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Studium abbrechen, Ausbildung mit 27?

13. Januar 2005 um 0:40

Hallo alle! Ich bin zur Zeit echt nicht gut drauf. Ich weiß einfach nicht, wie meine berufliche Zukunft aussehen soll. Ich bin fast 27 und überlege, mein Studium (Anglistik auf Magister, mit Germanistik und Psychologie als Nebenfächern) abzubrechen. Ich habe einfach nicht die richtige Motivation so viel "schwere Kost" zu lesen, die ich eigentlich lesen müßte. Außerdem habe ich einen Horror vor Referaten, mündlichem Mitarbeiten etc. Motivations- und Lustlosigkeit auf der einen Seite, auf der anderen Seite denke ich aber auch, daß das Studium einfach zu anspruchsvoll für mich ist. Anscheinend bin ich da nicht die einzige, da etwa 80% der Anglistikstudenten das Studium vor dem Examen abbrechen. In der Schule war ich immer sehr gut in Englisch, aber Studium ist halt viel schwerer als Schule...Alle denken, ich müßte es schaffen, weil ich gut in der Schule war und so, aber ich glaube, sie überschätzen mich alle und ich bin eher durchschnittlich begabt. Aber ich bin schon so alt und jetzt noch eine Ausbildung anfangen? Für einige gibt es ja auch ein Höchstalter, da ist der Zug für mich abgefahren. Ich muß dazu noch sagen, daß ich nach dem Abi mit Grundschullehramt angefangen habe, das 4 Semester lang studiert habe und dann aber krank wurde (psychisch) und einige Jahre gar nichts getan habe. Vor 2 Jahren war ich dann wieder recht fit (nach einiger Zeit in einem psychiatrischen Krankenhaus) und habe mit Anglistik begonnen. Jedenfalls habe ich in meinem Leben noch nicht viel erreicht und durch die blöde Krankheit hat sich vieles verzögert. Ich habe Angst, irgendwann aufgrund meiner psychischen Schwierigkeiten (bin zwar im Moment beschwerdefrei...) als arbeitsuntauglich zu gelten und in Frührente zu gehen oder so (ich kenne einige, denen es so gegangen ist). Der Gedanke ist mir ganz schrecklich.
Ich will endlich was finden, was ich kann und was mir Spaß macht. In letzter Zeit kam mir der Gedanke, in einer Bibliothek zu arbeiten, da ich Bücher sehr mag und auch die Atmosphäre in Bibliotheken, aber gestern habe ich gelesen, daß das Höchstalter für "Fachangestellte für Medien und Informationsdienste" 23 ist...Seufz. Wieder eine Vorstellung gestorben. Vielleicht wäre es auch nicht wirklich das richtige gewesen, da ich ein wenig schüchtern bin, obwohl ich den Umgang mit Menschen eigentlich auch mag. Früher wollte ich mal Erzieherin werden, aber auch dafür bin ich wohl etwas zu introvertiert.
Etwas kreatives würde mich auch reizen, aber dafür bin ich sicher auch nicht gut genug. Fotografin oder so, aber wirklich technisch begabt bin ich auch nicht. Irgendwie fällt mir mehr ein, was ich nicht kann, als was ich kann, wie man sicher merkt. Ich zweifle einfach total an meinen Fähigkeiten. Anfang Februar habe ich einen Termin bei der Berufsberatung, vielleicht hilft das ja was. Ich hoffe es. Ich bin wirklich ziemlich verzweifelt.
Vielleicht hat ja jemand von Euch einen Tipp. Danke.
Viele Grüße, Uli

13. Januar 2005 um 9:38

Es ist nie zu spät!
Hallo Uli,
im Grunde habe ich das gleiche Problem wie du, allerdings überlege ich gerade, ob ich nicht studieren soll mit 28. Jeder rät mir dazu, aber ich habe mich noch nicht entgültig entschlossen. Aber wenn du wirklich so unglücklich bist, mit dem, was du tust, dann ändere etwas daran. Meine beste Freundin hat nach dem Abi ein Jurastudium gemacht, allerdings ist sie mit 27 zum zweiten Mal durch's Examen gerasselt und wußte nicht, was sie tun sollte. Sie ist zum Arbeitsamt Dresden gegangen und dort hat man ihr ein Programm für "gestrandete Studenten" vorgeschlagen, also jene, die durch's Examen gefallen sind oder abgebrochen haben. Jetzt macht sie ein Studium/Ausbildung bei der IHK zum Betriebsfachwirt. Dabei kann sie ihr Jura-Studium einbringen. Das dauert ungefähr 2,5 Jahre und dieses Jahr im Sommer wird sie fertig. Diese Ausbildung ist sehr praxisorientiert, weil du gleichzeitig in den schulfreien Zeiten ein Praktikum in einer Firma machst, was du dir aber selbst suchen mußt. Allerdings weiß ich nicht, ob dieses Programm noch existiert. Aber erkundige dich doch einfach mal beim Arbeitsamt über deine Möglichkeiten und Berufe, bei denen du dein Studium evtl. einbringen kannst. Ich habe auch den Fehler gemacht, zu lange mit meiner Entscheidung für ein Studium zu warten und jetzt bin ich schon 28 !! Also, wenn wir nichts tun, niemand anders wird für uns die Entscheidungen treffen, auch wenn sie falsch sein sollten, aber wir haben es wenigstens probiert und man ist wirklich nie zu alt, um neu anzufangen !!

