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Selbstständikeit

16. November 2004 um 7:28

Hallo!
Ich hätte da mal ein paar Fragen zur Selbstständigkeit.
Womit habt ihr euch selbstständig gemacht?
Was habt ihr gelernt bzw. vorher gemacht?
Gab es Unterstützung vom Staat?
Bereut ihr eurer Entscheidung?
Hat sich das geloht?

Ganz liebe Grüße bieneb

17. November 2004 um 10:44

Fertigexistenzen
Selbständigkeit ist wahrscheinlich die einzige Lösung unseres "Wirtschaftsproblems"

Eine gute Variante sind sogenannte Fertigexistenzen. Das sind geprüfte und bewährte Geschäftsideen von Firmen, die eine Vertriebslizenz vergeben. Mit dieser Vertriebslizenz kann man dann die im allgemeine sehr hochwertigen Produkte an den Kunden bringen und gleichzeitig an andere Geschäftspartner diese Lizenz weitergeben. Und aus beidem, Verkauf und Vertriebsaufbau, ergibt sich bei entsprechenden Aktivitäten ein lukratives Einkommen.
Du als selbständiger Vertriebspartner musst dich nicht um strategische Planung, Produktentwicklung, Abrechnung, Logistik, Marketing, rechtliche Voraussetzungen u. ä. kümmern. Das macht eine gute Firma mit den entsprechenden Spezialisten für dich.

Wo es das gibt? Überall in der Welt und nun auch endlich in Deutschland anerkannt.
Es heißt NETWORKMARKETING und ist das beste Geschäft der Welt - finde ich.

wer sich über NWM informieren will, sollte sich verschiedene Firmen ansehen und die Produkte testen. Gute Informationsquellen sind entsprechende Internetangebote mit Foren wie z. B. www.mlm-news.de.

Oder fragt Menschen, die im Network erfolgreich sind. Und die gibt es überall.

Aber fallt nicht auf solche Versprechungen herein:
Nach nur 3 Monaten 10000 Euro
Ohne Arbeit in einem Jahr Millionär.

Das ist im höchsten Maße unseriös und hat nichts mit Network zu tun. Denn im Network bekommt man Geld für Aktivität nicht fürs Sprüche klopfen.

Ingrid

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17. November 2004 um 12:42

Hallo...
...ich bin selbständig im Textilbereich, vorher war ich im öffentlichen Dienst. Die ersten 6 Monate habe ich Überbrückungsgeld bekommen, allerdings erst nach Einigem Hin und Her. Den Schritt in die Selbständigkeit sollte man sich gut überlegen und nur mit einer gut durchdachten Idee und ausführlicher Planung im Voraus diesen Schritt wagen. Beachte auch, dass ein grosser Teil Deines Gewinns in Form von Steuern an den Staat geht, Du musst die private krankenversicherung zahlen, hinzu kommen noch gewerbliche Versicherungen, Telefon und Internet, Gewerberaummiete und eventuell Kosten für Angestellte. Also vorher genau kalkulieren, ob das Geschäftsmodell genug abwirft und Du nach Abzug aller laufenden Kosten davon leben kannst.
Manchmal bereue ich meine Entscheidung, mein Leben war einfacher als Angestellte. Jetzt bin ich für alles selbst verantwortlich und kann bei schweren Entscheidungen so manche Nacht nicht ruhig schlafen. Selbständig bist Du 24 Stunden am Tag, kannst Deine Arbeit nicht einfach nach Feierabend hinter Dir lassen.

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17. November 2004 um 12:51
In Antwort auf saome

Fertigexistenzen
Selbständigkeit ist wahrscheinlich die einzige Lösung unseres "Wirtschaftsproblems"

Eine gute Variante sind sogenannte Fertigexistenzen. Das sind geprüfte und bewährte Geschäftsideen von Firmen, die eine Vertriebslizenz vergeben. Mit dieser Vertriebslizenz kann man dann die im allgemeine sehr hochwertigen Produkte an den Kunden bringen und gleichzeitig an andere Geschäftspartner diese Lizenz weitergeben. Und aus beidem, Verkauf und Vertriebsaufbau, ergibt sich bei entsprechenden Aktivitäten ein lukratives Einkommen.
Du als selbständiger Vertriebspartner musst dich nicht um strategische Planung, Produktentwicklung, Abrechnung, Logistik, Marketing, rechtliche Voraussetzungen u. ä. kümmern. Das macht eine gute Firma mit den entsprechenden Spezialisten für dich.

