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Krankgeschrieben und trotzdem...

25. August 2004 um 14:26

Hallo!

Vielleicht wisst ihr das ja.

Man ist krank, geht zum Arzt und lässt sich krankschreiben.
Jetzt möchte diese Person aber nicht blöd zu Hause rumsitzen und geht trotzdem zur Arbeit.

Erstens steckt derjenige evtl. alle anderen an.
Zweitens sollte man sich ja in der Zeit erholen.
Drittens wie ist das mit der Krankenkasse?
Man ist krankgeschrieben, fährt zur Arbeit und baut dann -im blödesten Falle- einen Unfall ??!

Grüßle ff

25. August 2004 um 19:11

Entweder
man ist nun krank, oder man ist es nicht.

Und wenn man so krank ist, daß der Arzt einen von der Arbeit freistellt, dann ist es auch nicht "blöd", wenn man zuhause bleibt.

Sorry, aber mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit marschieren - das ist weder heldenhaft, noch kollegial, noch sonstwas... es ist einfach nur dumm.

Denn wenn Du z.B. mit fiebernder Birne da sitzt und Konzentrationsfehler machst, wird sich in ein paar Wochen niemand daran erinnern, daß Du an dem speziellen Tag krank warst. Du wirst dafür genauso verantwortlich gemacht, als wärst Du gesund angetreten.

Es bringt Deinem Arbeitgeber auch nichts, wenn Du mitsamt Deinen Keimen ins Büro kommst und am nächsten Tag gleich weitere 10 Krankmeldungen eingehen. Auch den Familien Deiner Kollegen nicht, wenn diese ihre Partner und Kinder anstecken.

Also: Entweder fühlst Du Dich stark genug zu arbeiten, dann geh hin - oder laß es bleiben.

Alles andere wirkt einfach nur unglaubwürdig bis lächerlich. Und es könnte sogar Mobbing gegen Dich auslösen: Weil Du den Kollegen den Schnitt kaputtmachst, wenn Du Dich als Held der Arbeit aufspielst... während sie - völlig zu Recht! - es vorziehen, sich ordentlich daheim auszukurieren, wenn der Arzt meint, daß sie für ein paar Tage ins Bett gehören.

Brooke

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25. August 2004 um 19:16

Soviel ich weiß...
...muss man NICHT zuhause bleiben. Sicherlich, wenn du Windpocken hast, solltest du in Privatquarantäne gehen, aber wenn du z.B. wegen eines verstauchten Handgelenks krankgeschrieben bist, kann dir keiner verbieten, die täglichen Besorgungen zu erledigen und so weiter.

"Man ist krankgeschrieben, fährt zur Arbeit und baut dann -im blödesten Falle- einen Unfall ??!"

Da muss man zwei Fälle unterscheiden: Wenn man den Krankenschein angegeben hat, muss man auch zuhause bleiben. Baut man einen Unfall, muss man für den Schaden selbst aufkommen. Hat man den Krankenschein allerdings nicht abgegeben, ist die Krankschreibung nichtig und man kann normal arbeiten gehen.

Wobei ich mich immernoch frage, wer freiwillig als Krankgeschriebener arbeiten geht *lol*

LG,
Layla
...wenn ich falsch liege, berichtigt mich bitte.

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26. August 2004 um 8:16

Dann war ich...
...nicht (ganz) im Unrecht.

Hab gestern ne Freundin von mir angestänkert, weil die ihren werten (magen-darm-)kranken A... nicht zu Hause lassen kann. (Es wär ja schon besser )

Die ist zwar alleine im Büro aber trotzdem: wenn man krank ist, ist man krank. Und wenn das dann auch noch ein Arzt bestätigt... dann erst recht!

Leider sind meine Argumente nicht sonderlich gut bei ihr angekommen bzw. zum einen Ohr rein und zum andern wieder raus. Deshalb wollte ich sie mit schlimmeren Fällen "schocken".

Gibts da irgendein GESETZ, das man nachlesen könnte? Krankengsetz für Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber oder so?

@BlackLayla: Krankenschein wo abgegeben hat? Beim Arbeitgeber?!

@brooke: "...wirkt unglaubwürdig bis lächerlicht... " genau! Find ich auch so! Entweder richtig oder gar nicht.

@K79: "...aus Versicherung rausfliegen...", "...wider besseres Wissens..." hört sich gut an...

Dankeschön!

Grüßle ff

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