Viel Glück!
Claudia

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13. Januar 2005 um 22:43

Mir geht's auch so!
Hallo Ulli,

ich denke auch, dass es nie zu spät ist, etwas neues anzufangen. Es gibt soviele Möglichkeiten, was man machen kann und mit 27 bist du sicher nicht zu alt.
Ich bin erst 21 und studiere im dritten Semester Grundschulpädagogik, doch das Studium ist absolut nichts für mich! Halbtags arbeite ich neben dem Studium als kaufmännische Angestellte in einem Autohaus und dort habe ich heraus gefunden, dass mir das Kaufmännische viel besser gefällt und jetzt will ich entweder eine Ausbildung oder ein BA-Studium beginnen. Aber ganz sicher werde ich nicht Grundschullehramt weiter studieren.
Bei uns in der Werkstatt haben wir auch einen Azubi im ersten Lehrjahr, der 26 Jahre alt ist.
Bewirb dich doch einfach für Ausbildungsplätze, denn zu verlieren hast du dabei ja nichts!!

Ich drück dir die Daumen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht!
Alles Gute!

Anna

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14. Januar 2005 um 13:39
In Antwort auf myata4

Mir geht's auch so!
Hallo Ulli,

ich denke auch, dass es nie zu spät ist, etwas neues anzufangen. Es gibt soviele Möglichkeiten, was man machen kann und mit 27 bist du sicher nicht zu alt.
Ich bin erst 21 und studiere im dritten Semester Grundschulpädagogik, doch das Studium ist absolut nichts für mich! Halbtags arbeite ich neben dem Studium als kaufmännische Angestellte in einem Autohaus und dort habe ich heraus gefunden, dass mir das Kaufmännische viel besser gefällt und jetzt will ich entweder eine Ausbildung oder ein BA-Studium beginnen. Aber ganz sicher werde ich nicht Grundschullehramt weiter studieren.
Bei uns in der Werkstatt haben wir auch einen Azubi im ersten Lehrjahr, der 26 Jahre alt ist.
Bewirb dich doch einfach für Ausbildungsplätze, denn zu verlieren hast du dabei ja nichts!!

Ich drück dir die Daumen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht!
Alles Gute!

Anna

Zwei Gesichtspunkte
Hallihallo,

Ich (allerdings "erst" 21) bin auch Studienabbrecherin, zweifache (erst BWL, dann Mathe), und befinde mich jetzt in einer kaufmännischen Doppelausbildung (zwei Berufe auf einmal). Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Wenn auch eine der schwersten. Denn Zweifel plagen dich immer. Aber wenn du weißt, dass du momentan an etwas dran bist, dass dich nicht erfüllt, bei dem du nicht weiterkommst, ist es in meinen Augen besser, einen Neustart zu wagen.

Und der zweite Gesichtspunkt: Bei uns gibt es eine ganze Reihe Azubis, unter anderem auch zwei Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (allerdings nicht Fachrichtung Bibliothek). Beide haben jetzt ihre Abschlussprüfung nach 2,5 Jahren gemacht (oder nach 3,5? Ich weiß es nicht genau...). Der jüngere ist 26, der ältere wird 30. Rechne dir aus, wann sie begonnen haben. Soviel zum Höchstalter.

Mein Rat an dich: Bewirb dich einfach. Ein paar gute Adressen:

www.jobpilot.de
www.arbeitsamt.de
www.ihk-lehrstellenboerse.de (TOP-Adresse)

Liebe Grüße und VIEL GLÜCK!
Layla

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14. Januar 2005 um 16:52

Noch was...
Schau mal auf www.berufenet.de vorbei und gib das Stichwort "Bibliothek" ein, da erscheinen ein paar mehr Berufe als nur Fachalgestellter für M&ID. Vielleicht ist ja noch was anderes nettes dabei?

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19. Januar 2005 um 9:52

HAllo Uli!
Mich plagt das gleiche Problem wie dich. Ich bin 26 und studiere Wiwi. Leider macht mir das Studium schon seit Beginn keinen Spass und die Erfolge stellen sich auch nicht wirklich ein. Ich war auch schon bei der Studienberatung und der Beratung des Arbeitsamtes; es ist leider so, dass sämtliche Programme für Studienabbrecher beim Arbeitsamt eingestellt wurden. Eine Umschulung kommt nur dann in Frage, wenn Du mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast. Aber welcher Student hat das schon.
Sowohl bei der Studienberatung, als auch beim Arbeitsamt riet man mir dringend, das Studium abzuschliessen. Ein, wenn auch spät, abgeschlossenes Studium sei alle Male besser als eine spät angefangene Ausbildung.
Die einzige Möglichkeit, die ich sonst gehabt hätte, wäre, mich um einen Ausbildungsplatz zu bemühen. Das soll aber -nach Aussage der Beraterin- sehr schwierig in meinem Alter sein. Ausserdem meinte sie noch, dass es bestimmt nicht so toll sein dürfte als 26jährige mit lauter 18jährigen in der Berufsschulklasse zu sitzen.
Habe mich jetzt entschieden, das Studium zu beenden. Ich hoffe, dass du bei Deiner Suche mehr Glück haben wirst.
Liebe Grüsse,
Wuuki

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19. Januar 2005 um 12:53
In Antwort auf wuuki

