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Studieren ist toll

8. April 2005 um 13:35

Ich studiere seit einem Jahr auf Lehramt und habe mir das Ganze völlig anders vorgestellt.Ich war froh mit der Schule fertig zu sein aber vom Arbeitsaufwand ist das Studieren noch einiges mehr.Klausuren, Referate, Hausarbeiten und am Ende muss man mind.einen Schnitt von 2,5 haben um Lehrer werden zu können.ich liege derweil aber eher bei 3,0.Außerdem haben mich die bisherigen Themen überhaupt nicht interessiert und wenn ich daran denke wie weit der Weg zum Lehrer noch ist...Es macht mir keinen Spaß aber ich weiß auch nicht ob ein Abbruch das Richtige wäre?Was meint ihr?

9. April 2005 um 9:57

Schon klar
Das habe ich übrigens.Es gibt 2 Alternativen.Was soll überhaupt die Aussage >Na, das ist ja mal überraschend. Wer hätte das gedacht?< Falls du meinen Beitrag ins Lächerliche ziehen möchtest:Lass deinen Frust an wen anders aus.Wenn das nicht der Fall ist kannst du mich gerne darüber aufklären.

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11. April 2005 um 18:19

Ich kann dich ja so gut verstehen...
Hallöchen!

Ich studiere auch Lehramt und bin mittlerweile im 8. Semester. Unterrichten find ich absolut super, aber das was da an der Uni abläuft ist das Allerletzte.

Mal abgesehen vom Arbeitsaufwand - das find ich nicht so schlimm, obwohl ich mich immer wieder frage, was mir denn nun eine 20seitige Hausarbeit eigentlich bringt, außer Zusammenfassungen von Dingen zu schreiben über die sich schon genug Leute Gedanken gemacht haben. Mein Lehramtsstudium hat absolut NICHTS mit meiner zukünfitgen Tätigkeit zu tun. Ich muss Kurse besuchen, die ich nie im Unterricht anwenden kann und muss mich dann auch noch um die Plätze in den Seminaren schlagen. Und noch besser wird's wenn die Studiengebühren kommen. Auch noch Geld für Sinnlosigkeit zahlen! Geht's noch?

Das Allerbeste sind dann immer die Dozenten, die meinen, dass man nichts besuchen soll, was man echt absolut nicht aushält. Klasse, das betrifft so ziemlich 95% meines bisherigen Studiums. Das was ich da mache ist die absolute Beschäftigungstherapie. Wozu muss ich mir das denn antun? Wer hat sich diesen absoluten Mist denn ausgedacht? Da braucht sich echt niemand wundern wenn die Lehrer an der Schule dann keinen Bock mehr auf irgendwas haben. Man wird ja an der Uni schon komplett hirntot gemacht.

Ich bin manchmal kurz davor alles hinzuschmeißen, weil es mich so ankotzt und kein Ende in Sicht ist. Aber ich freu mich auf das Unterrichten und die Schüler. Das ist das Einzige, was mich bei Laune hält.

Ich hab übrigens noch nie gehört, dass man einen 2,5 Durchschnitt haben muss. Außerdem ist es an meiner Uni so, dass alle Noten, die man so bekommt sowie nicht zählen, sondern man bei der 1. Staatsprüfung bei 0 anfängt und es dann echt nur drauf ankommt, was man in den mündlichen und schriftlichen Prüfungen hat.

Hattest du denn schon mal die Möglichkeit zu unterrichtet? Da merkst du nämlich ob der Job was für dich ist und ob du dir das Studium weiter antun solltest. Es gibt viele Lehramtsstudenten, die zwar super Noten bekommen, aber absolut nicht fähig sind mit den Schülern umzugehen. Noten sind nicht alles

Du hast erst 1 Jahr hinter dir. Wenn du's echt nicht aushälst, dann such dir etwas anderes und tu dir diese Verarschung nicht länger an.

Lila

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12. April 2005 um 18:51


Also ich habe das Studienfach gewechselt und bin total glücklich.
SIcher ist der Arbeitsaufwand um ein vielfaches Höher als im Abi..aber dennoch...mir macht mein jetziges FAch irre Spass.

Es gibt ja nur 2 Tipps: Entweder dein Ziel ist es wert dich durchzubeißen, oder nicht. Bedenke, dass du irre lang arbeiten wirst und ob es das nicht wert ist, mal die Zähne zusammenzubeißen.

Vielleicht solltest du auch einfach mal die Fächer wechseln...wenn dich das gar nicht interessiert. Vielleich ist es aber auch generell das Studium an sich.

