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Studium mit 44? Woher Geld?

8. September 2004 um 23:52

Hallo,

weiß einer von Euch, ob einer 44-jährigen Frau, sprich meine Mutter, eine Finanzierung eines Studiums zusteht? Sie würde nämlich gerne studieren, nur sagt das Arbeitsamt, dass sie von denen nicht unterstützt werden würde, wenn sie studieren würde und Bafög steht ihr ja leider auch nicht mehr zu.

Sie hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und 12 Jahre Berufspraxis. Aber kein Abitur.

Gibt es denn keine Hilfen für ältere Studenten, sondern nur für Jüngere?

Sie würde sehr gern studieren, nur hat sie nicht das nötige Geld dafür.

Kennt Ihr irgendwelche Organisationen oder habt Ihr vielleicht Tipps??

Wäre nett!!


Danke im Voraus


Lieben Gruß an ALLE!

Tiff

10. September 2004 um 9:26

Wie wäre es mit...
...nebenbei arbeiten, sowie auch jüngere Studenten es tun?

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10. September 2004 um 11:59

Ohne Abitur
wirds aber schwierig mit dem Studium.

Was will sie denn studieren?

Und wie mein Vorgänger schon sagte: nebenbei jobben.

Gruß
parfum

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10. September 2004 um 12:13
In Antwort auf Parfum

Ohne Abitur
wirds aber schwierig mit dem Studium.

Was will sie denn studieren?

Und wie mein Vorgänger schon sagte: nebenbei jobben.

Gruß
parfum

Man kann
- sofern ich richtig informiert bin - über den 3. Bildungsweg (ich denke so heißt das) zumindest an Fachhochschulen auch ohne Abi studieren, wenn man eine Ausbildung hat und eine bestimmte Anzahl von Berufsjahren.

Zur Finanzierung fällt mir auch nicht viel ein. Vielleicht noch einige Jahre richtig ranklotzen mit irgendwas, sparen wie blöd und dann von den Ersparnissen leben, vielleicht noch nebenbei ein Job.

kleineente

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10. September 2004 um 19:08
In Antwort auf joker41

Wie wäre es mit...
...nebenbei arbeiten, sowie auch jüngere Studenten es tun?

Elternunabhängiges bafög
beantragen.
kriegt man ab 30, etc
einfach mal bei der asta irgendeiner hochschule anrufen und infobroschüre anfordern.

oder zb:

--->www.uni-siegen.de
--->studienanfänger
--->blabla, einfach mal rum suchen, bei asta oder bafög oder so, hab ich da mal irgendwo gesehen

geht natürlich auch auf den homepages x-beliebiger unis.

mfg

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10. September 2004 um 19:37
In Antwort auf eineerdbeere

Elternunabhängiges bafög
beantragen.
kriegt man ab 30, etc
einfach mal bei der asta irgendeiner hochschule anrufen und infobroschüre anfordern.

oder zb:

--->www.uni-siegen.de
--->studienanfänger
--->blabla, einfach mal rum suchen, bei asta oder bafög oder so, hab ich da mal irgendwo gesehen

geht natürlich auch auf den homepages x-beliebiger unis.

mfg

Bafög
... gibts nur, wenn man bei Beginn des Studiums jünger als 30 Jahre ist. Auch elternunabhängig gibts nichts mehr wenn man älter ist. Infos zum Bafög gibts unter www.das-neue-bafoeg.de oder unter www.bafoeg-rechner.de

Viele Grüße
Alexandra

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11. September 2004 um 10:48
In Antwort auf ardnaxelano9

Bafög
... gibts nur, wenn man bei Beginn des Studiums jünger als 30 Jahre ist. Auch elternunabhängig gibts nichts mehr wenn man älter ist. Infos zum Bafög gibts unter www.das-neue-bafoeg.de oder unter www.bafoeg-rechner.de

Viele Grüße
Alexandra

Richtig lesen....
Was ist elternunabhängige Förderung?
Elterneinkommen wird nur ausnahmsweise nicht angerechnet. In diesen Fällen wird nur Einkommen und Vermögen des Auszubildenden und seines Ehegatten berücksichtigt. Eine elternunabhängige Förderung erfolgt,

wenn der Aufenthaltsort der Eltern nicht bekannt ist oder sie im Ausland leben und dort rechtlich oder tatsächlich gehindert sind, Unterhalt im Inland zu leisten,
bei Besuch eines Abendgymnasiums oder Kollegs,
bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Vollendung des 30. Lebensjahresbei fünfjähriger Erwerbstätigkeit nach Vollendung des 18. Lebensjahres vor Beginn des Ausbildungsabschnitts oder
wenn dem Beginn des Ausbildungsabschnitts eine dreijährige berufsqualifizierende Ausbildung und eine anschließende Erwerbstätigkeit von drei Jahren vorausgegangen sind. Bei einer kürzeren Ausbildung muss die Erwerbstätigkeit entsprechend länger sein, so dass insgesamt immer mindestens sechs Jahre erreicht werden. (Umgekehrt führt eine verlängerte Ausbildung aber nicht zu einer Verkürzung der für die Erwerbstätigkeit geforderten Zeit.)
Der Auszubildende muss in den Jahren seiner Erwerbstätigkeit in der Lage gewesen sein, sich aus deren Ertrag selbst zu unterhalten. Als Zeit der den Lebensunterhalt sichernden Erwerbstätigkeit gelten z.B. auch Zeiten des Wehr- oder Zivildienstes. Näheres können Sie auch dem beim Bundesministerium für Bildung und Forschung erhältlichen Merkblatt zur elternunabhängigen Förderung im Internet

