn Du es doch erwähnst. Du tust doch auch etwas, oder doch nicht???

Vergasen? Hast Du ne Ahnung, vielleicht hast Du noch keinem Frosch oder anderem Tier den Kopf abschneiden müssen, aber es ist dennoch üblich. Vergasen? Wie bei den Juden? Aha...

Radikal? Nein, ich gehe nur mit offenen Augen durch die Welt. Aber viele gehen eben im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, ob beim Essen oder bei der Forschung.

Aber Du bist nicht aufzuklären, vergebene Mühe, die man investiert, demzufolge werde ich mich hierzu nicht mehr äußern.

Cath

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21. Februar 2004 um 20:15
In Antwort auf cathleen82

Warum ich mich nicht für andere einsetze?...
... nun, das machst doch offensichtlich Du schon, wenn Du es doch erwähnst. Du tust doch auch etwas, oder doch nicht???

Vergasen? Hast Du ne Ahnung, vielleicht hast Du noch keinem Frosch oder anderem Tier den Kopf abschneiden müssen, aber es ist dennoch üblich. Vergasen? Wie bei den Juden? Aha...

Radikal? Nein, ich gehe nur mit offenen Augen durch die Welt. Aber viele gehen eben im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, ob beim Essen oder bei der Forschung.

Aber Du bist nicht aufzuklären, vergebene Mühe, die man investiert, demzufolge werde ich mich hierzu nicht mehr äußern.

Cath

Ja....
"Aber Du bist nicht aufzuklären, vergebene Mühe, die man investiert, demzufolge werde ich mich hierzu nicht mehr äußern"


...genau das selbe denke ich über dich auch. Von daher war's das auch von meiner Seite.

PS: Man kan auch mit offenen Augen durch die Welt gehen, ohne sie gleich von hinten bis vorne um jeden Preis umkrempeln zu müssen...

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24. Februar 2004 um 16:59
In Antwort auf cathleen82

Wie schon in meinem (Cath) Beitrag erwähnt ...
... informiere Dich auf der Ärzte-Homepage. Da findest Du alle Antworten auf Deine Fragen.

Auch auf "Versuche am Menschen". Da Du so argumentierst, wie hier hinterlegt, gehe ich davon aus, dass Du noch keinen Blick in die einzelnen Downloads geworfen hast, die auf der Homepage zur Verfügung gestellt werden.

Dort kommen wissenschaftliche Größen zu Wort, von denen mancher Student noch weit, weit entfernt ist. Beispiel für einen Tierversuchsgegner ist Prof. Croce, der selbst einmal experimentiert hat und von sich sagt, dass er sich nicht als Tierfreund bezeichnen würde. Aber er selbst ist nach all den Jahren zum Tierversuchsgegner geworden. Berühmte Chirurgen ebenso (Siehe Buch "1000 Ärzte gegen Tierversuche")

Also informiere Dich, bevor Du hier FÜR Tierversuche argumentierst. Denn selbst nach einem Tierversuch, wird das Medikament immer ein erstes Mal einem Menschen verabreicht. Und erst dann weiß man, wie es am Menschen wirkt. Bei Contagan war man ja auch sooo sicher, nicht wahr ??? Lipobay?! Es gibt unter www.aerzte-gegen-tierversuche / service / kostenloser Download eine lange Liste von Medikamenten, die am Tier getestet wurden, und beim Menschen schlimmste Nebenwirkungen zeigten (die Liste selbst ist nur ein Auszug von viel mehr Medikamenten).

Wenn Du Dich vor Deinem Beitrag informiert hättest, wüsstest Du, dass es bereit unzählige Ersatzmethoden gibt. Ich (und sicher auch andere) verlasse mich bei diesem Thema jedenfalls lieber auf die Aussagen von Wissenschaftlern mit Erfahrung, die nicht am Ruhm oder Geld interessiert sind. Wie schon der ehemalige Experimentator Dr. Christopher Andegger sagt, sind Tierversuchsbefürworter entweder Menschen, die keine Ahnung haben oder Menschen, die damit Geld verdienen (Infos unter: http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm

Um Dir und anderen die Arbeit zu erleichtern, hier noch ein Link zu wissenschaftlichen Aussagen gegen das grausame Experiment mit unseren Mitgeschöpfen:

http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm


http://aerzte-gegen-tierversuche.tierrechte.de/con-tent/docs/pdf/de/mythos_vom_tierversuch.pdf


(Auszug: "Die Säulen
des klassischen medizinischen Wissens
waren nicht Tierversuche, obwohl es
diese in geringem Umfang auch schon vor
Jahrtausenden gab, sondern die
Beobachtung von gesunden und kranken
Menschen und Tieren. Auch die als sehr
erfolgreich bekannte Erfahrungsheilkunde
fremder Kulturen wie etwa der
Chinesen oder der Indianer Nord- und
Südamerikas kennt den Tierversuch nicht.
Aber selbst unser neuzeitliches medizinisches
Wissen beruht zu einem erheblichen
Teil gar nicht auf Tierversuchen
oder wurde erst nachträglich an Tieren
bestätigt. So wurden beispielsweise
Medikamente wie Acetylsalicylsäure
gegen Fieber oder Phenobarbital als
Schlafmittel bzw. Epilepsiemittel, die
Entdeckung des Vitamin C gegen Scorbut
ohne Tierversuche entwickelt. Der
Mythos vom Tierversuch als Basis für
medizinisches Wissen löst sich bei
genauerer Betrachtung in Luft auf. (...)"


Wenn man Dich so reden hört, könnte man glatt meinen, Dir würde der Spaß am Biologie-Studium entgehen, wenn Du nicht am Tier herumexperimentieren könntest! Oder hast Du Angst, dass Du erkennst, dass es auch anders geht? Dann müsstest Du eventuell glatt aktiv werden und Dich nach einer anderen Uni umsehen (Tipps für Studenten gibts bei SATIS). Oder Dir eingestehen, dass Dir die vor Angst aufgerissenen Augen und das schmerzvolle Leid unserer Mitgeschöpfe schlichtweg egal sind. Auch im Bio-Studium kommt es doch vor, dass einem Frosch ohne Betäubung der Kopf mit einer Schere abgeschnitten wird. Wie barbarisch muss man sein, um da noch diese unwissenschaftliche Methode in Frage zu stellen?!

Was auch immer das Ausrufezeichen hinter der "Biologie-Studentin" sollte - die Aussagen von wissenschaftlichen Koriphäen sind zumindest mir wichtiger. Und nachdem ich unzählige Aussagen von Wissenschaftlern GEGEN Tierversuche gelesen habe, kann ich bei solchen gedankenlosen Äußerungen nur den Kopf schütteln. Kadavergehorsam nennt man es auch, wenn Menschen einfach eine Überzeugung anderer annehmen. Pech, wenn der andere ein Vivisektor aus Überzeugung ist (oder nennen wir ihn einfach Sadist).