Wenn du wechseln möchtest, dann tu es bald, aber informier dich vorher gründlich und setz dich in Vorlesungen, damit dir das nicht noch mal passiert!

Geh mal zur Studienberatung...oder vielleicht solltest du lieber eine Ausildung machen...vielleicht liegt dir Praxisnähe eher...

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14. April 2005 um 14:24
In Antwort auf lalelulila

Ich kann dich ja so gut verstehen...
Hallöchen!

Ich studiere auch Lehramt und bin mittlerweile im 8. Semester. Unterrichten find ich absolut super, aber das was da an der Uni abläuft ist das Allerletzte.

Mal abgesehen vom Arbeitsaufwand - das find ich nicht so schlimm, obwohl ich mich immer wieder frage, was mir denn nun eine 20seitige Hausarbeit eigentlich bringt, außer Zusammenfassungen von Dingen zu schreiben über die sich schon genug Leute Gedanken gemacht haben. Mein Lehramtsstudium hat absolut NICHTS mit meiner zukünfitgen Tätigkeit zu tun. Ich muss Kurse besuchen, die ich nie im Unterricht anwenden kann und muss mich dann auch noch um die Plätze in den Seminaren schlagen. Und noch besser wird's wenn die Studiengebühren kommen. Auch noch Geld für Sinnlosigkeit zahlen! Geht's noch?

Das Allerbeste sind dann immer die Dozenten, die meinen, dass man nichts besuchen soll, was man echt absolut nicht aushält. Klasse, das betrifft so ziemlich 95% meines bisherigen Studiums. Das was ich da mache ist die absolute Beschäftigungstherapie. Wozu muss ich mir das denn antun? Wer hat sich diesen absoluten Mist denn ausgedacht? Da braucht sich echt niemand wundern wenn die Lehrer an der Schule dann keinen Bock mehr auf irgendwas haben. Man wird ja an der Uni schon komplett hirntot gemacht.

Ich bin manchmal kurz davor alles hinzuschmeißen, weil es mich so ankotzt und kein Ende in Sicht ist. Aber ich freu mich auf das Unterrichten und die Schüler. Das ist das Einzige, was mich bei Laune hält.

Ich hab übrigens noch nie gehört, dass man einen 2,5 Durchschnitt haben muss. Außerdem ist es an meiner Uni so, dass alle Noten, die man so bekommt sowie nicht zählen, sondern man bei der 1. Staatsprüfung bei 0 anfängt und es dann echt nur drauf ankommt, was man in den mündlichen und schriftlichen Prüfungen hat.

Hattest du denn schon mal die Möglichkeit zu unterrichtet? Da merkst du nämlich ob der Job was für dich ist und ob du dir das Studium weiter antun solltest. Es gibt viele Lehramtsstudenten, die zwar super Noten bekommen, aber absolut nicht fähig sind mit den Schülern umzugehen. Noten sind nicht alles

Du hast erst 1 Jahr hinter dir. Wenn du's echt nicht aushälst, dann such dir etwas anderes und tu dir diese Verarschung nicht länger an.

Lila

Also...
Mit dem Notendurchschnitt: ich bin "leider schon" im neuen Bachelor-Studiengang. Nach den 6 Semestern Bachelor muss man einen Schnitt von 2,5 oder besser haben um für das Masterstudium(weitere 2 Semester) zugelassen werden zu können.Der Master ist erforderlich um Lehrer werden zu können.

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14. April 2005 um 14:28

Danke
Ich danke euch für die vielen sehr ausführlichen Antworten. Die Tipps werden mir sicherlich etwas weiterhelfen.
LG

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19. April 2005 um 20:23

Ich studiere auch
Lehramt und find es ist die beste Entscheidung die ich getroffen habe. Mir macht es echt Spaß, ich würd mich immer wieder so entscheiden, obwohl es wirklich sehr viel Zeug ist, das stimmt..was für Fächer studierst du denn und für welches Lehramt?
lg
kleinepalme

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11. Mai 2005 um 16:38
In Antwort auf kiba800

Also...
Mit dem Notendurchschnitt: ich bin "leider schon" im neuen Bachelor-Studiengang. Nach den 6 Semestern Bachelor muss man einen Schnitt von 2,5 oder besser haben um für das Masterstudium(weitere 2 Semester) zugelassen werden zu können.Der Master ist erforderlich um Lehrer werden zu können.

Leider?
was meinst du mit "ich bin leider schon im Bachelor- Studiengang "?
Da ein Bachelor-Studiengang auch auf mich zukommen wird, interessiert mich, wo die Macken sind!

Ähm, dauert das Masterstudium nicht 2 Jahre- also 4 Semester und nicht 2 Semester?

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