HAllo Uli!
Mich plagt das gleiche Problem wie dich. Ich bin 26 und studiere Wiwi. Leider macht mir das Studium schon seit Beginn keinen Spass und die Erfolge stellen sich auch nicht wirklich ein. Ich war auch schon bei der Studienberatung und der Beratung des Arbeitsamtes; es ist leider so, dass sämtliche Programme für Studienabbrecher beim Arbeitsamt eingestellt wurden. Eine Umschulung kommt nur dann in Frage, wenn Du mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast. Aber welcher Student hat das schon.
Sowohl bei der Studienberatung, als auch beim Arbeitsamt riet man mir dringend, das Studium abzuschliessen. Ein, wenn auch spät, abgeschlossenes Studium sei alle Male besser als eine spät angefangene Ausbildung.
Die einzige Möglichkeit, die ich sonst gehabt hätte, wäre, mich um einen Ausbildungsplatz zu bemühen. Das soll aber -nach Aussage der Beraterin- sehr schwierig in meinem Alter sein. Ausserdem meinte sie noch, dass es bestimmt nicht so toll sein dürfte als 26jährige mit lauter 18jährigen in der Berufsschulklasse zu sitzen.
Habe mich jetzt entschieden, das Studium zu beenden. Ich hoffe, dass du bei Deiner Suche mehr Glück haben wirst.
Liebe Grüsse,
Wuuki

Hört sich ja nicht gut an...
Hallo, liebe Leidensgenossin Wuuki,
das hört sich ja wirklich nicht gut an. Wahrscheinlich sagt mir dann die Beraterin vom Arbeitsamt dasselbe. Aber ich sehe einfach keine Perspektive mehr in meinem Studium. Ich krebse so vor mich hin und komme auf keinen grünen Zweig...Ich glaube, selbst wenn ich motiviert wäre, würde es mir sehr schwer fallen. Es ist einfach kein leichtes Studium. Aber ich denke, kein Studium ist einfach. Naja, ne Ausbildung sicher auch nicht. Ach, ich weiß nicht, was ich machen soll. Eine gute Freundin von mir hat allerdings 2003 mit 25 eine Ausbildung als Altenpflegerin begonnen und meine Brieffreundin 2004 mit 26 eine Ausbilung zur Bürokauffrau. Also scheint es doch noch ein paar Möglichkeiten zu geben. Aber ob ich was finde? Ich weiß ja noch nicht mal, was mir wirklich Spaß machen würde...Naja, danke auch noch für die anderen Beiträge von Euch, hab mich sehr über die Reaktionen gefreut.
Dir, Wuuki, viel Glück mit Deinem Studium!
Liebe Grüsse,
Uli

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20. Januar 2005 um 13:07

Mir gehts ähnlich...
Hallo alle zusammen,

ich bin durch google auf diesen Thread gestoßen, weil ich scheinbar genauso verzweifelt bin wie ihr auch.

Auf den ersten Blick scheint mein Problem nicht ganz so gravierend zu sein wie bei euch, ich bin männlich, "gerade erst" fast 24 Jahre alt - aber stehe trotzdem genauso vor einem Scherbenhaufen.

Ich habe direkt im Wintersemester nach meinem Abi begonnen, Jura zu studieren (bin ausgemustert worden beim Bund), und inzwischen habe ich auch schon 8 Semester auf dem Buckel - aber jetzt gehts nicht weiter. Ich würde gern wechseln, irgendwas sprachliches machen (inzwischen bin ich aber schon wieder nach allen Seiten offen!) und hatte mir als erste Alternative bereits Deutsch und Englisch auf Lehramt zurechtgelegt, denn damit lege ich mich ja auch nicht sofort fest, sondern könnte nach dem Studium auch in Richtung Journalismus o.ä. gehen.

Problem Nr.1: Mein Abi ist dafür zu schlecht, ich habe ein 2,9er Abi gemacht, aber das reicht lange nicht für Deutsch und Englisch aus (ich möchte aus privaten Gründen unbedingt in Göttingen bleiben, aber dort gibt es ein Uni-internes Auswahlverfahren für die beiden Fächer, und da die untere Grenze meist ungefähr bei 2,0 oder besser liegt, werd ich da wohl nie eine Chance bekommen).
Als nächstes habe ich mich logischerweise für ein Magisterstudium dieser beiden Fächer interessiert, aber da ich mir natürlich auch eine positive berufliche Zukunft erhoffe, hat sich diese Alternative auch relativ schnell erledigt, da (wie mir die Frau in der Studienberatung sagte) der Magisterstudiengang über kurz oder lang abgeschafft und ersetzt werden soll und außerdem habe ich fast null Ahnung, welche beruflichen Möglichkeiten ich mit einem Magisterstudium hätte, was mir bisher auch noch niemand sagen konnte, und ob es sich überhaupt lohnt.

Nun weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich machen soll - irgendwie scheint alles sinnlos zu sein, und ich weiß nicht mehr weiter. Ich kann doch mit knapp 24 noch nicht zum alten Eisen gehören?!?!?

Viele Grüße,
Christian

P.S.: Wenn dieser Beitrag hier fehl am Platz ist, sorry - aber ich bin echt verzweifelt und jeder Hinweis oder Rat hilft mir echt weiter. Danke!!

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20. Januar 2005 um 22:16
In Antwort auf uli78

Hört sich ja nicht gut an...
Hallo, liebe Leidensgenossin Wuuki,
das hört sich ja wirklich nicht gut an. Wahrscheinlich sagt mir dann die Beraterin vom Arbeitsamt dasselbe. Aber ich sehe einfach keine Perspektive mehr in meinem Studium. Ich krebse so vor mich hin und komme auf keinen grünen Zweig...Ich glaube, selbst wenn ich motiviert wäre, würde es mir sehr schwer fallen. Es ist einfach kein leichtes Studium. Aber ich denke, kein Studium ist einfach. Naja, ne Ausbildung sicher auch nicht. Ach, ich weiß nicht, was ich machen soll. Eine gute Freundin von mir hat allerdings 2003 mit 25 eine Ausbildung als Altenpflegerin begonnen und meine Brieffreundin 2004 mit 26 eine Ausbilung zur Bürokauffrau. Also scheint es doch noch ein paar Möglichkeiten zu geben. Aber ob ich was finde? Ich weiß ja noch nicht mal, was mir wirklich Spaß machen würde...Naja, danke auch noch für die anderen Beiträge von Euch, hab mich sehr über die Reaktionen gefreut.
Dir, Wuuki, viel Glück mit Deinem Studium!
Liebe Grüsse,
Uli