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11. September 2004 um 11:48

Auch wenn es
jetzt hart klingt, ich glaube nicht dass in Zeiten von HartzIV noch Leute wie diese Mutter staatlich gefördert werden, weil jetzt mal ehrlich:
Wer heutzutage in der Wirtschaft oder wo auch immer bis 40 seinen Weg nicht geebnet hat, der hat leider keine reale Chance mehr, so scheiße das auch ist..

Deshalb, sorry, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie noch finanziell gefördert wird, somal sie noch nicht mal das Abitur hat..

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11. September 2004 um 14:29

Wenn sie PC-Kenntnisse hat...
Hallo Tiff,

sag Deiner Mutter, sie möge sich mal hier informieren:

http://www.volksfranchise.com/anmeldung.html/?pa=e-lmartor

Damit kann sie sich ihr Studium selbst finanzieren. Sie braucht allerdings PC, Internet und PC-Grundkenntisse.

Gruß,
elmartor

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11. September 2004 um 14:31
In Antwort auf elmartor

Wenn sie PC-Kenntnisse hat...
Hallo Tiff,

sag Deiner Mutter, sie möge sich mal hier informieren:

http://www.volksfranchise.com/anmeldung.html/?pa=e-lmartor

Damit kann sie sich ihr Studium selbst finanzieren. Sie braucht allerdings PC, Internet und PC-Grundkenntisse.

Gruß,
elmartor

Sorry-Fehler im Link
Der richtige Link lautet:

http://www.volksfranchise.com/anmeldung.html/?pa=e-lmartor

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11. September 2004 um 15:15
In Antwort auf eineerdbeere

Richtig lesen....
Was ist elternunabhängige Förderung?
Elterneinkommen wird nur ausnahmsweise nicht angerechnet. In diesen Fällen wird nur Einkommen und Vermögen des Auszubildenden und seines Ehegatten berücksichtigt. Eine elternunabhängige Förderung erfolgt,

wenn der Aufenthaltsort der Eltern nicht bekannt ist oder sie im Ausland leben und dort rechtlich oder tatsächlich gehindert sind, Unterhalt im Inland zu leisten,
bei Besuch eines Abendgymnasiums oder Kollegs,
bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Vollendung des 30. Lebensjahresbei fünfjähriger Erwerbstätigkeit nach Vollendung des 18. Lebensjahres vor Beginn des Ausbildungsabschnitts oder
wenn dem Beginn des Ausbildungsabschnitts eine dreijährige berufsqualifizierende Ausbildung und eine anschließende Erwerbstätigkeit von drei Jahren vorausgegangen sind. Bei einer kürzeren Ausbildung muss die Erwerbstätigkeit entsprechend länger sein, so dass insgesamt immer mindestens sechs Jahre erreicht werden. (Umgekehrt führt eine verlängerte Ausbildung aber nicht zu einer Verkürzung der für die Erwerbstätigkeit geforderten Zeit.)
Der Auszubildende muss in den Jahren seiner Erwerbstätigkeit in der Lage gewesen sein, sich aus deren Ertrag selbst zu unterhalten. Als Zeit der den Lebensunterhalt sichernden Erwerbstätigkeit gelten z.B. auch Zeiten des Wehr- oder Zivildienstes. Näheres können Sie auch dem beim Bundesministerium für Bildung und Forschung erhältlichen Merkblatt zur elternunabhängigen Förderung im Internet

Ich würde dir empfehlen richtig zu lesen
Alter

-> 10 BAföG

Schülerinnen, Schüler und Studierende können grundsätzlich nur gefördert werden, wenn sie die Ausbildung, für die sie Förderung beantragen, vor Vollendung des 30. Lebensjahres beginnen.


Spielt das Alter eine Rolle?

