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Psychologie, biologie oder doch etwas anderes!!! ich brauche euren Rat

17. April 2007 um 15:17

Hey ihr Lieben!
Ich bin total verzweifelt. Nachdem ich mein erstes Studium "cognitive science" nach dem ersten Semester abgebrochen habe, und nach meinem Schulpraktikum den Berufswunsch "Lehrer" auch verabschiedet habe, stehe ich jetzt vor einem Berg von Fragezeichen! Es ist einfach schwer herauszufinden, was ich will.
Ich weiß,dass ich mich für die Biologie interessiere. Das Studium würde mir super klasse gefallen, ich weiß,dass ich darin total aufgehen würde und ich sicherlich deswegen auch tolle Leistungen erbringen kann! Ich habe mich schon immer für die Biologie interessiert und das Lernen hat mir auch immer viel Freude bereitet. Beruflich hätte ich jedoch in der Zukunft wohl ausschließlich im Labor zu tun, ich weiß nicht,ob es das ist, was ich will. Trotz meines großen Interesses an dem Fach selbst, sehe ich mich beruflich eher weniger in der Biologie.
Wenn ich dann weiter überlege und davon absehe, welches Studium mir gefallen könnte, sondern schaue, worin ich mich später beruflich sehen könnte, dann ist das ganz klar die Psychologie. Ich gehe liebend gerne mit Menschen um und habe Freude daran zu helfen, zu beraten und für sie da zu sein. Aufgrund meines Verständnisses und meines Einfühlungsvermögens könnte ich mir gut vorstellen, im therapeutischen Bereich zu arbeiten. Problem bei der ganzen Sache ist die Zulassung (mit einem Schnitt von 2,0 und einem Wartesemester) und das Studium an sich, ich weiß nämlich nicht, ob ich mich tatsächlich für all die Theorien interessieren könnte, bzw. ob mir das Fach nicht zu trocken ist.
Eventuell gibt es ja auch noch Alternativen,von den ich nichts weiß.
Klar ist,dass ich langsam eine Idee brauche!
Ich wäre euch herzlich dankbar, wenn ihr mir helfen könntet. Vielleicht hat jemand ja auch ähnliche Erfahrungen, oder kann mir etwas zum Psychologiestudium erzählen. Danke im Vorraus,
Lg, Brinjadala

22. April 2007 um 23:10

Psycho....
als Studium ist ganz viel lesen und auswendig lernen, viel davon in Englisch!

Dutzende, vielleicht muss man sogar von einigen hundert reden - Tests mit Autor, Name, Jahr und Inhalt pauken. Dann kommen die Theorien, im Grundstudium lernst Du erst mal Basics, die Störungen und der andere spannende Kram kommen erst ab dem 3. oder 4. Jahr.
Das Studium selbst befähigt Dich zu nichts helfendem, dafür brauchst Du eine Therapeutenausbildung - und die kostet RICHTIG ASCHE, gut und gern 30.000 Euro.

Als Job.... Helfen klingt toll, aber ob der Psychologe das tut, hmmm.... Im Klinischen analysiert er, die Erfolge sieht und erarbeitet eher der Sozialarbeiter. Alles in allem ein Job, zu dem man sich berufen fühlen sollte, wenn man ihn gut machen will - und der SEHR viel Kraft und Nerven kostet - mit psychisch Kranken muss man können - das hat man, oder man hat es nicht, lernen kann man es jedenfalls nicht - auch nicht durch ein Studium.
Ich empfehle Dir ein 4wöchiges oder längeres Praktium in einer stationären Einrichtung oder dergleichen, wo Du richtig mit rein darfst in den Alltag. Gruppentherapie, Ergo etc.

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27. Mai 2007 um 14:50
In Antwort auf selters

Psycho....
als Studium ist ganz viel lesen und auswendig lernen, viel davon in Englisch!

Dutzende, vielleicht muss man sogar von einigen hundert reden - Tests mit Autor, Name, Jahr und Inhalt pauken. Dann kommen die Theorien, im Grundstudium lernst Du erst mal Basics, die Störungen und der andere spannende Kram kommen erst ab dem 3. oder 4. Jahr.
Das Studium selbst befähigt Dich zu nichts helfendem, dafür brauchst Du eine Therapeutenausbildung - und die kostet RICHTIG ASCHE, gut und gern 30.000 Euro.

Als Job.... Helfen klingt toll, aber ob der Psychologe das tut, hmmm.... Im Klinischen analysiert er, die Erfolge sieht und erarbeitet eher der Sozialarbeiter. Alles in allem ein Job, zu dem man sich berufen fühlen sollte, wenn man ihn gut machen will - und der SEHR viel Kraft und Nerven kostet - mit psychisch Kranken muss man können - das hat man, oder man hat es nicht, lernen kann man es jedenfalls nicht - auch nicht durch ein Studium.
Ich empfehle Dir ein 4wöchiges oder längeres Praktium in einer stationären Einrichtung oder dergleichen, wo Du richtig mit rein darfst in den Alltag. Gruppentherapie, Ergo etc.

Klarstellung
Diplompsychologen werden nicht nur im klinischen, also therapeutischen Bereich gesucht, sondern auch in Beratungsstellen (da ist die Therapieausbildung nicht immer Pflicht) und zunehmend in Unternehmen zur Ausbildung/Supervision ihrer Mitarbeiter, vor allem, wenn ABO ein Studienschwerpunkt war. Solche Jobs können sehr lukrativ und auch inhaltlich spannend sein. Man kann als Psychologe auch in der Werbung und beim TV arbeiten, solche Stellen sind wunderbar, aber leider selten.

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2. Dezember 2011 um 23:52

..
Heey!! omg ich hatte total die selben ideen wie du...
hab mich jetzt für die biologie entschieden und bin recht zufrieden mit dem studium, es intressiert mich eigentlich sehr!! aber doch lässt mich der gedanke an die psychologie nicht los!!
hab was von Biopsychologie gelesen gestern... das wollt ich jetzt googeln und bin auf deinen beitrag gestoßen dafür muss man aber auch ein psychologie-studium beginnen...
hmm..
wie hast du dich entschieden, würde mich interessieren
lg aus wien

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