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Im neuen Job todunglücklich!!!

28. Mai 2005 um 11:49

Hallo,
ich werde mit folgender Situation einfach nicht mehr fertig.

Genau vor 1 Jahr verlor ich meinen geliebten Job aufgrund der EU-Osterweiterung. Das heißt unser Büro, welches nur mit Verzollungen aus Tchechien und der Slowakei zu tun hat, wurde geschlossen, da uns durch Brüssel die Arbeitsgrundlage entzogen wurde.

Ich ging jeden Tag super gerne zur Arbeit, hatte ein spitzen Verhältnis zu allen Kollegen/innen und für ca. 6 Std. Arbeitszeit einen sehr guten Verdienst.

Nach 1/2 Jahr Arbeitslosigkeit bekam ich eine Halbtagsstelle in einem Industriebetrieb und bin seitdem todunglücklich.
Mir gefällt es dort überhaupt nicht und mich zieht es jeden Tag total widerwillig dort hin. Oft sitze ich vor Arbeitsbeginn zuhause und heule wie ein Kind, weil ich gleich zur Arbeit muss(ich habe dann das Gefühl mein Mittagessen kommt mir gleich wieder hoch!!!) Mein Mann bringt mir hier auch keinerlei Verständnis entgegen, der sieht nur das Geld!!!! Ausserdem sagt er (und eigentlich jeder), dass man in der heutigen Lage froh sein muss, wenn man das Glück hatte überhaupt noch mal Arbeit zu finden und es wären ja täglich nur 4 Stunden, das muss doch auszuhalten sein!

Außerdem fühle ich mich teilweise auch sehr ausgenutzt und traue mich nicht etwas zu sagen!! Letzte Woche war die Krönung, aber das schreibe ich vielleicht später, sonst wird der Beitrag zu lang.

Ich denke dann ich schnappe über, weil ich genau weíß, dass es sich hier nicht um eine begrenzte Zeit handelt, sondern ein Dauerzustand sein wird!

ICH WILL MEIN ALTES LEBEN ZURUECK!!!!!!

Ich werde einfach nicht damit fertig, dass mein Berufsleben niiiiieeee wieder so sein wird, wie es war!!! Mein Mann sagt immer mir würde es auch bei einem Job-Wechsel nicht anders ergehen, denn so etwas werde ich auch nirgends mehr finden. Aber damit kann ich mich nicht abfinden!!! Wenn das so weiter geht werde ich sicher depressiv (bin ich eh schon fast!!).

Wer kann mir helfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


VG
Penelope

28. Mai 2005 um 12:47

Ünglücklich in die arbeit schleppen, und unzufrieden sein ist gift für die seele
hy Penelope,

ich kann sehr gut mit dir fühlen wie es ist,den gewohnten
arbeitstrott, verlassen zu müssen. Hat dich die arbeit damals in irgendeiner weise mehr befriedigt.
wenns so ist dann solltes du dir überlegen ob man solch eine berufliche flaute (unzufriedenheit)lange mitmachen sollte.
kenne leute die haben sich durch unbefriedigende arbeit
eineinviertel jahre wegen BURNOUT behandeln lassen.
geld ist viel aber nicht in unserm kurzen leben

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