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Kinderkrankenschwester o. Kinderärztin?

16. Mai 2004 um 21:09

Hallo!

Ich bin schon seit langem in einer Krise, da ich wirklich nicht weiß, was nun besser für mich wäre.
Ich habe mich schon sehr mit der Arbeit einer Kinderkrankenschwester auseinander gesetzt und würde diesen Beruf auch furchtbar gerne ergreifen, doch ich schrecke z.B. vor dem geringen Einkommen zurück.
Als Kinderärztin erhält frau ( ) natürlich viel mehr Geld, aber der Weg zur Fachärztin ist nicht gerade kurz ( 6 Jahre + 3 Monate Studium + 5 Jahre Kinderheilkunde ).

Aber vielleicht ist es auch nicht unbedingt dies, was mich zurück hält.
Ich frage mich einfach, wer von beiden nun wirklich mehr Kontakt zu den Patienten hat.
Oder wie soll ich mir das vorstellen?
Der Kinderarzt untersucht und behandelt die kleinen Patienten und das war's? Morgens gibt's vielleicht nur Visite ...

Ich möchte nun aber für die Kleinen da sein und mich intensiv mit ihnen beschäftigen. Sicherlich würde ich es auch toll finden das Wissen eines Arztes zu besitzen, aber der Patientenkontakt ist mir schon sehr wichtig und dabei meine ich nicht unbedingt nur mal eben "Grüß Gott, ich bin die liebe Frau Doktor" sagen.


Hilfe ...

11. Juni 2004 um 20:44

Zeit mit kindern
ich bin kinderkrankenschwester in einem kinderkrankenhaus. also wenn es dir so wichtig ist, zeit mit den kindern zu verbringen solltest du keines von beiden machen. natürlich hast du viel mehr mit den kindern zu tun als schwester. unsere ärzte sehen die kinder gerade mal 5 miuten am tag und dann auch fünfzig verschiedene(das ist nicht übertrieben). aber wenn man in einem krankenhaus als schwester arbeitet hat man leider immer soviel stress, dass keine zeit zum schmusen oder spielen bleibt. und wenn dann nur minimal. der job ist echt stressig und die schaukelnden schichten früh/spät, spät/früh, wochenenddienst sind am anfang echt belastend. ausserdem hat man ja gar nicht nur mit kleinen süssen kindern zu tun. wir haben auch ganz viele pupertierende jugendliche und verzogene kleinkinder, die uns terrorisieren.
das ist natürlich aber auch davon abhängig auf welcher station man dann arbeitet. jedenfall durchlaüft man als auszubildener alle in einem krankenhaus zu findenen stationen.
missmaja

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4. Dezember 2004 um 11:55

Hi
Hi chiggeria ich gehe zurzeit noch in die Schule und möchte aber später mal kinderkrankenschwester werden irgendwie fasziniert mich dieser beruf schon aber leider habe ich noch zu wenige infos darüber . ich möchte mir jedoch sicher sein wenn ich eine fachschule besuche , ich möchte dich bitten mir ein paar infos und alltagsinfos einer krankenschwester zu hinterlassen

vielen lieben dank tinile !!!!!!!!!

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4. Dezember 2004 um 11:59
In Antwort auf missmaja1

Zeit mit kindern
ich bin kinderkrankenschwester in einem kinderkrankenhaus. also wenn es dir so wichtig ist, zeit mit den kindern zu verbringen solltest du keines von beiden machen. natürlich hast du viel mehr mit den kindern zu tun als schwester. unsere ärzte sehen die kinder gerade mal 5 miuten am tag und dann auch fünfzig verschiedene(das ist nicht übertrieben). aber wenn man in einem krankenhaus als schwester arbeitet hat man leider immer soviel stress, dass keine zeit zum schmusen oder spielen bleibt. und wenn dann nur minimal. der job ist echt stressig und die schaukelnden schichten früh/spät, spät/früh, wochenenddienst sind am anfang echt belastend. ausserdem hat man ja gar nicht nur mit kleinen süssen kindern zu tun. wir haben auch ganz viele pupertierende jugendliche und verzogene kleinkinder, die uns terrorisieren.
das ist natürlich aber auch davon abhängig auf welcher station man dann arbeitet. jedenfall durchlaüft man als auszubildener alle in einem krankenhaus zu findenen stationen.
missmaja

Sorry
hei ich nochmal sorry habe mich leider vertan ich würde missmaja 1 um die infos bitten sorry
und vielen dank schon mal babaaa !

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14. Dezember 2004 um 9:26

Liebe chiggeria,
als Krankenschwester bist du ausschließlich Zuarbeiterin und mußt schauen, daß der Laden rundläuft. Kein Kontakt zu den Patienten. Als Schulmedizinerin dito. Schichtdienst, der einen auffrißt und nur schwer mit Familie vereinbar ist. Muß eine Berufung sein.

Alternativ dazu: selbständig machen und Sparten suchen, wo Kontakt möglich ist. Z.B. Homöopathie, Antroposophie, da spielt die Seele eine große Rolle.

Ebenso als Waldorferzieherin, da hast Du wirklichen Kontakt zu den kleinen Wesen und ihrer Seele. Könntest Du Dir auch Hebamme vorstellen?

Prüfe genau Deine Motivation, warum Du ins Krankenhaus willst. Hast Du schlechte Erfahrungen gemacht oder willst Du Deinen Eltern was beweisen, oder bist Du ein besserer Mensch, wenn Du anderen hilfst? Wäre es Berufung, hätttest Du keine Zweifel. Dann wäre alles klar.
Warmherzige Grüße
Herzflamme

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15. Dezember 2004 um 11:39
In Antwort auf herzflamme

Liebe chiggeria,
als Krankenschwester bist du ausschließlich Zuarbeiterin und mußt schauen, daß der Laden rundläuft. Kein Kontakt zu den Patienten. Als Schulmedizinerin dito. Schichtdienst, der einen auffrißt und nur schwer mit Familie vereinbar ist. Muß eine Berufung sein.

