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Studium- familie- beruf und: was will ich eigentlich

15. Juni 2005 um 23:24

ich hab in einem Beitrag ("Medizinstudenten") schon ein bischen was geschrieben, hab mich aber entschlossen, eine neue Diskussion zu eröffnen.
es ist nett von euch, wenn ihr das mal durchlest und ich freue mich über jeden gut gemeinten Rat!
Ich hab 2004 Abi gemacht. Danach hatte ich erstmal gar nichts zu tun. Ich hatte keine Ahnung was ich machen sollte- in der Schule hatte ich immer das Ziel vor mir: Abitur. Danach war da erstmal das große tiefe Loch!
Um mal zu meinen Interessen zu kommen: ich bin sehr vielseitig interessiert (würd ich mal sagen): ich habe lange Geige gespielt, war lange Zeit in einem Jugendzirkus (am Enfe auch als Trainerin), habe zeitweise selbst Kleidung genäht... Außerdem bin ich gerne am Computer, mache sehr sehr gerne Fotos usw. In der Schule hab ich mich vor allem für Französisch und Bio begeistert.
So viel und ich konnte daraus keinen Schluss ziehen und einen passenden Beruf finden.
Ich hab im Herbst dann ein Pflegepraktikum gemacht und mich dann im JAnuar für Medizin beworben: darauf kam ich durch Biologie. Allerdings war es eher so: "ich bewerb mich mal, bevor ich dann gar nichts hab". Jetzt hab ich also mit Medi angefangen und es ist auch interessant, aber ich bin so viel am Grübeln wie noch nie. Mir gehts richtig schlecht dadurch. Das Grübeln kommt wohl nicht durch speziell diesen Studiengang- ich überlege eher: was will ich eigentlich in der Zukunft macl für ein Leben haben. Will ich 6 Jahre studieren + ca 4 Jahre Facharztausbildung?
Mein Traum ist eigentlich- denke ich- eine Familie zu haben. Gleichzeitig denke ich aber natürlich daran, mich auch finanziell abzusichern. Außerdem möchte ich mich natürlich auch ein bischen fordern.
Inzwischen bin ich schon so verzweifelt- das ist ganz schlimm!

Ich glaube, dass das mit der Berufswahl mir auch schwer fällt, weil ich wirklich kaum Berufe kenne!! Ich kenne eben Ärzte, Lehrer und das wars auch schon fast (an Studienberufen). Und Ausbildungsberufe kenne ich eben: Physiotherapeuten, Hebammen...
Ich würde eigentlich -denke ich -schon gerne studieren. Ich hab nun mal die Möglichkeit durch meinen Abschluss.

so, jetzt werd ich mal aufhören, euch voll zu quatschen- tut mir auch Leid- aber ich muss das irgendwo loswerden und vielleicht gibt es hier je Leute, die mir helfen können (Erfahrung und so)... Danke

16. Juni 2005 um 10:06

...
Hallo kleinermuck1,
es ist wirklich nicht einfach, wenn man nicht richtig weiß wo man hingehört. Bei dir sehe ich das Problem, dass du sehr vielseitig interessiert bist und dadurch die Auswahl schwer wird. Es wird immer Berufe geben, wo einige Interessen vernachlässigt werden, oder nicht zur Geltung kommen, denn dazu sind deine Interessen zu gegensätzlich. Du musst dir von vorneherein klar machen, dass einige Interessen nur Hobbys bleiben werden, ist doch auch ok oder? Du möchtest also gerne studieren, aber auch abgesichert sein. Abgesichert ist man ja heutzutage nie, aber mit Medizin ist die Warscheinlichkeit ja sehr hoch (zwecks Ärztemangel und so). Ich glaube aber nach deinen Ausführungen auch in dem anderen Beitrag nicht, das du ein Medizinstudium durchhälst, es sind immerhin 10 Jahre und du bist dir nicht sicher. Die 10 Jahre überstehst du nur wenn du dir wirklich sehr sicher und überzeugt von der Sache bist. Lieber rechtzeitig abbrechen als nach einigen verschenkten Jahren, oder?