Cath

P. S.:

Klaus, an welcher Uni studierst Du? Wie gehst Du vor, um tierversuchsfrei vorwärts zu kommen. Ich weiß, es ist möglich, wenn auch (noch) nicht einfach. In Holland soll es ja neuerdings ein Studium OHNE Tierqualen/Tierversuche geben. Der Deutsche indessen labert nur weiterhin das nach, was irgendwelche Spinner, die ohnehin kein Mitgefühl haben, im OP- oder Hörsaal von sich geben...

Wie lächerlich...
...von Dir zu glauben, man hätte während eines Medizinstudiums großartige Probleme, wenn man Tierversuche ablehnt. Denkst Du, irgendwer verlangt da von Dir, einem Kaninchen mit der Handkante den Kopf abzutrennen? Wahrscheinlich schon. Ich habe im Rahmen meines Studiums auch nicht nur ein Tier aus der Ferne gesehen. Wenn man nicht möchte, muß man nicht an Tieren forschen. Aber auch Deine invitro Methoden kommen nicht ohne tierische Ressourcen aus - wenn Du schon so gut informiert bist, dann informier Dich doch auch über Nährlösungen für Zellkulturen und ähnliches. Ich glaube, es ist gut, soweit als möglich auf diese Dinge zu verzichten. Aber für einige Fragestellungen sind Tierversuche absolut gerechtfertigt.

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28. Februar 2004 um 6:51
In Antwort auf lichtbraut

Wie lächerlich...
...von Dir zu glauben, man hätte während eines Medizinstudiums großartige Probleme, wenn man Tierversuche ablehnt. Denkst Du, irgendwer verlangt da von Dir, einem Kaninchen mit der Handkante den Kopf abzutrennen? Wahrscheinlich schon. Ich habe im Rahmen meines Studiums auch nicht nur ein Tier aus der Ferne gesehen. Wenn man nicht möchte, muß man nicht an Tieren forschen. Aber auch Deine invitro Methoden kommen nicht ohne tierische Ressourcen aus - wenn Du schon so gut informiert bist, dann informier Dich doch auch über Nährlösungen für Zellkulturen und ähnliches. Ich glaube, es ist gut, soweit als möglich auf diese Dinge zu verzichten. Aber für einige Fragestellungen sind Tierversuche absolut gerechtfertigt.

Http://www.vegan.de/foren/read.php4...
Tierversuche sind ebenso unduldbar wie Kinderarbeit, Sklaverei, Krieg, Vergewaltigung, etc.

Einem Mitgeschöpf bewusst Leid zuzufügen, zeigt doch nur, wie unfähig man ist, das eigene geschenkte Leben zu achten. Wer selbst nicht leiden will, darf auch andere nicht leiden lassen.

Der Tierversuch ist NICHT auf den Menschen zu übertragen!


Zitat einer unmittelbar Betroffenen:
(aus obigem Link kopiert)

"Ich bin Veganerin und studiere Biologie. Langsam glaube ich daß die Lehre vom Leben eher die Lehre vom Tod ist. Denn beim Studium des Lebens zerstörst Du meist dieses Leben. Was nützt Wissen gegen Tod. Was wiegt Wissen für anderes Leben auf, das auf Tod basiert? Ist es möglich Wissen ohne Tod zu erforschen? Oder: wieso immer noch Tod wo im Studium doch alle Lehrinhalte bekannt sind?

Konkret: Ich bin grad im Tierphysiologiepraktikum. Ich habe mit dem Professor gesprochen. Er meinte ich muß nichts tun was ich nicht will. Immerhin werde ich nicht gezwungen mein Studium abzubrechen. Was jetzt aber folgt ist Gehirnwäsche, Grausamkeit und Verzweiflung.
Nachdem der Professor wie eigentlich versprochen keinem Assistenten (jeden Tag für einen neuen Teil ein anderer) bescheid sagte und kein Bilder besorgte, muß ich jeden Tag aus Neue damit anfangen:

Ich bin Veganer.

Ich will keine Tierversuche machen.

Nein ich will auch nicht daneben stehen und zuschauen.

Nein, auch Insekten nicht.

Nein, auch Schlachtaball nicht.

Nein, auch betäubte Tiere nicht.

Ach so, mein eigenes Blut, Harn, darf ich nicht nehmen.
Könnte den anderen Studenten unangenehm sein. Wieso ich den Rinderharn nicht will? Ist doch ein Naturprodukt.
Mein Harn auch. Oder der eines anderen Studenten. Oder der irgendeines anonymen Menschen. Nein, das Rind leidet nicht. Ist bestimmt irgendein Hochlandwildrind gewesen, daß freiwillig in den Becher gepinkelt hat. Ich hab mir das angeguckt wie das aussieht wenn Biologen Harn wollen - Katheter legen.

Ach ja, und Selbstversuche, könnten den Studenten z. T. ja auch unangenehm sein.

Ja, es ist sehr grausam sich in den Finger zu picksen um mit einigen Tropfen Blut seine Blutgruppe zu bestimmen, nein das Schlachtblut, riecht gar nicht nach Tod, nein das ekelt uns doch nicht.

Ach, der Zuckergehalt des Schweinebluts liegt generell bei diesem Versuch unter dem Normalwert. Könnte das Adrenalin sein daß in der Todesangst ausgestoßen wurde.

Aber so schlimm ist unser Wert gar nicht, war also doch ein glückliches ... bevor es beim Schlachter gelandet ist.

Der niedrige Zuckergehalt könnte daran liegen daß das ... auf dem Weg zu Schlachthof im Tiertransport nichts zu essen gekriegt hat? Was für komische Gedanken.

Ein Krokodil muß sich drehen um das Stück Fleisch herauszureißen, sein Kiefer mahlt nicht, .....andere Beispiele, der Mensch kann ein Brötchen auch nicht einfach ganz in den Mund stecken.
Darf ich anmerken daß Brötchen nicht auf Bäumen wachsen oder durch das Gras hoppeln.

Ach so, Menschen sind Omnivoren.

Du bist Biologe, Du wirst es wissen, Du sagst Menschen brauchen Fleisch.

Du bist Vordiplomer, Diplomer, Doktorand, Assistent der Biologie, Du weißt daß der Mensch Omnivor ist, Fleisch braucht, daß es absolut unnatürlich ist auf andere Arten zu achten, wo bleibt da die Evolution?