Alternativ dazu: selbständig machen und Sparten suchen, wo Kontakt möglich ist. Z.B. Homöopathie, Antroposophie, da spielt die Seele eine große Rolle.

Ebenso als Waldorferzieherin, da hast Du wirklichen Kontakt zu den kleinen Wesen und ihrer Seele. Könntest Du Dir auch Hebamme vorstellen?

Prüfe genau Deine Motivation, warum Du ins Krankenhaus willst. Hast Du schlechte Erfahrungen gemacht oder willst Du Deinen Eltern was beweisen, oder bist Du ein besserer Mensch, wenn Du anderen hilfst? Wäre es Berufung, hätttest Du keine Zweifel. Dann wäre alles klar.
Warmherzige Grüße
Herzflamme

In einem Punkt muss
ich Dir widersprechen:
Ich arbeite in der Kinderkrankenpflege und habe ohne Zweifel mit den meisten Kontakt zu den Kindern; neben Physiotherapeuten,...

Bei den Ärzten sieht es da wesentlich anders aus; und andere Berufsgruppen sind nicht unwesentlich auf unsere Beobachtungen angewiesen.
Ich kann selbständig arbeiten (im Rahmen meiner Möglichkeiten/Befugnisse) und das Zuarbeiten gehört dazu.
"Dass der Laden läuft" ist jeden Tag eine neue Herausforderung...

Grüße, Aki

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25. Dezember 2004 um 18:52

Kinderärztin
Liebe Chiggeria,
dir scheint die Frage "Patientenkontakt" im Vordergrund zu stehen. Dies ist möglicherweise sehr verschieden. Ich könnte mir vorstellen, dass du als Kinderärztin in einer eigenen Praxis alle Möglichkeiten der Welt hättest, auf die Kleinen einzugehen. Vor allem, weil DU dann die Chefin bist und die Leitlinie vorgibst.

Ein anderer Aspekt ist der, dass ich immer jedem rate, seine intellektuellen Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Fordere dich, soweit es dir möglich ist! Ein hochkreativer Mensch sollte z.B. nicht an einer Ladenkasse stehen, sondern nach einem passenden Studium eigenverantwortlich arbeiten und sein Potential nutzen. Je weiter unten du in der Hierarchie stehst, um so weniger hast du die Möglichkeit, dich einzubringen. Wenn du die Fähigkeit nicht hast, wird es dir egal sein, aber wenn deine Ausbildung unter deinen Möglichkeiten geblieben ist, wirst du es immer bereuen. Ich kenne einige Steuerfachangestellte, Rechtsanwaltsgehilfinnen und Verkäuferinnen, die alle sehr intelligent sind und ihre Ausbildung mit links geschafft haben. Nur leider können sie jetzt nicht mehr wechseln (Familie) und sind aber im Grunde unterfordert mit ihren Aufgaben.

Ich würde auch niemals raten, von unten nach oben aufzusteigen (habe ich so gemacht, sehr aufwendig). Warum nicht sofort das Medizinstudium? Wenn du das nicht schaffst, kannst du immer noch nach unten wechseln. Nach oben ist dann sehr schwer, vor allem, wenn man es erst später merkt und dann schon Familie hat.

Versuch es einfach! Ein Studium hat noch keinem geschadet. Ich glaube vielmehr, dass es der eigenen Entwicklung zuträglich ist. Ein Studium verlang sehr viel Selbständigkeit und wenn du dich einmal durchgebissen hast, wirst du ziemlich stolz auf dich sein.

Alles Gute!

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28. Januar 2009 um 20:19
In Antwort auf missmaja1

Zeit mit kindern
ich bin kinderkrankenschwester in einem kinderkrankenhaus. also wenn es dir so wichtig ist, zeit mit den kindern zu verbringen solltest du keines von beiden machen. natürlich hast du viel mehr mit den kindern zu tun als schwester. unsere ärzte sehen die kinder gerade mal 5 miuten am tag und dann auch fünfzig verschiedene(das ist nicht übertrieben). aber wenn man in einem krankenhaus als schwester arbeitet hat man leider immer soviel stress, dass keine zeit zum schmusen oder spielen bleibt. und wenn dann nur minimal. der job ist echt stressig und die schaukelnden schichten früh/spät, spät/früh, wochenenddienst sind am anfang echt belastend. ausserdem hat man ja gar nicht nur mit kleinen süssen kindern zu tun. wir haben auch ganz viele pupertierende jugendliche und verzogene kleinkinder, die uns terrorisieren.
das ist natürlich aber auch davon abhängig auf welcher station man dann arbeitet. jedenfall durchlaüft man als auszubildener alle in einem krankenhaus zu findenen stationen.
missmaja

Heyyy
heyy duu..
ich habe mal eine frage an dich=)
und zwar bin ich 18 und im mai fertig mit meienr schulischen ausbidlung als kinderpflegerin=)
ich möchte aber nicht weiter mahen zur erzieherin!
sonsern kinderkrankenschwester erlenen!
ich habe schon 2 praktikas gemaht im khs und es hat mir auch sehr viel spaß gemacht!
jetzt frage ich sie und zwar was man dafür braucht?
und wie das einkommen ist?
wäre sehr nett wenn sie mir antworten würden=)
alsoo lg charleen=)

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