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Mühsamer Weg zum Medizinstudium

21. Januar 2017 um 18:42

Hey Ihr Lieben,

Ich stehe zur Zeit kurz vor meinem Fachabitur mit Fachrichtung Gesundheit.
​Seit meiner Kindheit träume ich davon, Ärztin zu werden. Die Medizin ist einfach meine Leidenschaft. Zuhause bei mir liegen schon  seit ein paar Jahren Medizinbücher, Anatomie- Atlanten usw. in denen ich ab und zu lese.
​meine Sorge dreht sich um den Weg, den ich gehe um hoffentlich zum Studium zu gelangen. Ich bekomme diesen Sommer mein Fachabi, danach wollte ich Biologie studieren und den Bachelor machen, der genauso viel zählt wie das Abitur. Dann will ich mich für Medizin einschreiben. Die studienberaterin bei der ich letztlich war, meinte, dass sei eine Möglichkeit. Ich würde, wenn ich das abi nochdranhänge keinen Schnitt von 1,2 schaffen. Daher habe ich die möglichkeit mit dem studium vorgezogen, weil ich mir dadurch größere Chancen erhoffe. Was meint ihr ? hat es vllt jemand genau so gemacht ?

21. Januar 2017 um 20:27

Ich danke Dirmeine Angst ist nur, dass die Unis die jungen Leute mit super abi das in den NC passt bestimmt bevorzugen. Ich hab das dann auf so einem umweg... Und ich habe einfach Angst dass ich dann nicht genommen werde. Obwohl meine schule mit dem Fachbereich Gesundheit sehr anspruchsvoll ist und ich schon zwei praktika absolviert hab. 1 Jahr lang im Krankenhaus und paar Wochen beim Zahnarzt

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21. Januar 2017 um 20:41

Ja ich werde zunächst auf der Philipps universität den Bachelor in Biologie machen und dann kann ich mich fur Medizin einschreiben. Ich weiss ja garnicht wie man das genau macht, ich beende im Sommer ja erst die schule 🎒 aber ich kann doch bestimmt die praktikabescheinigung dazu legen?

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21. Januar 2017 um 20:47

Mit meinem Fachabitur ja. Das ist nicht die allgemeine hochschulreife. Deswegen studiere ich erst bio, denn der Bachelor zählt genauso wie das Abitur

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23. Januar 2017 um 8:51

Also eines solltest du wissen. Wenn man etwa wirklich will und alles daran setzt dieses Ziel zu erreichen, kann nicht soviel schief gehen. Aber es geht nicht immer alles beim ersten Mal gut! Manchmal muss man einen Umweg einlegen...

Medizin ist in Deutschland ein Fach wo man sich zentral bewerben muss. Aber die Plätze werden nicht alle zentral vergeben. In dem Zulassungsablauf werden inzwischen die meisten Plätze von den Unis vergeben. Da muss man sich aber selber mal kümmern wo man sich wie am besten bewirbt. Meistens machen die Hochschule ein eignes Auswahlverfahren. KA wie das die Uni in Marburg handhabt...Hast du dich zum Bewrbungsverfahren für Medizin schonmal speziell informiert? Wenn nicht, solltest du das ZWINGEND mal tun!

Es gibt auch die Möglichkeit über Wartesemester reinzurutschen. Ich würde dir von dem Biologiestudium abraten! Das ist ein Studium was dir später fast nichts bringt. Mal ganz blöd formuliert: angenommen das mit Medizinstudium wird nichts. Was machst du mit dem Bachelor in Biologie? Nichtmal mit dem Diplomstudium Biologie kannst du ohne Promotion wirklich was anfangen. Du bekommst ja für die Zeit nicht mal Wartesemester. Ich würde eher versuchen noch die allgemeine Hochschulreife auf dein Fachabitur zu machen. Selbst wenn du keine 1.2 erreichst, vergeudest du damit nicht soviel Zeit.
Wenn du nicht gut genug bist für das Studium, kannst du dir ja etwas suchen was dich fachlich schon vorbereitet. Z.b. eine Ausbildung zur Krankenschwester. Da lernst du die medizinische Routine kennen, verdienst schon Geld und weist für später ob dir der Beruf überhaupt gefällt. Außerdem sammelst du damit Berufserfahrung und Wartesemester an.
Sowas macht sich auch besser für die Zulassung und die Auswahlverfahren für das Medizinstudium.