Ach so, auch Tiere sind so grausam, z.B. Echsen beißen ihr Opfer, die tagelang an einer Blutvergiftung grausam verenden, und liegen faul daneben, die Natur ist grausam, und wir sind ja letztendlich Tiere, sagst Du als Biologe, Du weißt es.

Außerdem sind wir ja human, an anderen Unis köpft man noch Frösche.
Einem betäubten Tier macht ein Versuch nichts aus, es leidet nicht, es wacht wieder auf.

Woher die Tiere kommen? Aus der Versuchszucht.

Die Enzyme, nein, woher solltest Du wissen ob die tierisch gewonnen sind.

Natürlich, wieso solltest Du wissen, wenn ich etwas frage was außerhalb dieses Themas in dem Maße in dem wir es können müßen für die Klausur, steht?

Aber über das Leben weißt Du bescheid, über unserer Natur, Du bist ja ausgebildet.

Du hast Dich gestern gegen Rassismus und Sexismus eingesetzt, jemand kam Dir mit Pigmenten in der Haut, irgendwas rassistisches, biologisches, Du hast energisch zurechtgewießen.
Wir sind doch vernünftige und humane Menschen, hier gibt es keinen Rassismus und Sexismus.
Spezifismus? Gott? Ich glaube an die Evolution, das Recht des Stärkeren.

Es ist doch so interessant das "Leben" zu erforschen.

Die Studenten lernen in Echt besser.

Du meinst sie sehen daß gar nicht richtig, nachvollziehen nur sehr einfache Lehrinhalte am Tier und schreiben sowieso nur ab? Sie machen es eben nicht richtig, das liegt an den Studenten.

Ach, der Assistent hat auch keine großen Lust, er machts selber, der Student schnallts es nicht, er gibt ihm was zum abschreiben, Du hockst nur in der Ecke, egal, mach was Du willst, er will meinen Kurs rumkriegen. Mir fällt gar nicht auf daß Du beim Versuch nicht mitmachst. Am Wichtigsten ist daß ihr das Wichtigste seht am Tier, das Grundschemata.

Es kommt eh nie raus was rauskommen sollte.
Wie kommst Du darauf daß mit Tierversuchsaussagekraft in Verbindung zu bringen?

Tierversuche müssen sein.

Ich will immer neue Stoffe finden.

Am Herz, im Magen, wirkt das Medikament so und so. Verdrängt aber nur einen anderen Wirkstoff, induziert ein Herzfrequenzveränderung, etc, beseitigt natürlich nicht die Ursache.
Wie Du hälst nichts von solchen Medikamenten?

Tut, mir leid, wir haben kein Geld, keine Zeit für Deine Alternativen.

Die anderen Studenten wollen aber keine Alternativen.

Sie wollen die Tierversuche.

Ja sicher, sie wollen etwas richtig lernen.

Ach, sie müssen ihren Ekel loswerden.

Ach so, man müßte ja extra jemanden beauftragen um das ganze Praktikum zu verändern.

Du bist Vegetarierin, ekelst Dich vor den Tieren, aber es muß ja sein, Du mußt Deinen Ekel überwinden.

Du ißt Fleisch, hm leckere feine Häppchen, aber diese Tiere, das Blut, Dein eigenes Blut, da wird einem ja schlecht.

Filme, Fotos, Dokumentationen zeigen den Lehrinhalt nicht richtig.

Hier ein virtueller Versuche, aber als Grundlage will ich Euch die Präparation nicht verenthalten.

Du willst nicht mitmachen? Wir müssen erst zum Prof. Das ganze verzögert sich, dei anderen Studenten müssen eben warten.

Du mußt eben die Fingerfertigkeite erwerben.

Der da drüben ekelt sich nicht, er sagt er kann das, denn er ißt auch Fleisch, wenigstens mal logisch.

Wieso sollte ich den Versuch nicht machen, ich esse ja Fleisch.

Das ist nur eine Philosophie, das ist Deine persönliche Meinung, aber dann bist Du hier falsch.

Du willst Bio studieren?

Mit Deinem Respekt vor dem Leben bist Du hier fehl am Platz.

Diese Tiere wurden nicht extra für Dich getötet, sondern vom Schlachter, aus der Versuchsstation, warum nimmst Du sie nicht?
Diese Insekten sind schädlich. Ja, ich weiß, sie vernichten die Monokultur des Menschen.

Ja, natürlich, Du bist bloß Assistent, Du hast nichts mit der Sache zu tun.

Eigene Körpersäfte, Operationsmaterial, bloß nicht, wie ekelhaft, sie errinern uns an unsere eigene Körperlichkeit und Herkunft.

Du lädst uns zu einem Vortrag über Zellkulturen statt Tierversuchen ein, wir sind wirklich interesseierte Studenten, die zu jeder Vorlesung gehen, alle Scheine haben und Spaß am Tierversuch, aber dieser Vortrag, nee, hab ich besseres vor.

Weißt Du wie eklig das heute war?
Ich hab es nicht gemacht, Du weißt warum ich es nicht mache. Du weißt daß es mich an sich nicht ekelt, sondern weil es das ganze Leide der Tiere unter dem Menschen in mir hervorruft. Also hör auf damit.
Aber es war so ekelig! Ich habs nicht angefaßt, ich hab bloß zugeschaut. Und jetzt esse ich zu Abend mein Steak.

Wir sind keine Akademiker, aber wir glauben ihnen, wir glauben der Wissenschaft. Du kannst also nicht recht haben.

Ich glaube meinem Arzt, man kann so nicht leben.
Daß der lebendige Beweiß hier vor mir steht, juckt mich nicht.

Du machst den Insektenversuch nicht, aber Du ißt doch Honig, oder?

Um eine Doktorarbeit ohne Tierversuche kommst Du nicht rum.

Was ist SATIS (Prof, Assi, Diplomant, Mitstudent)? Es interessiert mich weiter nicht. Weitere Spinner.

Also wenn Du mal alternative Tests machen willst, kriegst Du kein Geld. Geld von Statt und Forschungsstiftungen gibts für Tierversuche.

Das wurde uns doch schon alles im BioLK beigebracht, im Biounterricht in der Schule.

Auch in Mikrobio, Botanik, Biochemie und Genetik kommst Du nicht um Tierversuche herum.

Wir zeigen einen Film, einem Insekt, betäubt, wird der Kopf abgerießen, aber der Oranismus lebt noch, wir öffnen es. All das zeigt der Film, damit der Student den Käfer richtig aufschneidet. Aber was der Student genau sehen soll, zeigt er nicht mehr. Der Student fragt sich was er machen soll. Der Film war perfekt. Super Schnitt, super Vergrößerung, aber nein, wir sollens ja live sehen, der Film hört auf.