Hi Uli!
Danke für Deine Antwort. Wenn dir das Studium sehr schwer fält und du dich auch nicht mehr richtig motivieren kannst, ist ein Studienabbruch wahrscheinlich das beste.
Bei der Studienberatung wurde in dem Gespräch erst mal die persönliche Studiensituation besprochen und dann geschaut, welche Alternativen evtl. bestehen. Zu der Zeit hatte ich gerade einen Nebenjaob bei einem Bestattungsinstitut, da versuchte die Beraterin mich natürlich zu einer Ausbildung zur Bestatterin zu überreden. Das Problem war nur (letztes Jahr im März), dass BestatterIn kein gesetzlicher Ausbildungsberuf war, sondern erst im Herbst 2004 als Ausbildungsberuf angeboten wurde, aber auch noch keine Regelungen bzgl. Ausbildungsdauer, Inhalte etc. vorlagen.
Desweiteren hatte man mir dann empfohlen, Kinderpflegerin zu werden, da es dort genügend freie Stellen gibt. Ist schon heftig, wenn man da sitzt, nicht weiß, was man machen soll und dann kommen so Vorschläge wie Bestatterin, Kinderpflegerin oder- zu guter Letzt- Groß- und Außenhandelskauffrau.
Ich muss sagen, ich empfand die Beratung als wenig hilfreich, vielleicht(hoffentlich) ergeht es dir besser. Lass doch mal hören, wie es gelaufen ist.
Hoffe, du bist jetzt nicht total unmotiviert, aber ich bin im letzten Jahr mit sehr vielen Hoffnungen zur Beratung gegangen und viel geholfen hat es nicht.
Viel Glück, und dass du hoffentlich noch das passende für dich findest!
Liebe Grüße,
Wuuki

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21. Januar 2005 um 9:18
In Antwort auf dazed81

Mir gehts ähnlich...
Hallo alle zusammen,

ich bin durch google auf diesen Thread gestoßen, weil ich scheinbar genauso verzweifelt bin wie ihr auch.

Auf den ersten Blick scheint mein Problem nicht ganz so gravierend zu sein wie bei euch, ich bin männlich, "gerade erst" fast 24 Jahre alt - aber stehe trotzdem genauso vor einem Scherbenhaufen.

Ich habe direkt im Wintersemester nach meinem Abi begonnen, Jura zu studieren (bin ausgemustert worden beim Bund), und inzwischen habe ich auch schon 8 Semester auf dem Buckel - aber jetzt gehts nicht weiter. Ich würde gern wechseln, irgendwas sprachliches machen (inzwischen bin ich aber schon wieder nach allen Seiten offen!) und hatte mir als erste Alternative bereits Deutsch und Englisch auf Lehramt zurechtgelegt, denn damit lege ich mich ja auch nicht sofort fest, sondern könnte nach dem Studium auch in Richtung Journalismus o.ä. gehen.

Problem Nr.1: Mein Abi ist dafür zu schlecht, ich habe ein 2,9er Abi gemacht, aber das reicht lange nicht für Deutsch und Englisch aus (ich möchte aus privaten Gründen unbedingt in Göttingen bleiben, aber dort gibt es ein Uni-internes Auswahlverfahren für die beiden Fächer, und da die untere Grenze meist ungefähr bei 2,0 oder besser liegt, werd ich da wohl nie eine Chance bekommen).
Als nächstes habe ich mich logischerweise für ein Magisterstudium dieser beiden Fächer interessiert, aber da ich mir natürlich auch eine positive berufliche Zukunft erhoffe, hat sich diese Alternative auch relativ schnell erledigt, da (wie mir die Frau in der Studienberatung sagte) der Magisterstudiengang über kurz oder lang abgeschafft und ersetzt werden soll und außerdem habe ich fast null Ahnung, welche beruflichen Möglichkeiten ich mit einem Magisterstudium hätte, was mir bisher auch noch niemand sagen konnte, und ob es sich überhaupt lohnt.

Nun weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich machen soll - irgendwie scheint alles sinnlos zu sein, und ich weiß nicht mehr weiter. Ich kann doch mit knapp 24 noch nicht zum alten Eisen gehören?!?!?

Viele Grüße,
Christian

P.S.: Wenn dieser Beitrag hier fehl am Platz ist, sorry - aber ich bin echt verzweifelt und jeder Hinweis oder Rat hilft mir echt weiter. Danke!!

Mensch...
...8 Semester Jura. Was fehlen Dir denn noch für Scheine? Habe bis vor kurzem auch Jura studiert und es hat mich zwischenzeitlich auch angenervt, aber schmeiss die 8 Sem. doch nicht weg. Hau auf die Kacke, mach ein Jahr Rep und dann ab ins Examen!
Studier bloß nicht irgendsoeinen Scheiss auf magister. Habe ein halbes Jahr, bevor ich Jura begann, in Gö Germanistik und Sozialpsychologie auf Magister studiert, weil ich danach unbedfingt was im Medienbereich machen wollte. Das Studium war kacke und fürn Arsch! Mir Jura kannste auch was im Medienbereich machen!!!
Also...Kopf hoch, AUgen zu und ab durchs Examen!!!!