Kannst mich gerne mal via pn anschreiben wenn du weitere Infos willst.
 

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25. Januar 2017 um 11:01

Ich glaube kaum, dass Unis Auswahlgespräche führen. Die würden ja verrückt werden und haben für sowas sicherlich keine Zeit. D.h. dass es nur um Fakten und Voraussetzungen geht. Dh Noten. 
Zu meiner Zeit gab es noch die ZVS (Zentrale Vermittlungsstelle), dh man hat sich nicht bei den Unis beworben, so wie es heute läuft. Ob es bei Medizin zentral abläuft und man "verschickt" wird, weiß ich nicht. müsste man sich infomieren. Aber ich würde nicht auf guten Eindruck oder so setzen, weil es sicher keine "Bewerbungsgespräche" gibt. 

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25. Januar 2017 um 11:55

Ach das machte jede Uni wie sie es für richtig hält. Meine Frau hat "damals" , d.h. 2007, als alles noch über die ZVS lief in Dresden zu einem Vorstellungsgespräch für das Zahnmedizinstudium antanzen dürfen. In Leipzig hatte sie einen Test bestehen müssen.
Ich weiß nicht ob Vorstellungsgespräch das eine weit verbreitete Praxis ist. Vorstellen kann ich es mir schlecht, weil der Zeitbedarf enorm ist. Aber ganz auszuschließen ist es nicht...

Früher war es ja so das man sich bei der ZVS bewarb und die dann die ersten Studienplätze anhand des NC vergeben haben, weitere Plätze sind durch Wartesemester reingerutscht und die restlichen wurden durch die Uni ausgewählt. Da war es dann wichtig welche Uni man als Präferenz angab und wie die Reihenfolge war. Die restlichen Bewerbungen wurden dann von der ZVS an die Uni weitergeleitet.

Ich glaube heute sind die Prozentanteile welche durch die Zentrale Verwaltung der Plätze (wie die heute auch immer heißt) nur geringer als früher und die Unis haben mehr Auswahlmöglichkeiten.

 

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25. Januar 2017 um 12:02
In Antwort auf dean123456

Ach das machte jede Uni wie sie es für richtig hält. Meine Frau hat "damals" , d.h. 2007, als alles noch über die ZVS lief in Dresden zu einem Vorstellungsgespräch für das Zahnmedizinstudium antanzen dürfen. In Leipzig hatte sie einen Test bestehen müssen.
Ich weiß nicht ob Vorstellungsgespräch das eine weit verbreitete Praxis ist. Vorstellen kann ich es mir schlecht, weil der Zeitbedarf enorm ist. Aber ganz auszuschließen ist es nicht...

Früher war es ja so das man sich bei der ZVS bewarb und die dann die ersten Studienplätze anhand des NC vergeben haben, weitere Plätze sind durch Wartesemester reingerutscht und die restlichen wurden durch die Uni ausgewählt. Da war es dann wichtig welche Uni man als Präferenz angab und wie die Reihenfolge war. Die restlichen Bewerbungen wurden dann von der ZVS an die Uni weitergeleitet.

Ich glaube heute sind die Prozentanteile welche durch die Zentrale Verwaltung der Plätze (wie die heute auch immer heißt) nur geringer als früher und die Unis haben mehr Auswahlmöglichkeiten.

 

Ich weiß, dass es in meinem Studienfach heute so ist, dass man sich ausschließlich bei den Unis bewirbt. Aber dort geht es rein um Zugangsvoraussetzungen. Sowohl im Bachelor als auch im Master. Für Bewerbungsgespräche hat man keine Zeit. Sicherlich gibt es Härtefälle, aber dafür muss man auch ein Härtefall sein. 

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25. Januar 2017 um 12:04

Ich bin damals übrigens auch über 2 Wartesemester rein gekommen. Aber mit richtigem Abi. 
Wenn ich richtig informiert bin, kann man sogar über Fachabi + Berufsausbildung auch Medizin studieren. Hab ich sogar hier im Forum gelesen. Weiß aber leider nicht mehr, in welcher Rubrik. Vielleicht Gesundheit und Psyche (oder wie das heißt)???

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