Du bist zu sensibel.

Du bist verrückt.

Dauerpräparate machen für die nächsten Studenten? Viel zu viel Aufwand. Ein Student braucht nicht lernen wie er ein Dauerpräparat macht.

An anderen Unis gibt es dazu ein tolles Simulationsmodell? Was interessiert uns das.

Langsam frage ich mich bei diesem Naturverständnis, die Natur als riesige Spielwiese für den Biologen warum ich dieses Fach überhaupt studiere. Ich sollte mir besser von Naturvölkern zeigen lassen wie man mit der Natur umgeht. Ich bin wirklich am Ende.
Ich habe keine Kraft mehr dieses Zeug zu lernen. Wenn ich durch die Prüfung falle, sagen sie sie haben recht gehabt. Wenn ich nicht in diesem System bleibe, kann ich hier nichts ändern.
Langsam frage ich mich ob ich hier die Verrückte bin, und die Versuche den Tieren wirklich schaden....
Ich habe die Alternativbücher gewälzt, ich habe sie dem Prof gezeigt. Ich habe Satis angerufen. Es werden ja teilweise Simulationen verwendet, teilweise harmlose Selbstversuche gemacht, aber das reicht eben nicht. Es ist Bio, es ist eine praktische Übung, Vorlesesund hatte wir ja schon. Ist ja hier an der Uni schon human. Hatten ja vor 10 Jahren schon mal die große Versuchsdiskussion. Wir machen ja keine Versuche, entweder die Tiere kommen heil wieder raus oder sind eh tot, Tierversuche sind anders definiert.

In zwei Wochen habe ich Physikvordiplom, und ich weiß nicht wie ich das schafften soll. Dann habe ich ein Zell und Entwicklungsbiologiepraktikum.
Wir werden Froscheier mit Giften behandeln. Es werden verkrüppelte Quaulquappen schlüpfen. Jemand hat mir erzählte einige Studenten haben im letzten Semster die verkrüppelten Frösche daheim wachsen lassen bis sie verendet sind.
Außerdem wird an unserer Uni grad ein neues großes Tierversuchszentrum gebaut. Ich versuche mit den anderen Studenten zu reden, aber keiner zeigt Interesse. Nicht einmal die Leute die sich meine Freunde nennen.

Ich würde gerne am Objekt arbeiten, an mir selber, an gestorbenen Tieren, an eingeschläferten, wieso kann man eigentlich als Mensch nicht Versuchsspender werden? Der Mensch wird sorgsam verwahrt unter die Erde gebracht, ih, verwesen, wir sind doch nicht etwa ein Teil der Natur?!

(Kann sein daß ich deshalb in anderen Threads grade sehr deprimiert schreibe)"

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28. Februar 2004 um 12:48
In Antwort auf soja1

Http://www.vegan.de/foren/read.php4...
Tierversuche sind ebenso unduldbar wie Kinderarbeit, Sklaverei, Krieg, Vergewaltigung, etc.

Einem Mitgeschöpf bewusst Leid zuzufügen, zeigt doch nur, wie unfähig man ist, das eigene geschenkte Leben zu achten. Wer selbst nicht leiden will, darf auch andere nicht leiden lassen.

Der Tierversuch ist NICHT auf den Menschen zu übertragen!


Zitat einer unmittelbar Betroffenen:
(aus obigem Link kopiert)

"Ich bin Veganerin und studiere Biologie. Langsam glaube ich daß die Lehre vom Leben eher die Lehre vom Tod ist. Denn beim Studium des Lebens zerstörst Du meist dieses Leben. Was nützt Wissen gegen Tod. Was wiegt Wissen für anderes Leben auf, das auf Tod basiert? Ist es möglich Wissen ohne Tod zu erforschen? Oder: wieso immer noch Tod wo im Studium doch alle Lehrinhalte bekannt sind?

Konkret: Ich bin grad im Tierphysiologiepraktikum. Ich habe mit dem Professor gesprochen. Er meinte ich muß nichts tun was ich nicht will. Immerhin werde ich nicht gezwungen mein Studium abzubrechen. Was jetzt aber folgt ist Gehirnwäsche, Grausamkeit und Verzweiflung.
Nachdem der Professor wie eigentlich versprochen keinem Assistenten (jeden Tag für einen neuen Teil ein anderer) bescheid sagte und kein Bilder besorgte, muß ich jeden Tag aus Neue damit anfangen:

Ich bin Veganer.

Ich will keine Tierversuche machen.

Nein ich will auch nicht daneben stehen und zuschauen.

Nein, auch Insekten nicht.

Nein, auch Schlachtaball nicht.

Nein, auch betäubte Tiere nicht.

Ach so, mein eigenes Blut, Harn, darf ich nicht nehmen.
Könnte den anderen Studenten unangenehm sein. Wieso ich den Rinderharn nicht will? Ist doch ein Naturprodukt.
Mein Harn auch. Oder der eines anderen Studenten. Oder der irgendeines anonymen Menschen. Nein, das Rind leidet nicht. Ist bestimmt irgendein Hochlandwildrind gewesen, daß freiwillig in den Becher gepinkelt hat. Ich hab mir das angeguckt wie das aussieht wenn Biologen Harn wollen - Katheter legen.

Ach ja, und Selbstversuche, könnten den Studenten z. T. ja auch unangenehm sein.

Ja, es ist sehr grausam sich in den Finger zu picksen um mit einigen Tropfen Blut seine Blutgruppe zu bestimmen, nein das Schlachtblut, riecht gar nicht nach Tod, nein das ekelt uns doch nicht.

Ach, der Zuckergehalt des Schweinebluts liegt generell bei diesem Versuch unter dem Normalwert. Könnte das Adrenalin sein daß in der Todesangst ausgestoßen wurde.

Aber so schlimm ist unser Wert gar nicht, war also doch ein glückliches ... bevor es beim Schlachter gelandet ist.

Der niedrige Zuckergehalt könnte daran liegen daß das ... auf dem Weg zu Schlachthof im Tiertransport nichts zu essen gekriegt hat? Was für komische Gedanken.

Ein Krokodil muß sich drehen um das Stück Fleisch herauszureißen, sein Kiefer mahlt nicht, .....andere Beispiele, der Mensch kann ein Brötchen auch nicht einfach ganz in den Mund stecken.
Darf ich anmerken daß Brötchen nicht auf Bäumen wachsen oder durch das Gras hoppeln.

Ach so, Menschen sind Omnivoren.

Du bist Biologe, Du wirst es wissen, Du sagst Menschen brauchen Fleisch.