Ich hatte jetzt auch so den Gedanken, dass du schon sehr kreativ rüber kommst. Vielleicht kannst du ja in der Richtung noch was studieren. Industrialdesign, Kommunikationsdesign oder so? In Offenbach gibt es eine Schule mit Basistudium für Mode-Grafik-Design. Oder du guckst mal hier: www.symmedia-afg.de oder www.aep.de und www.sfg-ravensburg.de Das würde zum mindestens dazu passen, dass du Nähkenntnisse hast, gerne was am Computer machst und so.

Bei diesen Sachen brauchst du natürlich weder Fränzösisch noch Bio. Denke ich mal. Aber wie gesagt, alles wird nicht gehen.

Oder du studierst was mit Sprachen, wie siehts mit Englisch aus, vielleicht Englisch und Französisch?

Oder wenn du irgendwie medizinisch drauf bist und Bio und Sprachen magst würde da ja auch evtl. ein Psychologiestudium in Frage kommen. Da kannst du ja später auch im klinischen Bereich arbeiten oder selbst eine Praxis aufmachen.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, geh doch mal zu einer Studienberatung, und besorge dir einen guten Sudienführer und wälze den. Es gibt ja auch immer solche Schnupperstudien vielleicht wäre das auch das richtige für dich. Oder du machst mal ein Praktikum vielleicht auch in einem Labor fällt mir jetzt noch ein, das wäre doch auch was mit Bio und Computer evtl. auch.

Gibt schon viele Möglichkeiten, besonders wenn du soviele Interessen hast. Viel Erfolg noch bei deiner Suche.

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16. Juni 2005 um 11:28
In Antwort auf gruseldi

...
Hallo kleinermuck1,
es ist wirklich nicht einfach, wenn man nicht richtig weiß wo man hingehört. Bei dir sehe ich das Problem, dass du sehr vielseitig interessiert bist und dadurch die Auswahl schwer wird. Es wird immer Berufe geben, wo einige Interessen vernachlässigt werden, oder nicht zur Geltung kommen, denn dazu sind deine Interessen zu gegensätzlich. Du musst dir von vorneherein klar machen, dass einige Interessen nur Hobbys bleiben werden, ist doch auch ok oder? Du möchtest also gerne studieren, aber auch abgesichert sein. Abgesichert ist man ja heutzutage nie, aber mit Medizin ist die Warscheinlichkeit ja sehr hoch (zwecks Ärztemangel und so). Ich glaube aber nach deinen Ausführungen auch in dem anderen Beitrag nicht, das du ein Medizinstudium durchhälst, es sind immerhin 10 Jahre und du bist dir nicht sicher. Die 10 Jahre überstehst du nur wenn du dir wirklich sehr sicher und überzeugt von der Sache bist. Lieber rechtzeitig abbrechen als nach einigen verschenkten Jahren, oder?

Ich hatte jetzt auch so den Gedanken, dass du schon sehr kreativ rüber kommst. Vielleicht kannst du ja in der Richtung noch was studieren. Industrialdesign, Kommunikationsdesign oder so? In Offenbach gibt es eine Schule mit Basistudium für Mode-Grafik-Design. Oder du guckst mal hier: www.symmedia-afg.de oder www.aep.de und www.sfg-ravensburg.de Das würde zum mindestens dazu passen, dass du Nähkenntnisse hast, gerne was am Computer machst und so.

Bei diesen Sachen brauchst du natürlich weder Fränzösisch noch Bio. Denke ich mal. Aber wie gesagt, alles wird nicht gehen.

Oder du studierst was mit Sprachen, wie siehts mit Englisch aus, vielleicht Englisch und Französisch?

Oder wenn du irgendwie medizinisch drauf bist und Bio und Sprachen magst würde da ja auch evtl. ein Psychologiestudium in Frage kommen. Da kannst du ja später auch im klinischen Bereich arbeiten oder selbst eine Praxis aufmachen.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, geh doch mal zu einer Studienberatung, und besorge dir einen guten Sudienführer und wälze den. Es gibt ja auch immer solche Schnupperstudien vielleicht wäre das auch das richtige für dich. Oder du machst mal ein Praktikum vielleicht auch in einem Labor fällt mir jetzt noch ein, das wäre doch auch was mit Bio und Computer evtl. auch.