LG, Tia

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21. Januar 2005 um 14:14
In Antwort auf tia23

Mensch...
...8 Semester Jura. Was fehlen Dir denn noch für Scheine? Habe bis vor kurzem auch Jura studiert und es hat mich zwischenzeitlich auch angenervt, aber schmeiss die 8 Sem. doch nicht weg. Hau auf die Kacke, mach ein Jahr Rep und dann ab ins Examen!
Studier bloß nicht irgendsoeinen Scheiss auf magister. Habe ein halbes Jahr, bevor ich Jura begann, in Gö Germanistik und Sozialpsychologie auf Magister studiert, weil ich danach unbedfingt was im Medienbereich machen wollte. Das Studium war kacke und fürn Arsch! Mir Jura kannste auch was im Medienbereich machen!!!
Also...Kopf hoch, AUgen zu und ab durchs Examen!!!!

LG, Tia

Tja...
...es fehlen eindeutig zu viele Scheine. Ich hab mir einfach zu spät eingestanden, dass ichs nicht packe, aber nun ist es einfach zu spät und das einzige, was ich weiß, ist, dass ich es NICHT packe. Dazu müsste ich aber mal locker noch 6 Semester dranhängen, und ob ich dann das Examen packe, steht in den Sternen - oder ist unwahrscheinlich, könnte man auch sagen.

Ich schließe die Fortsetzung des Jurastudiums aus, weil es in meinen Augen wirklich keinen Sinn machen würde.
Aber irgendwie kann einem auch bei der Studienberatung niemand so wirklich weiterhelfen, es ist, als ob man irgendwie vor dem nichts steht. Ich würde zu gern was neues anfangen, irgendwas sprachliches, aber was??? Und vor allem - WAS macht man später beruflich damit?!?!

Mein letztes bisschen Mut hat mir die Studienberatung genommen, als sie mir mitteilte, dass wahrscheinlich früher oder später die Magisterstudiengänge geändert werden sollen in Bachelor-/Masterstudiengänge - jetzt weiß ich echt überhaupt nicht mehr, was ich machen soll.
Keine Ahnung, kein Durchblick, keine Übersicht. Nur noch Verzweiflung, Nervenschwäche und Hoffnungslosigkeit.

Trotzdem danke Tia, dass du dir Gedanken gemacht hast, ich hab auch schon drüber nachgedacht, aber ich denke, ich bin besser beraten, wenn ich von Jura ein für alle mal die Finger lasse....

Viele Grüße
Christian

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21. Januar 2005 um 15:54
In Antwort auf dazed81

Tja...
...es fehlen eindeutig zu viele Scheine. Ich hab mir einfach zu spät eingestanden, dass ichs nicht packe, aber nun ist es einfach zu spät und das einzige, was ich weiß, ist, dass ich es NICHT packe. Dazu müsste ich aber mal locker noch 6 Semester dranhängen, und ob ich dann das Examen packe, steht in den Sternen - oder ist unwahrscheinlich, könnte man auch sagen.

Ich schließe die Fortsetzung des Jurastudiums aus, weil es in meinen Augen wirklich keinen Sinn machen würde.
Aber irgendwie kann einem auch bei der Studienberatung niemand so wirklich weiterhelfen, es ist, als ob man irgendwie vor dem nichts steht. Ich würde zu gern was neues anfangen, irgendwas sprachliches, aber was??? Und vor allem - WAS macht man später beruflich damit?!?!

Mein letztes bisschen Mut hat mir die Studienberatung genommen, als sie mir mitteilte, dass wahrscheinlich früher oder später die Magisterstudiengänge geändert werden sollen in Bachelor-/Masterstudiengänge - jetzt weiß ich echt überhaupt nicht mehr, was ich machen soll.
Keine Ahnung, kein Durchblick, keine Übersicht. Nur noch Verzweiflung, Nervenschwäche und Hoffnungslosigkeit.

Trotzdem danke Tia, dass du dir Gedanken gemacht hast, ich hab auch schon drüber nachgedacht, aber ich denke, ich bin besser beraten, wenn ich von Jura ein für alle mal die Finger lasse....

Viele Grüße
Christian

Hm
Also, eine gute Freundin von mir hat Jura nach (!) dem Rep abgebrochen...sie hat schon immer gemerkt, dass Jura nichts für sie war und erst jetzt die Konsequenzen gezogen.

Sie ist 26 und hat nun eine Ausbildung zur Mediengestalterin angefangen. Gefällt ihr prima.
Siehst Du...kein Grund zur panik, dass es für eine Ausbildung zu spät ist!!!

LG, Tia

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21. Januar 2005 um 17:32
In Antwort auf tia23

Hm
Also, eine gute Freundin von mir hat Jura nach (!) dem Rep abgebrochen...sie hat schon immer gemerkt, dass Jura nichts für sie war und erst jetzt die Konsequenzen gezogen.

Sie ist 26 und hat nun eine Ausbildung zur Mediengestalterin angefangen. Gefällt ihr prima.
Siehst Du...kein Grund zur panik, dass es für eine Ausbildung zu spät ist!!!