Du bist Vordiplomer, Diplomer, Doktorand, Assistent der Biologie, Du weißt daß der Mensch Omnivor ist, Fleisch braucht, daß es absolut unnatürlich ist auf andere Arten zu achten, wo bleibt da die Evolution?

Ach so, auch Tiere sind so grausam, z.B. Echsen beißen ihr Opfer, die tagelang an einer Blutvergiftung grausam verenden, und liegen faul daneben, die Natur ist grausam, und wir sind ja letztendlich Tiere, sagst Du als Biologe, Du weißt es.

Außerdem sind wir ja human, an anderen Unis köpft man noch Frösche.
Einem betäubten Tier macht ein Versuch nichts aus, es leidet nicht, es wacht wieder auf.

Woher die Tiere kommen? Aus der Versuchszucht.

Die Enzyme, nein, woher solltest Du wissen ob die tierisch gewonnen sind.

Natürlich, wieso solltest Du wissen, wenn ich etwas frage was außerhalb dieses Themas in dem Maße in dem wir es können müßen für die Klausur, steht?

Aber über das Leben weißt Du bescheid, über unserer Natur, Du bist ja ausgebildet.

Du hast Dich gestern gegen Rassismus und Sexismus eingesetzt, jemand kam Dir mit Pigmenten in der Haut, irgendwas rassistisches, biologisches, Du hast energisch zurechtgewießen.
Wir sind doch vernünftige und humane Menschen, hier gibt es keinen Rassismus und Sexismus.
Spezifismus? Gott? Ich glaube an die Evolution, das Recht des Stärkeren.

Es ist doch so interessant das "Leben" zu erforschen.

Die Studenten lernen in Echt besser.

Du meinst sie sehen daß gar nicht richtig, nachvollziehen nur sehr einfache Lehrinhalte am Tier und schreiben sowieso nur ab? Sie machen es eben nicht richtig, das liegt an den Studenten.

Ach, der Assistent hat auch keine großen Lust, er machts selber, der Student schnallts es nicht, er gibt ihm was zum abschreiben, Du hockst nur in der Ecke, egal, mach was Du willst, er will meinen Kurs rumkriegen. Mir fällt gar nicht auf daß Du beim Versuch nicht mitmachst. Am Wichtigsten ist daß ihr das Wichtigste seht am Tier, das Grundschemata.

Es kommt eh nie raus was rauskommen sollte.
Wie kommst Du darauf daß mit Tierversuchsaussagekraft in Verbindung zu bringen?

Tierversuche müssen sein.

Ich will immer neue Stoffe finden.

Am Herz, im Magen, wirkt das Medikament so und so. Verdrängt aber nur einen anderen Wirkstoff, induziert ein Herzfrequenzveränderung, etc, beseitigt natürlich nicht die Ursache.
Wie Du hälst nichts von solchen Medikamenten?

Tut, mir leid, wir haben kein Geld, keine Zeit für Deine Alternativen.

Die anderen Studenten wollen aber keine Alternativen.

Sie wollen die Tierversuche.

Ja sicher, sie wollen etwas richtig lernen.

Ach, sie müssen ihren Ekel loswerden.

Ach so, man müßte ja extra jemanden beauftragen um das ganze Praktikum zu verändern.

Du bist Vegetarierin, ekelst Dich vor den Tieren, aber es muß ja sein, Du mußt Deinen Ekel überwinden.

Du ißt Fleisch, hm leckere feine Häppchen, aber diese Tiere, das Blut, Dein eigenes Blut, da wird einem ja schlecht.

Filme, Fotos, Dokumentationen zeigen den Lehrinhalt nicht richtig.

Hier ein virtueller Versuche, aber als Grundlage will ich Euch die Präparation nicht verenthalten.

Du willst nicht mitmachen? Wir müssen erst zum Prof. Das ganze verzögert sich, dei anderen Studenten müssen eben warten.

Du mußt eben die Fingerfertigkeite erwerben.

Der da drüben ekelt sich nicht, er sagt er kann das, denn er ißt auch Fleisch, wenigstens mal logisch.

Wieso sollte ich den Versuch nicht machen, ich esse ja Fleisch.

Das ist nur eine Philosophie, das ist Deine persönliche Meinung, aber dann bist Du hier falsch.

Du willst Bio studieren?

Mit Deinem Respekt vor dem Leben bist Du hier fehl am Platz.

Diese Tiere wurden nicht extra für Dich getötet, sondern vom Schlachter, aus der Versuchsstation, warum nimmst Du sie nicht?
Diese Insekten sind schädlich. Ja, ich weiß, sie vernichten die Monokultur des Menschen.

Ja, natürlich, Du bist bloß Assistent, Du hast nichts mit der Sache zu tun.

Eigene Körpersäfte, Operationsmaterial, bloß nicht, wie ekelhaft, sie errinern uns an unsere eigene Körperlichkeit und Herkunft.

Du lädst uns zu einem Vortrag über Zellkulturen statt Tierversuchen ein, wir sind wirklich interesseierte Studenten, die zu jeder Vorlesung gehen, alle Scheine haben und Spaß am Tierversuch, aber dieser Vortrag, nee, hab ich besseres vor.

Weißt Du wie eklig das heute war?
Ich hab es nicht gemacht, Du weißt warum ich es nicht mache. Du weißt daß es mich an sich nicht ekelt, sondern weil es das ganze Leide der Tiere unter dem Menschen in mir hervorruft. Also hör auf damit.
Aber es war so ekelig! Ich habs nicht angefaßt, ich hab bloß zugeschaut. Und jetzt esse ich zu Abend mein Steak.

Wir sind keine Akademiker, aber wir glauben ihnen, wir glauben der Wissenschaft. Du kannst also nicht recht haben.

Ich glaube meinem Arzt, man kann so nicht leben.
Daß der lebendige Beweiß hier vor mir steht, juckt mich nicht.

Du machst den Insektenversuch nicht, aber Du ißt doch Honig, oder?

Um eine Doktorarbeit ohne Tierversuche kommst Du nicht rum.

Was ist SATIS (Prof, Assi, Diplomant, Mitstudent)? Es interessiert mich weiter nicht. Weitere Spinner.

Also wenn Du mal alternative Tests machen willst, kriegst Du kein Geld. Geld von Statt und Forschungsstiftungen gibts für Tierversuche.

Das wurde uns doch schon alles im BioLK beigebracht, im Biounterricht in der Schule.

Auch in Mikrobio, Botanik, Biochemie und Genetik kommst Du nicht um Tierversuche herum.

Wir zeigen einen Film, einem Insekt, betäubt, wird der Kopf abgerießen, aber der Oranismus lebt noch, wir öffnen es. All das zeigt der Film, damit der Student den Käfer richtig aufschneidet. Aber was der Student genau sehen soll, zeigt er nicht mehr. Der Student fragt sich was er machen soll. Der Film war perfekt. Super Schnitt, super Vergrößerung, aber nein, wir sollens ja live sehen, der Film hört auf.

