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Studium???? Keine Ahnung.. brauche Hilfe

15. September 2006 um 14:45

Hey
Mache gerade eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und möchte danach gerne studieren gehen, weiß aber gar ncihts darüber. ICh habe einfach das Problem, das ich nicht weiß wo ich überhaupt anfangen soll mcih zu informieren. ICh weiß nocht nciht ganz genau was ich studiren möchte, habe da an Sozialpädagogik gedacht, aebr mir fehlen einfahc die Informationen um mich zu entscheiden.
Ich habe zwar noch etwas Zeit, bin im 2. LEhrjahr und beende die AUsbildung erst nach dem dritten, aber ich möchte einfach schon jetzt gucken suchen, mich informieren was wo geht und wie um mich wirklcih richtig zu entscheiden.
Vielleicht kann mir da jemand tipps geben wie ich das ganze am besten angehe und wo cih mich am besten informieren kann.

16. September 2006 um 5:15

Ziemlich unentschlossen

wirkst Du mit deinem posting.

Es ist gut, dass Du noch ein Jahr bis zu deinem Ausbildungs-
ende hast, denn diese Zeit wirst Du mit Sicherheit auch
brauchen. Lass Dir von den Hochschulen und Berufsakademien
(Sozialpädagogik kann man dort im Rahmen einer dualen
Ausbildung studieren (so kenne ich das von Baden-Württemberg). Gleichzeitig hat man bei einem Unternehmen bzw. einer Behörde einen Ausbildungsvertrag. Vorteil:
Man bekommt eine Ausbildungsvergütung und wird (oft) von
dem ausbildenden Unternehmen (Behörde) nach dem Studium
übernommen. Zusätzlich bekommt man neben der Theorie an
der Berufsakademie (BA) viel Praxis mit. Noch ein Pluspunkt:
Das Studium an einer BA ist wesentlich kürzer als an einer
Uni. Doch dafür ist es stressiger und die Voraussetzung
für einen Studienplatz ist neben dem Abi und einem
entsprechenden Notendurchschnitt, ein Ausbildungsvertrag
mit einem Unternehmen (Adressen erhält man auch im Sekretariat
der Berufsakademien - deshalb so früh wie möglich nachfragen
da es dort meistens auch Wartelisten gibt. Erkundige Dich
dort am besten sofort.)

Erkundige Dich, welche Aussichten es für Sozialpädagogen
und in welchen Bereichen (Jugendarbeit, Streetworker,
Bewährungshelfer, Familienhelferin etc.)

In Zeiten knapper Kassen bei Bund, Land und Gemeinden,
wirst Du eher damit rechnen müssen, dass die Stellenangebote
in diesem Bereich in Zukunft sehr dünn gesäht sind bzw. noch
weiter zusammengestrichen werden.

Frage doch mal nach einem Termin in der Berufsberatung nach,
welche Möglichkeiten Dir in deinem Bereich sonst noch offen-
stehen (evtl. Studium Gesundheitsmanagement?)

Ansonsten google mal im Internet und Du wirst in den
entsprechenden Jobbörsen auch feststellen, wie stark diese
Berufsgruppe aktuell nachgefragt wird.
Nicht unerheblich sind auch die spätere Vergütung und die
Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich.

Alles Gute für die Zukunft!

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16. September 2006 um 10:48

Hallo helle 88!
Von einem Studium der Sozialpädagogik kann ich Dir aus eigener Erfahrung nur abraten. (Lies mal meinen Thread "Sackgasse Sozialberuf", wenn Du möchtest. Ich habe mein Studium mit der Bestnote 1 abgeschlossen, spreche drei Sprachen, bin sportlich und habe reichlich Auslandserfahrung. Trotzdem habe ich jetzt in insgesamt 3 Jahren seit Ende der Berufspraktikums über 300 Bewerbungen geschrieben und hänge seit gestern auf meiner dritten, schlechtbezahlten, befristeten Stelle.Zwischendurch habe ich sogar mal versucht auszuwandern und war ganz arbeitslos. Hilfe vom Arbeitsamt gibts gar nicht, man wird dort als Akademiker eher ausgelacht, was man denn dort will.
Teure Zusatzausbildungen müssen selbst finanziert werden und zahlen sich nicht immer aus (es gibt auch arbeitslose Sozialpädogen mit Zusatzausbildung!).
Mach es bitte nicht, tu Dir den Gefallen!
Ich wär ein schlechter Mensch, wenn ich Dir dazu raten würde!

L.G lamia

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