Gibt schon viele Möglichkeiten, besonders wenn du soviele Interessen hast. Viel Erfolg noch bei deiner Suche.

Seh ich ähnlich
Hallo kleinermuck1,

wie Gruseldi schon sagte, gibt es für vielseitig interessierte Leute 1001 Möglichkeit.
Evtl. könntest du dir mal überlegen, welche deiner Interessen Hobby bleiben sollten und welche du dir ernsthaft als Beruf vorstellen kannst. Das reduziert die Auswahl vielleicht schon mal. Ich selbst habe Hobbies, die mir für ein paar Stunden in der Woche Spaß machen, die ich aber niemals beruflich machen wollte.
Und ganz ehrlich: wenn du für dein Studium nicht wirklich motiviert bist, wird es sehr, sehr hart werden. Nach dazu, wo deine Ausbildungsdauer als Arzt nochmal länger ist beifür "normalen" Studiengängen.

Hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen,

zefix1

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3. Juli 2005 um 21:14
In Antwort auf zefix1

Seh ich ähnlich
Hallo kleinermuck1,

wie Gruseldi schon sagte, gibt es für vielseitig interessierte Leute 1001 Möglichkeit.
Evtl. könntest du dir mal überlegen, welche deiner Interessen Hobby bleiben sollten und welche du dir ernsthaft als Beruf vorstellen kannst. Das reduziert die Auswahl vielleicht schon mal. Ich selbst habe Hobbies, die mir für ein paar Stunden in der Woche Spaß machen, die ich aber niemals beruflich machen wollte.
Und ganz ehrlich: wenn du für dein Studium nicht wirklich motiviert bist, wird es sehr, sehr hart werden. Nach dazu, wo deine Ausbildungsdauer als Arzt nochmal länger ist beifür "normalen" Studiengängen.

Hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen,

zefix1

Erstmal vielen Dank für eure Antworten!
Bei einer Berufsberatung war ich übrigens schon, das war aber ein Reinfall, weil ich da auch nur gesagt bekam, nachdem ich alles Beschrieben hatte: "ach so ist das- na ich denke, da können Sie ja eigentlich alles machen". Als die Dame meinen Abischnitt erfahren hatt, war sie scheinbar überrascht und hat so einen ähnlichen Satz gesagt. Toll. Das weiß ich selbst auch schon. Ansonsten hab ich ihr halt von allen Überlegungen erzählt und sie hat mir irgendwas ausgedruckt von "Physiotherapie" o.ä.. Dabei denke ich oft, dass mein Problem ist, dass ich einfach nicht genug Berufe KENNE!!
Wass sollte ich z.B. mit Englisch und Franz anfangen? Lehrerin ist auch nicht mein Traum (davon abgesehen würde mir eher Franz+ Italienisch liegen).
Der Tipp mit Design ist auch nicht schlecht, das hatte ich mir auch mal überlegt, aber ich denke, dass ich da nicht genug künstlerisch begabt bin (Zeichnen ist nicht meine Stärke, ich bin eher körperlich-künstlerisch (-> Zirkus) begabt).

zefix hat geschrieben: "...gibt es für vielseitig interessierte Leute 1001 Möglichkeit". Das weiß ich schon, nur fehlen mir die Berufe zu diesen Möglichkeiten. Ich kenn einfach nichts!! Und ich kann mir kaum vorstellen, was zu studieren, bei dem ich keine Ahnung habe, was ich danach damit anfangen kann (das ist so ähnlich wie mit Bio: das studieren auch viele, die nicht recht wissen, was sie wollen und am Schluss schaffts nur eine Hand voll in die Forschung, die anderen müssen sich was (machmal komplett) anderes Suchen).