Du bist zu sensibel.

Du bist verrückt.

Dauerpräparate machen für die nächsten Studenten? Viel zu viel Aufwand. Ein Student braucht nicht lernen wie er ein Dauerpräparat macht.

An anderen Unis gibt es dazu ein tolles Simulationsmodell? Was interessiert uns das.

Langsam frage ich mich bei diesem Naturverständnis, die Natur als riesige Spielwiese für den Biologen warum ich dieses Fach überhaupt studiere. Ich sollte mir besser von Naturvölkern zeigen lassen wie man mit der Natur umgeht. Ich bin wirklich am Ende.
Ich habe keine Kraft mehr dieses Zeug zu lernen. Wenn ich durch die Prüfung falle, sagen sie sie haben recht gehabt. Wenn ich nicht in diesem System bleibe, kann ich hier nichts ändern.
Langsam frage ich mich ob ich hier die Verrückte bin, und die Versuche den Tieren wirklich schaden....
Ich habe die Alternativbücher gewälzt, ich habe sie dem Prof gezeigt. Ich habe Satis angerufen. Es werden ja teilweise Simulationen verwendet, teilweise harmlose Selbstversuche gemacht, aber das reicht eben nicht. Es ist Bio, es ist eine praktische Übung, Vorlesesund hatte wir ja schon. Ist ja hier an der Uni schon human. Hatten ja vor 10 Jahren schon mal die große Versuchsdiskussion. Wir machen ja keine Versuche, entweder die Tiere kommen heil wieder raus oder sind eh tot, Tierversuche sind anders definiert.

In zwei Wochen habe ich Physikvordiplom, und ich weiß nicht wie ich das schafften soll. Dann habe ich ein Zell und Entwicklungsbiologiepraktikum.
Wir werden Froscheier mit Giften behandeln. Es werden verkrüppelte Quaulquappen schlüpfen. Jemand hat mir erzählte einige Studenten haben im letzten Semster die verkrüppelten Frösche daheim wachsen lassen bis sie verendet sind.
Außerdem wird an unserer Uni grad ein neues großes Tierversuchszentrum gebaut. Ich versuche mit den anderen Studenten zu reden, aber keiner zeigt Interesse. Nicht einmal die Leute die sich meine Freunde nennen.

Ich würde gerne am Objekt arbeiten, an mir selber, an gestorbenen Tieren, an eingeschläferten, wieso kann man eigentlich als Mensch nicht Versuchsspender werden? Der Mensch wird sorgsam verwahrt unter die Erde gebracht, ih, verwesen, wir sind doch nicht etwa ein Teil der Natur?!

(Kann sein daß ich deshalb in anderen Threads grade sehr deprimiert schreibe)"

An soja1: kein verständnis!
tut mir ja echt leid, aber wenn man das hier liest, könnte man auf die idee kommen, dass die verfasserin nicht zu knappe psychische probleme zu haben scheint.eine gewisse weltfremdheit hört man da ja schon raus...
warum wird sie nicht gleich schlachterin, vielleicht könnte sie ja auch dort das system aus dem inneren heraus erneuern ? ist sie masochistin ? aber man hat dann wenigstens das gefühl, ein großes persönliches opfer für seine fragwürdige überzeugung zu bringen, oder nicht ? ganz ehrlich: ich bin der überzeugung, dass man mit dieser extremistischen,fast schon sektiererischen haltung weder etwas verändert, geschweige denn andere menschen im großen stil erreicht, ganz einfach weil keiner was damit anfangen kann, und weil sie mit der realität absolut nichts zu tun haben. man wird im besten fall belächelt. vielleicht ist ein bißchen weniger extrem manchmal einfach ein wenig effektiver. alles was ich von der veganer-front bisher gehört habe sind fundamentalistische parolen und niederwalzen von anderen meinungen - zu all euren ach so tollen argumenten gibt es genug gegenargumente und gegenbeispiele. aber wenn man eine so hochidealistische überzeugung hat, zählt das natürlich nicht.

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2. März 2004 um 7:57
In Antwort auf leiche

Menschenverbrauch
Es wird auch an Leichen seziert. Menschliche, meine ich. Interessant, daß Frösche mehr zu interessieren scheinen als die Herkunft der menschlichen Versuchsobjekte.

Was Forscher über Tierversuche sagen:
Pressemitteilung des BMJ http://bmj.bmjjournals.com/content/vol328/issue743-8/press_release.shtml#2
-----------------------------------------
Stellungnahme der Royal Society zu Tierversuchen http://www.royalsoc.ac.uk/framer.asp?page=/policy/-AnimalsResearch.htm
------------------------------------------


Medizin
Forscher kritisieren Tierversuche Mängel machen Ergebnisse häufig
irrelevant

LONDON. Tierversuche gelten als Voraussetzung für den Einsatz von
Medikamenten in klinischen Studien. Doch viele tierexperimentelle Studien
weisen offenbar so schwere qualitative Mängel auf, dass deren Ergebnisse
letztlich nutzlos sind, heißt es im British Medical Journal (BMJ 2004; 328:
514-517).

Dort fordern Prof. Ian Roberts und Mitarbeiter der London School of Hygiene
and Tropical Medicine bessere Qualitätsstandards für Tierversuche. Diese
sollten unter den gleichen Bedingungen stattfinden, wie dies für klinische
Studien üblich ist. Gemeint sind damit eine ausreichende Teilnehmerzahl und
Dauer sowie ein randomisiertes Studiendesign.

Dass dies derzeit offenbar nicht immer der Fall ist, versuchen die Autoren
mit einer Literaturübersicht zu belegen. In einer Medline-Analyse fanden
sie sechs Publikationen, welche sich mit der Aussagekraft von
tierexperimentellen Studien für die spätere klinische Evaluierung einer
Therapie beschäftigten.

Alle Publikationen kamen zu dem Ergebnis, dass die tierexperimentellen
Daten letztlich irrelevant für die Entscheidung waren, mit den klinischen
Studien zu beginnen. Es stelle sich deshalb die Frage, warum die
Tierversuche überhaupt durchgeführt wurden, meint Roberts.

Eine der Übersichten beschäftigte sich mit Tierstudien, die zeigten, dass
der Kalziumantagonist Nomodipin Schlaganfälle verhindern kann. In den
klinischen Studien war eine derartige Wirkung aber nicht erkennbar. Der
Grund für die Diskrepanz liegt nach Ansicht der Autoren in dem schlechten
Design der Tierversuche. Es habe keine Randomisierung, keine geblindete
Auswertung gegeben. Außerdem seien die Studien vorschnell beendet worden.
Der Hersteller hatte es offenbar eilig, denn die klinischen Studien
begannen, bevor die Tierversuche ausgewertet waren.