Wo es das gibt? Überall in der Welt und nun auch endlich in Deutschland anerkannt.
Es heißt NETWORKMARKETING und ist das beste Geschäft der Welt - finde ich.

wer sich über NWM informieren will, sollte sich verschiedene Firmen ansehen und die Produkte testen. Gute Informationsquellen sind entsprechende Internetangebote mit Foren wie z. B. www.mlm-news.de.

Oder fragt Menschen, die im Network erfolgreich sind. Und die gibt es überall.

Aber fallt nicht auf solche Versprechungen herein:
Nach nur 3 Monaten 10000 Euro
Ohne Arbeit in einem Jahr Millionär.

Das ist im höchsten Maße unseriös und hat nichts mit Network zu tun. Denn im Network bekommt man Geld für Aktivität nicht fürs Sprüche klopfen.

Ingrid

Networkmarketing
von solchen Geschäftsmodellen halte ich gar nichts, auch wenn hier so toll dafür geworben wird
Die Einzigen, die an solchen Geschäftsmodellen verdienen sind die Lizenzgeber selbst.

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17. November 2004 um 14:29
In Antwort auf cora999

Networkmarketing
von solchen Geschäftsmodellen halte ich gar nichts, auch wenn hier so toll dafür geworben wird
Die Einzigen, die an solchen Geschäftsmodellen verdienen sind die Lizenzgeber selbst.

Du hast ja so Recht
denn jeder, der im Network tätig ist, ist auch gleichzeitig Lizenzgeber und kann sein eigenes Unternehmen aufbauen. Deshalb u.a. verdient er Geld.
Aber deine Meinung liebe cora, spiegelt die noch vorherrschende Meinung in Deutschland wieder. Leider auch in bestimmten Institutionen wie IHK usw.
Vor ein paar Tagen war ich zu einem Vortrag von Karl Pilsl (www.wirtschaftsrevolution.de). Er hat als Kenner der deutschen und amerikanischen Wirtschaft gesprochen und klar dargelegt, wo die Ursache des deutschen Problems liegt:
In der Schwerfälligkeit der Deutschen und in ihrem Hang in allem Neuen etwas schlechtes zu sehen ohne richtig hinzuschauen.

In dem Sinne
grüße ich alle Networker, den die haben es bereits verstanden
Ingrid

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17. November 2004 um 22:34
In Antwort auf saome

Du hast ja so Recht
denn jeder, der im Network tätig ist, ist auch gleichzeitig Lizenzgeber und kann sein eigenes Unternehmen aufbauen. Deshalb u.a. verdient er Geld.
Aber deine Meinung liebe cora, spiegelt die noch vorherrschende Meinung in Deutschland wieder. Leider auch in bestimmten Institutionen wie IHK usw.
Vor ein paar Tagen war ich zu einem Vortrag von Karl Pilsl (www.wirtschaftsrevolution.de). Er hat als Kenner der deutschen und amerikanischen Wirtschaft gesprochen und klar dargelegt, wo die Ursache des deutschen Problems liegt:
In der Schwerfälligkeit der Deutschen und in ihrem Hang in allem Neuen etwas schlechtes zu sehen ohne richtig hinzuschauen.

In dem Sinne
grüße ich alle Networker, den die haben es bereits verstanden
Ingrid

Tatsächlich...
...tut sich die deutsche Wirtschaft schwer, auf Trends zu reagieren. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass viele Networkmarketing Konzepte unseriös sind und sie kaum zum Aufbau einer eigenen Existenz taugen, allerhöchstens als Nebenverdienst.

Gegenfrage: Welche angesehene Marke wird denn via Networkmarketing vertrieben? Mir fällt da keine ein.

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18. November 2004 um 9:15
In Antwort auf cora999

Tatsächlich...
...tut sich die deutsche Wirtschaft schwer, auf Trends zu reagieren. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass viele Networkmarketing Konzepte unseriös sind und sie kaum zum Aufbau einer eigenen Existenz taugen, allerhöchstens als Nebenverdienst.