LG, Tia

Fände ich auch interessant
Mediengestalterin fände ich auch ganz interessant. Aber ich denke, daß ich da auch nicht alle Voraussetzungen erfülle. So sehr technisch begabt bin ich nämlich nicht. Außerdem habe ich auch gelesen, daß da das Höchstalter auch so bei 23 liegt. Aber wenn Deine Freundin auch schon 26 ist...Naja.
LG, Uli

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21. Januar 2005 um 18:10

Nur Mut!! Und nicht aufgeben!!
Hallo Uli!
Wie weit bist du mit dem Studium, hast du schon Zwischenprüfungen gemacht? (Gibts die bei euch überhaupt?)
Kannst du nicht einfach ein Fach wechseln und eins nehmen, dass dir leichter fallen würde?
Also, ich bin gerade 28 geworden, studiere auf Magister und werde e n d l i c h in genau einem Jahr komplett fertig sein. (Abi 97und 4 Semester lang diverse andere Fächer studiert)Ich habe mich auch oft gefragt, ob ich das Richtige tue und an dem späteren Beruf Freude haben werde. Bei Magister ist es jedoch nicht unbedingt vorausplanbar, als was man später arbeitet. Wenn du Bücher magst, wäre doch vielleicht ein Verlag der richtige Ort für dich? Du kannst ja mal ein Praktikum machen. So ein Platz ist zwar nicht einfach zu finden, aber das sollte dich nicht abhalten!
Was mich immer zum Weiterstudieren motiviert hat, ist mal ein Akademiker zu sein. Mir wurde nämlich in der Schule seitens der Lehrer nie viel zugetraut. Und es denen nun bald gezeigt zu haben, dass ich doch etwas drauf habe, finde ich echt klasse (auch wenn von meinen Ex-Lehrern kaum einer bemerken wird, dass ich studiert habe [und 8 Jahre Studium, na ja, eigentlich auch nix, worauf man Stolz sein kann aber ich bin es trotzdem!!]).
Vielleicht kannst du dich ja auch so motivieren. Du musst dir einfach sagen, dass du NICHT zu blöd für ein Studium bist. Zeig dir selber, dass du nicht dumm bist!!!!
Und hab mehr Selbstvertrauen! Das brauchst du nämlich in jedem Job!!

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen!
Liebe Grüße,
Saskia

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21. Januar 2005 um 18:20
In Antwort auf dazed81

Tja...
...es fehlen eindeutig zu viele Scheine. Ich hab mir einfach zu spät eingestanden, dass ichs nicht packe, aber nun ist es einfach zu spät und das einzige, was ich weiß, ist, dass ich es NICHT packe. Dazu müsste ich aber mal locker noch 6 Semester dranhängen, und ob ich dann das Examen packe, steht in den Sternen - oder ist unwahrscheinlich, könnte man auch sagen.

Ich schließe die Fortsetzung des Jurastudiums aus, weil es in meinen Augen wirklich keinen Sinn machen würde.
Aber irgendwie kann einem auch bei der Studienberatung niemand so wirklich weiterhelfen, es ist, als ob man irgendwie vor dem nichts steht. Ich würde zu gern was neues anfangen, irgendwas sprachliches, aber was??? Und vor allem - WAS macht man später beruflich damit?!?!

Mein letztes bisschen Mut hat mir die Studienberatung genommen, als sie mir mitteilte, dass wahrscheinlich früher oder später die Magisterstudiengänge geändert werden sollen in Bachelor-/Masterstudiengänge - jetzt weiß ich echt überhaupt nicht mehr, was ich machen soll.
Keine Ahnung, kein Durchblick, keine Übersicht. Nur noch Verzweiflung, Nervenschwäche und Hoffnungslosigkeit.

Trotzdem danke Tia, dass du dir Gedanken gemacht hast, ich hab auch schon drüber nachgedacht, aber ich denke, ich bin besser beraten, wenn ich von Jura ein für alle mal die Finger lasse....

Viele Grüße
Christian

Magisterabschluss
Hallo Christian!
Was man mit einem Magisterabschluss machen kann?? Alles was du willst!!
Ich bin gerade 28 geworden und werde in genau einem Jahr mit meinem Studium (Magister) komplett fertig sein endlich!!
Natürlich habe ich Angst, dass mich mit meinem Alter und der langen Studienzeit (8 Jahre) keiner einstellt. Doch man sollte den Magisterstudiengang mal von der positiven Seite sehen: Man kann sich damit fast überall bewerben. Man kann Redakteur oder Autor bei Zeitung/Radio/TV/Verlag werden, als Überstzer arbeiten (wenn man Sprachen studiert hat) oder in die Werbung gehen und je nach Fächerkombination auch als Lehrer arbeiten - um mal ein paar Möglichkeiten zu nennen.

Wie viele Fächer studiert man denn bei Euch auf Magister?? Wir haben hier ein Hauptfach plus zwei Nebenfächer.
Lass dich von den Studienberatern nicht verrückt machen! Manchmal sagen die einem auch nicht alles, was sie wissen. Besonders die Berater im Dekanat sind sehr zurückhaltend
Da du schon so lange Jura studiert hast, solltest du das nicht ganz wegwerfen. Frag mal nach, ob man bei euch Jura auf Magister machen kann, als fakultätsfremdes Fach. Das geht hier in Köln, macht eine Freundin von mir. Du bekommst dann eine individuelle Studienordnung und kannst dir bestimmt den einen oder anderen Schein, den du schon hast, anrechnen lassen. (Spart nämlich Zeit und Arbeit!) Dann hättest du noch die Möglichkeit mit deinem Magisterabschluss bei einer Versicherung zu arbeiten.
Du kannst aber auch andere Fächer (z.B. Biologie, Informatik usw.) als fakultätsfremdes Fach wählen das Dekanat muss es nur genehmigen!
Dann solltest du dir überlegen, wie viele Jahre du langfristig in dein neues Studium investieren willst. Gibt es bei euch schon Studiengebühren??
Besorge dir von den Fächern, die dich halbwegs interessieren die Studienordnungen und checke mal ab, welche Voraussetzungen du dafür brauchst. (Das Latinum wirst du ja haben, aber hast du Lust, z.B. noch altgriechisch zu lernen, oder zusätzlich noch Französisch etc.?)
Beim Studium von Sprachen ist nämlich das Erlernen der mittelalterlichen Sprache notwendig, so was hat schon den einen oder anderen das Studium bzw. viel Zeit gekostet
Wenn du ein paar Fächer in die engere Wahl genommen hast, frag mal Studenten, die das studieren, wie das Studium so ist.
Mir ist es bisher so vorgekommen, dass man für die Organistaion des Studiums mehr Zeit braucht als für das Lernen!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen,
liebe Grüße,
Saskia