In anderen Fällen wurden klinische Studien begonnen, obwohl die
Tierversuche auf mögliche Risiken hingewiesen hatten. Dies war offenbar
auch bei der Thrombolysebehandlung des Schlaganfalls der Fall. Hier hatten
Tierversuche auf ein erhöhtes Risiko von intrazerebralen Blutungen
hingewiesen. Dennoch wurden klinische Studien begonnen, mit dem Ergebnis,
dass heute die Thrombolyse eine etablierte Behandlung des Schlaganfalls
ist. Hätte man die Ergebnisse der Tierversuche ernst genommen, wäre diese
Therapie möglicherweise niemals weiter untersucht worden.

Solche Überlegungen stellen natürlich neben bioethischen Fragen den Sinn
von Tierversuchen infrage. Tatsächlich scheint es häufig schwierig zu sein,
die Erfahrungen mit einer Species (im Tierversuch) auf eine Species
(Mensch) zu übertragen. Oft wird die Interpretation erschwert, weil die
genaue Äquivalenzdosis nicht bekannt ist. Vielfach würde auch die kleine
Teilnehmerzahl der Tierversuch verwertbare Ergebnisse verhindern,
argumentieren die Autoren.

Zeitgleich mit der Untersuchung im BMJ veröffentlicht die Royal Society, in
Großbritannien ein wichtiger staatlicher Sponsor von tierexperimentellen
Studien, neue Richtlinien zur Durchführung von Tierversuchen. Nach Ansicht
der Royal Society wurden in den letzten 200 Jahren viele medizinische
Fortschritte durch Tierversuche vorbereitet. Als Beispiele werden die
Polioimpfung, Nierendialyse und Nierentransplantation sowie die Entwicklung
von H2-Säureblockern zur Behandlung von peptischen Erkrankungen des Magens
genannt.

Als Beispiel dafür, dass auch heute noch Tierversuche notwendig seien, wird
die Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten bei der Mukoviszidose
genannt. Seit die Ursache dieser Erkrankung (ein genetischer Defekt im dem
CFTR-Protein) bekannt ist, werden chemische Substanzen gesucht, welche an
diesem Protein angreifen.

Nach dem Screening von 50 000 Chemikalien wurden sechs viel versprechende
Substanzen in Tierversuchen getestet. Ziel war aber nicht die Behandlung
der Mukoviszidose, sondern die Cholera. Hier ist das CFTR-Molekül an der
Pathogenese des profusen Durchfalls beteiligt, der zu einem tödlichen
Flüssigkeitsverlust führen kann. /rme

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6. März 2004 um 14:09
In Antwort auf leiche

Menschenverbrauch
Es wird auch an Leichen seziert. Menschliche, meine ich. Interessant, daß Frösche mehr zu interessieren scheinen als die Herkunft der menschlichen Versuchsobjekte.

Jaja
nur das Menschen nicht extr

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6. März 2004 um 14:18
In Antwort auf leiche

Menschenverbrauch
Es wird auch an Leichen seziert. Menschliche, meine ich. Interessant, daß Frösche mehr zu interessieren scheinen als die Herkunft der menschlichen Versuchsobjekte.

.
Nur das Menschen im Gegensatz zu Tieren nicht extra getötet werden für Versuche.

Da kommt mir grad eine Idee: wozu haben wir den Folldepp, Robse, Bedman, Arnie, Lovet, JohannesKaplan usw. ?
Fangt sie, fesselt sie und sperrt sie ein, dann haben wir schon Objekte für Lebendversuche. Kann man ja später immer noch töten.

SisterDarkness

"Nur ein toter Mann ist ein guter Mann"

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10. März 2004 um 23:45
In Antwort auf Chatliesl

.
Nur das Menschen im Gegensatz zu Tieren nicht extra getötet werden für Versuche.

Da kommt mir grad eine Idee: wozu haben wir den Folldepp, Robse, Bedman, Arnie, Lovet, JohannesKaplan usw. ?
Fangt sie, fesselt sie und sperrt sie ein, dann haben wir schon Objekte für Lebendversuche. Kann man ja später immer noch töten.

SisterDarkness

"Nur ein toter Mann ist ein guter Mann"

Stoppt Tierversuche...
... nehmt Kinderschänder!!!


Jedenfalls bin ich auch gegen Tierversuche, sondern für sinnvolle Forschung an Hautzellen und auch Studium anhand von Videoaufnahmen bzw. Computersimulationen.

Übrigens gibt es von über 70.000 Medikamenten nur ca. 300, die tatsächlich helfen. Für die anderen 69.700 mussten auch Tiere sterben.

Was haltet Ihr von Naturheilkunde?

Gruß
Champa

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11. März 2004 um 12:17

Oh Mann
Um Himmels willen, ihr kommt ja auf immer bessere Ideen. "Nehmt Kinderschänder", was für ein Stammtischgelaber. Und wenn die nicht mehr reichen, sinds dann die Mörder, die Diebe, die Steuerhinterzieher und die Falschparker? Oder wieso nicht gleich all die supergefährlichen Terroristen in Guantanamo, die sind ja sowieso schon aller Menschenrechte beraubt...

Abgesehen davon wird bereits soweit es möglich ist, mit alternativen Mitteln geforscht, aber man kann damit eben noch nicht alles machen.

Also, werdet bitte mal ein wenig realistischer, sonst ist die ganze Sache sowieso nicht diskussionsfähig...

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13. März 2004 um 3:02
In Antwort auf Chatliesl

.
Nur das Menschen im Gegensatz zu Tieren nicht extra getötet werden für Versuche.

Da kommt mir grad eine Idee: wozu haben wir den Folldepp, Robse, Bedman, Arnie, Lovet, JohannesKaplan usw. ?
Fangt sie, fesselt sie und sperrt sie ein, dann haben wir schon Objekte für Lebendversuche. Kann man ja später immer noch töten.

SisterDarkness

"Nur ein toter Mann ist ein guter Mann"

Hä?
"Nur ein toter Mann ist ein guter Mann"

Warum kommen mir da nur gerade ganz gruselige Gedanken in den Kopf??? Ohoh ... Wobei mir mal auffällt, dass die Welt ohne Nachkommen ja echt gut dran wär, haste schon gut ausgeklügelt

Tierversuche wären dann immerhin überwunden. Aber dann gäb as ja noch genügend biotische und abiotische Faktoren, die das Leid der Tiere weiterhin aufrecht erhielten, Fressfeinde, Konkurrenz und so weiter. Lemminge zB sterben schon allein vom Stress, der verursacht wird durch die Überbevölkerung und die inevitable Auseinandersetzung mit ihren Artgenossen
Da könnte man sie doch gleich ...