Gegenfrage: Welche angesehene Marke wird denn via Networkmarketing vertrieben? Mir fällt da keine ein.

Weltweit die erste Marke
du hast Recht. Das ist ein großer Mangel der meisten Networkfirmen. Ihre Produkte sind nur dem noch relativ kleinen Kreis der Networkkunden bekannt. Aber dort sind sie wegen sehr hoher Qualität und der indiviuellen Beratung von Mensch zu Mensch (wo gibts das sonst noch?) hoch geschätzt. Nicht umsonst ist Amway seit 50 Jahren erfolgreich am Weltmarkt.

Es gibt eine Networkfirma, die von Anfang an andere Marketinginstrumente in ihr Konzept aufgenommen hat und dies konsequent weltweit durch setzt.

Das ist Tahitian Noni Int.

Tahitian Noni Juice ist eine Marke. Zwar in Deutschland noch nicht so bekannt wie im Rest der Welt aber hier ist die Firma ja auch erst offiziell 1 Jahr am Markt.

Das Marketingkonzept ist einer von vielen Gründen, warum TNI zu den schnellstwachsenden Unternehmen der Welt gehört. Schneller waren nur Google, Feedex und Intel. Und die sind meines Wissens älter als 8 Jahre. Wer sich über ein wirklich erfolgreiches Weltunternehmen informieren möchte, dem empfehle ich www.tni.com Das ist die allgemeine Firmenseite und hat nichts mit Werbung für einen Distributor zu tun.

Und wer dann Teil dieser Firma werden möchte (was ich sehr gut verstehen kann :-} ) kann sich einen Distributor, sprich Sponsor/Förderer/Lizenznehmer suchen und sich weiter informieren.

Liebe Grüße
an alle Noch-Nicht-Networker
Ingrid

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18. November 2004 um 9:26
In Antwort auf cora999

Tatsächlich...
...tut sich die deutsche Wirtschaft schwer, auf Trends zu reagieren. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass viele Networkmarketing Konzepte unseriös sind und sie kaum zum Aufbau einer eigenen Existenz taugen, allerhöchstens als Nebenverdienst.

Gegenfrage: Welche angesehene Marke wird denn via Networkmarketing vertrieben? Mir fällt da keine ein.

Und zum Thema unseriös
hab ich noch was vergessen.

Zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich mich auch für Franchising interssiert und einen entsprechenden Vertrag mit einer sehr großen deutschen Internetfirma geschlossen.

Wie sich nach einiger Zeit rausstellte, was das Franchise-Konzept dieser Firma nicht in der Praxis umsetzbar. Alle Partner haben finanziellen und auch sonstigen Schaden davon getragen. Die Firma hat sich nicht einmal förmlich entschuldigt oder sogar an den entstandenen Kosten beteiligt.

Was ich damit sagen will:
Überall gibt es schwarze Schafe und unseriöse Anbieter. Deswegen sollte man sehr genau prüfen, bevor man einen Vertrag unterschreibt.

Es gibt genügend unabhängige Quellen, wo man sich ausgiebig informieren kann bevor man eine Entscheidung trifft. Und manchmal muss man auch ein wenig selber prüfen.
Oder wer hat seinen ersten Freund auch geheiratet? Das kommt vor ist aber die Ausnahme. Genau wie im Network!!!

Ingrid

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18. November 2004 um 17:17
In Antwort auf saome

Weltweit die erste Marke
du hast Recht. Das ist ein großer Mangel der meisten Networkfirmen. Ihre Produkte sind nur dem noch relativ kleinen Kreis der Networkkunden bekannt. Aber dort sind sie wegen sehr hoher Qualität und der indiviuellen Beratung von Mensch zu Mensch (wo gibts das sonst noch?) hoch geschätzt. Nicht umsonst ist Amway seit 50 Jahren erfolgreich am Weltmarkt.

Es gibt eine Networkfirma, die von Anfang an andere Marketinginstrumente in ihr Konzept aufgenommen hat und dies konsequent weltweit durch setzt.

Das ist Tahitian Noni Int.

Tahitian Noni Juice ist eine Marke. Zwar in Deutschland noch nicht so bekannt wie im Rest der Welt aber hier ist die Firma ja auch erst offiziell 1 Jahr am Markt.