Ich weiß echt nicht, was ich tun soll!!!!!!!!!!!!!!
Im Moment zieh ich eben das begonnene Studium weiter durch (jetzt kommen bald die ganzen Prüfungen!).
Mein anderes Problem ist glaub ich auch noch die Ungewissheit meines Freundes- er wird vielleicht nach Italien zum Studieren gehen oder in irgend eine andere Stadt. Und wenn ich Medizin studiere bin ich an eine Stadt gebunden. Ich kann nicht dauernd wechseln, aber ich hätte auch keinen Bock Jahrelang getrennt von meinem Freund zu leben!

Ich denke, ich werd mal das 2. Semester anfangen und wenn ich die Probe nicht bestehe (sehr anstrengendes Semester!), denke ich vielleicht anders.
Jedenfalls muss das Leben ja irgendwie weitergehen!! Ich kann nicht wochenlang rumsitzen und mir Gedanken machen, da mach ich mir das Leben ja zur Qual!

Ich hoffe, ich stresse euch- die es lesen nicht zu sehr- aber ich hoffe immer, dass mir vielleicht jemand mit einem guten Tipp wirklich helfen kann!

Gruß, kleiner Muck

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3. Juli 2005 um 22:08
In Antwort auf kleinermuck1

Erstmal vielen Dank für eure Antworten!
Bei einer Berufsberatung war ich übrigens schon, das war aber ein Reinfall, weil ich da auch nur gesagt bekam, nachdem ich alles Beschrieben hatte: "ach so ist das- na ich denke, da können Sie ja eigentlich alles machen". Als die Dame meinen Abischnitt erfahren hatt, war sie scheinbar überrascht und hat so einen ähnlichen Satz gesagt. Toll. Das weiß ich selbst auch schon. Ansonsten hab ich ihr halt von allen Überlegungen erzählt und sie hat mir irgendwas ausgedruckt von "Physiotherapie" o.ä.. Dabei denke ich oft, dass mein Problem ist, dass ich einfach nicht genug Berufe KENNE!!
Wass sollte ich z.B. mit Englisch und Franz anfangen? Lehrerin ist auch nicht mein Traum (davon abgesehen würde mir eher Franz+ Italienisch liegen).
Der Tipp mit Design ist auch nicht schlecht, das hatte ich mir auch mal überlegt, aber ich denke, dass ich da nicht genug künstlerisch begabt bin (Zeichnen ist nicht meine Stärke, ich bin eher körperlich-künstlerisch (-> Zirkus) begabt).

zefix hat geschrieben: "...gibt es für vielseitig interessierte Leute 1001 Möglichkeit". Das weiß ich schon, nur fehlen mir die Berufe zu diesen Möglichkeiten. Ich kenn einfach nichts!! Und ich kann mir kaum vorstellen, was zu studieren, bei dem ich keine Ahnung habe, was ich danach damit anfangen kann (das ist so ähnlich wie mit Bio: das studieren auch viele, die nicht recht wissen, was sie wollen und am Schluss schaffts nur eine Hand voll in die Forschung, die anderen müssen sich was (machmal komplett) anderes Suchen).

Ich weiß echt nicht, was ich tun soll!!!!!!!!!!!!!!
Im Moment zieh ich eben das begonnene Studium weiter durch (jetzt kommen bald die ganzen Prüfungen!).
Mein anderes Problem ist glaub ich auch noch die Ungewissheit meines Freundes- er wird vielleicht nach Italien zum Studieren gehen oder in irgend eine andere Stadt. Und wenn ich Medizin studiere bin ich an eine Stadt gebunden. Ich kann nicht dauernd wechseln, aber ich hätte auch keinen Bock Jahrelang getrennt von meinem Freund zu leben!

Ich denke, ich werd mal das 2. Semester anfangen und wenn ich die Probe nicht bestehe (sehr anstrengendes Semester!), denke ich vielleicht anders.
Jedenfalls muss das Leben ja irgendwie weitergehen!! Ich kann nicht wochenlang rumsitzen und mir Gedanken machen, da mach ich mir das Leben ja zur Qual!