Sun

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23. März 2004 um 20:40
In Antwort auf cathleen82

Wie schon in meinem (Cath) Beitrag erwähnt ...
... informiere Dich auf der Ärzte-Homepage. Da findest Du alle Antworten auf Deine Fragen.

Auch auf "Versuche am Menschen". Da Du so argumentierst, wie hier hinterlegt, gehe ich davon aus, dass Du noch keinen Blick in die einzelnen Downloads geworfen hast, die auf der Homepage zur Verfügung gestellt werden.

Dort kommen wissenschaftliche Größen zu Wort, von denen mancher Student noch weit, weit entfernt ist. Beispiel für einen Tierversuchsgegner ist Prof. Croce, der selbst einmal experimentiert hat und von sich sagt, dass er sich nicht als Tierfreund bezeichnen würde. Aber er selbst ist nach all den Jahren zum Tierversuchsgegner geworden. Berühmte Chirurgen ebenso (Siehe Buch "1000 Ärzte gegen Tierversuche")

Also informiere Dich, bevor Du hier FÜR Tierversuche argumentierst. Denn selbst nach einem Tierversuch, wird das Medikament immer ein erstes Mal einem Menschen verabreicht. Und erst dann weiß man, wie es am Menschen wirkt. Bei Contagan war man ja auch sooo sicher, nicht wahr ??? Lipobay?! Es gibt unter www.aerzte-gegen-tierversuche / service / kostenloser Download eine lange Liste von Medikamenten, die am Tier getestet wurden, und beim Menschen schlimmste Nebenwirkungen zeigten (die Liste selbst ist nur ein Auszug von viel mehr Medikamenten).

Wenn Du Dich vor Deinem Beitrag informiert hättest, wüsstest Du, dass es bereit unzählige Ersatzmethoden gibt. Ich (und sicher auch andere) verlasse mich bei diesem Thema jedenfalls lieber auf die Aussagen von Wissenschaftlern mit Erfahrung, die nicht am Ruhm oder Geld interessiert sind. Wie schon der ehemalige Experimentator Dr. Christopher Andegger sagt, sind Tierversuchsbefürworter entweder Menschen, die keine Ahnung haben oder Menschen, die damit Geld verdienen (Infos unter: http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm

Um Dir und anderen die Arbeit zu erleichtern, hier noch ein Link zu wissenschaftlichen Aussagen gegen das grausame Experiment mit unseren Mitgeschöpfen:

http://www.animalexperiments.ch/html/info_d.htm


http://aerzte-gegen-tierversuche.tierrechte.de/con-tent/docs/pdf/de/mythos_vom_tierversuch.pdf


(Auszug: "Die Säulen
des klassischen medizinischen Wissens
waren nicht Tierversuche, obwohl es
diese in geringem Umfang auch schon vor
Jahrtausenden gab, sondern die
Beobachtung von gesunden und kranken
Menschen und Tieren. Auch die als sehr
erfolgreich bekannte Erfahrungsheilkunde
fremder Kulturen wie etwa der
Chinesen oder der Indianer Nord- und
Südamerikas kennt den Tierversuch nicht.
Aber selbst unser neuzeitliches medizinisches
Wissen beruht zu einem erheblichen
Teil gar nicht auf Tierversuchen
oder wurde erst nachträglich an Tieren
bestätigt. So wurden beispielsweise
Medikamente wie Acetylsalicylsäure
gegen Fieber oder Phenobarbital als
Schlafmittel bzw. Epilepsiemittel, die
Entdeckung des Vitamin C gegen Scorbut
ohne Tierversuche entwickelt. Der
Mythos vom Tierversuch als Basis für
medizinisches Wissen löst sich bei
genauerer Betrachtung in Luft auf. (...)"


Wenn man Dich so reden hört, könnte man glatt meinen, Dir würde der Spaß am Biologie-Studium entgehen, wenn Du nicht am Tier herumexperimentieren könntest! Oder hast Du Angst, dass Du erkennst, dass es auch anders geht? Dann müsstest Du eventuell glatt aktiv werden und Dich nach einer anderen Uni umsehen (Tipps für Studenten gibts bei SATIS). Oder Dir eingestehen, dass Dir die vor Angst aufgerissenen Augen und das schmerzvolle Leid unserer Mitgeschöpfe schlichtweg egal sind. Auch im Bio-Studium kommt es doch vor, dass einem Frosch ohne Betäubung der Kopf mit einer Schere abgeschnitten wird. Wie barbarisch muss man sein, um da noch diese unwissenschaftliche Methode in Frage zu stellen?!

Was auch immer das Ausrufezeichen hinter der "Biologie-Studentin" sollte - die Aussagen von wissenschaftlichen Koriphäen sind zumindest mir wichtiger. Und nachdem ich unzählige Aussagen von Wissenschaftlern GEGEN Tierversuche gelesen habe, kann ich bei solchen gedankenlosen Äußerungen nur den Kopf schütteln. Kadavergehorsam nennt man es auch, wenn Menschen einfach eine Überzeugung anderer annehmen. Pech, wenn der andere ein Vivisektor aus Überzeugung ist (oder nennen wir ihn einfach Sadist).

Cath

P. S.:

Klaus, an welcher Uni studierst Du? Wie gehst Du vor, um tierversuchsfrei vorwärts zu kommen. Ich weiß, es ist möglich, wenn auch (noch) nicht einfach. In Holland soll es ja neuerdings ein Studium OHNE Tierqualen/Tierversuche geben. Der Deutsche indessen labert nur weiterhin das nach, was irgendwelche Spinner, die ohnehin kein Mitgefühl haben, im OP- oder Hörsaal von sich geben...

.....naja, jeder wie er es mag
Also ich studiere Bio und ich bin dennoch für Anatomiekurse mit Labortieren.
Wir haben letztes Semester Schnecken, Würmer, Heuschrecken, Ratten und Mäuse seziert. Ach nicht zu vergessen die Pflanzen.
Meiner Meinung nach, ist es immer noch ein Unterschied als sich das im Buch anzuschauen. Leider gibt es heute noch nicht wirklich realitätsnahe Computersimulationen.

Die Ratten und Mäuse, welche wir in unserem Anatomiekurs verwendeten wurden extra dafür gezüchtet. Die vorherige Pflege gehört zum unserem Tierpflege-Praktikum. Und Diese Tiere werden nun wirklich "human" abgetötet.

Gruß Sunny

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