-> 10 Abs. 3 BAföG

Auszubildende, die bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr vollendet haben, können grundsätzlich nicht gefördert werden. Es gibt aber verschiedene Ausnahmeregelungen, z. B. für Absolventen des zweiten Bildungsweges, Berufstätige ohne formelle Hochschulzugangsberechtigung, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation an einer Hochschule eingeschrieben worden sind, oder für Personen, die aus persönlichen (z. B. Krankheit) oder familiären (z. B. Kindererziehung) Gründen gehindert waren, die Ausbildung vor Vollendung des 30. Lebensjahres zu beginnen. Eine Ausnahme von der Altersgrenze ist allerdings nur möglich, wenn der Auszubildende unverzüglich, nachdem er z. B. die Hochschulzugangsberechtigung erlangt oder ihn eine Krankheit nicht mehr an der Aufnahme einer Ausbildung gehindert hat, die Ausbildung seiner Wahl aufgenommen hat. Auch für Auszubildende, die durch Vorlage einer sog. Rehabilitierungsbescheinigung nachweisen, dass sie Opfer politischer Verfolgung in der DDR waren, gilt die Altersgrenze nicht ( 60 Nr. 1 BAföG). Auskunft über weitere Ausnahmen von der Altersgrenze erteilen die Ämter für Ausbildungsförderung. Ob bei Ihnen eine Ausnahme von der Altersgrenze möglich ist, können Sie durch einen Antrag auf Vorabentscheidung nach 46 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 BAföG rechtzeitig vor Aufnahme der Ausbildung klären lassen. Örtlich und sachlich zuständig für die Vorabentscheidung ist das Amt, das nach Aufnahme der Ausbildung über den Antrag auf Ausbildungsförderung zu entscheiden hat. Im Falle einer positiven Entscheidung erlangt der Auszubildende eine gesicherte Rechtsposition, da die Entscheidung für den gesamten Ausbildungsabschnitt gilt. Art und Höhe der Leistung sind nicht Gegenstand der Vorabentscheidung. Hierüber kann erst bei Aufnahme der Ausbildung entschieden werden. Das Amt ist nicht mehr an die Entscheidung gebunden, wenn der Auszubildende die Ausbildung nicht binnen eines Jahres nach Antragstellung beginnt.

Quelle: http://www.das-neue-bafoeg.de

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11. September 2004 um 15:44
In Antwort auf elmartor

Wenn sie PC-Kenntnisse hat...
Hallo Tiff,

sag Deiner Mutter, sie möge sich mal hier informieren:

http://www.volksfranchise.com/anmeldung.html/?pa=e-lmartor

Damit kann sie sich ihr Studium selbst finanzieren. Sie braucht allerdings PC, Internet und PC-Grundkenntisse.

Gruß,
elmartor

Sorry-Fehler im Link
Der richtige Link lautet:

http://www.volksfranchise.com/anmeldung.html/?pa=e-lmartor

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12. September 2004 um 10:09
In Antwort auf ardnaxelano9

Ich würde dir empfehlen richtig zu lesen
Alter

-> 10 BAföG

Schülerinnen, Schüler und Studierende können grundsätzlich nur gefördert werden, wenn sie die Ausbildung, für die sie Förderung beantragen, vor Vollendung des 30. Lebensjahres beginnen.


Spielt das Alter eine Rolle?

-> 10 Abs. 3 BAföG

Auszubildende, die bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr vollendet haben, können grundsätzlich nicht gefördert werden. Es gibt aber verschiedene Ausnahmeregelungen, z. B. für Absolventen des zweiten Bildungsweges, Berufstätige ohne formelle Hochschulzugangsberechtigung, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation an einer Hochschule eingeschrieben worden sind, oder für Personen, die aus persönlichen (z. B. Krankheit) oder familiären (z. B. Kindererziehung) Gründen gehindert waren, die Ausbildung vor Vollendung des 30. Lebensjahres zu beginnen. Eine Ausnahme von der Altersgrenze ist allerdings nur möglich, wenn der Auszubildende unverzüglich, nachdem er z. B. die Hochschulzugangsberechtigung erlangt oder ihn eine Krankheit nicht mehr an der Aufnahme einer Ausbildung gehindert hat, die Ausbildung seiner Wahl aufgenommen hat. Auch für Auszubildende, die durch Vorlage einer sog. Rehabilitierungsbescheinigung nachweisen, dass sie Opfer politischer Verfolgung in der DDR waren, gilt die Altersgrenze nicht ( 60 Nr. 1 BAföG). Auskunft über weitere Ausnahmen von der Altersgrenze erteilen die Ämter für Ausbildungsförderung. Ob bei Ihnen eine Ausnahme von der Altersgrenze möglich ist, können Sie durch einen Antrag auf Vorabentscheidung nach 46 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 BAföG rechtzeitig vor Aufnahme der Ausbildung klären lassen. Örtlich und sachlich zuständig für die Vorabentscheidung ist das Amt, das nach Aufnahme der Ausbildung über den Antrag auf Ausbildungsförderung zu entscheiden hat. Im Falle einer positiven Entscheidung erlangt der Auszubildende eine gesicherte Rechtsposition, da die Entscheidung für den gesamten Ausbildungsabschnitt gilt. Art und Höhe der Leistung sind nicht Gegenstand der Vorabentscheidung. Hierüber kann erst bei Aufnahme der Ausbildung entschieden werden. Das Amt ist nicht mehr an die Entscheidung gebunden, wenn der Auszubildende die Ausbildung nicht binnen eines Jahres nach Antragstellung beginnt.

Quelle: http://www.das-neue-bafoeg.de

So
mein text stammt auch von da und da steht drin, das es möglich ist, nach vollendung des 30 lebensjahres bei min fünfjähriger berufserfahrung,etc. ich konnte den text nicht so einfügen wie ich wollte, deshalb kann man die unterpunkte ziemlich schlecht erkennen.
im zweifel sollte man einfach mal bei amt nachfragen.

mfg

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