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21. Januar 2005 um 20:03
In Antwort auf uli78

Fände ich auch interessant
Mediengestalterin fände ich auch ganz interessant. Aber ich denke, daß ich da auch nicht alle Voraussetzungen erfülle. So sehr technisch begabt bin ich nämlich nicht. Außerdem habe ich auch gelesen, daß da das Höchstalter auch so bei 23 liegt. Aber wenn Deine Freundin auch schon 26 ist...Naja.
LG, Uli

Also,
meine Freundin ist weder technisch hochbegabt, noch 23 Jahre alt. Bewirb Dich einfach und lass Dich nicht dadurch abschrecken, was Du so liest!

Gruss, Tia

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24. Januar 2005 um 21:43

...
...mein Thema. Ursprünglich wollte ich ja einen eigenen Thread schreiben, aber das hat sich nun erübrigt.
Ich habe März 04 Abi gemacht, dann im April direkt mit Jura angefangen. Da sitz ich nun, Ende des 2. Semesters und weiss nicht mehr weiter.
Irgendwie bekomme ich keinen nnormalen Tagesablauf hin, gehe nicht an die Uni, weil ich ja nicht "muss" und alles läuft schief. Ich kenne zu wenige Leute, fühle mich hier in meiner 18m Stundentenbude total eingeengt, schaue zu allem Überfluss aus dem Fesnter direkt auf eine weisse Wand. Kurz: Mir fällt die Decke auf den Kopf.
Ich weiss nicht, ob ich weiter studieren möchte, wenn ja, was ich studieren möchte, ob ich weiterhin bei Jura bleibe oder doch lieber was anderes mache, wenn ja, was?!
ALternativ habe ich mich jetzt mal auf eine Stelle zur Bürokauffrau/Betriebswirtin (VWA)+ Fremdsprachenkorrespondentin beworben. Aber ob das nun das Richtige ist?! In diesem Fall müsste ich auch wieder zu Hause einziehen und das würde diverse Probleme mit sich bringen, da ich mich schlecht mit meinen Eltern verstehe. Ich weiss einfach nicht mehr weiter. Morgen werde ich mal beii der psycholog. Beratungsstelle der KHG vorbeigehen, vllt. können die mir helfen. Ich habe Gefühlsschwankungen, die wirklich nicht mehr normal sind, ändere alle 10 Minuten meine Meinung und breche dann auch mal grundlos in Tränen aus. ICh weiss einfach nich mehr weiter...
Meine Eltern stehen zwar zu mir, sind aber (wie eigentl auch alle anderen) der Meinung, dass ich mit einer Ausbildung unterfordert wäre.
Was habt ihr gemacht bzw. wie seid ihr zu einer Lösung gekommen? Danke schonmal fürs Lesen, FD

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5. Februar 2005 um 20:38

...nur, falls es jemanden interessiert...
...nach wochenlangen Diskussionen, stundenlangen Informationsgesprächen und jeder menge schlaflosen Nächten habe ich mich nun endlich entschieden - Ich habe mehr als nur einmal geschwankt, mich für etwas entschieden und es dann doch wieder verworfen - aber ich habs endlich hinter mich gebracht und eine Entscheidung getroffen. Ich werde jetzt Soziologie, Englisch und Strafrecht auf Magister studieren, und ich glaube, ich habe die absolut richtige Entscheidung getroffen.

Ich fühle mich jedenfalls endlich wieder richtig gut und habe ein Ziel vor Augen, von dem ich mich jetzt nicht mehr abbringen lassen werde.

Auch mal als Denkanstoß für alle anderen unentschlossenen hier: Ich habe mich auch ausführlich über eine Ausbildung zum Logopäden informiert, wirklich eine interessante Sache. Auch Kommunikationswirt fand ich interessant, aber ich denke, ich hab das richtige getan.

Nochmals danke für eure Hilfe, und allen, die noch nicht wissen, was sie mal machen wollen - ich drück euch ganz fest die Daumen, gebt nicht auf, Kopf hoch, und lasst euch nie unterkriegen!

GreetinX,
Christian

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29. Juni 2007 um 13:17
In Antwort auf uli78

Fände ich auch interessant
Mediengestalterin fände ich auch ganz interessant. Aber ich denke, daß ich da auch nicht alle Voraussetzungen erfülle. So sehr technisch begabt bin ich nämlich nicht. Außerdem habe ich auch gelesen, daß da das Höchstalter auch so bei 23 liegt. Aber wenn Deine Freundin auch schon 26 ist...Naja.
LG, Uli