Das Marketingkonzept ist einer von vielen Gründen, warum TNI zu den schnellstwachsenden Unternehmen der Welt gehört. Schneller waren nur Google, Feedex und Intel. Und die sind meines Wissens älter als 8 Jahre. Wer sich über ein wirklich erfolgreiches Weltunternehmen informieren möchte, dem empfehle ich www.tni.com Das ist die allgemeine Firmenseite und hat nichts mit Werbung für einen Distributor zu tun.

Und wer dann Teil dieser Firma werden möchte (was ich sehr gut verstehen kann :-} ) kann sich einen Distributor, sprich Sponsor/Förderer/Lizenznehmer suchen und sich weiter informieren.

Liebe Grüße
an alle Noch-Nicht-Networker
Ingrid

Es ist und bleibt...
...ein Schneeballsystem mit Produkten, die die Welt nicht braucht.
Wenn wir ehrlich sind, sind doch die meisten Produkte, die über Networkmarketing vertrieben werden, völlige No-Names. Das heisst, man kann im Vertrieb nicht auf ein bestimmtes Markenimage aufbauen. Auch sind die meisten Produkte ähnlich im Preis oder sogar teurer als vergleichbare Markenartikel im regulären Einzelhandel.
Letztendlich lassen sich über dieses Vertriebssystem vielleicht kleine Mengen im Freundes- oder Bekanntenkreis oder durch Weiterempfehlung absetzen, mehr ist allerdings nicht drin.
Es gibt für diese Produkte schlussendlich kein Kaufargument! Es sind keine Markenprodukte, Preis und Qualität unterscheiden sich nicht von ähnlichen Konkurrenzprodukten, allerhöchstens Freunden und Bekannten kann man so ein paar Produkte aufschwatzen, da man sich persönlich kennt.
Deshalb haben ja die Hersteller den Weg des Networkmarketings gewählt, da sich die Produkte aufgrund fehlender Produkteigenschaften nicht gegenüber der direkten Konkurrenz im Regal behaupten würden. Warum soll ich beispielsweise eine teure Creme bei einer Networkerin kaufen, wenn bei Dougals die ganze Palette an Top-Produkten von namenhaften Herstellern zum ähnlichen Preis angeboten wird?

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18. November 2004 um 19:08
In Antwort auf cora999

Es ist und bleibt...
...ein Schneeballsystem mit Produkten, die die Welt nicht braucht.
Wenn wir ehrlich sind, sind doch die meisten Produkte, die über Networkmarketing vertrieben werden, völlige No-Names. Das heisst, man kann im Vertrieb nicht auf ein bestimmtes Markenimage aufbauen. Auch sind die meisten Produkte ähnlich im Preis oder sogar teurer als vergleichbare Markenartikel im regulären Einzelhandel.
Letztendlich lassen sich über dieses Vertriebssystem vielleicht kleine Mengen im Freundes- oder Bekanntenkreis oder durch Weiterempfehlung absetzen, mehr ist allerdings nicht drin.
Es gibt für diese Produkte schlussendlich kein Kaufargument! Es sind keine Markenprodukte, Preis und Qualität unterscheiden sich nicht von ähnlichen Konkurrenzprodukten, allerhöchstens Freunden und Bekannten kann man so ein paar Produkte aufschwatzen, da man sich persönlich kennt.
Deshalb haben ja die Hersteller den Weg des Networkmarketings gewählt, da sich die Produkte aufgrund fehlender Produkteigenschaften nicht gegenüber der direkten Konkurrenz im Regal behaupten würden. Warum soll ich beispielsweise eine teure Creme bei einer Networkerin kaufen, wenn bei Dougals die ganze Palette an Top-Produkten von namenhaften Herstellern zum ähnlichen Preis angeboten wird?

Warum
hat dann z. B. TNI innerhalb von nur 8 Jahren 2 Milliarden Dollar Umsatz gemacht?
Und warum wird ein Produkt wie Noni-Saft von rund 300 nicht nur Networkfirmen nachproduziert und auf den Markt gebracht? Wohl kaum, weil keiner das Produkt braucht.

Aber da sind wir wieder am Anfang dieser Disskusion. Und meine Meinung wird mal wieder bestätigt. Leider.

Ingrid

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