Ich hoffe, ich stresse euch- die es lesen nicht zu sehr- aber ich hoffe immer, dass mir vielleicht jemand mit einem guten Tipp wirklich helfen kann!

Gruß, kleiner Muck

...
hallo kleinermuck,
mir geht es zur Zeit auch nicht anders. Ich habe ein VOrpraktikum (FSJ) für ein Studium gemacht, und jetzt, wo es in zwei Monaten losgehen soll, frage ich mich: "Will ich das überhaupt noch?" .. mein Traum war immer Medizin, und ich kann es vom Schnitt her nicht.
Und deswegen kommt mir mein Berufsweg, den ich jetzt eingeschlagen habe, so "komisch" vor. Weil ich genau wusste was ich will, und jetzt umsatteln MUSSTE. Vielleicht kennst du eigentlich auch deinen Berufswunsch, willst ihn aber nicht eingestehen (weil du immer so vom Abi schreibst)... ich meine damit: Auch wenn dein Abischnitt 1.0 ist - wenn dein Traumberuf Erzieherin ist wirst du auh als Arzt, der 10 mal soviel verdient, nicht glücklich.
Vielleicht denkst du aber auch einfach nur so "unzufrieden", weil du jetzt, wo du studierst, viele andere Möglichkeiten siehst. Ich würde auch erstmal schauen, WAS dich am meisstn interessiert. Wenn es zum BEispiel die Sprachen sind, überleg dir, was du mit ihnen anfängst.... Was mi Fremdsprachen kann von Dolmetscher bis zu Lehrern oder sonstwas gehen....
liebe grüße, ich hoffe ich habe jetzt nicht am Thema vorbeigeredet

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18. Juli 2005 um 20:20

Hallo, ist zwar schon etwas her
dein Beitrag, aber mich würde interessieren, wie es dir so geht? Hast du inzwischen eine Entscheidung getroffen?

So wie du schreibst, ist Medizin eher eine "Notlösung", es ist ein sehr anerkannter Beruf (auch bei deiner Familie anerkannt???), aber es scheint nicht deine Berufung zu sein. Meine Schwester studiert auch Medizin, aber es war schon immer ihr Traum.

Mir fällt auf, dass du an Berufen viele "Pflegeberufe" aufzählst, woher kommt dies? Und wenn dich Hebamme interessiert - bewirb dich doch um solch einen Ausbildungsplatz. Es ist ein toller Beruf, und du bist auf alle Fälle nach den 3 Jahren Ausbildung finanziell abgesichert, kannst Geld verdienen hast einen abgeschlossenen Beruf, kannst vielleicht früher Kinder kriegen... Und du kannst diese Zeit ja auch nutzen, um dich zu orientieren, vielleicht willst du hinterher noch unbedingt studieren und weißt dann auch ganz genau, was du willst.

Bei mir war es zu Abi-Zeiten ähnlich, ich wußte nicht so genau, was ich machen wollte, und als ich meinen Eltern dann eröffnete, dass ich Literatur studieren möchte, sind diese fast umgefallen, da dies ja "brotlose Kunst" sei. Ich habe eine Alternative gesucht, wollte dann eine Ausbildungs als Werbekauffrau machen, habe aber in der Werbebranche leider keinen Ausbildungsplatz erhalten. Schliesslich habe ich eine Ausbildung als Bürokauffrau gemacht und wollte danach in die Werbung wechseln - aber im Laufe der Ausbildung habe ich gemerkt, dass ich dies gar nicht mehr möchte. Ich habe anschliessend noch studiert: Berufspädagogik (Erwachsenenweiterbildung und Ausbildung von Azubis in Betrieben) und Soziologie (Untersuchung der Gesellschaft/Untersuchung des Verhaltens von Gruppen, im Gegensatz zu Psychologie, die sich nur mit dem Individuum beschäftigt). War echt toll! Danach habe ich in 2 Firmen in der Personalabteilung gearbeitet und momentan mache ich (nun doch...) Marketing/Werbung für den Kundendienst.

Ich wünsche dir viel Glück,
melde dich mal, was du nun so machst,
liebe Grüße, Sophistox

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