Mir geht es ebenso
Hallo,

Ich habe gerade dieses Forum im Internet entdeckt, und dieser Beitrag nun vor 2 Jahren mich direkt anspricht.
Ich bin 27Jahre alt, habe nun im Januar mein Studium als Dipl.-Biologin abgeschlossen und bin jetzt im Dilemma was ich machen soll. Die Sache ist die, dass ich mich während meiner Diplomarbeit körperlich und vor allem psychisch shr heruntergewirtschaftet habe. Mir ging es echt schlecht. Dank meines Betreuers habe ich die DA geschafft, habe mich innerlich aber in ein komisches Abhängigkeitsgefühl mich ihm gegenüber versetzt. Ich habe schon vor der dieser Endphase von ihm die Möglichkeit eines Doktorandenstudiums angeboten bekommen. Nach der DA wollte ich aber nie wieder mich in so einen Zustand versetzen lassen. Zu allem kam noch dazu dass mein Freund nach 7jähriger Beziehung am Ende meiner DA Schluss gemacht hat. Ich wusste und weiss bis jetzt immmer noch nicht was ich tun solll. Ich habe nun weil ich sonst alle Struktur verloren hätte die Diss. angefangen, aber eigentlich nichts gemacht. Ich bin unmotivirt und motzig und verkraule die Leute. Ich kann mich nicht konzentrieren und vergesse alles. Habe keinerlei Interessen mehr und das Denken und lesen fällt mir schwer. Ich habe Angst abzubrechen, da ich nicht weiss was ich dann machen soll. Aber bald werfen sie mich eh raus. Ich bin auch sehr introvertiert, habe mich von allem sehr zurückgezogen. Ich traue mir überhaupt nichts zu und fühle mich gerade völlig willenlos. Ich könnte die ganze Zeit schlafen.
Was soll ich nur machen?
Liebe Uli, wie hat sich bei Dir alles nach 2 Jahre weiterentwickelt?

Wenn das so weiter geht, bleibt mit nur noch eine endgültige Lösung, aber bis jetzt habe ich noch eine kleine Hemmsssschwelle.

Was soll ich nur tun?

Liebe Grüsse,
Braida

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22. Oktober 2008 um 8:37
In Antwort auf cubana77

Es ist nie zu spät!
Hallo Uli,
im Grunde habe ich das gleiche Problem wie du, allerdings überlege ich gerade, ob ich nicht studieren soll mit 28. Jeder rät mir dazu, aber ich habe mich noch nicht entgültig entschlossen. Aber wenn du wirklich so unglücklich bist, mit dem, was du tust, dann ändere etwas daran. Meine beste Freundin hat nach dem Abi ein Jurastudium gemacht, allerdings ist sie mit 27 zum zweiten Mal durch's Examen gerasselt und wußte nicht, was sie tun sollte. Sie ist zum Arbeitsamt Dresden gegangen und dort hat man ihr ein Programm für "gestrandete Studenten" vorgeschlagen, also jene, die durch's Examen gefallen sind oder abgebrochen haben. Jetzt macht sie ein Studium/Ausbildung bei der IHK zum Betriebsfachwirt. Dabei kann sie ihr Jura-Studium einbringen. Das dauert ungefähr 2,5 Jahre und dieses Jahr im Sommer wird sie fertig. Diese Ausbildung ist sehr praxisorientiert, weil du gleichzeitig in den schulfreien Zeiten ein Praktikum in einer Firma machst, was du dir aber selbst suchen mußt. Allerdings weiß ich nicht, ob dieses Programm noch existiert. Aber erkundige dich doch einfach mal beim Arbeitsamt über deine Möglichkeiten und Berufe, bei denen du dein Studium evtl. einbringen kannst. Ich habe auch den Fehler gemacht, zu lange mit meiner Entscheidung für ein Studium zu warten und jetzt bin ich schon 28 !! Also, wenn wir nichts tun, niemand anders wird für uns die Entscheidungen treffen, auch wenn sie falsch sein sollten, aber wir haben es wenigstens probiert und man ist wirklich nie zu alt, um neu anzufangen !!

Viel Glück!
Claudia

Danke
Leute ihr wisst gar nicht wie froh ich bin diesen Thread gefunden zu haben... Mir gehts im Prinzio ähnlich. Ich habe nach dem Fachabitur mit 18 angefangen 2 Semester Wirtschaftsinfo zu studieren (eigentlich nur weil ich nichts besseres gefunden habe) und hab aber schnell gemerkt dass das zu technisch und schwer für mich ist. So dann wollte ich alles schmeißenund am liebsten eine Ausbildung machen nur haben meine Eltern mir so lang zugesetzt bis ich angefangen habe BWL zu studieren. Jetzt bin ich total psychisch fertig, habe total schlafstörungen (also ich schlafe 2-3 Nächte gar nicht weil ich nicht einschlafen kann, und sacke dann voll zusammen und schlafe 1 Tag durch und bin permanent müde und erschöpft). Ich breche permanent in Tränen aus und hocke nur noch rum also ich will gar nix mehr machen nichtmal mit meinen Freunden. Das BWL überfordert mich einfach total ich hab Angst eine Prüfung nicht zu bestehen und dann exmatrikuliert zu werden und gar nichts zu haben. Mit meinen Eltern kann ich nicht reden, die sehen in mir immer nur "das gute Kind" und ich soll alles können und perfekt sein. Gehe jetzt demnächst zu einer psychologischen Beratung. Mir ist auch aufgefallen dass ich die ganze Zeit nur immer reich werden wollte. Aber jetzt ist es so dass ich eingesehen hab, dass es mir nichts bringt wenn ich mein Studium weiter mache weil ich denke ich besteh es sowieso nicht. Habe mir jetzt überlegt dass ich mich an einer Schule für Erzieherininnen bewerbe. Habe früher schonmal ein Praktikum im Kindergarten und in der Ergotherapie gemacht und es hat mir total gefallen (nur wollte ich halt früher immer reich werden und das wird man davon nicht) Um mir sicher zu sein mach ich auch nochmal jetzt ein Praktikum und dann hoffe ich dass ich aufgenommen werde. Das schwierigste ist nur für mich dass alles meinen Eltern zu erklären. Ich wohne noch daheim und will sie halt nicht entäuschen.

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